Rehbein-Ruderer fahren nach Berlin

Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ Rudern: KRS holt sechs Goldmedaillen

Hanau, 26.06.17

Große Erfolge feierten wieder einmal die Ruderer der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS).  Mit insgesamt sechs Goldmedaillen und vielen weiteren guten Platzierungen gewannen die Rehbeiner beim Landesentscheid die Gesamtwertung vor der Tilemanschule aus Limburg und dem Friedrichsgymnasium aus Kassel. Damit gehen die Hanauer Vorzeigeruderer erneut als erfolgreichste hessische „Ruderschule“ aus dem Landesentscheid hervor.

Besonders erfolgreich war die WKII-Mannschaft der Mädchen. Sowohl im Renn- als auch im breiteren Gig-Boot entschieden Shirin Dragusha, Nastassja Becker, Lisa Holbrook und Celina Waldschmidt die Finalrennen mit großem Vorsprung für sich. Damit qualifizierten sie sich in beiden Bootsgattungen für das Bundesfinale in Berlin, entschieden sich dann gemeinsam mit Lehrer-Trainer Volker Lechtenberg und KRS- Ruderlehrerin Linda Evers in diesem Jahr im Gig-Boot für das Land Hessen in Berlin anzutreten. Gesteuert wurde das Gig-Boot von Benjamin Nazary, im Rennboot wurde Jonas Här Landessieger an den Steuerseilen.
 
Ebenfalls doppelt erfolgreich war der WKI-Vierer der Jungen. Qamil Dragusha, Levin Wagner, David Wagner und Steen Winkler siegten mit Steuerfrau Luca Ball sowohl im Renn-, als auch im Gig-Doppelvierer. In der älteren WKI-Klasse führt der Weg allerdings nicht mehr nach Berlin. Besonders bemerkenswert: Steen Winkler, Levin Wagner und David Wagner hatten bereits die Abiturprüfungen erfolgreich absolviert, ließen es sich aber nicht nehmen, vor ihrer Entlassung noch einmal die Skulls für ihre mittlerweile ehemalige Schule erfolgreich zu schwingen.
 
Gold und Silber gab es für die WKIII-Mädchen Lisa Moskalev, Nina Schilling, Sarah Herschel, Josefine Hornung und Steuermann Jonas Här. Mit starken Auftritten entschieden sie das Gig-Boot für sich und mussten sich in der Berlin-Qualifikation des Rennbootes nur einem Boot aus Kassel geschlagen geben.

Ähnlich verlief es bei den WKIII-Jungen Nico Waldschmidt, Dennis Frank, Max Jacobi, Felix Becker und Steuermann Benjamin Nazary. Im Rennboot gewannen sie nach starker kämperischer Leistung Bronze, im Gig-Boot kam für Max Jacobi Faris Dragusha an Bord, hier gewann die Crew Silber.

Eine überraschende Goldmedaille fuhr am Ende noch die WKII-Mannschaft der Jungen mit Yannik Malsy, Yves Herschel, David Roller, David Mori und Steuerfrau Luca Ball ein. Im Riemen-Vierer gelang trotz Leihboot, da der Bootsanhänger der kooperierenden Hassia bereits überquoll, ein deutlicher Sieg.

Mit 108 Punkten und mehr als 20 Punkten Vorsprung gelang den Rehbeinern ein deutlicher Sieg in der Gesamtwertung. Hierzu trugen auch viele neu entdeckte Talente bei, die erst im laufenden Schuljahr in den Ruderbooten ausgebildet und nun in der gemeinsamen Talentfördung von KRS und Ruderclub Hassia fit für die Erfolge der Zukunft gemacht werden können.
„Tolle Leistung! Glückwunsch an alle Trainer und Sportler!“ war KRS-Direktor Jürgen Scheuermann nach den Wettkämpfen voll des Lobes für seine Schüler und die betreuenden KRS-Kollegen Linda Evers, Volker Lechtenberg und Sven Hündersen.
 


Auf nach Berlin: Besonders erfolgreich war KRS-Mannschaft WKII der Mädchen mit Shirin Dragusha, Nastassja Becker, Lisa Holbrook, Celina Waldschmidt und Steuermann Benjamin Nazary.
 


Große Erfolge feierten die Ruderer der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS). Mit insgesamt sechs Goldmedaillen und vielen weiteren guten Platzierungen gewannen die Rehbeiner beim Landesentscheid die Gesamtwertung.
 

___________________________________________________________________________________________________________

„Großer Bahnhof“ beim Hanauer RC Hassia mit WM Empfang und Bootstaufe


„Volles Bootshaus an der Ochsenwiese“ hieß es am vergangenen Sonntag beim Hanauer RC Hassia um die Weltmeisterschaftteilnehmerin  Charlotte Meinen und viele Meisterschaftsteilnehmer zu empfangen. Viele Hassianer und Freunde des Rudersports waren gekommen um den erfolgreichen Ruderern zu gratulieren. Stadträtin Hannelore Bunz ließ es sich nicht nehmen die erfolgreichen Ruderinnen der Hassia zu beglückwünschen und die Grüße der Stadt Hanau zu übermitteln.
Gemeinsam mit den vielen Medaillengewinnern der Hassia bei den Deutschen Meisterschaften, erfolgte anschließend die Taufe des neuen C-Achters  und  die eines nagelneuen Vierers, der durch die Unterstützung der Karl-Rehbein-Schule finanziert werden konnte.
Dem Schulleiter der Karl-Rehbein-Schule, Jürgen Scheuermann, war es vorbehalten den neuen Vierer auch auf seinen Namen zu taufen und anschließend seiner Bestimmung zu übergeben. Das Boot wurde bereits in der aktuellen Saison bei ersten Wettkämpfen eingesetzt und trug die Rehbein Schüler zu ersten Erfolgen. In seiner Rede bedankte sich der 1.Vorsitzende des Hanauer RC Hassia, Rainer Gimplinger, aber vor allem  beim Kooperationspartner  der Karl-Rehbein-Schule die für die  Hassia ein wichtiger Baustein im Leistungsportkonzept für die Zukunft ist. Gerade die gute Zusammenarbeit mit der Schule ist ein Garant für die erfolgreiche Trainingsarbeit am Schulsportzentrum Hassia, betonte R.Gimplinger. In dieser Saison vertrat Charlotte Meinen(Abi2015), die Farben des Deutschen Ruderverbandes bei Weltmeisterschaften. Wie bereits berichtet errang sie bei den U23-Weltmeisterschaften den 6. Platz im Leichtgewichts-Doppelzweier. Auch C. Meinen entstammt dem erfolgreichen Talentfördersystem der Karl -Rehbein-Schule/Hassia.


 

 


Ehrung für Ruder-As Johannes Lotz

Hanau, 10.09.2015

Johannes Lotz, aktueller Abiturjahrgang 2015 der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS), wurde nun von KRS-Direktor Jürgen Scheuermann aufgrund seiner herausragenden Leistungen bei den Ruder-Juniorenweltmeisterschaften in Rio de Janeiro, Silbermedaille im Doppelzweier, mit der Ehren-Medaille in Gold der KRS ausgezeichnet. Diese Medaille wird an Sportler vergeben , die auch außerhalb des Schulsports besondere Erfolge errungen oder Leistungen im Sport erbracht haben. Johannes Lotz war bereits 2014 Weltmeister im Doppelvierer und wurde für das Sportjahr 2014 als Hanauer Sportler ausgezeichnet. 2015 legte er trotz intensiver sportlicher Belastungen ein hervorragendes Abitur ab und wurde trotz einer schwierigen Verletzungspause im Winter in das Nationalteam berufen. Dort bestätigte er sein außergewöhnliches Leistungsvermögen bei den diesjährigen Weltmeisterschaften. Der stolze Schulleiter Scheuermann gratulierte Lotz herzlich und wünschte ihm auch für die weitere sportliche und berufliche Karriere viel Erfolg. Foto: Privat
 


KRS-Ruderer auf dem Siegertreppchen

Talentruderregatta in Wiesbaden: Hanauer Gymnasiasten erfolgreichste Schule

Hanau, 17. Juni 2015

 

In der Wettkampfklasse drei überzeugten aus den Klassen 8a und 8c Yannis Kaiser, Jonas Reichert, Christof Panzof, Alexander Wolf und Steuerfrau Nicola Flender bei den Wettkämpfen in Wiesbaden.  Fotos: T. Wozink

Mit 76 Teilnehmern gingen die Ruderer der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS)  bei der diesjährigen Talentregatta in Wiesbaden an den Start. Zusammen mit acht weiteren Schulen traten so insgesamt 43 Vierer-Teams gegeneinander an. Am Ende dieser spannenden Ruderwettkämpfe im Schiersteiner Hafen stand die KRS als Gesamt-Sieger mit 30 Punkten fest. Mit 17 Vierer-Mannschaften war die KRS unter Leitung von Ruderlehrer Lars Pätzold und Referendarin Carmen Diehl nicht nur die zahlenmäßig stärkste, sondern damit auch die erfolgreichste Schule.

Die motivierten Rudermannschaften wurden von strahlendem Sonnenschein begleitet und fanden im Hafen, der in einem Seitenarm des Rheins liegt, perfekte Bedingungen vor, um ein erfolgreiches Rennen zu absolvieren. Drei Bahnen wurden zur Verfügung gestellt, jede Bahn wurde nacheinander einem Vierer-Boot plus Steuerfrau/Steuermann zugeteilt. Gestartet wurde in jeweils drei Wettkampfklassen in Mädchen-, Jungen und auch Mixed-Booten. Unterschieden wurde hierbei ebenfalls nach Anfängern und Fortgeschrittenen. Nachdem alle Rennen gefahren waren, wurde eine Mittagspause für alle Beteiligten mit leckeren Mahlzeiten eingelegt, die die Eltern und Freunde des ausrichtenden Vereins RC Wiesbaden-Schierstein den Teilnehmern ermöglichten.
Nachdem alle versorgt waren und sich gut erholt hatten, ging es nachmittags mit den finalen Rennen weiter. Alle Vierer-Mannschaften starteten nun erneut, damit dann der Sieger des Tages gekrönt werden konnte. Hierbei wurden die gelegentlich auftretenden Fehler beim Rudern des Vormittags erkennbar verbessert. Den ersten Gesamtsieg des Tages für die KRS holte das Boot der Jungs der Klasse 8g ein. Mit Steuerfrau Miriam Rhabi fuhren Lucas Delarue, Pedram Habbizadeh, Nils Menge und Jöel Faessler nach 3:08 Minuten mit großem Vorsprung über die Ziellinie.
Gleich im nächsten Rennen gab es den zweiten Anlass zum Jubeln für die Rehbeiner. Dieses Mal setzten sich die Mädchen aus der 8d mit Julia Schmidt, Klara Vidovic, Maia Barakaic, Emily Eyrich und Steuerfrau Dajana Kurtz mit einigen Längen vor den Rudererinnen aus der 8l (Fredericke Koths, Maike Gerlach, Johanna Stingl, Michelle Nawrocki und Steuerfrau Selina Marino) durch.
Mit der Tagesbestzeit für die KRS von 2:48 Minuten kamen die Jungen aus der 9a, knapp hinter dem Boot 1 der Otto-Hahn-Schule, über die Ziellinie. Hier ruderten Fabian Burghold, Niklas Giesecke, Julian Schütz und Florian Belz mit Steuerfrau Lisa Holbrook im Gig-Doppel-Vierer.
Im A-Finale der Fortgeschrittenen mit gemischten Booten setzten sich nach einem spannenden Rennen das Boot KRS 16 mit Maria Becker, Tobias Merschrod, Betül Yavuz und Janina Jäger mit knapp unter 3 Minuten um einige Meter vor KRS 14 (Sefa Teke, Kristina Ekk, Nastassja Becker, Kevin Woschek und Steuerfrau Canes Aydin) durch.

Im Rennen 3 der Wettkampfklasse drei machten die KRS-Ruderer den Gesamtsieg unter sich aus. So bezwangen Alexander Wolf, Christof Panzof, Yannis Kaiser sowie Jonas Reichert mit Steuerfrau Nikola Flender mit 40 Sekunden Vorsprung vor dem Boot der Jungen aus der 8b (Julian Ihl, Moritz Euler, Joschka Seip, Brion Hamann und Faisal Boukraa) die Strecke.
Das Achter-Rennen war bestimmt der Höhepunkt des Tages. Hier traten zwei Achter-Teams gegeneinander an. Es startete auch ein Achter-Team der KRS mit ihren fortgeschrittenen Ruderinnen und Ruderer, darunter auch Ruderlehrerin Carmen Diehl, und ein Achter-Team des RC Wiesbaden-Schierstein. Mit knappem Vorsprung entschied die KRS das Rennen für sich.
Am Ende gewann die Karl-Rehbein-Schule vor der Maria-Ward-Schule aus Mainz und der Otto-Hahn-Schule, ebenfalls aus Hanau. Nicht nur Masse, sondern auch Klasse war hier für den Gesamtsieg ausschlaggebend, denn für die KRS konnten fünf Boote in ihren Kategorien den Sieg erringen, weitere vier Boote erruderten sich einen guten zweiten Platz. Damit konnte die Karl-Rehbein-Schule nun den vormittags zuru?ck gegebenen Wanderpokal nachmittags zum fünften Mal in Folge wieder mit nach Hause nehmen.

(Geschrieben von: Valerie Held, Giulia Bahl, Lara Weinzierl und Sarah Schuster/jp)
 


Erfolgreiche Jungfernfahrt

Neuer „Achter“ der Karl-Rehbein-Schule sticht in "See"

Hanau, 10.05.2015

Wenn man eine Reise – in diesem Fall eine „Seereise“ – unternimmt, kann man was erleben. Auf „große Fahrt“ begab sich nun Oberbürgermeister Claus Kaminsky in Begleitung von Jürgen Scheuermann, Direktor der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) auf dem heimischen Main. Grund der Ruderpartie war die Jungfernfahrt des neuen KRS-Achter, der jüngst anlässlich der 175-Jahrfeier der KRS von Kaminsky, der „First Lady“ Daniela Schadt und Scheuermann auf dem Jubiläums-Festakt auf den Namen „175 Jahre Karl-Rehbein-Schule“ getauft wurde. Nun also gingen Kaminsky und Scheuermann im Kreise der Top-Ruderer der KRS als maßgebliche Initiatoren des Projektes am Schlag des Achters auf Wasser um den Achter offiziell seiner Bestimmung zu übergeben. Mit Johannes Lotz war der amtierende Junioren-Weltmeister im Doppelvierer und KRS-Abiturient des aktuellen Jahrgangs mit an Bord. Der Achter als Flaggschiff des Rudersports ist in dieser Ausführung ein hochkarätiges Wettkampfboot für den Leistungssport der KRS. Die KRS ist die führende Schule in der Talentförderung im Rudern hessenweit und kann auf eine beeindruckende Erfolgsbilanz in den vergangenen Jahren im Schulsport zurückblicken. Mit der Bereitstellung dieses Bootes kann die KRS das Rudern weiter entwickeln und fördern. In Kooperation mit dem Hanauer RC Hassia ist die KRS als vorbildlicher Nachwuchsstützpunkt über die Grenzen Hessens hinaus anerkannt. jp/Fotos: Pick


 



Im spannenden Finale doch Nerven gezeigt

Trotz beherztem Einsatz: Beide Rehbein-Ruderer landen auf dem fünften Rang


Hanau, 28.09.2014

Beim Bundesfinale der Schulen im weltweit größten Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ fuhren die beiden Boote der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) auf Rang fünf. Als Landessieger im Renn-Doppelvierer der Mädchen in der Wettkampfklasse drei repräsentierten die 14-jährigen Rehbeinerinnen Shirin Dragusha, Johanna Herget, Lisa Holbrook, Marie Roiner und Steuerfrau Nastassja Becker ihr Bundesland Hessen auf der Olympia-Regattastrecke in Berlin-Grünau. In der Wettkampfklasse II zwei 15- bis 17-Jährigen hatten sich Charlotte Meinen, Allegra Gärtner, Emma Samek, Daria Viel und Steuermann Patrick Möbs mit ihrem Landessieg Anfang Juli in Wiesbaden für das Bundesfinale qualifiziert, das alljährlich im Herbst in Berlin ausgetragen wird.
 
Etwa 200 000 Schülerinnen und Schüler nehmen auf Regional- und Landesebene am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ teil, bis die Mannschaften, die als Landessieger ihre Schule beim großen Bundesfinale in Berlin vertreten, feststehen. Seit Jahrzehnten ist die KRS äußerst erfolgreich in diesen Wettbewerben vertreten, allein in den letzten fünf Jahren haben sich elf Mannschaften im Rudern und vier Mannschaften im Hockey aus der Talentschmiede im Schlosshof qualifiziert und trugen dabei eine ganze Reihe von Medaillen in die Goldschmiedestadt.

Der Auftakt der diesjährigen Regatta verlief für den älteren Mädchen-Vierer nicht nach Plan. Im Vorlauf hätte ein dritter Platz für den direkten Einzug in das Halbfinale gereicht, aber hohe Wellen und starker Wind erschwerten an diesem Tag allen Mannschaften das Rudern. So ließen sich die Hanauerinnen zu sehr davon aus der Ruhe bringen und kamen mit knappem Rückstand als viertes Boot ins Ziel. Nachsitzen im Hoffnungslauf war also der nächste Programmpunkt: diese Aufgabe meisterte die Mannschaft bedeutend besser, fuhr als Sieger über die Ziellinie und stand im Halbfinale.
 
Starke Rennen im Halbfinale und Finale

Daraufhin wuchs die Mannschaft von Lehrer-Trainer Volker Lechtenberg bei besseren äußeren Bedingungen über sich hinaus. Nur eine geschlossene Mannschaftsleistung konnte dafür sorgen, dass die sehr stark eingeschätzten Gegner aus Stralsund, Waltrop und Lahnstein bezwungen werden könnten. So war es dann auch die Sportschule aus Potsdam, die das Rennen dominierte und dahinter entbrannte ein enger Kampf der vier Boote aus Stralsund, Lahnstein, Waltrop und Hanau für die verbleibenden zwei Startplätze im A-Finale. Die Rehbein-Mannschaft, die ein beherztes und taktisch hervorragendes Rennen fuhr, konnte sich auf der zweiten Hälfte der 1000-Meter-Distanz entscheidend absetzen und sicherte sich mit einem zweiten Platz hinter Potsdam und vor Waltrop den Einzug in das Finale A. Hier war dann allerdings allen klar, dass höchstens noch einmal die Waltroperinnen bezwungen werden könnten, da aus dem anderen Halbfinale Hochkaräter aus Ratzeburg, Leipzig und Halle in das Finale einzogen, die allesamt mit Deutschen Jugendmeistern oder Junioren-WM-Teilnehmern besetzt waren. So waren es am Ende die Ratzeburgerinnen, die vor dem Landesgymnasium für Sport aus Leipzig und der Sportschule Potsdam den Sieg einfuhren. Vierte wurde die Sportschule aus Halle. Die KRS-Crew konnte das starke Rennen vom Halbfinale noch einmal wiederholen, womit sie die Ruderinnen aus Waltrop auf Distanz hielten und sich Rang fünf sicherten.

Gut durch die Vorentscheidungen kamen die jüngeren Wettkampfklasse-drei-Mädchen der KRS. In dieser Bootsklasse hatte sich die KRS bereits zum vierten Mal in Folge für das Bundesfinale qualifiziert. Dies dokumentiert die nachhaltige Arbeit, die am Schulsportzentrum geleistet wird. Im Vorlauf unterlag man zwar der Sportschule aus Potsdam, konnte aber alle anderen Mannschaften kontrollieren und zog mit Rang zwei direkt in das Halbfinale ein. Hier ruderte die Mannschaft kontrolliert hinter dem Bessel-Gymnasium aus Minden auf den zweiten Platz, womit der Einzug in das Finale perfekt war. Der Zeitvergleich deutete schon an, dass es ein ganz enges Rennen der ersten vier Mannschaften werden würde, doch insbesondere das Halbfinalrennen hatte Medaillenhoffnungen bei den Hanauern geweckt.

Hochmotiviert und guter Dinge ging das Team die Aufgabe an, lag nach 300 geruderten Metern auf Rang zwei mit geringem Abstand zu den favorisierten Sportschülern aus Potsdam. Doch dann zeigte die junge Crew Nerven. Dass die Gegnerinnen attackieren würden war klar, doch anstatt sauber und geschlossen gegen zu halten, wurde es hektisch im Hanauer Boot. Die Mädchen ruderten nicht mehr geschlossen, wie man es zu Hause so oft geübt hatte, sondern jede versuchte für sich das Beste daraus zu machen. Dies führte leider dazu, dass zunächst die Boote aus Stralsund und Minden vorbeifuhren, kurz vor dem Ziel ließ das Hanauer Boot dann ob der Enttäuschung über die verpasste Medaille auch noch die Crew aus Rheinland-Pfalz ziehen. Im Ziel war die Enttäuschung groß, schließlich war die Medaille in Reichweite gewesen.

„So ein Mist. Zehn Sekunden langsamer sind wir heute gerudert.“ ärgerte sich Johanna Herget  am Steg. Und auch bei Lehrer-Trainer Lechtenberg ist eine gewisse Enttäuschung nicht verkennbar: „Dieser Wettkampf hat mittlerweile ein Niveau erreicht, auf dem man nicht jedes Jahr die Chance bekommt, Medaillen zu gewinnen. Der fünfte Platz für die älteren Mädchen ist in Anbetracht der Gegnerschaft sensationell. Aber die ‚Kleinen‘ hätten die Medaille holen müssen,“ ärgerte er sich, wohl wissend, dass auch diese Niederlage ihr Gutes haben wird, denn eine solche Chance wird diese Mannschaft nicht noch einmal vergeben, sind sich die Rehbein-Verantwortlichen sicher.

Schulleiter Jürgen Scheuermann, der es sich nicht nehmen ließ, seine Sportlerinnen persönlich zu verabschieden, ließ sich immer per Handy auf dem Laufenden halten und gratulierte unmittelbar nach den Rennen. „Gratulation an die Mädchen. Ich bin stolz auf meine Ruderer. Es ist nicht selbstverständlich, sich jedes Jahr aufs Neue für das Bundesfinale zu qualifizieren,“ lobt Scheuermann das große Engagement seiner KRS-Ruderer.
 

 


 

Rehbein-Ruderer auf dem Weg nach Berlin

Hanau, 22.09.2014

Zwei Rudermannschaften der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) wurden nun von KRS-Direktor Jürgen Scheuermann und Trainer Volker Lechtenberg mit den besten Wünschen nach Berlin verabschiedet. Die Rudertalente der KRS vertreten die hessischen Farben beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“. In Berlin wollen die erfolgreichen Ruderinnen auch an ihre grandiosen Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Im Vorfeld wurde eifrig trainiert, um aus Berlin mit einer guten Platzierung – am besten mit dem Titel – wieder nach Hause zurückzukehren.
 
 



KRS Ruderer haben Berlin-Ticket abonniert

Gold und Silber beim Landesfinale "Jugend trainiert für Olympia" im Rudern für die KRS
 

Hanau, 22.07.2014

Mit insgesamt sechs Medaillen sorgten die Schülerinnen und Schüler der Karl-Rehbein Schule Hanau (KRS) für ein herausragendes Abschneiden beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“  in Wiesbaden. Erfolgreichste Mannschaft war die Mannschaft Daria Viel, Allegra Gärtner, Emma Samek, Charlotte Meinen und Steuermann Patrick Möbs. Sie gewannen die Goldmedaille im Renn-Doppelvierer mit Steuermann und die Silbermedaille im Gig-Doppelvierer der gleichen Altersklasse (15-17 Jahre) und sorgten damit für den größten Erfolg der KRS-Crew an diesem Regattawochenende.


Mit dem Titelgewinn auf den Landesmeisterschaften qualifizierte sich das Team von Lehrer-Trainer Volker Lechtenberg für das Bundesfinale in Berlin, dass traditionell Ende September auf der Ruder-Olympiastrecke in Berlin-Grünau ausgefahren wird. Begleitet wird der Vierer von dem ebenfalls erfolgreichen Team in der jüngeren Altersklasse WKIII ( 13-14 jährigen). Die Mannschaft mit Shirin Dragusha, Marie Roiner, Lisa Holbrook, Johanna Herget und Steuermann Felix Becker dominierte an diesem Wochenende die Doppelvierer Konkurrenz nach Belieben und sicherte sich im Finale mit einem eindrucksvollen Start-Ziel Sieg das Ticket nach Berlin.


In den vergangen Wochen bereiteten sich über 30 rudernde Schülerinnen und Schüler der KRS auf den Landesentscheid JtfO in Wiesbaden vor. Diese intensiven Vorbereitungen lohnten sich, denn am vergangenen Wochenende präsentierten sich alle Mannschaften in sehr guter Form. Die KRS, als Talentzentrum für die Sportart Rudern, die bereits einige Nationalmannschaftsmitglieder in Kooperation mit dem Hanauer Ruderclub Hassia hervorgebracht hat, ließ auch bei diesem Nachwuchswettkampf wieder einige hoffnungsvolle Talente an den Start.


Die dritte Goldmedaille erruderten  Yannick Malsy, Marc Howe, Marie Nieguth, Miriam Rabhi und Steuermann Felix Becker im Mixed-Vierer der Altersklasse WK III. Das Team Merve Öge, Nastassja Becker, Julia Schmidt, Svenja Astikainen mit Steuermann Felix Becker erkämpfte in der Altersklasse der 12-13 jährigen in einem spannenden Finale auf der 500-Meter-Strecke den zweiten Platz und konnte die verdiente Silbermedaille in Empfang nehmen. Abschließend waren Miriam Rahbi und Marie Nieguth nochmal im Doppelzweier am Start und auch da hatte die Konkurrenz an diesem Wochenende das Nachsehen. Im Vier Boote Feld erruderten der eingespielte Doppelzweier die Goldmedaille. In der Königsbootsklasse, dem Achter, erreichte die junge KRS-Crew um Schlagmann Felix Steinmetz einen respektablen vierten Platz.


Mit dieser eindrucksvollen Bilanz waren die Rehbein-Ruderer wieder Hanaus stärkste Schulmannschaft beim Rudern-Landesentscheid 2014 und einer der erfolgreichsten Schulen in Hessen, die nach dem Wettkampf von ihrem stolzen Schulleiter Jürgen Scheuermann gebührend empfangen wurden.
 


Stadtmeisterschaft: KRS-Nachwuchs dominant

Hanau, 16.09.13

Die im Rahmen des Bürgerfestes ausgetragenen Hanauer Stadtmeisterschaften wurden zum Showlaufen der erfolgreichen Hassia- und Karl-Rehbein-Schulmannschaften (KRS). Stadtmeisterinnen im Mädchen-Doppelvierer wurde mit großem Vorsprung die Mannschaft der KRS mit Charlotte Meinen, Selina Pfeffer, Svenja Schomburg, Allegra Gärtner und Steuerfrau Nicola Flender vor der mit der Hanauer RG kooperierenden Otto-Hahn-Schule. Ihnen gleich machten es die Jungen der KRS: Felix Steinmetz, Johannes Lotz, Malte Forchel, Morris Rayer und Steuermann Patrick Möbs verwiesen die Teams der Hohen Landesschule und des RC Möve Großauheim mit einer guten Länge auf die Plätze.
Einen Doppelsieg feierten die jüngsten Ruderer der Trainingsgruppe von der Ochsenwiese:
Im Kinder-Mix-Doppelvierer gewannen Alexander Forkert, Steen Winkler, Yannick Malsy, Johanna Herget mit Steuerfrau Nastassja Becker. Besonders eindrucksvoll ruderte das zweite Boot der Hassia vor den Teams der Hanauer RG und des RC Möve Großauheim auf Platz zwei. Hier ruderten David Wagner, Thies Marohn, Quamil Dragusha, Shirin Dragusha und Steuerfrau Kristina Krank.
Einziger Wehrmutstropfen für die Hassia an diesem Tag: Im Sprintachter der Männer musste man mit einem dritten Platz vorlieb nehmen, doch Hassia-Vorsitzender und KRS-Sportlehrer Rainer Gimplinger zeigte sich gelassen: „Unser Schwerpunkt liegt derzeit im Nachwuchsbereich. Hier konnten wir alle Rennen dominieren. Einen starken Männerachter aufzubauen braucht Zeit. Bestimmt können wir in einigen Jahren auch hier wieder erfolgreich sein.“  Foto: Lotz
 


 

Schomburg und Lotz ins Nationalteam berufen

Hanau, 12.09.2013

Mit Svenja Schomburg (links) und Johannes Lotz streifen auch in diesem Jahr Karl-Rehbein-Schüler das begehrte Nationaltrikot über. Aufgrund ihrer guten Saisonergebnisse hat der Deutsche Ruderverband Schomburg und Lotz für den Baltic Cup, der in diesem Jahr im russischen St. Petersburg ausgetragen wird, nominiert. Hierbei handelt es sich um einen Länderkampf der Ostseeanrainerstaaten, bei dem der DRV den Kreis der Junioren-Nationalmannschaft für das kommende Jahr zusammen zieht. Schomburg wird am 28. und 29. September 2013 zusammen mit Lydia Fischer (HRG, rechts), Sophie Gnauck (Halle) und Sina Kühne (Dresden) im Juniorinnen-Vierer ohne für Deutschland an den Start gehen. Johannes Lotz vertritt die deutschen Farben mit drei Ruderern aus Potsdam im Junioren-Doppelvierer.             pm/Foto: Lotz
 


 

WM-Empfang und große Bootstaufe

 

Hanau, 29.08.13

„Volles Bootshaus an der Ochsenwiese“ hieß es nun beim Hanauer RC Hassia um die Weltmeisterschafts-Teilnehmerinnen inklusive Vizeweltmeisterin Annika Jacobs und Erfolgstrainer Volker Lechtenberg zu empfangen. Viele Hassianer, Rehbeiner und Freunde des Rudersports waren gekommen um den erfolgreichen Ruderinnen zu gratulieren. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky ließ es sich nicht nehmen die erfolgreichen Ruderinnen der Hassia zu beglückwünschen und die Bootstaufe des neuen Renn-Einers durchzuführen.

Gemeinsam mit der amtierenden deutschen Meisterin Tina Christmann, die bei den Weltmeisterschaften U19 in Trakai (Litauen) den vierten Platz  im Einer erruderte, erfolgte die Taufe des neuen Wettkampfeiners.  Für den Landessportbund ehrte der Sportkreisvorsitzende Stefan Bahn die herausragenden Leistungen von Tina Christmann mit der Ehrennadel des LSBH.
Vizeweltmeisterin Annika Jacobs war es vorbehalten, gemeinsam mit der Rehbein-Schülerin Svenja Schomburg und dem Schulleiter der KRS, Jürgen Scheuermann, einen Rennzweier auf den Namen Trakai seiner Bestimmung zu übergeben. Das Boot wurde bereits in der aktuellen Saison eingesetzt und hatte Annika zu den herausragenden Erfolgen und zur Nominierung in die Nationalmannschaft gefahren. Ein sichtlich stolzer Schulleiter gratulierte den aktiven Sportlern der Hassia und der KRS zu den aktuellen Erfolgen auf Schul- und Verbandsebene und wünschte den Schulmannschaften die in wenigen Wochen zum Bundesfinale nach Berlin reisen besonders viel Glück.


Zwei weitere Zweier und ein Einer für den Breitensport wurden von den erfolgreichen Nachwuchsruderern der Hassia getauft und im Anschluss zur traditionellen Jungfernfahrt zu Wasser gebracht. In seiner Rede bedankte sich der 1.Vorsitzende des Hanauer RC Hassia, Rainer Gimplinger, bei den Sponsoren des Vereins aber vor allem bei den Verantwortlichen der Stadt Hanau, des Main-Kinzig-Kreises und der Sparkassensportstiftung, die bei der Finanzierung buchstäblich „mit im Boot“ waren. Auch die beispiellose Unterstützung durch den Kooperationspartner KRS ist für die Hassia ein wichtiger Baustein im Leistungsportkonzept für die Zukunft. "Gerade die gute Zusammenarbeit mit der Schule ist ein Garant für die erfolgreiche Trainingsarbeit am Schulsportzentrum Hassia-KRS", betonte R. Gimplinger. Auch die tolle Unterstützung durch den Verein der Freunde der KRS  ist für den Hanauer RC von großer Bedeutung. In den letzten Jahren hatten bereits Claudia Henrich, Sandra Dinter und Constanze Sydow den Sprung ins Nationalteam geschafft und erfolgreich den Ruderverband bei Weltmeisterschaften vertreten. „Mit den neuen Booten sind wir absolut konkurrenzfähig und bereit uns den Aufgaben für die kommende Saison zu stellen“, so ein zuversichtlicher Lehrer-Trainer Volker Lechtenberg im Anschluss an die Bootstaufe.
 


 

Klasse 8h gewinnt das KRS-Ruderfest

Hanau, 12.07.13

Am vorletzten Schultag ging es für die Klassen acht zum traditionellen Ruderfest ans Hassia-Bootshaus auf dem Main. Etwa 250 Schülerinnen und Schüler dieser Klassenstufe hatten im ablaufenden Schuljahr rudern gelernt und nun ging es darum, welche Klasse in den verschiedenen Disziplinen vom Schülerinnen- über den Mixed-Vierer bis hin zum Ergometerrudern die schnellsten Mannschaften hat. In der Gesamtheit aller Disziplinen war in diesem Schuljahr die Klasse 8h vor der 8b und 8g kaum zu schlagen.

Die Gesamtsieger beim Ruderfest, Klasse 8b, Klasse 8h und Klasse 8g (v.l.) umrahmt von Volker Lechtenberg (links) und Rainer Gimplinger (rechts).                                                  Foto: Lehr

Um 8.15 Uhr begrüßten Rainer Gimplinger und Volker Lechtenberg die Schülerinnen und Schüler und erläuterten die Wettbewerbsregularien vor Ort. Das Schöne in diesem Jahr: kaum Schiffsverkehr störte den Ablauf und die Klassen absolvierten diszipliniert unter Anleitung ihrer Klassenlehrer im vorgesehenen Zeitplan die verschiedenen Wettbewerbe vom individuellen Ergometerrudern bis hin zum zwei mal 200-m-Rudern mit Wende in den verschiedenen Vierer-Wettbewerben. Hierbei kam es nicht nur auf schnelles Rudern, sondern auch auf eine gute Wende im Ruderboot an.

Bei der abschließenden Siegerehrung zeigte sich, dass die 8h fast  alle Wettbewerbe, nur nicht den krönenden Achterwettbewerb gewann. Weil die Achter-Boote defekt waren, wurde in diesem Jahr ausnahmsweise der Achter in zwei Vierer-Wettbewerbe zerlegt und ausgerudert.  Hier hatte die Klasse 8b die Nase vorne. Trotzdem musste kaum eine Klasse ohne Urkunde in die Sommerferien gehen, denn fast jede Klasse war mindestens einmal unter den ersten drei Plätzen zu finden.

Teilergebnisse:
Jungen-Vierer:  1.Platz: 8h 2.Platz: 8d 3.Platz: 8f
Mädchen Vierer:  1Platz: 8h 2.Platz: 8a 3.Platz: 8g
Mixed-Vierer:  1.Platz: 8h, 2.Platz: 8i, 3.Platz: 8c
Achter:  1.Platz: 8b 2.Platz: 8 8h 3.Platz: 8g
 


 

Tickets für Berlin gelöst

Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia" im Rudern: Rehbeiner holen drei Mal Gold – Gesamtsieg eingefahren

Hanau, 08.07.13

Erneut stellten die Ruderer der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) ihre Ausnahmestellung in Hessen unter Beweis und fuhren auf der Fulda in Kassel einen Podestplatz nach dem anderen ein. Besonders erfreulich für die Rehbeiner ist die Qualifikation von gleich drei Mannschaften für den Bundeswettbewerb in Berlin.

Zu Beginn sah es zunächst gar nicht so rosig aus. Aufgrund der hochwasserbedingten Absage auf dem heimischen Main musste die Veranstaltung drei Wochen später in Kassel ausgetragen werden. Zahlreiche Mannschaften mussten neu gebildet, einige sogar abgesagt werden. "Unter diesen Umständen das tolle Ergebnis des Vorjahres zu wiederholen und drei Boote für Berlin zu qualifizieren ist fantastisch. Dazu noch der Gesamtsieg für die KRS, ein großes Lob an diese Schulmannschaft", freut sich Lehrer-Trainer Volker Lechtenberg. 

Bereits im ersten Rennen des Tages waren die Rehbeiner haushoher Favorit: Emma Samek, Shirin Dragusha, Johanna Herget, Merve  Öge und Steuerfrau Nastassja Becker waren ungeschlagen durch die Vorentscheidungen gekommen und ließen auch im Finale nichts anbrennen. Bereits nach 400 geruderten Metern war klar, dass diese Mannschaft nicht mehr einzuholen ist. Schon kurz vor dem Ziel verkündete Steuerfrau Becker ihrer Mannschaft und allen Zuschauern der Umgebung laut durch ihre Sprechanlange „Wir fahren nach Berlin!". Ein Ruf, den die KRS-Mannschaft an diesem Tag noch häufiger hören sollte.
Doch zunächst galt es empfindliche Niederlagen wegzustecken. Sowohl dem Jungen-Vierer mit Johannes Lotz, Felix Steinmetz, Morris Rayer, Malte Forchel und Steuermann Patrick Möbs als auch dem Mädchen-Vierer mit Charlotte Meinen, Svenja Schomburg, Selina Pfeffer, Allegra Gärtner und Steuerfrau Nicola Flender gelang es nicht, sich im ersten Finale bereits für Berlin zu qualifizieren. Die Jungen mussten hinter Wetzlar und Kassel mit Bronze vorlieb nehmen, die Mädchen unterlagen mit wenigen Zentimetern Rückstand der Otto-Hahn-Schule.

Nach entsprechender Auswertung und Neueinstellung an Land erfolgte dann kurze Zeit später der erhoffte Paukenschlag: beide Mannschaften ruderten stark und geschlossen zum Berlin-Ticket. Die Tatsache, dass diese beiden harten Rennen für die Mannschaften nur eine gute Stunde nacheinander ausgetragen wurden, belegt einmal mehr die gute und effektive Trainingsarbeit, die derzeit am Hanauer Schulsportzentrum geleistet wird.

Eine weitere Goldmedaille steuerten Shirin Dragusha und Julia Schmidt im Leichtgewichtsdoppelzweier bei, Nastassja Becker und Marie Nieguth gewannen im Doppelzweier Silber und Lisa Holbrook kam mit Kristina Krank auf dem dritten Rang ins Ziel. 
Viele Rehbeiner bestritten an diesem Tag auch ihre ersten Ruderwettkämpfe. Diese Mannschaften schafften natürlich noch nicht den Sprung auf das Siegerpodest, sammelten aber wichtige Punkte für den Gesamterfolg und wertvolle Erfahrungen für ihre weitere Ruderkarriere.
Als zum Ende der Veranstaltung dann die Siegehrung in der Gesamtwertung anstand, kannte der Jubel im KRS-Team keine Grenzen mehr: Erfolgreichste hessische Schule im Rudern: die KRS aus Hanau.

 


 

Mission „Titelverteidigung“ erfolgreich erfüllt


Erfolgreiche Titel-Verteidigung für die Rehbein-Ruderer in Wiesbaden: Mit Stolz präsentieren die Ruder-Talente der KRS den Wanderpokal, der nun zum zweiten Mal in Folge nach Hanau geholt wurde.  Fotos: Privat  

Hanau, 31.05.2013

Rudermannschaften der Karl-Rehbein-Schule holen erneut Pokal des „Schülerruderverbandes Hessen“ in Wiesbaden

Mit 60 Schülern machte sich die Karl-Rehbein-Schule (KRS) nun auf den Weg zum diesjährigen Ruderwettkampf der „Talentregatta 2013“ im Schiersteiner Hafen der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Die Teilnehmerspanne der Rehbeiner war sehr weit  gestreut: die jüngsten Schüler kamen aus der sechsten Klasse, die ältesten aus der E-Phase der Oberstufe – allesamt Schüler aus den Sportklassen von Lars Pätzold und aus der Ruder-AG der KRS. Insgesamt stellten sich 230 Schüler aus neun Schulen dem Wettkampf in den unterschiedlichsten Klassen. Ausrichter war diesmal die Elly-Heuss-Schule aus Wiesbaden, die letztes Jahr an dieser Stelle den Sieg davontrug.

Nach den Eröffnungsworten des 1. Vorsitzenden des Hessischen Schülerruderverbandes,  Dr. Thomas Woznik, begannen bei Sonnenschein die Rennen. Bei der Wettkampfklasse III (WK) der Anfänger setzte sich im A-Finale das Boot mit Aaron Hennig, Leon Ngyen, Leo Brunn, Moritz Pfau und Steuermann Patrick Möbs (Bild rechts) mit über 14 Sekunden Vorsprung gegen die Konkurrenz durch. Auf einem guten 7. Platz landete hier das Boot der Jungen aus der Klasse 8a mit Quamil Draguscha, Leon Kaldovski, Jacob Hartmann, Alexander Philipp und Steuermann Marvin Winkler, die im C-Finale mit über elf Sekunden Vorsprung siegten.

In der Mix-Kategorie des WK III erreichten die Ruderer der KRS mit Tugba Tupal, Miriam Dölle, Celina Dreis, Leon Ngyen und Steuermann Tim Dokter einen guten zweiten Platz und steuerten so Punkte für das Team der KRS bei. Bei den Mädchen der WK III belegten die Rehbeinerinnen den zweiten Platz, (Shannon Merz, Dörte Lückhoff, Theresia & Cecilia Vu, Steuerfrau Tessa Hölzinger, Bild links) und auch den fünften Platz (Lena Pilisi, Jasmina Werzel, Annika Schmidt, Lorena Doland, Steuerfrau Jale Öge). Dabei verpasste das Boot von Steuerfrau Tessa Hölzinger den Gesamtsieg nur um eine Bugballlänge.
 
Bei den Fortgeschrittenen der WK III war das KRS-Boot in der Mix-Klasse mit Hanna Dabo, Marie Roiner, Leo Brunn, Moritz Pfau und Steuerfrau Lisa Buccoli am schnellsten um die Boje herum und wieder im Ziel. Dabei lagen sie sogar um den berühmten Wimpernschlag vor dem eigentlich stärkeren Boot der Elly-Heuss-Schule und fuhren so den Gesamtsieg ein. Bei den Mädchen dieser Klasse ruderten die Damen der Klasse 8h (Celina Bruchhaus, Celina Mucha, Franziska Lach, Maren Schulz und Steuerfrau Lisa Buccoli) auf einen guten dritten Platz, wobei sie in ihrem Finallauf sogar über 20 Sekunden schneller als die Zweitplatzierten – und das sind im Rudersport Ewigkeiten – waren. Das Team der KRS 13 (Charlotte Herber, Hanna Bäuchle, Hanna Dabo, Marie Roiner und Steuermann Patrick Möbs) landetet dabei auf dem vierten Platz, gefolgt vom Boot KRS 9 (Steuerfrau Marie Walther, Mareike Hetzel, Malin, Gutschank, Nadja Ferro und Parmis Siasie).

Die Jungen der WK III hatten sich starker Konkurrenz zu stellen. Steuermann Lukas Hirt lenkte das Boot der Klasse 8h mit Merlin Poth, Niklas Geisler, Marc Hofmann und Aleksander Jekic auf einen guten dritten Platz. Etwas dahinter platzierten sich Julian Schütz, Benjamin Teichert, Florian Belz, Fabian Burgold und Steuermann Niklas Giesecke auf dem fünften Platz.

Im Finale der Wettkampfklasse IIMädchen ruderten die Mädchen aus Hanau auf den zweiten und den dritten Platz. Sie mussten sich leider dem starken Boot der Heimmannschaft aus der Landeshauptstadt geschlagen geben. Die Silbermedaille ging dabei an Nicole Bohata, Lisa-Marie Heyer, Jale Öge, Lisa Buccoli und Steuerfrau Anthea Weinbrenner; die Bronzene erruderten sich die Mädchen der 8i mit Steuerfrau Emma Samek, Ines Kocis, Meike van der Au, Sophie Thomas und Annika Wenzel.

Durch das insgesamt starke Auftreten der KRS-„Rudertalente“ unter Leitung von Lars Pätzold gelang es, souverän den Titel aus dem letzten Herbst, der auf dem Kahler See erkämpft wurde, zu verteidigen. Damit hatten sich all die Mühen, die die Schüler in stundenlangen zusätzlichen Trainingseinheiten absolvierten und in endlosen Kilometern auf dem Main zurückgelegt hatten gelohnt. Der Tradition folgend nahm Lisa Buccoli überglücklich den Pokal wieder in Empfang. Der Wanderpokal soll nun dauerhaft in den Besitz der KRS gebracht werden.
 

 


Mit starken Rennen überzeugt

„Jugend trainiert für Olympia“: KRS-Ruderer kommen mit Bronzemedaille sowie Platz 4 und 6 nach Hause

 

Hanau, 05.10.12

Beim Bundesfinale der Schulen 2012 war die Karl-Rehbein-Schule (KRS) gleich mit drei Ruder-Mannschaften und der Hockey-Mädchen-Mannschaft vertreten und stellte somit hinter der Eliteschule des Sports aus Frankfurt erneut die meisten hessischen Teilnehmer am Bundesfinale. Im Juni qualifizierten sich die Ruderer über den Landesentscheid in Kassel für das Bundesfinale und dies gelang ihnen mit gleich drei Mannschaften. Im Mädchen-Vierer WK II (Bronze), Mädchen-Vierer WK III (4. Platz) und Jungen-Vierer WK II (6. Platz ) konnten die Rehbein-Crews um Lehrer-Trainer Volker Lechtenberg ihr Bundesland in Berlin vertreten.

Da alle Mannschaften recht jung sind und zum größten Teil noch im kommenden Jahr in den gleichen Altersklassen rudern können, hatte man die Erwartungen im Vorfeld bewusst niedrig gehalten. Als dann aber alle Mannschaften mit starken Rennen überzeugten und souverän das A-Finale erreichten, wurde deutlich,  dass man bei drei Finalteilnahmen nicht ohne Medaille heimkehren wollte.

Das erste Startkommando am Finaltag ertönte für den Jungen-Vierer der KRS. Robin Viel, Johannes Lotz, Malte Forchel, Felix Steinmetz und Stm. Patric Schmidt lieferten ein hervorragendes Rennen ab, am Ende reichte es aber „nur“ für Platz 6. „Ein Super-Rennen, wir haben alles versucht, das hat Spaß gemacht“, so die Kommentare der Sportler am Steg. In diesem Boot können drei Sportler noch im nächsten Jahr starten, zwei von ihnen sogar noch im übernächsten Jahr. Das zeigt, wie hoch einerseits die Finalteilnahme gegen zwei Jahre ältere Gegner in diesem Jahr schon einzuschätzen ist, wie gut andererseits aber auch die Medaillenchancen in den nächsten Jahren für diese Mannschaft sind.

Sehr spannend machten es die jüngsten Rehbein-Ruderinnen. Maike Steinmetz, Emma Samek, Maria Becker, Daria Viel und Steuerfrau Julia Schmidt zogen mit einem souveränen 2. Platz im Halbfinale in das große Finale ein und überzeugten auch hier mit einem famosen Rennen. Am Ende musste das Zielfoto ausgewertet werden und man entschied leider gegen die jungen Ruderinnen aus der Brüder-Grimm-Stadt. Nur wenige Zentimeter trennten die junge Mannschaft vom Bronzerang, am Ende ein unglücklicher vierter Platz und viele zu trocknende Tränen.

Svenja Schomburg, Charlotte Meinen, Selina Pfeffer, Laura Malsy und Steuerfrau Nicola Flender, dies sind die jungen Ruderinnen, die nicht nur das Erbe ihrer Vorgängerinnen und mehrmaligen Junioren-WM-Teilnehmerinnen Claudia Henrich, Sandra Dinter oder Constanze Sydow antraten, auf ihnen lastete auch der Druck nach den beiden vorangegangenen Rennen nun die letzte Medaillenchance für die KRS zu nutzen. Und diesen kaum zu bändigenden Willen sah man ihrem Rennen förmlich an. Ohne Respekt vor Distanz oder Gegner starteten sie aus den Blöcken und setzten sich frech an die Spitze des Feldes. Diese Spitzenposition verteidigten sie nach Kräften und brachten ihre Gegnerinnen mit Zwischenspurts am laufenden Band an den Rand der Verzweiflung. Am Ende reichten die Kräfte nicht ganz bis ins Ziel und man musste die späteren Bundessiegerinnen aus Essen und in ihrem Sog auch die Ruderinnen aus Bayern knapp ziehen lassen. Aber der verdiente Lohn für dieses an Dramatik kaum zu überbietende Rennen: Die Bronzemedaille in einem Klasse-Feld und die Gewissheit, dass auch hier die härtesten Gegner altersbedingt die Berlin-Bühne verlassen müssen. Und wie sollte es anders sein: Dieses KRS-Team ist im nächsten Jahr noch komplett startberechtigt.

 „Dies ist eine Erinnerung, die bleibt. Das, was Ihr in Berlin erlebt habt, findet Ihr in keinen Schulbüchern.“ lobt KRS-Direktor Jürgen Scheuermann das Engagement der Crews beim Empfang in der Rehbein-Schule. Alle Boote im A-Finale, am Ende sogar eine Medaille für diese junge Schulmannschaft - da können die Verantwortlichen der KRS ganz entspannt in die sportliche Zukunft blicken.
 


Jedes Team auf einem Podest

Überragender Sieg für die Rudertalente der Karl-Rehbein-Schule

Hanau, 02.10.12

Die Ruder-AG der Karl-Rehbein-Schule (KRS) unter Leitung von Lars Pätzold machte sich erneut auf den Weg nach Kahl. Dort fand nun die alljährige Talentregatta auf dem Kahler See statt. Mit insgesamt sieben Booten war die KRS mit den meisten Schülern am Start.
Nachdem die ganze Gruppe an Schülern, die sich aus Teilnehmern der Ruder-AG sowie aus Klassen der Lehrer von Pätzold und Dr. Thomas Woznik zusammensetzte, in Kahl angekommen war, wurden erst mal die Boote abgeladen und mit viel Tatendrang aufgeriggert (aufgebaut).

Das erste Renner der KRS bestritt der Mädchen-Doppelvierer WK II-F (Aline Breuning, Sandra Niggemann, Öge Jale, Lisa Buccoli, Steuermann Tim Dokter). Mit großem Vorsprung erreichten sie das Ziel. Die Freude war groß, denn damit hatten sie sich schon den 1. Platz in dieser Wettkampklasse errudert. Für das nächste Rennen der Rehbeiner ging der Mixed-Doppelvierer WK III-F (Marie Roiner, Hanna Dabo, Moritz Pfau, Leo Brunn, Steuermann Tim Doktor) an den Start. Auch diese Mannschaft hat ihr Rennen souverän gewonnen.
Auch die Mädchen-Doppelvierer WK III-F (Celina Bruchhaus, Celina Mucha, Franziska Lach, Karina Kümmerlin, Steuerfrau Lisa Buccoli) und WK III-A (Shirin Dragusha, Giulia Prinz, Josefine Kohl, Melanie Wolf, Steuerfrau Jale Öge), sowie der Mixed-Doppelvierer WK III-A (Nikola Angelovski, Max Lapp, Gina Garcia, Anica Ermold, Steuerfrau Anne Hess) und Jungen-Doppelvierer WK III-A (Aleksndar Jekic, Merlin Porth, Lukas Hirt, David Kuska, Steuermann Tim Doktor), der leider keinen Gegner hatte und so gegen die Zeit fahren mussten, haben ihre Rennen gewonnen.

In den Finalläufen starteten wieder der Mädchen-Doppelvierer WK II-F. Diese hatten zwar schon gewonnen, mussten aber noch gegen den Jungen-Doppelvierer WK II-F der Humboldt-Schule (Wiesbaden) antreten, da diese keinen Gegner hatten. Die Mädels mussten sich leider geschlagen geben, aber sie konnten mit den Jungs gut mithalten. Das nächste Boot am Start war der Mixed-Doppelvierer WK III-F. Die Mannschaft hat wirklich ihr Bestes gegeben, hat dann aber doch mit einer Bootslänge Rückstand nur den 3. Platz erreicht.

Danach fuhr der Mädchen-Doppelvierer WK III-F. Diese haben mit nur einem Meter Rückstand den 2. Platz belegt. Ebenso wie der Mixed-Doppelvierer WK III-A in seinem Rennen. Aber beide Mannschaften haben energisch um den Sieg gekämpft. Doch danach begann das wahrscheinlich spannendste Rennen der Rehbeiner: zwei KRS-Boote traten gegeneinander an – Jungs gegen Mädchen der 8h. Das ganze Rennen hindurch waren beide Boote gleichauf. Zum Ende des Rennens hin konnten sich die Mädchen mit 1/10 Sekunde Vorsprung dann doch noch den Sieg sichern. Zum Schluss startete dann noch für die KRS der Mädchen-Doppelvierer WK IV-A ( Lorena Doland, Lena Pilisi, Jasmina Werzel, Annika Schmidt, Steuerfrau Jale Öge und Ersatzmann Leon Ngyuen). Auch diese haben ihr Rennen mit großem Vorsprung gewonnen und damit den Erfolg der KRS abgerundet.
Mit drei 1. Plätze, drei 2. Plätzen und einem 3. Platz war der Pokal für den Gesamtsieg dann für die eifrigen Ruderer sicher. Jedes angetretene Team der KRS erreichte somit einen Platz auf dem Podest. Damit hatten sich die Mühen und Anstrengungen, die die  Schüler durch ihr mehrmaliges Training unter der Woche und auch am Wochenenden gelohnt.
Der Tag war ein wirklicher Erfolg. Leider hat es zwischendurch immer wieder geregnet, aber die Stimmung wurde dadurch nicht getrübt. Die Organisation der Regatta durch Dr. Thomas Woznik verlief reibungslos. Auch die super Moderation von Patrick Möbs und seinem Team Pascal Eckart, Nicole Bohata und Florian Nieguth, die die Regattaleitung übernommen haben und ebenfalls Schüler der KRS sind, trug zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Denn gerade Patricks Versprecher„Ihr müsst auch um die Wende bojen“ (man muss dazusagen, dass gerade zwei Boote bei den Bojen angekommen waren und es nicht wirklich geschafft haben zu wenden), hat alle nach einem kurzen Regenschauer wieder aufgemuntert.

Glücklich und zufrieden fuhren die siegreichen Rehbeiner mit dem zurückeroberten Pokal in Händen wieder nach Hause. Auch wurde der Geist erneuert auf den nächsten Talentregatten erneut den Pokal für die Karl-Rehbein-Schule zu gewinnen.
Lisa Buccoli, KRS – 9g

 


KRS-Sportler beim Bundesfinale in Berlin

 

Hanau, 24.09.12

Mit drei Mannschaften der Ruderer und der Hockeymannschaft der Mädchen startet die Karl-Rehbein-Schule beim Bundesfinale Jugend-trainiert-für Olympia in dieser Woche und kämpft um Medaillen. Gerade die Hockeymannschaft die sich bereits im vergangenen Jahr die Bronzemedaille sichern konnte, fährt mit großen Erwartungen in die Bundeshauptstadt.
Die Karl-Rehbein-Schule ist mit vier Mannschaften die teilnehmerstärkste Schule aus Hessen.
Wir wünschen den Sportlerinnen und Sportlern viel Glück! 



Karl-Rehbein-Schule mit 3 Booten in Berlin

20.09.12

In diesen Tagen traf man sie wieder an auf dem Main: Die drei gesteuerten Vierer der Karl-Rehbein-Schule schlossen ihre Berlin Vorbereitung mit Lehrer-Trainer Lechtenberg auf dem heimischen Gewässer ab.

Im Mädchen Vierer WK III, im Mädchen-Gig-Vierer WK II und im Jungen-Gig-Doppelvierer WK II qualifizierten sich die Rehbein-Teams beim Landesentscheid in Kassel für das Bundesfinale, dessen Rennen vom 25.-26. September in Berlin ausgetragen werden. Leider plagen auch in diesem Jahr einige Erkältungskrankheiten die Ruderer, so dass die Vorbereitung nicht ganz nach Plan absolviert werden konnte. Trotzdem sind die noch sehr jungen Mannschaften optimistisch ihren zum Großteil ersten Berlin-Trip erfolgreich zu meistern. Ob in diesem Jahr Medaillen erwartet werden dürfen, scheint zunächst einmal fraglich. Immerhin sind die Teams auch die nächsten Jahre noch nahezu unverändert in ihren Wettkampfklassen startberechtigt. Für 2012 heißt es erst einmal: Erfahrungen sammeln und ins Finale rudern. Was dann dort passiert, sehen wir dann.

Die Teams der Karl-Rehbein- Schule:

Mädchen Vierer WKII: Svenja Schomburg, Charlotte Meinen, Selina Pfeffer, LAura Malsy, Stf. Nicola Flender

Jungen Vierer WKII: Felix Steinmetz, Johannes Lotz, Malte Forchel, Robin Viel, Stm. Patric Schmidt

Mädchen Vierer WKIII: Daria Viel, Maria Becker, Emma Samek, Maike Steinmetz, Stf. Julia Schmidt

 


 

Ruderwochenende auf dem Main

Hanau, 16.09.12

Am frühen Nachmittag des 06.09. trafen sich die Ruder-AG der Karl-Rehbein-Schule (KRS), um ein schönes Ruderwochenende einzuläuten. Mit 13 Schülerinnen und Schülern machten wir uns unter der Leitung von Herrn Dr. Woznik und Herrn Pätzold mit 3 Booten auf den Weg nach Fechenheim. Gegen 16 Uhr legten die Boote ab. Unterwegs konnten wir bei herrlichstem Sonnenschein und ruhigem Wasser am Schloss Philippsruh die Aufbauarbeiten für das bevorstehende Bürgerfest verfolgen, das den ersten Abend aber ohne uns auskommen sollte! Nach einigen Kilometern stellte sich uns das erste Hindernis in den Weg, jedoch konnte die Mühlheimer Schleuse ohne Probleme überwunden werden. Kurze Zeit später wurde eine kurze Rast eingelegt um die Plätze durchzutauschen und den Radfahrer zu wechseln. Von nun an ging in einem Rutsch bis nach Fechenheim. Hier zeigten sich den Ruderern die Erfahrungen, dass Rudern auch deutlich länger sein kann als der 2km-Radius um die Hassia. Gegen 19:00h kam auch das letzte Boot beim Fechenheimer Ruderclub an. Nun wurde noch dieses Boot aus dem Wasser am Land getragen und die Vorbereitungen für den Abend konnten getroffen werden. Zunächst wurden die Nachtquartiere vorbereitet. Als der Grill heiß war, konnte er mit den mitgebrachten Leckereien belegt werden. Zum Nachtisch gab es, nach einem kurzen Spaziergang, ein leckeres Eis. Wohl gesättigt und etwas erschöpft kroch man gleich danach in die Schlafsäcke und schlief ein.
Der Samstag begann wieder viel zu früh weiter. Noch etwas müde wurde das Frühstück vorbereitet, um kurz darauf die Boote wieder zu Wasser zu lassen und sich auf den Rückweg zu machen. Das Wetter spielte komplett an diesem Wochenende mit und somit war die erwartete Strömung nicht so schlimm. So verlief die Rückfahrt auch ohne Probleme und man freute sich erneut auf das erneute Schleusen. Nachdem das erfolgreich gemeistert wurde, trat man zur letzten Ruderstrecke an. Als wir gegen 11:00h das letzte Boot an der Hassia aus dem Wasser gezogen hatten, begann die letzte Etappe des Ruderwochenendes: das Reinigen der Boote. Knapp eine Stunde verwendeten wir für die intensive Bootsreinigung, um dann gegen 12:30h müde und erschöpft, aber froh über das Erlebte, beendeten wir das schöne Ruderwochenende und freuen uns schon jetzt auf einen Fortsetzung!

 


Gekämpft bis zum Zusammenbruch

21.08.12


Sandra Dinter, Claudia Henrich und Isabel Taeuber vom Hanauer RC Hassia belegten im Finale der Junioren-Weltmeisterschaft in Plovdiv/Bulgarien den undankbaren 4. Platz mit dem Achter des Deutschen Ruderverbandes. Das deutsche Großboot der 17 bis 18-Jährigen kam zunächst gut aus den Startblöcken und lag kurze Zeit sogar an der Spitze des Feldes. Doch über die 2000-Meter-Strecke fand die deutsche Crew nie richtig in ihren Rhythmus und musste bereits frühzeitig die späteren Weltmeisterinnen aus Rumänien ziehen lassen.
 Die US-Girls, im Bahnverteilungsrennen noch an Platz drei hinter der deutschen Crew zeigten nun im Finale auch ihr gesamtes Potenzial und kamen am Ende auf dem Silberrang ins Ziel. Lange hatten die Ruderinnen aus Hanau, Rostock, Limburg und Lingen an dritter Position gelegen, doch da es im deutschen Boot in diesem Rennen überhaupt nicht rund lief, kostete jeder Schlag einfach zu viel Kraft. Im Endkampf des Rennens konnten sie den stark aufkommenden Italienerinnen nichts mehr entgegensetzen und verloren das Rennen um die erhoffte Bronzemedaille. Für Italien ist es der erste Medaillengewinn eines weiblichen Achters bei Junioren-Weltmeisterschaften, für Deutschland nach 2004 erst das zweite Mal ohne Medaille.
Eine große Enttäuschung für unsere erfolgreichsten Hanauer Nachwuchsruderinnen, die nicht nur ihre gesamten Sommerferien im Trainingslager verbrachten, sondern auch die letzten Jahre mit sieben bis acht Trainingseinheiten pro Woche viel Freizeit für den Sport opferten. Dies sollte nun mit WM-Edelmetall belohnt werden. Schade.
„Das war alles, was an Kraft möglich war. “, so die 18-jährige Isabel Taeuber nach dem Rennen.  Dies belegte auch Claudia Henrich ungewollt im Zieleinlauf: Vor Erschöpfung war die Rehbein-Schülerin im Ziel zusammengebrochen und brauchte zunächst ärztliche Behandlung, um wieder auf die Beine zu kommen.
Doch alleine die Tatsache als einzelner Ruderclub eine Mehrheit von drei Sportlerinnen im deutschen Achter zu stellen ist für den RC Hassia ein historischer Erfolg, der nicht zuletzt durch die enge Zusammenarbeit mit der Karl-Rehbein-Schule möglich gemacht wurde. Als einer der federführenden Vereine im Bundesstützpunkt Nachwuchs „Rhein-Main“ produziert die Talentschmiede an der Ochsenwiese Nationalkader „am laufenden Band“. Wenn am Mittwoch um 20.00 Uhr die JWM-Ruderinnen an der Hassia empfangen werden, bereiten sich Tina Christmann und Annika Jacobs schon auf ihren ersten Auftritt im Nationaltrikot vor: Sie vertreten im Oktober die deutschen Farben auf dem Baltic Cup, einem Länderkampf der Ostsee-Anrainer. Hier wird bereits der Kreis für die Nationalmannschaft 2013 zusammen gezogen und dann soll es wieder klappen, mit der WM-Medaille.
 

 


Ruderkrimi auf der Fulda

Karl-Rehbein-Schule rudert im hessenweiten Vergleich an die Spitze – Drei Boote in Berlin am Start

Beim diesjährigen Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ überzeugten die Ruderer der Kar-Rehbein-Schule Hanau (KRS) auf ganzer Linie: Es gelang, sich in drei Bootsklassen für das Bundesfinale der Schulen in Berlin zu qualifizieren. Insgesamt fischten die 39 gestarteten „Rehbeiner“ unter der Leitung von Lehrer-Trainer Volker Lechtenberg und Schulsportzentrumskoordinator Rainer Gimplinger sechs Gold-, drei Silber- und drei  Bronzemedaillen aus der nordhessischen Fulda.

Besonders erfolgreich zeigte sich der Jungen-Vierer der Wettkampfklasse II mit Robin Viel, Johannes Lotz, Malte Forchel, Felix Steinmetz und Steuermann Patric Schmidt. Sie siegten sowohl im Gig- als auch im Rennboot und konnten sich ihre Bootsklasse für das Bundesfinale in Berlin aussuchen. Da ihre Trainingspartner von der Hohen Landesschule im Rennboot den Silberplatz belegten, war es selbstverständlich Ehrensache, den Hanauer Kameraden den Weg zum Bundesfinale frei zu machen und den eigenen Berlin-Erfolg im Gig-Boot zu suchen.

Ein besonders deutlicher Erfolg gelang den jüngsten Berlin-Fahrern: Maike Steinmetz, Maria Becker, Emma Samek, Daria Viel und Steuerfrau Julia Schmidt ruderten auf diesem Wettkampf zwar unangefochten durch alle Vorentscheidungen, doch als dann endlich das Finale gestartet wurde, sah man förmlich wie fokussiert sich die Schülerinnen auf dieses eine Rennen vorbereitet hatten und nun durch blitzsauberes Rudern und starken Kampfgeist überzeugten. Mit mehreren Längen Vorsprung wurde das Rennen im Ziel abgeläutet und man konnte an Land im wahrsten Sinne des Wortes die Steine von den jungen Herzen plumpsen hören.

So deutlich die jungen Mädchen siegten, so spannend machten es die älteren Schülerinnen in ihren Berlin-Rennen. Im morgendlichen Rennboot-Finale ließen Laura Malsy, Selina Pfeffer, Svenja Schomburg, Charlotte Meinen und Steuerfrau Nicola Flender sich noch von der Marienschule aus Limburg überrumpeln und verloren das Rennen knapp. Entsprechend groß war dann der Druck im Gig-Boot-Finale. Hier ruderte man gegen starke Gegnerinnen aus Kassel, die ebenfalls noch nicht qualifiziert waren. Dadurch entwickelte sich ein heißer Bord-an-Bord-Kampf zweier Mannschaften, die alle anderen Finalteilnehmer schon frühzeitig abhängten. Doch das konsequente Wintertraining am Schulsportzentrum in Hanau zeigte seine Wirkung und nach vier harten Rennen war die Rehbein-Crew in ihrem fünften  Lauf an diesem Wochenende immer noch zu Höchstleistungen in der Lage, wehrte alle Angriffe über die Strecke ab und schob ihren Ziel mit knappem, aber erkennbarem Vorsprung als erstes über die Ziellinie. Entsprechend groß fiel der Jubel an Land und zu Wasser nach diesem Ruderkrimi aus.

Außerhalb der Berlin-Entscheidungen erlebten die „Rehbeiner“ und ihre mitgereisten Fans einen wahren Medaillenregen: Tobias Merschrod, Pascal Eckart, Dominik Schmidt, Florian Nieguth und Steuermann Patrick Möbs konnten einen Landessieg im Gig- und eine Bronzemedaille im Rennboot erkämpfen.
Ihre zweite Goldmedaille nach dem Berlin-Erfolg sicherten sich Maria Becker und Maike Steinmetz im Doppelzweier.
Mit Silber belohnt wurden Allegra Gärtner, Tessa Hölzinger, Daria Viel, Emma Samek und Julia Schmidt im Gig-Vierer ebenso wie der Mixed-Vierer mit Sten Winkler, David Wagner, Allegra Gärtner, Tessa Hölzinger und Steuermann Patrick Möbs. In diesem Mixed-Vierer schaffte es ein weiteres KRS-Boote auf das Podest: Julia Schmidt, Merve Öge, Luca Leonzi, Yannick Malsy und Steuerfrau Johanna Herget sicherten sich die Bronzemedaille. Eine weitere Bronzemedaille steuerten Nicola Flender und Lara Leonzi im Doppelzweier zur bewundernswerten KRS-Bilanz bei.


Medaillen-Regen für die Rehbein-Ruderer: Sechs Gold-, drei Silber- und drei Bronze-Edelmetalle holten die KRS-Schüler beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ aus der Fulda.


Talentregatta in Wiesbaden

KRS-Ruderer landen auf Platz 2   

 

18 Schüler der Karl-Rehbein-Schule (KRS) unter Trainer Lars Pätzold,  Lukas Richter als Co-Trainer und Dr. Thomas Woznik sind kürzlich nach Wiesbaden aufgebrochen, um den Ruderpokal bei der Talentregatta zu verteidigen. In Schierstein angekommen, musste die KRS-Gruppe erst einmal den im letzten Jahr hart erkämpften  Pokal abgeben. Diesen gab es dann bei der Siegerehrung für die Schule mit den meisten Punkten. Natürlich waren auch die KRS-Ruderer wild entschlossen, diesen wieder mit nach Hause zu nehmen.
Nachdem sich alle eingerudert hatten, konnte es endlich losgehen. Zuerst starteten die Vorrennen, um die Finalisten zu ermitteln. Dabei schlug sich einer der Mädchen-Vierer (Jana Micka, Shannon Merz, Tessa Hölzinger, Katharina Hofmann und Rebecca Portele) richtig gut. Sie schafften es bis ins Finale, das Sie dann auch gewonnen haben. Der  Mixed-Vierer (Marie Roiner, Moritz Pfau, Leo Brunn, Hanna Dabo, Jale Öge) und der Jungen-Vierer (Lenny Siekierski, Benjamin Teichert, Niklas Giesieke, Florian Belz, Nicole Bohata) schafften es leider nicht. Für manche war es das erste Rennen, dafür aber hatten sie sich gut geschlagen. Der andere Mädchen-Vierer (Allegra Gärtner, Lisa Buccoli, Jale Öge, Nicole Bohata, Leo Brunn)  musste gleich im Finale rudern, da nur ein Gegner antrat. Bis zur Streckenhälfte führte das KRS-Team, doch im Ziel mussten sich die Rehbein-Ruderer knapp geschlagen geben. Jeder hatte sein bestes gegeben, dieses Mal aber sollte es nicht reichen.

Nach den Rennen bekamen die Sieger eine Urkunde und eine Tafel Schokolade überreicht. Zum Schluss wurde dann auch noch der Pokal übergeben:  Der 2. Platz ging an die Karl-Rehbein-Schule, der 1. Platz und damit der Pokal ging an die Elly-Heus-Schule aus Wiesbaden. Insgesamt ein toller Tag, an dem alle KRS-Teilnehmer Spaß hatten. Natürlich war die Enttäuschung groß, den Pokal nicht gewonnen zu haben, aber bei der nächsten Talentregatta nach den Sommerferien in Kahl am Main wollen die Rehbein-Ruderer erneut versuchen, den Pokal wieder zurück an die KRS zu holen. (Weitere Informationen unter:  www.srvbhessen.de)    Lisa Buccoli, 8g

 


Trainingslager der Ruderer in Le Grau du Roi

05.03.11

Aufgrund der hochwasserbedingt schwierigen Ruderbedingungen in Hanau führte ein kleiner erlesener Kreis der besten Rehbein-Ruderinnen über die Karnevalswoche ein Trainingslager in Südfrankreich durch. Le Grau du Roi, ein kleines Fischerörtchen zwischen Montpellier und Marseille, direkt an der Mittelmeerküste gelegen, diente mit seinem verzweigten Fluss- und Kanalsystem als hervorragendes Trainingsrevier.

Vom 2.-12. März absolvierten Sandra Dinter, Claudia Henrich und Constanze Sydow unter der Leitung von Lehrer-Trainer Volker Lechtenberg pro Tag ca. 38 Ruderkilometer, ergänzt von Wirbelsäulengymnastik und Lauftraining an Land. Bei meist sonnigem Wetter und Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad machte allen das Training wieder große Freude und man blickt zuversichtlich in die nun bevorstehende Rudersaison 2011.

 

 


 


Ski-Trainingslager der KRS-Ruderer

28.12.2011

Vom 28.12. bis zum 08.01. schlugen die KRS-Ruderer ihr Lager im schweizerischen Splügen auf. Gemeinsam mit den Kaderruderern des Hessischen Ruderverbandes wurden unter der Leitung von Lehrer-Trainer Volker Lechtenberg täglich bis zu zwei Trainingseinheiten Langlauf sowie eine ergänzende Trainingseinheit in der Halle oder auf den Gymnastikmatten absolviert. Während in den ersten Tagen besonderer Wert auf die Technik des Skatens gelegt wurde, rückte mit fortschreitendem Können besonders das Grundlagenausdauertraining in den Mittelpunkt. So wurden an manchen Tagen bis zu 4 Stunden in der Loipe verbracht. Ein glücklicher Zufall ergab, dass parallel eine Ski-Lehrer-Ausbildung des Schweizerischen Skiverbandes vor Ort durchgeführt wurde. Der Kontakt war schnell gefunden und so konnten die angehenden Ski-Lehrer ihr Vermittlungskönnen sofort an unserer Gruppe ausprobieren – eine Maßnahme, die sicherlich für beide Seiten von großem Nutzen war. Selbstverständlich wurde auch das neue Jahr mit einem bunten Abend voller kleiner Aufführungen, Spielen, Tanz und Musik ordentlich begrüßt. Zum Abschlussrennen über eine relativ flache 11-Kilometer-Runde zeigte sich dann anhand der guten Zeiten, dass das Niveau der Gruppe trotz vieler Anfänger sich durchaus sehen lassen konnte. Besonders erfreulich war, dass bei vier Wertungen dreimal KRS-Ruderer das Siegerpodest erklimmen konnten. Constanze Sydow (Jgst. E) gewann mit großem Vorsprung die weibliche Gesamtwertung, Maike Hauck (8g) ließ sich den Sieg der weiblichen Nachwuchswertung und Johannes Lotz (8g) den Sieg der männlichen Nachwuchswertung nicht nehmen. Nun hoffen alle, dass das Main-Hochwasser nicht allzu lange anhält, damit die Saisonvorbereitung in den heimischen Gefilden starten kann.

 


 


Ereignisreiches Trainingswochenende für die Ruderer

In Hanau hat der Winter Einzug gehalten – das mussten am vergangenen Wochenende auch die Ruderer anerkennen. Die jüngsten Talente wagten sich bei eisigen Temperaturen allerdings noch einmal auf das Wasser und nahmen in Mainz an der traditionellen Nikolausregatta teil. Mit weihnachtlich geschmückten Booten wurden 4km auf dem Rhein zurückgelegt. Besonders erfolgreich gelang dies dem Mädchen-Vierer mit Charlotte Meinen, Svenja Schomburg, Laura Malsy und Daria Viel, die mit einer Minute Vorsprung das Rennen gewinnen konnten.

 

Die Trainingsmannschaften der 15-17-jährigen versuchten am Samstag noch eine Trainingsfahrt auf dem heimischen Main durchzuführen, mussten dieses Unternehmen aber aufgrund von riesigen treibenden Eisplatten nach wenigen Metern wieder abbrechen. Daher wurden am Sonntag kurzerhand die Langlaufskier eingepackt. Ein Ausflug zum Vogelsberg brachte den Ruderern die nötigen Trainingskilometer und die winterlich verschneite Waldlandschaft stellte eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag dar. Nach diesen ersten „Schneekilometern“ im Winter 2010/11 freuen sich alle umso mehr auf das gemeinsame Skilanglauftrainingslager, das in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ruderverband vom 28.12. bis zum 08.01. in Splügen (CH) durchgeführt wird.

 


 


 


Karl-Rehbein-Schule (C) 2016
Karl-Rehbein-Schule, Im Schlosshof 2, 63450 Hanau
Tel:(06181)6183-600, Fax:(06181)6183-699, E-Mail:info@karl-rehbein-schule.de