Bücher sind bessere Freunde als Menschen; denn sie reden nur, wenn wir wollen, und schweigen, wenn wir anderes vorhaben. Sie geben immer und fordern nie. Börries Freiherr von Münchhausen (1874-1945), dt. Schriftsteller

 

Schulbibliothek Elisabeth Schmitz

Unsere umfangreiche Bibliothek mit derzeit über 7.000 Titeln steht allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Dort gibt Bücher in Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Italienisch, Spanisch sowie Russisch und es liegen Zeitschriften in deutscher, englischer und französischer Sprache aus. Die Ausleihe erfolgt per EDV über den Strichcode im Schülerausweis. 

Drüber hinaus besteht die Möglichkeit der Buchausleihe in der Stadtbücherei Hanau, die nur 200 Meter von der Schule entfernt ist. 

  

 

Öffnungszeiten täglich von 7.30 bis 15 Uhr

Wir freuen uns auf euch
Euer Bücherei-Team 


Bereicherung für Schulgemeinde

Karl-Rehbein-Schule erhält Buchspende der Friedrich-Ebert-Stiftung

Hanau, 22.12.2016

Freude über Spende der Friedrich-Ebert-Stiftung bei Andreas Bär, Mechtild Fritsch, KRS-Schulleiter Jürgen Scheuermann und Bibliotheksleiter Peter Dobler (von links): Die Elisabeth-Schmitz-Bibliothek der KRS kann ihren Bestand im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich erweitern. Foto: Pick

Groß war die Freude, als die Pakete endlich eintrafen: Über 30 neue, aktuelle Bücher aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Bereich ergänzen das bereits bisher schon gute Angebot der Elisabeth-Schmitz-Bibliothek der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS). Ermöglicht wird diese Aufstockung durch eine Spende der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Die FES ist die größte und älteste der sogenannten parteinahen Stiftungen in Deutschland. Vermittelt wurde die Spende von Andreas Bär, früherer Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung und Fachsprecher Politik & Wirtschaft an der KRS, der auch als Ehemaliger weiterhin Kontakt zur Stiftung unterhält.
Erfreut zeigte sich Mechtild Fritsch, Fachbereichsleiterin des gesellschaftswissenschaftlichen Arbeitsfelds: „Die großzügige Bücherspende mit den Themenschwerpunkten Geschichte, DDR, Flucht und Migration, Willy Brandt samt einigen politikwissenschaftlichen Lexika stellt eine Bereicherung für das fachliche Arbeiten unserer Schulgemeinde dar, von der Lehrende und Lernende gleichermaßen profitieren können."
Auch auf Seiten der Stiftung sieht man die Spende positiv: "Die politische Bildung ist unser wichtigster Auftrag, dem natürlich gerade in so herausfordernden Zeiten wie aktuell besondere Bedeutung zukommt", so Simon Schüler von der Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen. „Wir freuen uns immer sehr über Kooperationen mit Schulen und die daraus resultierende Zusammenarbeit mit Jugendlichen. Während das sonst in der Regel mittels Planspielen und vergleichbaren Formaten geschieht, ergab sich nun durch die Auflösung eines Bücherschrankes ein anderer Anknüpfungspunkt. Klasse, dass die Karl-Rehbein-Schule dieses Angebot so dankbar angenommen hat!"
 


 

Erinnerung an eine stille Heldin

Elisabeth Schmitz Portrait für die Rehbein-Schule
 

Hanau, 11.03.14

Ein Portrait von Dr. Elisabeth Schmitz, einer entschiedenen Gegnerin des NS-Regimes, übergab die Hanauer Künstlerin Franziska Haslinger im Büro von Oberbürgermeister Claus Kaminsky an den Leiter der Karl-Rehbein-Schule Jürgen Scheuermann. Das Portrait wird zukünftig in der Elisabeth-Schmitz-Bibliothek der Schule hängen. Dort ist in eine Vitrine auch die berühmte Aktentasche der ehemaligen Lehrerin ausgestellt, in der 2004 in einem Kirchenkeller das Original ihrer historischen Denkschrift „Zur Lage der deutschen Nichtarier“ aufgefunden wurde.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Portrait dazu beitragen können die Erinnerung an diese bedeutende Frau und ihr Leben und Wirken lebendig zu halten“, so Oberbürgermeister Kaminsky. „Die Grausamkeiten des NS-Regimes dürfen nie in Vergessenheit geraten und Elisabeth Schmitz war in dieser schrecklichen Zeit eine stille Heldin, die uns allen als Vorbild für Menschlichkeit und Aufrichtigkeit sein sollte.“
Auch Künstlerin Franziska Haslinger verbindet mit Dr. Elisabeth Schmitz eine besondere Erinnerung: „Sechs Jahre lang, bis zum Abitur 1956, war Elisabeth Schmitz an der Karl-Rehbein-Schule meine Lehrerin – erst in Deutsch und später in Religion“, berichtet Haslinger. „Ich erinnere mich gut an sie. Sie war distanziert, streng, aber immer gerecht. Sie hat uns an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt und stets zum eigenständigen Denken angehalten.“
Die persönliche Begegnung mit Schmitz veranlasste Haslinger dazu ein Portrait von der Frau zu erstellen, deren wahre Größe erst nach ihrem Tod erkannt wurde. Dafür verwendete sie eine eigens von ihr entwickelte Technik, bei der sie Ölfarbe auf eine geweißte Spanplatte aufträgt und dann mit Sandpapier wieder entfernt. Das Ergebnis war so überzeugend, dass die Stadt Hanau und die Karl-Rehbein-Schule beschlossen, das Bild gemeinsam zu kaufen. „Besonders mit Hinblick auf das 175jährige Jubiläum der Schule im kommenden Jahr, freut es mich, dass wir dieses wunderbare Portrait erstehen konnten. Es wird einen Ehrenplatz in unserer Bibliothek finden“, versprach Schulleiter Scheuermann.
Elisabeth Schmitz, Studienrätin für Geschichte, Religion und Deutsch (geb. am 23. August 1893) war eine entschiedene Gegnerin des NS-Regimes. Bereits 1935/36 verfasste sie in Berlin die Denkschrift "Zur Lage der deutschen Nichtarier", in der sie die Vernichtung der Jüdinnen und Juden voraussah und die Bekennende Kirche zum Handeln aufrief. Nach den Novemberpogromen 1938 quittierte sie den Schuldienst und gewährte mehreren jüdischen Freundinnen und Freunden Zuflucht in ihrem Wandlitzer Wochenendhaus.
1943 kehrte Elisabeth Schmitz nach Hanau zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie bis 1958 als Oberstudienrätin am Realgymnasium für Mädchen, der heutigen Karl-Rehbein-Schule, tätig und engagierte sich im Hanauer Geschichtsverein. Sie verstarb am 10.9.1977. Im Jahr 2005 wurde ihr auf dem Hanauer Hauptfriedhof ein Ehrengrab gewidmet. Der Staat Israel zeichnete Dr. Schmitz 2011 posthum als "Gerechte unter den Völkern" aus.

 



 

Große Ehre für die Karl-Rehbein-Schule

Ehemalige KRS-Lehrerin Elisabeth Schmitz als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet

Hanau, 17.04.13

Die Botschaft-Gesandten des Staates Israel zeigten sich beim Besuch der Elisabeth-Schmitz-Bibliothek sehr beeindruckt von der Gestaltung der Ausstellungs-Vitrine, die an die mutige KRS-Lehrerin erinnert.

„Solche Gäste habe ich nicht jeden Tag“, begrüßt Jürgen Scheuermann, Direktor der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS, sichtlich bewegt die Abordnung der israelischen Botschaft, die kurz vor der offiziellen Feierstunde der Stadt Hanau zu Ehren von Elisabeth Schmitz nach Hanau gekommen war. Grund des hohen Besuches an der KRS war, sich vor Ort von der einstigen Wirkungsstätte der mutigen KRS-Lehrerin und erklärten Nazi-Gegnerin ein Bild zu machen. Schmitz wurde nun posthum für ihre Zivilcourage von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem mit dem Ehrentitel „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet.  

So ist die neue Bibliothek der KRS auch nach der Frau benannt, die während der nationalsozialistischen Diktatur als Lehrerin in Berlin wirkend zahlreiche Juden  unterstützte und öffentlich zum Widerstand gegen den Nazi-Regime aufrief.  So mahnte sie bereits 1934 in einem Schreiben: „Sollten die Gesetze, wie sie heute sind, längere Zeit bestehen bleiben, so würde dies das glatte Todesurteil bedeuten für Hunderttausende von Menschen, vielleicht für Millionen. Zu alledem schweigt die Kirche“. Schließlich gab sie ihren Lehrerberuf vorzeitig auf, „ist es mir in steigendem Maße zweifelhaft geworden, ob ich den Unterricht bei meinen rein weltanschaulichen Fächern – Religion, Geschichte, Deutsch – so geben kann, wie ihn der nationalsozialistische Staat von mir erwartet und fordert.“

Emmanuel Nahshon (Mitte) begutachtet mit Interesse die Forschungsarbeit „Wider das Vergessen“, die von den Oberstufenschülern der KRS vor zwei Jahren erstellt worden ist.

Nach dem Krieg nahm die 1893 in Hanau geborene Schmitz ihre Lehrtätigkeit an der Karl-Rehbein-Schule, damals noch ein reines Mädchengymnasium, wieder auf und blieb bis 1958 im Schuldienst tätig. Der israelische Gesandte der Botschaft des Staates Israel, Emmanuel Nahshon, zeigte sich auch von der Würdigung, die Schmitz in der gleichnamigen Bibliothek der KRS erfährt, sehr beeindruckt. Einige Schüler des heutigen Abiturjahrgangn hatten vor rund zwei Jahren als Geschichts-AG unter Leitung von Julia Scheuermann eine Forschungsarbeit mit dem Titel „Wider das Vergessen“ erstellt, in der das Wirken und die Schriften von Elisabeth Schmitz aufgearbeitet werden konnten. Heute erinnert eine kleine Vitrine im Eingangsbereich der Bibliothek an Elisabeth Schmitz, sind hier neben Konterfei auch ihre Arbeitstasche und persönliche Aufzeichnungen zu sehen.

So wird die von Emmanuel Nahshon überbrachte Yad-Vashem-Medaille und Urkunde „Gerechte unter den Völkern“, posthum an Elisabeth Schmitz im Roten Saal des Schlosses Philippsruhe verliehen, die kleine Sammlung in der Vitrine der KRS-Bibliothek künftig bereichern. Der Titel „Gerechter unter den Völkern“, so erklärt Peter Löwenberg, Patensohn von Elisabeth Schmitz den KRS-Schülern, „ist die höchste Auszeichnung, die Israel an Nicht-Juden vergibt.“ Scheuermann selbst wertet die Auszeichnung und die Tatsache, dass Medaille und Urkunde nun in der KRS-Bibliothek zu bestaunen sein werden, als „große Ehre für die KRS“ zugleich aber auch als Aufforderung für jetzige und kommende Schülergenerationen, die freiheitlich-demokratische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland zu schützen und zu verteidigen. „Elisabeth Schmitz hat mit ihrem Eintreten für die im Nazi-Deutschland verfolgten Juden ein bleibendes Zeichen für Zivilcourage gesetzt – das sollte uns allen als bleibendes Vorbild und Mahnung zugleich dienen“, verabschiedete Scheuermann die KRS-Abiturienten und die Gäste aus Israel, die sich zuvor in das Gästebuch der KRS eingetragen hatten.

Eintrag in das „goldene“ Buch der KRS: Der Patensohn von Elisabeth Schmitz, Peter Löwenberg, lässt es sich nicht nehmen, einen Gruß in hebräischer Schrift zu hinterlassen. Fotos: Pick          


Elisabeth Schmitz - Ausstellung der Klasse 9d

5.12.11

 Nach dem erfolgreichen Abschneiden beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten hat die ehemalige 8d, die mit ihrem Beitrag „Elisabeth Schmitz – Eine Heldin der Neuzeit“ einen Förderpreis erringen konnte, eine Ausstellung im Schulgebäude initiiert. Umgesetzt wurde die Ausstellung in der letzten Ferienwoche von den Schülerinnen Jenni Krasnansky, Julia Staub und Mara Stechno aus der Klasse 9d, bei denen ich mich für ihre Unterstützung herzlich bedanke!
Durch die Ausstellung möchten die Schüler/innen der Klasse 9d der Schulgemeinde einen Einblick in ihre Arbeit geben und auch die Persönlichkeit von Dr. Elisabeth Schmitz in den Mittelpunkt stellen. Zu sehen sind sowohl Infotafeln über die Exkursionen der Klasse sowie über die Zeitzeugengespräche, die geführt werden konnten. In Glasvitrinen kann man Originaldokumente und Fotos von Elisabeth Schmitz sehen. Des Weiteren befinden sich hier auch Informationen über das Buch der ehemaligen Klasse 8d und die Würdigungen in verschiedenen Zeitungen u.v.m. Die Ausstellung befindet sich bis mindestens Ende des Jahres im 2. Stock der KRS. Für weitere Fragen stehen die Klasse 9d und ihre Geschichtslehrerin, Julia Scheuermann, gerne zur Verfügung.

 

Weitere Fotos der Ausstellung finden Sie hier

 


Vorlesewettbewerb an der KRS: Lisa Osterkamp eine Runde weiter

5.12.11

Alljährlich wird mit Unterstützung des Börsenvereins des deutschen Buchhandels an allgemeinbildenden Schulen bis hin auf Bundesebene der Vorlesewettbewerb für Schüler der Klassen 6 durchgeführt. Jetzt startete die neue Runde des Vorlesewettbewerbs für das Schuljahr 2011/2012, so auch an der unserer Schule . Der schulbeste Vorleser einer Stadt nimmt dann im Frühjahr 2012 am Regionalentscheid teil. Unter der Regie der Deutsch-Fachsprecherin Anette Lügehetmann (Mitte rechts). kürte die Jury mit Vorjahressieger Joshua Köster, den Lehrkräften Tamara Kpebane und Stefan Glück die beste Vorleserin. Lisa Osterkamp (Mitte) aus der Klasse 6e meisterte die zwei Aufgaben, einen vorbereiteten und einen fremden Text zu lesen, am besten. Weitere Teilnehmer waren Hannah Kissling (6h), Jan Stelz (6c), Sabrina Raudies (6d), Jana Kollar (6g), Emma Betz (6b), Nele Peters (6f) und Lars Reifenberger (6b). KRS-Schulleiter Jürgen Scheuermann (Mitte links) sah alle Teilnehmer als Sieger an, haben sich alle Schüler durch die Wettbewerbsteilnahme engagiert. Für die Siegerin gibt es einen Buchgutschein von der Buchhandlung Dausien am Freiheitsplatz.

  

 


Karl-Rehbein-Schule weiht neue Elisabeth-Schmitz-Bibliothek ein

4.11.11

Sie war eine äußerst mutige und resolute Frau: Ihren Widerstand gegen das Naziregime bezahlte Sie beinahe mit ihrem Leben. Gemeint ist Elisabeth Schmitz, ehemalige Lehrerin an der Karl-Rehbein-Schule und neulich von Bundeskanzlerin Angela Merkel als Vorbild für Frauen mit Zivilcourage hervorgehoben. Zurzeit läuft ein Antrag, Elisabeth Schmitz in die „Allee der Gerechten unter den Völkern“ in der Holocaust-Gedenkstätte von Jad Vashem in Israel aufzunehmen. Mit den Gerechten unter den Völkern sind nichtjüdische Personen und Organisationen gemeint, die sich dem Nazi-Regime widersetzten, um Juden zu retten. So ist es nach den Worten von KRS-Direktor Jürgen Scheuermann ein „logischer wie konsequenter Schritt“, die nun offiziell eingeweihte und übergebene neue Bibliothek der Rehbein-Schule den Namen „Elisabeth-Schmitz-Bibliothek“ zu nennen.

Nach vielen Jahren des Zusammenrückens gibt es nun endlich mit der neuen Bibliothek eine adäquate Arbeitsstätte für die rund 1800 KRS-Schüler. Rund 8000 Bücher warten darauf, von wissbegierigen Schüleraugen entdeckt zu werden. Neben spannender Jugendliteratur von Michael Ende oder Enyd Blyton warten die Klassiker von von Goethe, Schiller und Rilke. Märchen aus aller Herren Länder stehen vereint mit Duden und Lexika in den Regalen, die lustigen Abenteuer von „Asterix und Obelix“ korrespondieren mit Zeitschriften wie „Geolino“ und tagesaktuellen Zeitungen. Eine luftige Aufteilung, überschaubar und auch schnell durchschaubar sorgt für eine angenehme Arbeitsatmosphäre in der neuen Bibliothek.

Entsprechend groß auch der Andrang der Polit- und Schulprominenz zur offiziellen Einweihung, die von Gudrun Conrad an der Oboe musikalisch umrahmt wurde. Hanaus OB Claus Kaminsky und Schuldezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold betonten denn auch die positive Entwicklung der KRS in der Hanauer Schullandschaft, habe sich das Gymnasium zu einer „Vorzeigeadresse der Stadt“ entwickelt. Piesold überreichte einen Scheck in Höhe von 250 Euro, damit der Buchbestand weiter wachsen könne. Die Schüler der Klassen sechs legten noch 1500 Euro als Spende obendrauf. Das Geld hatten sie mit ihrem Vokabelmarathon „erlernt“.

 


Die Geschichts-AG der KRS, jüngst vom Bundespräsidenten höchstpersönlich für ihre Aufarbeitung der Lebensgeschichte von Elisabeth Schmitz ausgezeichnet, zeichnete während der kleinen Feierstunde in der neuen Bibliothek das Leben und Wirken der mutigen Widerstandskämpferin nach. Sie gilt als „stille Heldin der Stadt, deren Andenken es durch die Rehbeiner zu bewahren gilt, sind ihre Ideale von Mut und Nächstenliebe als Verpflichtung für die Rehbeinschüler anzusehen“, so die Geschichts-AG. Ein Bild davon kann sich der Bibliotheksbesucher selbst machen, wurde Elisabeth Schmitz eigens eine Vitrine eingerichtet, die neben ihrem Konterfei auch die originale Aktentasche zeigt. Entdeckt wurde die Tasche per Zufall bei Aufräumarbeiten von dem Hanauer Ehepaar Lüdecke in der Hanauer Marienkirche. Die Tasche enthält sämtliche Aufzeichnungen, darunter auch die zu ihrer legendären Denkschrift „Zur Lage der deutschen Nichtarier“ aus dem Jahr 1935, in der sie vorausahnte, was den in Deutschland lebenden Juden durch das Nazi-Regime drohte. Sie sollte leider Recht behalten. Die KRS kann stolz sein, solch eine couragierte Namensgeberin für die Bibliothek gefunden zu haben, denn „die Aufnahme in die Allee der Gerechten ist so gut wie sicher“, meldet KRS-Direktor Jürgen Scheuermann.

 

 


Leseförderaktion zum UNESCO-Welttag des Buchs 2009

Gespannt sein durfte man auf die Ergebnisse der Aktion „Ich stelle mein Buch vor!“, bei der die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit hatten, eine Besprechung ihrer Lieblingsbücher unter Anfertigung eines alternativen Titelbilds abzugeben. Die Bibliotheksmitarbeiter und ehrenamtlichen „Bibliotheksmütter“ haben die drei gelungensten Arbeiten ausgewählt.

Hier die Gewinner, die ihre Urkunden und Buchgutscheine mit Freude in Empfang genommen haben:


1. Platz: Marie Reiner, Klasse 6e; 2. Platz: Cedric Winter, Klasse 5g; 3. Platz: Isabelle Ohl, Klasse 7a und Daniel Ohl, Klasse 5g

 


Traditioneller KRS-Bücherflohmarkt

In der Pausenhalle der KRS, vor der Schulbibliothek, fand an diesem Tag auch der traditionelle Bücherflohmarkt statt. Bildbände, Biographien, Erzählungen, Heiteres, Jugendbücher, Nachschlagewerke, Romane, Sachbücher u. a. sowie zahlreiche Werke von Autoren wie Allende, Austen, Böll, Charriére, Danella, Goethe, Huxley, Hagelstange (ein berühmter Namensvetter des geschätzten Kollegen…), Highsmith, Lind, Michener, Miller, Pilcher, Poe, Remarque, Simmel, Steinbeck, Tschechow, Ustinov, Verne, Weldon, Wilder, Wood, Zweig und vielen anderen standen zum Verkauf. Für alle Altersgruppen waren Bücher vorhanden. Die Bibliothek dankt allen, die das Angebot mit Buchspenden erweitert haben. Der Erlös der Veranstaltung wird in Neuanschaffungen für die Bibliothek investiert und kommt damit der gesamten Schulgemeinde zugute.


Der wohlsortierte Buchstand und interessierte Leser (und Käufer)….
 


Benutzerordnung der Schulbibliothek der Karl-Rehbein-Schule

Herzlich willkommen in unserer Schulbibliothek! Ihr könnt jederzeit alle Angebote, die wir bieten, nutzen. Viel Spaß!

Unser Angebot:

In der Bibliothek findet Ihr Nachschlagewerke, Informationsmaterial und Fachzeitschriften über verschiedene Themen, die Ihr in Euren Referaten verarbeiten könnt. Eine Jugendbuch- abteilung zur Ausleihe nach Hause und für Eure Freistunden ist ebenfalls vorhanden. Außerdem ist ein Kopierer vorhanden, mit dem Ihr Texte aus der Präsenzbibliothek (Bücher, die nicht ausgeliehen werden und Zeitschriftenartikel) kopieren könnt. Bei den Bibliotheks- angestellten und den diensthabenden Lehrern und Eltern erhaltet ihr Auskunft darüber, wie und wo ihr zu einem bestimmten Thema Material findet. Im Computerprogramm könnt ihr über verschiedene Stichwörter schnell und unkompliziert Bücher zu euren Themen finden. Die Bibliothek will euch in den Freistunden ruhige Arbeitsplätze bieten. An den Lesetischen kann man sich, gestresst vom Unterricht, mit einer Lektüre erholen.

Unsere Bitte:
 

  1. Klassen und Kursgruppen sind willkommen. Lasst dazu die Bibliothek für diese Stunde rechtzeitig durch euren Lehrer/Eure Lehrerin reservieren, damit es keine Drängelei gibt. Bitte lasst eure Taschen und Jacken dann in der Klasse. Bringt auch als Einzelbesucher eure Taschen bitte nach Möglichkeit nicht mit in die Bibliothek.
  2. Bitte verhaltet euch in den Bibliotheksräumen ruhig. Jeder soll ungestört arbeiten und lesen können. Essen, Trinken, Musik hören/machen sowie die Verwendung eines Handys sind nicht gestattet.
  3. Bitte bemalt oder beschädigt die Einrichtung der Karl-Rehbein-Schulbibliothek nicht. Wer Bibliothekseigentum jeder Art entwendet, muss den Schaden ersetzen und bekommt Zutrittsverbot.
  4. Haltet euch bei der Benutzung der technischen Geräte an die Anleitung des Fachpersonals. Eine Fotokopie kostet 10 Cent.
  5. Stellt Bücher und alles, was ihr verwendet (Schreibmaterial, Schere etc.), nach der Benutzung wieder an den vorgesehenen Platz zurück.
  6. Wünsche (auch Buchwünsche) und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne entgegen.

Zum Ausleihverfahren:

  1. Sobald ihr die Kenntnisnahme der Benutzerordnung unterschrieben zurück gegeben habt und die Regeln anerkannt, kann die Ausleihe erfolgen.
  2. Bücher mit einer roten Markierung dürfen nicht ausgeliehen werden. Hier handelt es sich hauptsächlich um Nachschlagewerke, Lexika, Enzyklopädien, Bildbände, Wörterbücher und dergleichen. Von allen anderen Büchern können jedes Mal maximal drei Bücher ausgeliehen werden.
  3. Die reguläre Ausleihfrist von Büchern beträgt 2 Wochen. Möchtet ihr sie um eine Woche verlängern, sollt ihr dies vor Ablauf der Ausleihfrist beantragen. Bringt dazu die Bücher bitte mit. Wiederholte verspätete oder überfällige Rückgabe von Büchern kann zur Sperrung von weiteren Ausleihen führen.
  4. Falls ihr Bücher nicht rechtzeitig zurückgebt, müsst ihr für die verspätete Abgabe pro angefangene Woche 50 Cent pro Buch bezahlen.

Internet:

Der Internet-Zugang in der Bibliothek dient ausschließlich schulischen Zwecken, d.h. der Recherche für den Unterricht oder für Referate/Hausarbeiten.

Bitte haltet euch an die Anweisungen des Bibliothekspersonals! Schüler/innen, die gegen die Bibliotheksordnung oder die Anordnungen der Aufsicht verstoßen, können von der Bibliothek für begrenzte Zeit oder auf Dauer von der Benutzung, der Ausleihe und/oder dem Aufenthalt in der Bibliothek ausgeschlossen werden.

Danke.

 


Karl-Rehbein-Schule (C) 2016
Karl-Rehbein-Schule, Im Schlosshof 2, 63450 Hanau
Tel:(06181)6183-600, Fax:(06181)6183-699, E-Mail:info@karl-rehbein-schule.de