Sanitätsdienst der KRS

Der Schulsanitätsdienst (kurz: SSD) der Karl-Rehbein-Schule besteht seit 2006 und hat derzeitig rund 25 aktive Mitglieder, davon 12 Anwärter, 5 mit Erste-Hilfe-Ausbildung und 8 Sanitätshelfer.
Es handelt sich hierbei um eine stets von drei Schülerinnen und Schülern geleitete und zwei Lehrern betreute AG, die die Erste-Hilfe-Versorgung im  Schulalltag und bei schulischen Sonderveranstaltungen, wie Festen oder Sportturnieren sichert.
Die Schülerinnen und Schüler, die i.d.R. in der Ersten Hilfe oder noch weitergehend ausgebildet sind, werden im Fall von Unfällen, Verletzungen und Krankheiten vom Sekretariat via Handy informiert und stellen die Erstversorgung bis zum Eintreffen der Eltern, des Rettungsdienstes oder der vertretbaren Rückkehr in den Unterricht sicher.
Die Leitung besteht aus 3 Positionen: Dem organisatorischen Leiter (Hermann Scheyermann, Q1), dem Beauftragten für Aus- & Weiterbildung (Alexander Kuhne, Q1) und der Beauftragten für Hygiene und Material (Annika Rabenau, Q1).  Frau Hofmann betreut den SSD und unterstützt das Leitungsteam.
In Sachen Aus- und Fortbildung kümmert sich der SSD laufend um seine Mitglieder. In wöchentlichen Treffen (z.Z. montags, 7. Stunde) werden durch theoretische und praktische Übungen Inhalte aufgefrischt, wie Diagnostik und Handlungsroutinen trainiert, wie z. B. Wundversorgung. In regelmäßigen Abständen erfolgen auch Erste-Hilfe-Kurse und Sanitätshelfer-Kurse durch Partner, wie z.B. das Deutsche Rote Kreuz in Hanau, wobei es auch zu Kooperationen mit anderen Hanauer Schulen kommt. Die AG ist offen für alle Schülerinnen und Schüler der Karl-Rehbein-Schule. An realen Einsätzen werden aber grundsätzlich erst Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 beteiligt und ein Erste-Hilfe-Schein ist Voraussetzung für die Aufnahme in den Dienstplan.

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Ein Leben retten 100 pro Reanimation

KRS beteiligt sich an der Woche der Wiederbelebung

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Karl-Rehbein-Schule wieder mit einem Projekttag an der internationalen Woche der Weiderbelebung.
Die Internationale Woche der Wiederbelebung dient seit Jahren dazu, der Allgemeinheit die Notwendigkeit sowie die Durchführung der Reanimation näher zu bringen.
Der Mitglieder des Schulsanitätsdiensts der Karl-Rehbein-Schule führten am Montag den 25. September einen jeweils einstündigen Lehrgang in allen siebten Klassen durch.
Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern vermittelt, in welchen Zuständen sich jemand befinden kann, der regungslos am Boden liegt, denn nicht jeder muss reanimiert werden. Zunächst einmal wurde erarbeitet, dass die Grundvoraussetzung für unser Vorgehen immer eine ordentliche Ansprache sowie eine genaue Kontrolle der lebenswichtigen Funktionen ist. Ob der Betroffene atmet ist für unser Handeln besonders wichtig. Atmet er, muss er in die stabile Seitenlage gelegt werden, damit die Atmung erhalten bleibt. Atmet er hingegen nicht mehr, kommt muss eine Herzdruckmassage angewendet werden. In jedem Fall brauchen wir in einer solchen Situation Hilfe. Daher wurde auch ausführlich besprochen, wie man einen Notruf absetzt, dann das ist das mindeste, was wir für einen Menschen in Not tun können. Alle Themen wurden nach einer kurzen theoretischen Einführung vor allem praktisch behandelt und von jeder Schülerin und jedem Schüler in Rollenspielen und an Übungspuppen trainiert.
Rund 230 Schülerinnen und Schüler sind nach der erfolgreichen Übung nun dazu in der Lage angemessen auf einen Kreislaufstillstand zu reagieren!
Besonderer Dank für die Durchführung des Projektes gilt den engagierten Schülerinnen und Schülern des Schulsanitätsdienstes und der Johanniter-Unfall-Hilfe Rodgau, die ihre Reanimationspuppen zur Verfügung gestellt hat. Zuletzt gilt unser Dank Frau Dr. Zimny für die Initiative und tatkräftige Unterstützung.


 

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KRS-Schüler haben die Ausbildung zum Sanitäter erfolgreich abgeschlossen

Hanau, 18.04.17

Montagmorgen, kurz vor neun. Karl-Rehbein-Schule. Trotz Osterferien dringen Stimmen und Gelächter aus Raum 1. Dort warten nämlich die Schulsanitäter auf den Beginn ihres Kurses. Diese Sanitätshelfer-Ausbildung soll die Schüler aus unterschiedlichsten Klassen zusammen mit ihrer betreuenden Lehrerin, Frau Pamukci, intensiv auf ihre Aufgaben als Schulsanitäter vorbereiten. Vom 10. bis 15. April werden die Kenntnisse der Ersten Hilfe durch Theorie und Praxis ausgebaut. Der Ausbilder vom Deutschen Roten Kreuz, Tim Niewalda, der selbst vor zwei Jahren sein Abitur an der KRS abgelegt hat, bringt den Teilnehmern mit Witz und Charme grundlegende Anatomie, Symptome verschiedenster Krankheitsbilder und Notfallmaßnahmen nahe. Doch Probieren geht bekanntlich über Studieren: In zahlreichen Übungen und Fallbeispielen findet das Gelernte auch praktische Anwendung. Am Mittwoch bekommen die Schüler sogar Besuch von einem Rettungswagen, um die Übergabe an den Rettungsdienst zu üben. Ein weiterer Höhepunkt schließt sich direkt an: von Mittwoch auf Donnerstag übernachtet der gesamte Schulsanitätsdienst im Rahmen eines Frühlingsfests in der Schule.

Das neu erworbene Wissen ist bei der ersten der drei Prüfungen gefragt:  Bei einem Online-Test, einem Pilot-Projekt des Deutschen Roten Kreuzes, müssen die Sanitäter ihr theoretisches Wissen unter Beweis stellen. Im Anschluss folgt die Reanimationsprüfung, bei der die sieben Prüflinge mithilfe eines Larynxtubus und eines Defibrillators die Reanimationspuppe Sam am Leben halten müssen. Am Samstag steht die letzte Prüfung an: Unter Beobachtung eines dreiköpfigen Komitees werden verschiedene Fallbeispiele bearbeitet. Am Ende dieser Woche sind die frischgebackenen Sanitätshelfer erschöpft, vor allem aber glücklich. Zu Recht: Alle Prüflinge haben den Kurs bestanden. ,,Hat sich auf jeden Fall gelohnt!‘‘ - ,,Ich könnte glatt weitermachen‘‘, so das Resümee der Sanitäter. Unser Dank gilt nicht nur dem Deutschen Roten Kreuz, sondern auch dem Verein der Freunde, der diesen Lehrgang erst möglich gemacht hat.

Annika Rabenau

 

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Woche der Wiederbelebung: Schüler lernen Reanimationsmaßnahmen


„Es passiert plötzlich, es passiert überall und kann jeden treffen – der Kreislaufstillstand!“
Die Internationale Woche der Wiederbelebung dient seit Jahren dazu, der Allgemeinheit die Notwendigkeit sowie die Durchführung der Reanimation näher zu bringen.
In diesem Jahr hat sich auch der Schulsanitätsdienst (SSD) der Karl-Rehbein-Schule an dieser Aktion mit einem eigenen Projekt beteiligt.  Am Montag, den 19.September haben die Mitglieder des SSDs, mit freundlicher Unterstützung vom Deutschen Roten Kreuz, der gesamten Jahrgangsstufe 7 in zwei Stationen und mehreren Durchgängen beigebracht, wie man in einer solchen Situation reagiert.
Dabei wurde den Schülern vermittelt, in welchen Zuständen sich jemand befinden kann, der regungslos am Boden liegt, denn nicht jeder muss reanimiert werden. Zunächst einmal wurde erarbeitet, dass die Grundvoraussetzung für unser Vorgehen immer eine ordentliche Ansprache sowie eine genaue Kontrolle der lebenswichtigen Funktionen ist. Ob der Betroffene atmet ist für unser Handeln besonders wichtig. Atmet er, muss er in die stabile Seitenlage gelegt werden, damit die Atmung erhalten bleibt. Atmet er hingegen nicht mehr, kommt die Herzdruckmassage ins Spiel. In jedem Fall brauchen wir in einer solchen Situation Hilfe, die wir mittels Notruf auch schnell erhalten. Alle drei Bereiche wurden nach einer kurzen theoretischen Einführung vor allem praktisch behandelt und von jedem Schüler trainiert.
Resümierend lässt sich sagen, dass das Projekt ein voller Erfolg war, denn rund 220 Schüler sind nach der erfolgreichen Übung nun in der Lage dazu angemessen auf einen Kreislaufstillstand zu reagieren!
Besonderer Dank für die Durchführung des Projektes gilt den engagierten Schülern des Schulsanitätsdienstes und dem Verein der Freunde der Karl-Rehbein-Schule, der für dieses Projekt 10 Übungsdummys angeschafft hat. Aber auch dem Deutschen Roten Kreuz Hanau, der freiwilligen Feuerwehr Froschhausen sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe Rodgau, die ihre Reanimationspuppen  zur Verfügung gestellt und bei der Durchführung unterstützt haben, möchten wir an dieser Stelle gerne danken! Zuletzt gilt unser Dank Frau Dr. Zimny für die Initiative und tatkräftige Unterstützung.

Tim Niewalda

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Sanitätshelfer für die KRS

Zwei Wochen lang Herbstferien - Dies bedeutet für viele entspannen.
Doch hier haben wir sieben Schulsanitäter der Karl-Rehbein-Schule und noch weitere zwei Schulsanitäter der Otto-Hahn-Schule, welche sich nur die Hälfte der Ferien gegönnt haben, dafür aber an einer Weiterbildung in dem Bereich 'Sanitätshelfer' teilgenommen haben.
Es wurden die Grundlagen des Ersten-Hilfe-Kurses aufgefrischt, sodass darauf weiter mit den neueren und professionelleren Methoden und Maßnahmen für den Ernstfall aufgebaut werden konnte.
Die Basics wie die stabile Seitenlage, das Betreuen des Patienten und das Blutdruckmessen wurden so lange und so oft geübt, bis die Sanitäter dies im Schlaf konnten... und immer noch können. :)
Sie erlernten auch die Reanimation, welche im Notfall überlebenswichtig ist. Über die Kenntnisse eines Erste-Hilfe-Kurses wurden beispielsweise das Intubieren mit Guedel- und Larynx-Tuben gelernt, der Einsatz eines Defibrillators besprochen und Fallbeispiele praktisch behandelt.
Diese wurde auch am Ende der Woche mit einem Test überprüft. In diesem mussten die Sanitäter ihr Können und ihre Ausdauer beweisen, da sie für jeweils fünf Minuten lang einen 'Patienten' reanimieren mussten.
Diesen Test beendete jeder von ihnen erfolgreich, wenn auch etwas erschöpft... :)
Die Sanitätshelfer haben außerdem jetzt zum Beispiel auch die Erlaubnis und die Kenntnis, eine Verdachtsdiagnose zu nennen, was für die weitere Behandlung des Patienten durch zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz sehr hilfreich sein kann.
Sie, Schulsanitäter und Berufssanitäter, können schneller und gezielter auf die 'Erkrankung' des Patienten eingehen, ihm so besser helfen.
 

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Der Schulsanitätsdienst nach einer Fortbildung während eines Pädagogischen Tages.
V.l.o. nach r.u.: Philipp Koppe, Torben Forchel, Fabian Delugas, Adine Tschiltschke, Laura Lüchau, Robin Arlt, Frauke Lückhoff, Hermann Scheyermann, Tim Niewalda, Christiane Glaser.

 


Rettungsdienst-Schule spendet Trage

Die private Rettungsdienstschule Steinheim (Hessen) spendete dem Schulsanitätsdienst (SSD) der Hanauer Karl-Rehbein-Schule eine Krankentrage. Im weitläufigen Gebäudekomplex des Gymnasiums wird die Trage zukünftig den Patiententransport vereinfachen. Die Rettungsdienstschule war durch die Ausbildung zweier Rettungssanitäter aus den Reihen des SSD auf das Engagement der Gymnasiasten aufmerksam geworden.
Derzeit sind 18 Schulsanitäter aktiv. Die Frauenquote des SSD beträgt fast 70 Prozent. Gerrit Steder, Leiter der Rettungsdienstschule Steinheim: „Dies entspricht in etwa dem Frauen-Anteil an unserer Berufsfachschule.“ Alle SSD-Mitglieder sind mindestens in Erste Hilfe geschult, acht haben eine sanitätsdienstliche Ausbildung, zwei sind staatlich geprüfte Rettungssanitäter. Für die sanitätsdienstliche Ausbildung ist die DLRG Maintal zuständig.

„Die Rettungskette beginnt im Klassenzimmer“, meint Jürgen Scheuermann, Oberstudiendirektor der Karl-Rehbein-Schule. „Ich bin froh, dass wir eine so gut aufgestellte Truppe haben, die schon manch kritische Situation für uns gemeistert hat.“ Der Schulsanitätsdienst leistet rund 150-mal im Jahr Erste Hilfe. Einsatzbandbreite: angefangen von kleineren Schnittverletzungen bis hin zum allergischen Schockgeschehen mit Kreislaufkollaps.

(Foto: GSG Gefahrenabwehr Hanau)  


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