„Eine Leistung, auf die alle stolz sein dürfen!“

Karl-Rehbein-Gymnasium verabschiedet feierlich 178 Abiturienten – Ein Jahrgang mit hohem sozialem Engagement - Traumnote 1,0 für Berit Abraham

Hanau, 15.06.17

Exakt 12.000 Schulstunden hätten die nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler hinter sich gebracht, rechnet der Elternbeirats-Vorsitzende Thomas Adlung vor. Für den Sprecher der Abiturienten, Marc Schmidt, wird nun mit der offiziellen Übergabe der Abschlusszeugnisse gleich ein ganzer „Langstreckenlauf“ erfolgreich beendet: Den 178 frisch gebackenen Abiturienten der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS), die sich mächtig in Schale geworfen mit ihren Eltern im Congress Park Hanau zur Abiturfeier versammelt haben, sieht man den Stolz und die unbändige Freude, nun endlich das lang ersehnte Ziel „Abitur“ erreicht zu haben, in jeder Regung an. Überall im weiten Rund strahlende Gesichter, frenetischer Applaus und Jubel – es ist vollbracht.
Die Abiturienten könnten zu Recht sehr stolz auf das sein, was sie nach acht oder neun Jahren Schule nun in Händen hielten, ruft KRS-Direktor Jürgen Scheuermann „seinen“ nun ehemaligen Schülern zu. „Ihr habt aber auch während der Schulzeit großartige Leistungen gezeigt, sei es im Sport, in der Musik oder in den Naturwissenschaften“, spielt der Direktor auf die vielfältigen Erfolge und Auszeichnungen der Abiturienten beim Rudern und Hockey, den Sommer- und Weihnachtskonzerten und den vielen Preisen auf naturwissenschaftlichen Wettbewerben an. Beeindruckt zeigt sich Scheuermann auch von den sozialen Kompetenzen seiner Schüler, was sich exemplarisch in der AG „Asyl-Courage“ – hier arbeiten und lernen Schüler in ihrer Freizeit ehrenamtlich mit Flüchtlingen zusammen – zeige. Das KRS-Projekt wurde nun mehrfach mit dem Bürgerpreis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Der Hanauer Rotary-Club ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, drei KRS-Schüler für herausragendes soziales Engagement zu ehren: So bekamen Berit Abraham (Flüchtlings-AG), Hermann Scheyermann (Sanitätsdienst) und Curtis Elpelt (Foto- und Media-AG) einen Preis von Rotary-Präsident Dr. Martin Lückhoff überreicht.
Dieses soziale Engagement, was das Zusammenleben an der KRS präge, habe sich auch in den vielfältigen Austauschbesuchen der KRS-Abiturienten manifestiert. „China, Russland, Israel, Spanien, Italien, Frankreich und England – ihr habt an der KRS die Welt entdeckt und bei Euren Besuchen in diesen Ländern auch die KRS und ihre Werte vertreten. Was die Welt braucht, sind Menschen, die sich als Gemeinschaft darüber hinaus in einer globalen Gemeinschaft entwickeln. Ich bin mir sicher, dass ihr dafür eintreten werdet. Von daher vergesst auch die nicht, die euch in all den KRS-Jahren erfolgreich unterstützt haben – seien es eure Eltern oder eure Lehrer“, verabschiedet Scheuermann seine Abiturienten.
Hanaus Bürgermeister Axel Weiss-Thiel erinnert ebenso an die soziale Verantwortung der Abiturienten, nicht die Menschen zu vergessen, die sie in den acht Schuljahren als Freunde gewonnen haben. „Und wenn sie jetzt hinaus in eine Welt gehen, die kaum mehr Grenzen besitzt, dann nutzen sie die vielfältigen Möglichkeiten, die sich ihnen heutzutage bieten. Make our planet great again!“, zitiert Weiss-Thiel in diesem Zusammenhang die Worte des neuen Präsidenten von Frankreich, Jean-Michel Macron.
In der Tat dürfte den KRS-Abiturienten die Welt offen stehen: Immerhin hat der Abi-Jahrgang 2017 einen Noten-Durchschnitt von 2,4 erreicht, wobei Berit Abraham die Traumnote 1,0 erlangt hat. Elias Heppner, Franziska Herbert und Benjamin Wenk haben die Note 1,3 erreicht, weitere 39 Schülerinnen und Schüler haben eine Eins vor dem Komma stehen – „eine hervorragende Leistung“, wie KRS-Oberstufenleiter Rainer Gimplinger mit Stolz feststellt.
Doch bei all den guten Leistungen, so Scheuermann, habe er bei den KRS-Abgängern keine Überheblichkeit, sondern eher Dankbarkeit gespürt – das freue ihn als Schulleiter besonders. „Es ist die Bescheidenheit in Kombination mit Weisheit, die uns nach vorne bringt. Ich glaube, ihr seid da auf einem guten Weg“, so der KRS-Leiter. Das Abitur sei auf diesem Weg daher zwar ein Meilenstein, aber lange nicht das Ende des Lernens, so Elternbeirat Thomas Adlung. „‘Lernen ein Leben lang‘ lautet auch für Sie die Devise. Hinzu kommt eine nie dagewesene Notwendigkeit der Flexibilität in der Arbeitswelt. Der Job, der uns bis zum Rentenalter ausfüllt, den gibt es kaum mehr“, erläutert Adlung.
Gekrönt wurde die feierliche Abiturientenverabschiedung der KRS natürlich mit der Übergabe der Schlusszeugnisse, die die Abiturienten von ihren jeweiligen Tutoren ausgehändigt bekamen. Das „i-Tüpfelchen“ obendrauf – und das ist gute Tradition an der KRS - setzte dann noch der Musik-Leistungskurs unter der Leitung von Petra Weiß, der die Feier mit drei gekonnt dargebotenen Musikstücken umrahmte. Danach gab es kein Halten mehr und die Abiturienten ließen es während des Abi-Balls bis in die Morgenstunden hinein ordentlich krachen. Sie hatten es sich verdient.
 


Strahlende Gesichter: 178 Schülerinnen und Schüler der Karl-Rehbein-Schule Hanau bekamen nun ihre Abitur-Zeugnisse im Rahmen einer akademischen Feier im Congress-Park Hanau ausgehändigt.   
 


Die KRS-Schülerinnen und –Schüler Berit Abraham, die zudem das Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden hat - Hermann Scheyermann (rechts) und Curtis Elpelt (links) wurden von Rotary-Präsident Dr. Martin Lückhoff für besonderes soziales Engagement ausgezeichnet.

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„Bistro Winterstein“ lädt zum Verweilen ein

Ständchen und Blumen: Karl-Rehbein-Schule dankt Stifter-Ehepaar Winterstein für außergewöhnliches Engagement

Hanau, 09.05.17

„Es gibt nichts Gutes – außer man tut es.“ Diesen Wahlspruch befolgt das Hanauer Stifter-Ehepaars Ulla und Bill Winterstein seit Jahren mehr oder weniger im Stillen. Immer wieder unterstützen die Wintersteins soziale Projekte, die insbesondere Jugendlichen und deren Bildung zu Gute kommen sollen. An die große Glocke soll dieses großzügige Engagement möglichst nicht gehängt werden, agiert das Ehepaar doch lieber im Hintergrund. Dennoch – erst vor kurzem bekamen die Wintersteins ganz überraschend durch Hanaus OB Claus Kaminsky die Bürgerplakette der Stadt Hanau für ihr großes Gönner-Herz überreicht.

So zählt auch die Hanauer Karl-Rehbein-Schule (KRS) zu den von den Wintersteins bevorzugten Einrichtungen, die stets mit finanzieller Unterstützung durch die Stiftung rechnen können. Als Anerkennung und Dank für diese wohlwollende Handreichung hat sich die KRS-Schulleitung entschlossen, den neuen Aufenthaltsraum als „Bistro Winterstein“ zu taufen. Zwischen der KRS und den Wintersteins gibt es seit jeher eine enge Verbindung: Ulla Winterstein hat, wie sie nicht ohne Stolz während der offiziellen Eröffnung des neuen KRS-Bistros berichtet, im Jahr 1960 an der KRS höchst selbst das Abitur abgelegt. Die Kinder der Wintersteins haben ebenfalls ihr Abitur an der KRS mit Erfolg bestanden.

Das „Bistro Winterstein“ dient künftig den rund 1800 KRS-Schülern als Treffpunkt, der sich mit seiner lichtdurchfluteten Raumstruktur samt Trinkbrunnen – im Übrigen von der Wolfgang-Arnim-Nagel-Stiftung gespendet – perfekt zum Klönen, Lernen oder Ausruhen eignet. Kleine Snacks, zubereitet von dem Mensa-Caterer „Priska“, ergänzen das Angebot. Das Bistro wurde nunmehr als fünfter Bauabschnitt zusammen mit dem Verwaltungstrakt fertiggestellt. Umso mehr freuen sich neben KRS-Direktor Jürgen Scheuermann insbesondere die KRS-Schüler, das neu gestaltete „Bistro Winterstein“ vor großem Bahnhof in ihren Besitz nehmen zu können. Nun sollen noch der neue Musik-Trakt, das Lehrerzimmer und das Haupttreppenhaus folgen, bevor zum Abschluss der Schulhof in Angriff genommen werden muss.       

Und so bekommen die Wintersteins dieses Mal zwar keine Bürgerplakette, dafür aber viele von Herzen kommende Blumen durch die Schülervertretung und Schülern der KRS überreicht. Sichtlich gerührt nimmt Ulla Winterstein die bunten Rosen entgegen, um sie gleich an ihren Mann weiterzugeben, der sich ebenfalls sehr über diese herzliche Geste seitens der KRS-Schülerschaft freut. Erfreut zeigen sich die Wintersteins auch über das fetzige Ständchen der KRS-Big-Band anlässlich der feierlichen Übergabe des Bistros an die Schüler.

Ein großes Dankeschön an die Wintersteins ergeht auch von Stadtrat Axel Weiss-Thiel, der bürgerliches Engagement als in heutigen Zeiten unverzichtbar hervorhebt, und von der Schulamtsleiterin Sylvia Ruppel, die sich fragt, ob die jetzigen Schüler auch mal nach langen Jahren an die KRS als „Spender“ zurückkehren. Zu guter Letzt hebt Jürgen Scheuermann die gute Zusammenarbeit während der gesamten Renovierungsphase zwischen Schule und Stadt hervor. „Wer nicht kämpft, der hat schon verloren. Wir haben so manchen Kampf ausgetragen, und gewonnen haben wir beide“, ruft Scheuermann den Stadtvertretern zu, ist eine Komplettsanierung einer Schule auch immer eine große logistische Herausforderung für beide Seiten.



Offizielle Eröffnung des neuen „Bistro Winterstein“ in der Karl-Rehbein-Schule vor großem „Bahnhof“: Neben Vertretern der Stadt und der KRS-Schulleitung, Elternvertretung und des KRS-Fördervereins wurde insbesondere das Stifter-Ehepaar Ulla (Mitte) und Bill Winterstein (Zweiter von links) für seine großzügige Unterstützung der KRS mit Blumen und Dankesworten geehrt.



Lasst Blumen sprechen: Mit einem Strauß bunter Rosen bedanken sich Schüler der KRS bei den Wintersteins persönlich für deren Einsatz für ihre Schule.
 

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Gesundheitliche Risiken demonstriert

Aktion an der KRS: „Deutsche Herzstiftung“ informiert über die Gefahren des Rauchens

Hanau,09.05.17

„Ich empfinde es schon als sehr bedenklich, dass für Zigaretten überhaupt noch öffentlich geworben werden darf“, gibt eine Siebtklässlerin zu bedenken, nachdem Stefanos Fountoukas den jungen Schülern der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) einen Film gezeigt hat, in dem Menschen zu Wort kommen, die insbesondere durch das Rauchen hohe gesundheitliche Schäden davon getragen haben. Das reicht vom Herzinfarkt eines 20-jährigen Mannes bis zur Vollamputation beider Beine eines heute 60-Jährigen. „Raucherbein nennt man das“, erklärt Fountoukas den sichtlich ergriffenen KRS-Schülern ganz sachlich. Die drastischen Bilder  verfehlen ihre Wirkung bei den jungen Menschen jedenfalls nicht.

Die  „Deutsche Herzstiftung“ ist wieder an den Schulen unterwegs, um die Schüler mit dem speziellen Aufklärungs-Programm „Rauchzeichen“ über die Gefahr für die Gesundheit, die das Rauchen verursachen kann, zu informieren. Gemeinschaftlich mit der Hilfe von örtlich ansässigen Ärzten werden Schüler der Klassen sieben der KRS sehr anschaulich und kompetent über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens belehrt – wenngleich der erhobene Zeigefinger erfreulicherweise fehlt. Das kommt an bei den KRS-Kids.

Wichtig ist den Verantwortlichen, dass die Anti-Rauch-Kampagne der „Deutschen Herzstiftung“ stets einen präventiven Charakter hat. „Wir möchten die jungen Menschen zum Thema Rauchen sensibilisieren. Sie sollen sich kritisch mit den Folgen, die der Tabakkonsum hervorrufen kann, auseinandersetzen“, ist eines der Ziele der Herzstiftung.. Untersuchungen belegten, dass sich die Jugendlichen in Deutschland mit Eintritt in die Klasse sieben extrem für das Rauchen zu interessieren beginnen. „Dabei ist oftmals der Gruppenzwang entscheidend. Man will ja schließlich dazugehören, wenn andere die Zigaretten auspacken“.  Nebenbei ein teures Vergnügen. Der beinamputierte Mann im Film erklärt, dass er in  seine Rauchersucht knapp 100.000 Euro „investiert“ habe mit dem Ergebnis, dass er heute im Rollstuhl sitze.  

Mit Schaubildern, was Nikotin aber auch andere Suchtmittel wie Alkohol mit dem menschlichen Körper anrichten, gelingt es Fountoukas die Schüler sehr anschaulich auf die Sucht- und Gesundheitsgefahren, die der Drogenkonsum mitbringt, aufmerksam zu machen. Aber auch direkte Fragen an die Schüler, die zum Nachdenken anregen, sorgen hier für „Aufklärung“. So können Sucht und Abhängigkeit auch der Vorhof zum Konsum wesentlich stärkerer und schädlicherer Drogen sein, warnen die Referenten der „Herzstiftung“ die KRS-Schüler. Insgesamt zeigen die Schüler auch durch ihre interessierten Fragen, dass die ausgesandten „Rauchzeichen“ durchaus wahrgenommen werden.



Im Auftrag der „Deutschen Herzstiftung“ sensibilisieren Mitarbeiter der Herzstiftung, hier Stefanos Fountoukas, die KRS-Schüler über die Gefahren, die vom Drogenkonsum ausgehen können.
 

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Feuerwerk der Klänge und Farben

Karl-Rehbein-Schule feiert mit chinesischen Bürgern und Künstlern das chinesische Neujahrsfest

Hanau, 23.01.17

Er ist der wichtigste Feiertag aller Chinesen – das Neujahrsfest. Zusammen mit chinesischen Bürgern und Künstlern, die aus dem ganzen Bundesgebiet nach Hanau gekommen waren, feierten Schüler, Lehrer und Eltern der Karl-Rehbein-Schule (KRS) das chinesische Neujahrsfest. Die rund 800 Gäste erlebten im Congress Park Hanau ein Feuerwerk der Klänge und Farben. Das abwechslungsreiche Programm gab den Gästen einen Einblick in viele Facetten der chinesischen Kultur. Neben Oberbürgermeister Claus Kaminsky sprach mit Qizhi Lu auch ein Vertreter des chinesischen Generalkonsulats Frankfurt ein Grußwort. Zuvor hatte KRS-Direktor Jürgen Scheuermann als Gastgeber die Gäste begrüßt. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem chinesischen Generalkonsulat und der chinesischen Künstler-gruppe Huaxing Arts Group statt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, talentierte Nachwuchskünstler zu fördern.
  
Dass heute Chinesen und Deutsche gemeinsam das chinesische Neujahrsfest feiern, sei vor 40 Jahren undenkbar gewesen, so Jürgen Scheuermann in seiner Begrüßung. Seit 2008 pflege die KRS eine intensive Partnerschaft mit der High School in Sanmen, einer 600 000 Einwohner-Stadt südlich von Shanghai. Zwei Jahre später habe auch die Stadt Hanau nachgezogen. Seit 2010 gibt es eine Städtepartnerschaft zwischen der chinesischen Millionenmetropole Taizhou und Hanau. Zur bezirksfreien Stadt Taizhou, wo heute etwa 6,5 Millionen Menschen leben, gehört auch Sanmen. „Wir bauen eine Brücke zwischen jungen Deutschen und jungen Chinesen“, warb Scheuermann für die deutsch-chinesische Freundschaft.
Qizhi Lu vom chinesischen Generalkonsulat in Frankfurt wünschte zunächst seinen Landsleuten ein gutes, neues Jahr. 2017 sei nach den chinesischen Tierkreiszeichen das „Jahr des Hahns“. In seinem Grußwort zeigte sich Lu überzeugt, dass die deutsch-chinesische Freundschaft auf einem guten Weg sei. Erst kürzlich habe Bundespräsident Joachim Gauck die Volksrepublik bereist, Kanzlerin Angela Merkel sei bereits zweimal in China gewesen. Doch nicht nur auf der obersten politischen Ebene sei ein Austausch notwendig, sondern auch zwischen den Menschen beider Völker. Im Fokus müsse das Interesse an der anderen Kultur stehen. Hier leiste die KRS mit ihrer Schulpartnerschaft „Beeindruckendes“.
Auch Oberbürgermeister Claus Kaminsky war voll des Lobes. Einen solchen Abend zu organisieren, sei mit viel Engagement verbunden. Für 2017 wünschte er den Gästen „Glück und Erfolg“. Insgesamt hoffe er, dass 2017 vielleicht ein bisschen friedlicher werde als 2016.
Das Programm startete zunächst mit einem Trommelwirbel. Die Musiker Chen Huiling und Yu Hang begrüßten lautstark das neue Jahr. Etwas leisere Töne schlugen dagegen die vier Solisten Zhao Cheng, Chen Yu, Yan Jialong und Yan Feifei an. Mit ihrer „Ouvertüre zum Frühlingsfest“ verzauberten sie das Publikum klanglich. Farblich hingegen dominierten die bunten Kostüme der Akteure, wobei besonders die rote Farbe hervorstach. Sie gilt in China als „Farbe des Glücks“ und findet insbesondere beim Frühlingsfest vielfältige Verwendung. Denn das chinesische Neujahr wird auch als „Frühlingsfest“ bezeichnet.
Nach diesem gelungenen Auftakt sorgte Stimmenimitator Lu Jianbo für den einen oder anderen Lacher beim Publikum, als er seinen Bauernhof mit allerlei Getier vorstellte. Überzeugen konnte auch Tänzerin Jiang Haolin mit ihrer Choreografie. Sie hatte 2014 in China den nationalen Jugendtanzwettbewerb gewonnen. Mit ihrem Stück „Schnee des Glücks“ verführte sie die Gäste in eine bizarre Eislandschaft. Viel Applaus erhielten auch die Kung Fu-Kämpfer. Mit ihren akrobatischen Einlagen sorgten sie bei den Gästen für großes Staunen.
Mit viel Applaus wurden auch die Gesangsdarbietungen des Kinderchores der KRS bedacht. Unter der Leitung von Dirigent Jens Weismantel präsentiere der Chor die beiden Stücke „Auf Flügeln des Gesanges“ und „Der Mond ist aufgegangen“. Für den ersten Teil des ersten Stückes hatten die jungen Sängerinnen und Sänger sogar etwas Chinesisch gelernt. Mit „Loch Lomond“ und „A Medieval Christmas“ sorgte schließlich das Blasorchester der KRS für einen melodischen Abschluss.
Es war ein gelungener Gala-Abend, der vielleicht die eine oder andere Brücke zwischen Deutschen und Chinesen bauen konnte.

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Enorm große Bandbreite präsentiert

Tag der offenen Tür an der Karl-Rehbein-Schule Hanau: Eine Schule zum Anfassen

Hanau, 14.11.2016

Musik wird Groß geschrieben an der KRS: Das Blasorchester der KRS unter der Leitung von Jens Weismantel gab einen praktischen Einblick in die musikalische Arbeit an der KRS, ist die Schule eine „Schwerpunktschule Musik“.   Fotos: Pick
           

Ein volles Haus begleitet von einem abwechslungsreichen, vollen Programm: Am diesjährigen „Tag der offenen Tür“ der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) konnten sich die kleinen wie großen Besucher ein umfassendes Bild vom schulischen Angebot der KRS machen. Zu entdecken gab es dabei eine Menge aus den Bereichen der Naturwissenschaften, Sprachen, Kunst, Musik und Sport.

Die KRS-Schulleitung gab zuvor in Einführungsvorträgen im Congress Park Hanau den Eltern und deren Kindern einen Einblick in die Struktur und die pädagogische Zielsetzungen des städtischen Gymnasium, ist die KRS nunmehr die einzige weiterführende Schule in der Stadt Hanau, die sowohl G8 und G9 parallel anbietet: „Für jeden das Passende“ umschreibt Schulleiter Jürgen Scheuermann die Wahl, die sich den Schülern hier bietet. Bei der Wahlmöglichkeit zwischen den zwei Wegen sei es aber letztendlich oberstes Ziel, dass die Schüler am Ende des gymnasialen Bildungsweges ein Abitur in der Tasche haben, „das einem Tür und Tor zu allen Ausbildungsmöglichkeiten bis hin zum Studium bieten kann“, so der KRS-Schulleiter.

Mag dies zunächst für die neuen möglichen Fünftklässler noch Zukunftsmusik sein, so konnten die Eltern mit ihren Kindern zunächst einen Blick in die nun stellenweise neu gestalteten Räume der KRS werfen. Besonderes Augenmerk galt da natürlich den neuen naturwissenschaftlichen Räumen im Mittelteil der Schule als auch die neu renovierte Cafeteria. Hier hatte sich zunächst das KRS-Blasorchester ausgebreitet und bot den Gästen einen Einblick in die musikalische Arbeit an der KRS, ist das Gymnasium im Herzen der Stadt ja auch staatlich anerkannte „Schule mit Schwerpunkt Musik“. 

Mit einer kräftigen Stärkung durch Kuchen und Würstchen, bereit gestellt vom „Verein der Freunde der KRS“ und zahlreichen KRS-Eltern konnte man dann auch an den zahlreichen Mitmach-Aktionen, die die Pädagogen vorbereitet hatten, teilnehmen. Das reichte von mathematischen Rätselspielen, naturwissenschaftlichen Experimenten wie „Chemie für die Sinne, astronomische Beobachtungen über sprachlichen Schnupperunterricht bis hin zum Hockeyspielen und zum aktiven Musizieren in der Chor-AG. In der Summe bot sich so in einer lockeren und ungezwungenen Atmosphäre viel Raum für die Gäste, um mit den Pädagogen ins Gespräch zu kommen und damit auch wertvolle Informationen zu einzelnen Fächern aus erster Hand zu erfahren.   

Insgesamt zeigte die KRS den neugierigen Gästen somit eine enorm große Bandbreite an Angeboten, die dennoch das individuelle Lernen unterstützt und fördert. „Die KRS ist werteorientiert, praxisbezogen und international gut aufgestellt“, erläutert Scheuermann weiter mit Verweis auf die zahlreichen Schulpatenschaften, die über China, Israel und Europa gestrickt sind. Daneben präsentierten sich auch die Kooperationspartner der KRS, die die Schule im Sport (TG Hanau, SG Bruchköbel, Ruderclub Hassia) und in der Musik (Paul-Hindemith-Musikschule Hanau) unterstützen und somit auch Angebote für die Ganztagsbetreuung beisteuern können. (jp)


Chemieunterricht zum Anfassen: Mit tatkräftiger Unterstützung von KRS-Oberstufenschüler konnten die wissbegierigen jungen Gäste am KRS-Tag der offenen Tür zahlreiche Beobachtungen und Experimente durchführen.   

Weitere Eindrücke:


 


„Ein Glücksfall für die Karl-Rehbein-Schule“

„Großer Bahnhof“: Stellvertretender KRS-Schulleiter Robert Schnabel feiert 60. Geburtstag

Hanau, 13. September 2016

Großer Bahnhof für das Geburtstagskind mit fetzigen Rock-Klassikern, dargeboten vom KRS-Blasorchester und den KRS-Schülern, die sich zu einer „60“ formiert hatten. Natürlich durfte auch ein kräftiges „Happy Birthday“, gesungen aus 1000 Schülerkehlen nicht fehlen. Fotos: Pick

Das Drehbuch eines James-Bond-Films hätte kaum spannender sein können: Schon weit im Vorfeld des 60. Geburtstages von Robert Schnabel, dem stellvertretenden Schulleiter der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS), wurden die Weichen für einen „Überraschungsempfang“ in der KRS mit der gesamten Schülerschaft und dem Kollegium gestellt. „Streng geheim“ lautete stets die Devise – und tatsächlich, das „Geburtstagskind“ bekam bis zu seinem Jubeltag nichts mit von dem ganzen Organisations-Trubel, der in Agenten-Manier hinter dessen Rücken geführt wurde.

Die Organisatoren hatten dann am Ende ganze Arbeit geleistet: Der 60. Geburtstag von Robert Schnabel wurde mit Pauken und Trompeten auf dem KRS-Schulhof durch das Blasorchester der KRS „eingeläutet“. Dabei ließen es die Musiker mit „Smoke on the water“ und anderen Hits aus der Jugendzeit des Geburtstagskindes ordentlich krachen. Wie es sich für eine Schule mit Schwerpunkt Musik gehört, bekam er alsdann ein schallendes Geburtstagsständchen von über 1000 Schülerinnen und Schülern gesungen – ein sehr bewegender Augenblick. Damit nicht genug: Die KRS-Schülerschaft hatte sich zu seiner „60“ im Schulhof formiert. Robert Schnabel nebst Gattin nahm die Geburtstagsovationen jedenfalls mit Freude und sichtlichem Genuss entgegen.

Zuvor wurde Robert Schnabel in einem „strammen Stundenplan“ eingebunden und musste dabei eine musikalische Zeitreise durch seine Jugendzeit überstehen, weiter wurde er in die Geheimnisse der Segelkunst eingeführt und in Biologie bekam er das „Schnabeltier“ in all seinen Raffinessen erläutert. Zudem wurde er dann vom Kollegium über den Begriff „OFC“ aufgeklärt: „Originaler Fachlehrer mit Charakter“, so die Übersetzung, die natürlich auch die Abkürzung der Offenbacher Kickers darstellt. Und in der Tat outete sich Schnabel als großer Kickers-Fan und wurde dementsprechend mit allen nötigen Fan-Utensilien nebst zwei Eintrittskarten für ein OFC-Heimspiel seiner Wahl versorgt.

„Sie sind ein Glücksfall für die KRS“ war Schulleiter Jürgen Scheuermann des Lobes voll für seinen Stellvertreter, der seit 32 Jahren „ganz selbstlos, immer zupackend und gestalterisch“ im Dienste der KRS steht. Als ein Mann, der seinem Kollegium viel abverlangt dafür aber auch viel zurück gibt, bekam Schnabel auch höchstes Lob vom KRS-Personalrat gezollt. Er sei auch als Lehrer bekannt, der seine Schüler für sein Fach Physik begeistern könne, lobte Thomas Adlung als Gesamtelternbeirat das Wirken von Schnabel, der es zudem auch mit der Stundenplangestaltung geschafft habe, dass an der KRS so gut wie kein Unterricht ausfalle. Im KRS-Förderverein ist Schnabel seit 1991 aktiv und glänze hier mit beständiger Mitarbeit, wobei er immer ein offenes Ohr für die Belange des Vereins habe, freut sich die Vorsitzende Rita Vigelius.   

Robert Schnabel selbst zeigte sich überwältigt von dem „großen Bahnhof“, dem man ihn an seinem Jubeltag bereitet habe. Insbesondere, so Schnabel weiter, sei er tief gerührt von der großen Wertschätzung seiner Person und seiner Arbeit, die auch mit dieser für ihn überraschenden Feier zum Ausdruck gekommen sei. „ich fühle mich an der KRS immer noch genauso wohl, wie am ersten Tag“, so Schnabel abschließend, bevor es dann daran ging, bei einem Umtrunk den Jubilar hoch leben zu lassen.  (jp)



Ein OFC-Trickot für den bekennenden OFC-Fan - einfach ein "Muss".
 


„Jeder Einzelne liegt uns am Herzen“

Festliche Einschulung der neuen Fünftklässler an der Karl-Rehbein-Schule

Hanau, 30. August 2016

Großer Empfang mit großem Orchester: Die neuen Fünftklässler der Karl-Rehbein-Schule Hanau werden im Congress Park Hanau mit Pauken und Trompeten willkommen geheißen.

„Die Türen sind offen – und das auf vielfältige Weise. Seid mutig und neugierig. Geht durch die vielen Türen und am Ende steht euch mit dem Abitur die ganze Welt offen. Die Karl-Rehbein-Schule Hanau wird euch bei dieser spannenden Reise unterstützen, indem wir euch Bildung und die Voraussetzungen für eine gute Persönlichkeitsentwicklung für jeden einzelnen Schüler garantieren“, ruft KRS-Direktor Jürgen Scheuermann den rund 270 neuen Fünftklässlern zu. Die sitzen noch etwas schüchtern zusammen mit Eltern, Geschwistern und Verwandten im vollbesetzten Congress Park Hanau, um dort in einer würdigen Feier an ihrer neuen Schule, der KRS, begrüßt zu werden.

Und gleich zu Beginn gab’s kräftig was auf die Ohren für die Neuankömmlinge: Wie es sich für eine Schule mit Schwerpunkt Musik gehört, werden die neuen Schüler mit einer großen Portion Musik unter anderem aus „Star Wars“ und „One day more“ aus dem Musical „Les Miserables“, dargereicht von den Chören, dem Orchester und dem Blasorchester der KRS, festlich willkommen geheißen.

So sei die Schule mehr als reine Lehranstalt. Vielmehr sollten die neuen Schüler ihre Talente entdecken. Das könnte eben - wie gerade eindrucksvoll dargestellt - die Musik sein, indem man das vielfältige Musik-Angebot der KRS nutze und sich einbringe. Aber an der KRS gebe es noch weitaus mehr Möglichkeiten, sein Talent individuell auszubauen wie etwa der Sport, die Naturwissenschaften, die Fremdsprachen und auch Schulpartnerschaften in der ganzen Welt, führt Scheuermann aus. Die Rehbein-Schule habe schon eine Vielzahl an Talenten gefördert wie beispielsweise einen Ruderweltmeister, junge Mathe-Asse oder Preisträger in „Jugend musiziert“ – „wir lassen uns da gerne von euch überraschen“, freut sich Scheuermann.

In einer von Reizüberflutung, Konsumdruck und Medienvielfalt geprägten Welt müsse Schule mehr denn je hilfreicher Wegweiser für Eltern und Kinder sein, ist sich Scheuermann sicher. Es gelte, die Fähigkeit zur eigenen, unabhängigen Urteilsbildung zu entwickeln. „Wir als Schule wollen Ihnen und euch, liebe Schülerinnen und Schüler, dabei zur Seite stehen. Das Lernen“, so Scheuermann mit einem Schmunzeln weiter, „lässt sich aber leider nicht vermeiden. Das ist jetzt euer Part“.

„Jeder Einzelne in seiner ganzen Individualität ist uns wichtig und liegt uns am Herzen“, so Scheuermann. Das kann auch die Schulsprecherin Leah Bersch, die zugleich die neuen Rehbeiner auch im Namen aller KRS-Schüler und der Schülervertretung herzlich begrüßt, aus eigener Erfahrung nur unterstreichen. Herzliche Grußworte kommen auch vom KRS-Förderverein durch Rita Vigelius und seitens der Elternvertretung durch Karin Heidrich. Nach der Einteilung der Schüler in die neuen Klassengemeinschaften können diese zusammen mit ihren Schulpaten und Verwandten in lockerer Atmosphäre ihre neue Schule erkunden und kennenlernen.        
   

KRS-Schulleiter Jürgen Scheuermann begrüßt zur Einschulung „seine“ neuen Rehbeiner persönlich auf der Bühne des CPH.    Fotos: Pick       
 


Ministerpräsident hält Wort

Volker Bouffier lädt Rehbein-Chorkinder zum Eis-Essen nach Wiesbaden ein

Hanau, 20. Juli 2016

Auf ein Eis mit dem Ministerpräsidenten: Einige Chorkinder der Karl-Rehbein-Schule Hanau weilten jetzt im Schloss zu Wiesbaden auf einen „Staatsbesuch“ bei Volker Bouffier. Foto: Privat

Am vergangenen Volkstrauertag umrahmte ein Teil des Kinderchores der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) die Gedenkstunde in der Frankfurter Paulskirche mit einigen Stücken aus ihrem Hindemith-Projekt „Wir bauen eine Stadt. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier war sehr angetan von der akustischen Darbietung und  lud sie spontan zu einem gemeinsamen Eis-Essen in naher Zukunft ein. Gesagt – getan: Kurz vor den großen Sommerferien machten sich die Chorkinder nebst KRS-Schuldirektor Jürgen Scheuermann und den KRS-Pädagogen Sophia und Peter Schüller nach Wiesbaden auf, um mit dem Landesvater ein Eis zu schlecken.

Natürlich wurde nicht nur dem gefrorenen Kugeln gefrönt: So gab es eine 45-minütige Führung durch das Schloss und den Landtag von Wiesbaden. Nach einem kurzen Zusammentreffen mit Landtagsabgeordneten erschien Volker Bouffier und man ließ sich in einem Raum des Stadtschlosses zum Eis-Essen nieder. Bouffier stellte den Kindern einige Fragen zu deren Urlaubszielen, Berufswünschen  und zur Verwendung von Smartphones wie Ipads, was die Kinder eigenen Angaben zufolge recht selten im Gebrauch hätten.

Natürlich stellten die KRS-Chorkinder auch dem Ministerpräsidenten Fragen, wenn sich schon mal die seltene Gelegenheit dazu ergibt. Immerhin nahm sich der Landesvater fast 45 Minuten Zeit für den Besuch aus Hanau. Ob er denn auch mal ins Kino gehe, wollten die KRS‘ler wissen: „Meist nur bei kurzfristig entstehenden Terminlöchern und wenn, dann mit Bodyguard. Im vergangenen Jahr habe ich als letztes „Fuck you Goethe“ gesehen“, antwortet Bouffier. In seiner knapp bemessenen Freizeit steht so oder so die Familie an erster Stelle. Reisen könne er rund drei Wochen im Jahr, in diesem Jahr gehe es nach Washington und New York, so der Ministerpräsident.

Am Ende der „Eis-Audienz“ im Schloss von Wiesbaden gab es noch ein gemeinsames „Fotoshooting“ mit dem
Ministerpräsidenten. Auf der Heimfahrt nach Hanau wurden die Erlebnisse des Tages natürlich aufregend diskutiert, trifft man ja nicht jeden Tag den Ministerpräsidenten zum Eis-Essen.

  


„Den Gipfel im Sturm genommen“

Karl-Rehbein-Schule Hanau verabschiedet ihre Abiturienten  

Mit 204 Schülerinnen und Schülern hat nun einer der stärksten Jahrgänge überhaupt an der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) sein Abitur abgelegt. Dementsprechend bis zum Bersten gefüllt der Congress Park Hanau, der den feierlichen äußeren Rahmen für die akademische Verabschiedung der KRS-Abiturienten bildete. „Ihr  habt mit diesem Reifezeugnis Euren  ganz persönlichen  Bildungsgipfel erklommen. Die anwesenden Eltern, Freunde,  Lehrer und auch ich wissen was, was ihr in den letzten acht oder auch neun Jahren durchgemacht habt. Wir haben mit euch gezittert und gelitten - sei es bei Nachprüfungen oder auch bei persönlichen schwierigen Zeiten mit oder nicht ganz so guten Noten“, eröffnet KRS-Direktor Jürgen Scheuermann die Zeugnisübergabe. Immerhin, der Notendurchschnitt von 2,3 kann sich allemal sehen lassen, haben auch 62 Schülerinnen und Schüler das Abitur mit einer „eins“ vor dem Komma abgelegt.

Eine besondere Ehre wurde dem erst 15-jährigen Fabian Vogel zuteil, hat er das Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden. „Eine außergewöhnliche Leistung auf die wir vor allem aber auch Fabian stolz sein kann“, so Scheuermann.  Fabian besucht bereits an einigen Nachmittagen die Universität Frankfurt und hat dort bereits erste Prüfungen in Mathematik und Informatik mit hervorragenden Ergebnissen bestanden. Des Weiteren haben Julian Kühne mit 1,0 und Ruth Zickermann mit 1,1  die besten Abiturzeugnisse entgegen-genommen. Die Auszeichnungen für die Jahrgangsbesten wurden von Scheuermann und vom Verein der Freunde der KRS übergeben.

„Wir  haben auch mit euch viele Gipfel erstürmen dürfen: Studienfahrten,  Klassenfahrten, Skikurse, Reisen nach China, Russland, Barcelona und jetzt auch nach Israel“, zeichnet Scheuermann ein Bild von seinen Bergsteigern. Viele der versammelten Abiturienten haben Preise in Naturwissenschaften, Sport und Sprachen eingeheimst, sich dabei aber auch soziale Kompetenz angeeignet. „Dieser Fernblick über die Wipfel verdankt ihr erfahrenen Bergführen und Sherpas, die euch in den vergangenen Jahren durch unsicheres Terrain auf den Gipfel geführt haben. Ihr habt von euren Lehrerinnen und Lehrern viele Methoden und Techniken gelernt, wie Ihr euch auf unsicherem Lern-Terrain sicher orientieren könnt“, bleibt der KRS-Chef beim alpinen Bergsteiger-Bild.

Stadtrat Axel Weiss-Thiel überbrachte die Glückwünsche der Stadt Hanau. „Sie halten nun die Eintrittskarte für die Hochschulen und Universitäten in der Hand“, so Weiss-Thiel weiter. In der Tat gab es so neben den Zeugnissen auch weitere Auszeichnungen für hervorragende Leistungen in den Fächern Mathematik, Physik und Chemie. Der Rotary Club zeichnete drei weitere Schüler für ihr besonderes soziales Engagement aus: Lai Tingting, Timo Schlenstedt und Anton Kraus. Christoph Traxel, Präsident des Rotary-Club Hanau, übergab die Preise an die Schüler und erinnerte sich daran, dass er damals als Abiturient „keine großen Reden,   sondern eigentlich nur feiern wollte“. 

Ein dickes Lob gab es auch für das Engagement des Abiturjahrgangs für die Flüchtlinge. Trotz Prüfungsstress fanden die Schüler Zeit, um mit den in Hanau angekommenen Flüchtlingen Deutsch zu lernen und ihnen ein wenig dabei zu helfen, sich in der Fremde besser zurecht zu finden. Hier ging ein besonders Lob an Julia Kühn, Tingting Lai Sophia Kargel und Sven Nguyen. Abschiedsworte fand auch Schulsprecher Leon Steurer und der Elternbeirat. Den gebührenden feierlichen Rahmen lieferte der Musikleistungskurs unter Leitung vom Jens Weismantel. Auch so eine KRS-Besonderheit des Abiturjahrgangs 2016: Wo gibt es schon 23 (!) begeisterte Musiker, die in einem Kurs zusammenfinden und dabei auch noch unterschiedliche Instrumente spielen was in der Summe ein wunderbar abgestimmtes Kammerorchester ergibt.  Und singen können die Herrschaften auch noch…
Gesungen und getanzt wurde dann ausgiebig im sich anschließenden Abi-Ball – mit einer nicht enden wollenden Nachparty.   

 


 

Der „Beste der Besten“

Ausnahme-Schüler Fabian Vogel legt mit 15 Jahren Abitur an der KRS mit Bestnote 1,0 ab

Hanau, 17.06.2016

Fabian Vogel war schon immer unter den Besten zu finden: Hier gratulieren Jürgen Scheuermann und Mathe-Fachleiterin Christiane Alsheimer dem damals 13-Jährigen zu ersten Preis im Mathematikwettbewerb. Archiv-Foto: Pick 

Nicht jeder Gymnasiast kann sich am Ende seiner Schullaufbahn über die Traumnote 1,0 freuen. Immerhin schafften das in diesem Jahr an der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) zwei Schüler. „Alleine schon diese Tatsache macht uns als Schule natürlich sehr stolz“, berichtet KRS-Direktor Jürgen Scheuermann. „Aber ganz besonders ist dabei die Leistung eines Schülers hervorzuheben, der so gar nicht in das übliche Muster passen will. Fabian Vogel ist gerade mal 15 Jahre alt und hat nun sein Abitur an der KRS mit eben jener Traumnote 1.0 bestanden“, freut sich Scheuermann zusammen mit dem Schüler und dessen Eltern über diesen außergewöhnlichen Erfolg.

Schon im zarten Altern von sieben Jahren stellte sich der hochbegabte Fabian an der KRS vor und übersprang damit gleich zwei Klassen. Seit der fünften Klasse überzeugt Fabian auf vielfältigen Gebieten mit herausragenden Spitzenleistungen, gleich ob in Mathematik, Chemie oder Physik. Und trotzt dieses immensen Leistungspensum hat Fabian auch noch Zeit für seine vielfältigen Hobbies gefunden. So ist er mit Begeisterung als Tänzer in der Tanzschule Berné unterwegs und sonntags als Ministrant in der Kirche zu finden.

„Fabian hat in der KRS auch stets Unterstützung und Förderungen seiner besonderen Begabungen gefunden“, erläutert Scheuermann. Das äußert sich beispielsweise durch die erfolgreiche Teilnahme an zahlreichen Schülerwettbewerben wie „Jugend forscht“ oder der hessenweiten Mathematik-Olympiade. So ganz nebenbei hat Fabian sogar ein Semester Mathematik an der Uni Frankfurt studiert – mit einer „eins“ als Abschlussnote. Fabian Vogel wird mit diesem Traum-Abitur natürlich mit „Handkuss“ an allen Universitäten aufgenommen werden, ist sich Scheuermann sicher „und wer weiß, vielleicht haben wir mit Fabian auch bald einen der jüngsten Professoren in Deutschland. Wir von der KRS sind auf jeden Fall sehr stolz darauf, einen Schüler wie Fabian in unseren Reihen gehabt zu haben. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles erdenklich Gute. Es wäre schön, wenn sich Fabian dabei seinen freundlichen und heiteren Charakter behält“, schickt Scheuermann „seinem“ nun ehemaligen und wohl auch jüngsten Abiturienten, den die KRS je hatte, hinterher.


    

"Zuhause" in der KRS

Hanau, 19.06.2016

Die Fachschaft Kunst der KRS lädt auch in diesem Jahr zu einer Ausstellungseröffnung am 22. Juni 2016 um 16.00 Uhr in die Räumlichkeiten der Schlossplatzschule ein. Zu dem Thema ZUHAUSE wurden von den SchülerInnen aller Altersstufen Grafiken, Malereien, Fotografien, interaktive Arbeiten, Installationen und weitere durchaus kritische Auseinandersetzungen im Laufe des letzten Schuljahres erstellt.
Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Die Fachschaft KUNST freut sich über Euer/Ihr Kommen!

 


Himmels-Spektakel beobachtet

Merkur tritt vor die Sonne: Rehbeiner sind begeistert und "live" dabei

Hanau, 10.05.2016

Zahlreiche Schüler der Hanauer Karl-Rehbein-Schule ließen es sich nicht nehmen, das faszinierende Himmelschauspiel, in dem der Merkur vor die Sonne tritt, mittels modernster Teleskope hautnah mit zu erleben. Der stellvertretende Schulleiter Robert Schnabel, Astronomielehrer Diana Mohrholz-Rausche und Marco Mazzone (von rechts) freuen sich über die seltene Gelegenheit, hautnah Physik zu unterrichten. Foto: Pick
 

„Beeindruckend! Phantastisch!“ Am Montagmittag beobachteten astronomiebegeisterte Schüler der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) bei bestem Wetter den Merkurtransit. Bei diesem Durchgang läuft der Planet Merkur vor der Sonnenscheibe entlang. Dieses Phänomen tritt nur bei den beiden inneren Planeten Merkur und Venus auf. Obwohl der Planet Merkur wegen seiner kurzen Umlaufdauer um die Sonne alle 116 Tage von der Erde aus gesehen in Richtung Sonne zu sehen ist, sind Transite eher selten, weil der Planet meistens nördlich oder südlich der Sonnenscheibe vorbeiläuft und nicht vor die Sonne tritt. Das liegt daran, dass die Merkurbahn zur Erdbahnebene um sieben Grad geneigt ist.


Schon beim letzten Termin am 7. Mai 2003, hatte die Rehbein-Schule Glück mit dem Wetter. Ob das an den nächsten drei Terminen jeweils im November 2019, 2032 und 2039 so sein wird, wird die Zukunft zeigen. Der nächste Merkurtransit in einem Monat Mai dagegen wird erst im Jahre 2049 stattfinden. Von daher nutzten zahlreiche Rehbein-Schüler auf dem Schulhof die seltene Gelegenheit, das Spektakel an mehreren Fernrohren live mit zu verfolgen. „Auf den richtigen Schutz der Augen ist im Besonderen zu achten“, betonten die Astronomielehrer Diana Mohrholz-Rausche und Marco Mazzone, denn man riskiere sonst schwere Augenschäden bis hin zur vollständigen Erblindung.


„Was, so klein ist der Merkur!“ war immer wieder zu vernehmen, und in der Tat : Ein winziges, schwarzes Pünktchen schwebte vor einer imposanten Sonnenscheibe. Etwa 160 Merkurkugeln hätten nebeneinander aufgereiht werden müssen, um den Sonnendurchmesser auszufüllen. Und auch die zu beobachtenden Sonnenflecken waren zum Teil größer als der kleine Gesteinsplanet. Mit bloßem Auge ist dies beim besten Willen nicht zu erkennen. Lange Schlangen bildeten sich daher insbesondere vor dem nagelneuen C8-Celestron-Teleskop, das mit der heutigen Beobachtung eingeweiht wurde. Nach 28 Jahren hatte das Vorgängermodell den Geist aufgegeben. „Wir bedanken uns herzlich beim Verein der Freunde für die großzügige Finanzierung dieses neuen stattlichen Achtzöllers“ freute sich der stellvertretende KRS-Schulleiter Robert Schnabel, „mit der Computersteuerung wird das Auffinden astronomischer Objekte am Nachthimmel noch einfacher“. Mit mehreren Fernrohren ist die KRS bestens ausgerüstet, um ihre Schüler die faszinierenden Phänomene der Astronomie live miterleben zu lassen.

 


Eine erfolgreiche Variante der Inklusion

Zehn Jahre Projekt „Voneinander – Miteinander lernen“ der KRS und der ESS

Hanau, 08.02.2016

 

Gemeinsame Sache:  „Voneinander – Miteinander lernen“. Seit zehn Jahren gestalten Schüler der Elisabeth-Schmitz-Schule und der Karl-Rehbein-Schule zahlreiche Projekte miteinander. Beider Schulleiter, Lehrkräfte aus beiden Schulen und natürlich Schüler feierten nun zusammen das kleine Jubiläumsfest. Foto: Pick   
 

Dieser Tage konnte das Projekt „Voneinander – Miteinander lernen“ der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) und der Elisabeth-Schmitz-Schule (ESS) stolz auf zehn Jahre gemeinsamer Aktionen zurückblicken. Im Herbst des Schuljahres 2005/2006 wurde in der damaligen Pedro-Jung-Schule das Projekt aus der Taufe gehoben. In Anwesenheit des Oberbürgermeisters – auch damals bereits Claus Kaminsky – stellten Claudia Hartmann Steinkrüger (PJS) und Norbert Kaiser (KRS) einen von der Media AG der KRS unter Markus Harzer gedrehten Film über den Schulalltag einer besonderen Schule, nämlich der PJS der Öffentlichkeit vor. Die beiden Schulleiter Gerd Lux (PJS) und Jürgen Scheuermann (KRS) hatten zuvor dafür gesorgt, dass Schüler in die Lage versetzt wurden, diesen Film zu drehen.

Diese Präsentation war dann der Startschuss für eine mittlerweile zehnjährige Partnerschaft, die auch die Veränderungen der PJS überdauerte, die zwischenzeitlich mit der Schule am Brunnen zum Förderzentrum Wolfgang vereinigt und inzwischen zur Elisabeth-Schmitz-Schule umbenannt wurde.

Innerhalb der letzten zehn Jahre sind verschiedene Aktionen zum traditionellen Bestandteil der Partnerschaft geworden: Die gemeinsame Mannschaft im Rahmen des jährlich stattfindenden Citylaufs; ein Fußballturnier mit anschließendem Brunch sowie das Kochprojekt, das sich über zwei Tage erstreckt und mit einem kleinen Fest aller Beteiligten endet, zu dem dann die jeweiligen Klassenlehrer sowie die Schulleiter eingeladen werden.

Dies alles kann aber nur mit einem funktionierenden Team gelingen, das die Veranstaltungen plant und organisiert. Deshalb freuen sich heute auch Katrin Melcher und Antje Orywol von der ESS sowie Norbert Kaiser von der KRS, dass ihre Arbeit solange Bestand hat und von den Schülern beider Schulen angenommen wird.

Zum zehnjährigen Jubiläum traf man sich jetzt in der Turnhalle der ESS in der Bertha-von-Suttner-Straße. Dort hatte eine Klasse der ESS ein köstliches Buffet vorbereitet, während ein Team des JUZ eine „Human-live“-Kicker-Anlage aufgebaut hatte. In einem spannenden Turnier traten sechs gemischte Mannschaften beider Schulen an und hatten ebenso wie die zahlreichen Zuschauer – Mitschüler wie Ehrengäste – ihre wahre Freude an aufregenden Spielen. Zu den Ehrengästen zählten neben Stadtrat Axel Weiss-Thiel, der in Vertretung des Oberbürgermeisters die Glückwünsche der Stadt Hanau überbrachte, Vertreterinnen der Elternschaft und der Fördervereine.

Sowohl Gerd Lux als auch Jürgen Scheuermann hoben voller Stolz das Engagement ihrer  Kollegen, aber vor allem auch den Einsatz der Schüler hervor, die sichtbar zum Ausdruck brächten, dass alle – unabhängig von Hautfarbe, Schulabschluss, Herkunft und Weltanschauung – voneinander und miteinander lernen könnten, da ja letztlich alle aufeinander angewiesen seien.

 


 

Temperamentvoll in das „Jahr des Affen“

Jugendaustausch Deutschland-China: „Silk-Road on the sea“ macht Station an der KRS

Hanau, 21.01.2016

Frühjahrsfest auf chinesische Art: Großer Schlussapplaus für die jungen Künstler aus Südchina, die den KRS-Schülern auf tänzerische und stimmliche Art und Weise ein Stück ihrer Heimat auf die Bühne des CPH brachten. KRS-Direktor Jürgen Scheuerman und der chinesische Generalkonsul Liang Jianquan (Mitte) jedenfalls zeigten sich von der Aufführung begeistert. Fotos: Pick

In Deutschland wird am 31.Dezember das neue Jahr mit Böllern und Raketen begrüßt. Die Chinesen hingegen feiern den Jahreswechsel am 7. zum 8. Februar mit einer Vielzahl an Bräuchen. Das hängt auch mit den vielen unterschiedlichen „Minderheiten“, die in dem Riesenreich unter der chinesischen Flagge leben, zusammen. Einen sehr farbenfrohen, exotisch anmutenden Einblick in die chinesische Jahres-Kultur gab nun eine junge, südchinesische Künstlertruppe den Schülern der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) im proppenvollen Congress Park Hanau. Diese Veranstaltung war ein Auszug aus einem Programm, das darauf in der Jahrhunderthalle Frankfurt zweimal zur Aufführung kam.

Dass diese Veranstaltung überhaupt im CPH zu erleben war, ist der Initiative von KRS-Direktor Jürgen Scheuermann zu verdanken. Er bemühte sich schon frühzeitig um eine Schulpartnerschaft zwischen der KRS und einer chinesischen Schule. Mit der High-School von Sanmen fand die KRS schließlich den idealen Partner. Aus dieser intensiv gepflegten Freundschaft heraus erwuchs zwei Jahre später die Städtepartnerschaft zwischen Hanau und Taizhou. Daraus resultierten natürlich auch gute Kontakte zum chinesischen Generalkonsulat in Frankfurt. Mit dessen Hilfe und Unterstützung konnte Scheuermann die „Silk-Road“-Produktion, die von den Regisseuren der olympischen Eröffnungsfeier in Peking 2008 gestaltet wurde, nach Hanau holen. Denn schließlich soll auch in diesem Jahr der Jugendaustausch zwischen Deutschland und China intensiviert werden – „und da ist die KRS allen weit voraus“, wie der chinesische Generalkonsul Liang Jianquan als Ehrengast der „Silk Road“-Aufführung feststellte. „Die Aufführung ist ein Symbol der Freundschaft“, so Jianquan.

Mit Schwung ging es hinein in das nun beginnende „Jahr des Affen“: Die KRS-Schülerin Tin Tin und Musiklehrer Jens Weismantel führten die KRS-Schüler durch das bunte Programm und offenbarten sich dabei auch als Experten für chinesische Kultur. Der Affe, so Tin Tin, steht symbolisch für Glück. Den Zuhörern wurden sogleich tänzerisch wie stimmlich die Glückwünsche zum neuen Jahr übermittelt. Teils mit Grazie und viel sensibler Anmut, aber auch burschikos und temperamentvoll zeichneten die jungen Akteure auf der Bühne ein sehr facettenreiches mit einer Vielzahl an Tänzen ein sehr divergentes Bild ihrer Heimat.

Da erblüht als Symbol der Unschuld und der Reinheit ein Tanz in Form der Jasmin-Blüte. Ein Künstler gar spielt eine Melodie auf einem Blatt, das er sich zwischen seine Lippen spannt. Natürlich darf das große zwischenmenschliche Thema Liebe auch nicht fehlen, es wird gleich mehrfach in all seinen Ausbildungen beleuchtet. Von kräftigen Ruderern angetrieben gleitet das Boot der „auf dem Schiff lebenden Volk der DAN“ durch den Fluss, das die Braut zu ihrem Bräutigam bringt. Am Ende wird die Braut in den Himmel geworfen. Insgesamt also sehr eindrucksvolle Tänze, die nicht nur durch eine durchdachte Choreographie bestechen. Im Zusammenklang mit einer phantasievollen Kostümierung überrascht auch immer wieder die teils akrobatische Ausdrucksweise des chinesischen Ensembles. Die einzelnen Musik-Stücke, die die  Tanz- und Ballettnummern ummanteln, sind gezeichnet von zahlreichen Zitaten und Elementen westlich geprägter Popmusik wie etwa HipHop oder Techno. Dazu mischt sich das Klang-Epos heroischer Filmmusik und darüber deckt sich wie feiner Puderzucker originäre chinesische Melodik – eine sehr exotisch anmutende Stil-Mixtur.

Das sehr engagiert auftretende Ensemble aus Südchina wird am Ende seitens der KRS-Schüler mit viel Applaus bedacht. Jugendliche spielen für Jugendliche: Besser kann doch ein kultureller Austausch zweier so unterschiedlicher Nationen gar nicht sein.          

 

 


 

Lebendige Schule zum Anfassen

Großer Andrang am „Tag der offenen Tür“ an der Karl-Rehbein-Schule

Hanau, 15.11.2015

Immer den richtigen Ton treffen: Der Kinderchor der KRS (Klassen 5) zeigt den interessierten Besuchern, wie man das spielerisch schafft. Fotos: Pick

Seifenblasen wabern durch die Luft. Ein Junge hebt mit Hilfe eines Flaschenzuges schwere Dinge in die Luft. Espressoduft durchzieht den Raum der Italienisch-Fachschaft. Bei den „Spaniern“ kann man Tapas kosten, im Kunstraum können sich die Kinder wie Tom Cruise in „Mission impossible“ unter quer durch den Raum gespannte rote Fäden schlängeln. Im Musiksaal kann man den Gesangs- und Instrumental-Vorträgen der KRS-Musiker lauschen und auch selbst mal in die Tasten des Flügels hauen. Die KRS-Sportler zeigen, wie man im Hockey Tore schießt und möglichst flott über den Main rudert – natürlich in einer Trockenübung. Die Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) zeigt sich an ihrem „Tag der offenen Tür“ mit all ihren Fachschaften und Schwerpunkten einer breiten, interessierten Öffentlichkeit von ihrer besten Seite.

Schon in den frühen Morgenstunden drängen sich große Menschentrauben in Richtung Mensa, um sich dort mit Kaffee, Kuchen und anderen Spezereien, gespendet von den KRS-Eltern, zu stärken. Wer will, der kann beim Förderverein der KRS Kunstkalender für das kommende Jahr erwerben. Dann geht es auf Erkundungstour quer durch das Schulgebäude. Die KRS präsentiert sich dabei einmal mehr als eine lebendige Schule zum Anfassen und Ausprobieren. Jede Fachschaft hat sich mit viel Phantasie und Engagement diverse Spiele, Experimente, Knobelaufgaben und Präsentationen ausgedacht, um den jungen Besuchern mit ihren Eltern ein umfassendes und auch anschauliches Bild vom KRS-Schul-Portfolio zu zeigen. „Alles sehr professionell hier“, raunt eine Besucherin denn auch anerkennend ihrem Sohn zu, nachdem beide versucht haben in der Mathematik Formkörper zusammenzusetzen – gar nicht so einfach.

KRS-Direktor Jürgen Scheuermann stellte in zwei Veranstaltungen im Congress Park Hanau die gesamte Bandbreite des KRS-Bildungsangebotes vor. So pflegt die KRS Musik und Sport als Schwerpunkt, was sich unter anderem auch in Kooperation mit Hanauer Sportvereinen und der Paul-Hindemith-Musikschule Hanau äußert. Große sportliche Erfolge bei internationalen Wettbewerben wie „Jugend trainiert für OIympia“ und mitreißende Musikaufführungen wie jetzt erfolgt „Die schöne Helena“ zeugen von dieser besonderen Schwerpunkt-Arbeit. Gleichwohl räumt Scheuermann ein, dass es „die perfekte Schule“ nicht gebe, „wohl aber die passende“ für jedes Kind. 

Alle KRS-Räume, mittlerweile auch größtenteils umfassend renoviert,  konnten offen unter die Lupe genommen werden, wobei insbesondere die auch naturwissenschaftlichen Räume auf großes Interesse stießen. Zu der entspannt-freundlichen Atmosphäre trugen aber nicht nur neue Klassenräume bei, sondern vor allem auch die KRS-Pädagogen, die mit viel Ideenreichtum ihre Fachschaften vorstellten und geduldig wie freundlich zahlreiche Fragen von Eltern und Kindern beantworteten.

Hier gibt es weiter Eindrücke von dem gelungenen Tag der offenen Tür:

  

 


Erste Schritte auf dem Parkett gedreht

Gar nicht so einfach, mit der Koordination von Beinen und Füßen passend zur Musik: Mit einem „Crashkurs“ in Sachen Tanzen war jetzt die Hanauer Tanzschule Berné zu Besuch in der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS). Ute Berné, Inhaberin der renommierten Hanauer Tanzschule, zeigte den KRS-Schülern zusammen mit einem Tanzlehrer die ersten Schritte auf dem Tanzparkett. „Eins, zwei, drei, - eins, zwei, drei“ hallt es durch die Sporthalle, während Mädchen und Jungs noch getrennt die Schrittabfolge beim Walzer üben. Da kommt man auch schnell mal durcheinander. Es geht aber auch um die Etikette an diesem frühen Nachmittag in der KRS. Denn auch das korrekte Ansprechen der Damen und das Auffordern zum Tanz durch die Herren der Schöpfung will gelernt sein. Ute Berné legt also nicht nur Wert auf das Erlernen von Tänzen, sondern auch auf die „Knigge“.  Die KRS-Schüler können nun nach Wunsch ihre Fertigkeiten in einem Tanzkurs vertiefen. Foto: Pick
 


 

 

Herzlichen Glückwunsch, Herr Scheuermann!

Hanau, 17.09.2015

 

Das eine oder andere Tränchen wird er sich schon verdrückt haben: 1800 Schüler der KRS haben sich auf dem eigens abgesperrten Schlossplatz versammelt, um "ihren" Schulleiter anlässlich seines 60.Geburtstages hochleben zu lassen. Mit einem donnernden "Happy Birthday", unterstützt von dem KRS-Blasorchester, begann die Jubel-Feier, die sogar den guten alten Petrus nicht kalt ließ, schickte er zahlreiche Freudentränen gen Erde. Abgeholt aus seinem Büro von den "vier schönen Helenas", dabei einen Spalier der KRS-Ruderer durchschreitend, wurde das Geburtstagskind von "seinen" Schülern dem Anlass angemessen würdig empfangen.

Dabei liefen im Vorfeld schon seit Wochen die Vorbereitungen für den Empfang auf Hochtouren - das alles "top secret". Denn schließlich sollte der Empfang durch die KRS-Schüler ja eine Überraschung werden. Und die ist definitiv gelungen. Scheuermann blickte sichtlich gerührt auf ein Meer voller bunter Regenschirme, die sich vor ihm entspannt hatten. So hatte sich aber nicht nur die gesamte Schulgemeinde auf dem Schlossplatz versammelt: Auch Schuldezernent Axel Weiss-Thiel als Vertreter der Stadt Hanau, begleitet von der Stadtverordneten Hildegard Geberth, sowie Elternvertreter Thomas Adlung und die SV überbrachten dem Geburtstagskind beste Wünsche und Grüße. Scheuermann konnte sich dabei ausschließlich über Lobesworte freuen.

So habe er als Schulleiter die KRS zu dem gemacht, was sie heute darstelle, nämlich eine der ersten Bildungsadressen der Stadt Hanau und dem gesamten Main-Kinzig-Kreis. "Die Stadt kann stolz auf eine solche Schule sein", so Weiss-Thiel. Mit Herzblut, unbegrenztem Optimismus und ungebremsten Elan leiste er stets jeden Tag über Maßen hinaus den Dienst an seinen Schülern und seinem Kollegium. Eine schier unermessliche und bewundernswerte Arbeit, so der Tenor der Gratulantenschar. Adlung brachte es dabei auf den Punkt: "Bei ihnen ist das Glas immer halb voll, niemals halb leer". Damit beschrieb er Scheuermanns positive Grundhaltung, die immer viele Türen öffne. Auch die SV bedankte sich bei Scheuermann: Er sei ein Schulleiter, dem stets das Wohlergehen seiner Schüler an erster Stelle stehe. Er nehme die Sorgen und die Nöten seiner Schüler ernst, so die SV-Sprecherin. Zudem sei es auch im Namen aller Schüler an der Zeit, einmal "Danke" zu sagen, würde er mit seinem großem Engagement für den KRS-Umbau die Schile gut für die Zukunft aufstellen. 

So hieß es am Ende im vierstimmigen Kanon: "Viel Glück und viel Segen": Jürgen Scheuermann wird es mit Freude vernommen haben. Ist er sonst eigentlich nie um Worte verlegen - aber hier hatte es ihm doch sichtlich die Sprache verschlagen. Somit scheint die Geheimaktion "Scheuermann-007" gelungen zu sein.

Auch das gesamte KRS-Kollegium ließ es sich im Anschluss nicht nehmen, das Geburtstagskind auf der sich anschließenden kleinen Feier in der KRS-Mensa nochmals zu beglückwünschen. 

Unten stehend einige Impressionen vom Empfang auf dem Schlossplatz für Jürgen Scheuermann.

 

 

Fotos: Pick/Elpelt


  

 

„Unsere Türen stehen euch offen“

„Habt Mut und Vertrauen“: Karl-Rehbein-Schule Hanau empfängt 270 neue Schüler 

Hanau, 08. September 2015

Volles Haus im CPH: Rund 270 neue Fünftklässler wurden nun in der Karl-Rehbein-Schule mit Musik und guten Wünschen von KRS-Direktor Jürgen Scheuermann willkommen geheißen. Fotos: Pick

Es ist gewiss nicht alltäglich, dass eine Schule ihre neuen Schüler mit einer eigenen Schulhymne und obendrein mit einem umgetexteten Operettenstück aus der unlängst aufgeführten „schönen Helena“ willkommen heißen kann – für die Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) hingegen ist der musikalische Empfang der neuen Fünftklässler als „Schule mit Schwerpunkt Musik“ seit Jahren guter Brauch. Und so sitzen, noch wohlbehütet zwischen Eltern, Geschwistern und Anverwandten die KRS-Fünftklässler teils mit vorsichtiger Skepsis, teils mit stolzer Freude im großen Saal des  Congress Park Hanau (CPH) und warten gespannt auf das, was da nun auf sie zukommen wird.


„Ihr seid jetzt Rehbeiner – und darauf dürft ihr stolz sein“, macht KRS-Direktor Jürgen Scheuermann „seinen“ neuen Eleven Mut zu. „Ihr seid ab heute Gymnasiasten. Das heißt aber nicht, dass ihr auf Schüler anderer Schularten herabschauen könnt oder gar meint, ihr wäret etwas Besonderes oder Besseres“, schreibt Scheuermann den Neuankömmlingen in das Stammbuch. Ein Team müsse zusammenwachsen. Jeder in der Gemeinschaft ist andersartig – das erfordere natürlich Toleranz füreinander. „Wir begegnen einander mit Höflichkeit und Respekt - vergesst das nie“, beschreibt Scheuermann den Umgang unter Mitschülern und KRS-Lehrkräften. „Wir als Schule helfen und unterstützen Euch dabei. So bekommt jede Klasse Paten aus der KRS-Schülerschaft zur Seite gestellt, die eine spezielle Ausbildung dafür durchlaufen haben. Eure neuen Klassenlehrer haben immer für Eure Nöten und Sorgen ein offenes Ohr. Das gesamte KRS-Kollegium ist ebenfalls für Euch da. Ihr habt also kompetente Ansprechpartner. Habt Mut und Vertrauen in Eure neue Schule“, ermutigt Scheuermann die versammelten Fünftklässler.


So gebe es auf der KRS auch nichts umsonst. Auf die neuen Schüler warteten freundliche Lehrkräfte, tolle Mitschüler, eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten und Arbeitsgemeinschaften. „Wir bieten euch eine erstklassige Ausbildung. Unsere Türen stehen euch offen. Geht mit Neugierde durch die diese Türen und entdeckt, was sich dahinter verbirgt“, so der Schulleiter weiter. Ein Tür-Beispiel wäre die Musik, biete die KRS mit ihrem großem Symphonieorchester, dem Blas-Orchester, der Big-Band, der Flöten-AG, den Chören und der Gitarren-AG sehr abwechslungsreiche Beteiligungs-Möglichkeiten. Und die Eltern und Schüler im Saal bekommen auch gleich eine eindrucksvolle Kostprobe geboten, wie es sich anhört, wenn Symphonieorchester, Chor und Blasorchester den neuen Fünftklässlern ein freudiges „Willkommen“ intonieren.


Auch die Eltern seien aktiv an der Gestaltung des Schulalltags beteiligt, führt die stellvertretende Schulelternbeirats-Vorsitzende Karin Heidrich aus. Das wirke sich sehr positiv auf das gesamte Schullleben aus. KRS-Fördervereins-Vorsitzende Rita Vigelius betont die Besonderheit der „Freunde der KRS“, habe man beispielsweise für rund 30.000 Euro zwei neue Computerräume einrichten können. Um solche großen Vorhaben umsetzen zu können, sei man über neue Mitglieder immer erfreut, rührt Vigelius die Werbetrommel für eine Mitgliedschaft im Förderverein.


Danach der lang ersehnte Augenblick: Die Schüler werden von Jürgen Scheuermann einzeln auf die Bühne gerufen und in ihre Klassen eingeteilt. In Begleitung der KRS-Schulpaten und des neuen Klassenleiters geht es dann in das Schulgebäude, wo natürlich der neue Klassenraum und das Schulgebäude erkundet werden kann. Auch die Eltern und Angehörigen sind eingeladen, die KRS zu inspizieren – gemütlich mit einer Tasse Kaffee und frisch gebackenem Elternkuchen der Klassen sechs.

 


 

Nudelglück oder eine erfolgreiche Variante der Inklusion


Dies ist nicht etwa der Titel eines neuen Italo-Western, sondern vielmehr das Produkt einer
Gemeinschaftsleistung von Schülerinnen und Schülern der KRS und der ESS.
Seit nunmehr zehn Jahren besteht die Partnerschaft der beiden Schulen, die dafür im letzten
Jahr mit einem Preis der Sparkasse Hanau ausgezeichnet wurden.
Sehr erfolgreich sind dabei vor das Kochprojekt und das gemeinsame Fußballturnier, das
jährlich stattfindet.
Aber auch im musikalischen und naturwissenschaftlichen Unterricht kommt es zu
regelmäßigen Begegnungen, sodass das Motto „voneinander – miteinander lernen“ seine
Berechtigung und seinen Sinn erfährt.
Am 15./16. Juli haben elf Schülerinnen und Schüler beider Schulen unter Anleitung Ihrer
Lehrkräfte (Katrin Melcher und Antje Orywol, beide ESS, sowie Norbert Kaiser, KRS) ein Drei-
Gänge-Menu zubereitet, das dann von der Gruppe und den dazu eingeladenen Ehrengästen
verzehrt wurde. Die beiden Schulleiter, Gerd Lux und Jürgen Scheuermann, ließen es sich
nicht nehmen, an dem Bankett teilzunehmen, ebenso wenig die Klassenlehrerinnen der
beteiligten Schülerinnen und Schüler, Frau Strempel und Frau Weber.
Im Herbst ist dann ein kleiner Festakt geplant, um das 10-jährige Jubiläum gebührend zu
feiern.

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Kunst an der KRS: Ausstellung "Zeit"

Anknüpfend an die drei erfolgreichen Jahresausstellungen der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) in den vergangenen Sommern lädt die Fachschaft Kunst der KRS, die in diesem Jahr ihr 175. Jubiläum feiert, zu einer Ausstellungseröffnung am Freitag, 10. Juli, um 19.00 Uhr, in die Räumlichkeiten der Schlossplatzschule ein. Dieses Jahr wurde zum Thema „Zeit“ in all seinen Facetten von Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen gearbeitet. Die Besucher können sich auf Fotoarbeiten und Zeichnungen, auf Videos und eine Malperformance freuen.

 


 

Meinen und Lotz fahren nach Rio

Hanau, 30.06.2015

Charlotte Meinen und Johannes Lotz, Abiturienten der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) des Jahrgangs 2015 haben sich mit zwei deutschen Meistertiteln im Doppelvierer (Meinen/Frauen) und Doppelvierer samt Doppelzweier (Lotz/Männer) für die Weltmeisterschaften der Junioren U19 im August in Rio de Janeiro in Brasilien qualifiziert. KRS-Schulleiter Jürgen Scheuermann überreichte den beiden nun nachträglich das Abiturzeugnis und gratulierte herzlich zu den herausragenden Erfolgen und wünschte für die anstehenden Weltmeisterschaften viel Glück und Erfolg. Zusätzlich wurde Johannes Lotz, amtierender Juniorenweltmeister und Sportler des Jahres 2014, mit der „Pierre de Coubertin Medaille“ des Landessportbundes für herausragende sportliche Leistungen verbunden mit besonderem sozialem Engagement ausgezeichnet. Für die Karl-Rehbein-Schule, als Talentzentrum der Sportart Rudern, wurden in den letzten Jahren insgesamt zehn Sportlerinnen und Sportler in die Nationalmannschaft berufen. Auch Trainer Harald Koch (links) freut sich über den herausragenden Erfolg.    Foto: Pick

 


 

Ein Abi-Jahrgang mit hoher sozialer Kompetenz


Karl-Rehbein-Schule verabschiedet 147 Abiturienten – „Sie sind unsere Heldinnen und Helden – Dreimal Traumnote 1,0
 

Hanau, 30.06.2015

Gruppenbild mit OB und KRS-Chef: Zu einer feierlichen Abitur-Zeugnisübergabe hatten sich 147 KRS-Abiturienten im Congress Park Hanau versammelt, um in einem würdigen Rahmen ihre wohlverdienten Abschlusszeugnisse entgegen zu nehmen und anschließend ausgelassen die bestandene Hochschulreife zu feiern. Fotos: Pick
 

„Es gilt heute unsere jungen Heldinnen und Helden zu feiern! Sie haben es alle geschafft. Ein großer Tag für die Karl-Rehbein-Schule Hanau“. Mit diesen enthusiastischen Worten begrüßt KRS-Direktor Jürgen Scheuermann unter großem Applaus die im Congress Park Hanau versammelten 147 Abiturienten, die mitsamt Eltern und Geschwistern auf die Überreichung ihrer Abiturzeugnisse warten. „Sie haben die auf dem Weg zur Hochschulreife alles Mögliche durchlebt und durchlitten“.
Doch bevor der scheidende Oberstufen-Studienleiter der KRS, Joachim Henschel, zur Tat schreiten kann, loben die Festredner zunächst den aktuellen Abi-Jahrgang 2015 der KRS. Dreimal die Traumnote „1,0“ – das sei schon eine grandiose Leistung, sind sich Scheuermann und Hanaus OB Claus Kaminsky einig. „Jeder vierte und fünfte hat eine eins vor dem Komma“, freut sich der KRS-Chef, der sich eigenem Bekunden nach „seit Jahren nicht mehr so gut gefühlt hat“ ob der durchschnittlichen Abi-Note von 2,4. Mit 93 weiblichen Absolventen liefen dabei die jungen Damen den Herren eindeutig den Rang ab – vor rund 100 Jahren noch undenkbar, wie Scheuermann mit den Worten von Rahel Goitein, Tochter des Stadtrabbiners von Karlsruhe und eine der ersten deutschen Abiturientinnen überhaupt, belegt.


Beide, Scheuermann und Kaminsky, prophezeien den jungen Schulabgängern beste Zukunftsaussichten. „Bei dem prophezeiten Fachkräftemangel haben Sie mit Ihrem Zeugnis beste Voraussetzungen auf eine adäquate Ausbildung und Chance, einen tollen Job zu bekommen“, schreibt Kaminsky den Abiturienten mit ins Zeugnis. Allerdings, so wünscht sich der Rathauschef auch, sollten die jungen Menschen Verantwortung übernehmen und die Zukunft mitgestalten. „Bringen Sie sich in unsere Gesellschaft ein. Unsere Gesellschaft braucht Sie, unsere Gesellschaft baut auf Sie.“


Elternvertreter Thomas Adlung hat den Rechenschieber bemüht und dabei festgestellt, dass die Abiturienten bis zum heutigen Tage rund 12 000 Unterrichtsstunden in der Schulbank verbracht hätten. Dennoch, so Adlung, sei das Lernen noch lange nicht vorbei, man lerne ein Leben lang. So wünscht er den Abiturienten „Neugierde als Triebfeder für das weitere Leben“.    
„Jetzt haben sie das ultimative Schulabschlusszeugnis in der Hand, das nicht nur für erlerntes Wissen vergeben worden sei, sondern auch für soziale Kompetenz“, so Professor Ernst Dinkel, der als Präsident des Rotary Clubs Hanau drei Schüler für besonderes, überdurchschnittliches Engagement auszeichnet: Tim Niewalda, Aaron Buntrock und Isabella Gennerich. In der Tat ist das soziale und außerschulische Engagement der Abiturienten groß, haben sich viele der Schüler an den traditionellen Konzerten der KRS beteiligt, so jetzt auch das kommende Großereignis „Die schöne Helena“ ab 17. Juli diesen Jahres.


Die großen sportlichen Erfolge oder das große Engagement in naturwissenschaftlichen Wettbewerben will Scheuermann genauso lobend erwähnt wissen wie die sozialen Großaktionen zum Welt-Aidstag oder dem „Tag für Afrika“. „Sie haben auch trotz unseres Jubiläumsjahres über 20 000 Euro gesammelt, um Menschen zu unterstützen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, ruft Scheuermann anerkennend „seinen“ Abiturienten zu. Sein Dank gilt hier auch den engagierten KRS-Lehrkräften und Eltern, ohne deren Mithilfe das alles nicht möglich gewesen sei. 

    
Nach den wohlmeinenden Abschiedsworten, die naturgemäß vom Leistungskurs Musik feierlich umrahmt wurden und der Überreichung der Zeugnisse gingen die Abiturienten zusammen mit Eltern, Freunden und den Lehrern zum gemütlichen Teil über. Der Congress Park erlebte eine rauschende Abifete.

 

Volles Haus bei der Abitur-Zeugnisübergabe im Congress Park Hanau.

 

 


25 Jahre Deutsche Einheit

"Grenzen überwinden": Wanderausstellung in der KRS-Mensa
 

Hanau, 09.06.2015

Am Sonntag, 14. Juni, wird von 11 Uhr bis 18 Uhr in der Mensa der KRS die Wanderausstellung „Grenzen überwinden – von der Diktatur zur Demokratie“ zu sehen sein. Eröffnet wird die Ausstellung von Hanaus OB Claus Kaminsky, Staatssekretär Michael Bußer und KRS-Direktor Jürgen Scheuermann. Die Ausstellung, die zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands in Zusammenarbeit von der Hessischen Staatskanzlei und dem Hessischen Hauptstaatsarchiv konzipiert wurde, zeichnet auf 20 nachempfundenen „Mauer-Stücken“ den Weg nach, der zur Überwindung der Grenze und von der Diktatur zur Demokratie führte. Die Ereignisse vom Bau der Mauer über die Auswirkungen des „Kalten Krieges“ bis hin zum Fall der Mauer 1989 werden mit Objekten, Filmen, Grafiken, Bildern und Texten vermittelt. Um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr werden in der KRS-Mensa zwei szenische Theateraufführungen zum Thema „Grenzland – Ost-West-Geschichten aus dem Herbst 1989“  zu erleben sein. Das Theater-Recherche-Projekt von Theater mittendrin und Freies Theater Fulda wird von Jessica Stukenberg und Barbara Gottwald gestaltet. Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und der Kulturfonds Frankfurt RheinMain unterstützen das Projekt.     
 


Eintauchen in digitale Welt

Fit im hohen (Internet-)Alter: KRS und Seniorenbüro laden Senioren zum „Unterricht“ ein 

Hanau, 08.04.2015

Im Rahmen einer Projektwoche zum 175-jährigen Jubiläum der Karl-Rehbein-Schule (KRS) lädt die Schule alle Senioren ein, für einen Tag wieder die Schulbank zu drücken. Die Informatiklehrer Ulf Schumacher und Nils Wallner und das Seniorenbüro Hanau möchten gern Alt und Jung zusammenbringen mit dem Ziel, mehr ältere Bürger für das „Fach“ neue Medien zu interessieren.

19 Schüler ab der achten Klasse werden nach dreitägiger Vorbereitung für einen Tag selbst Lehrer sein und den Senioren die digitale Welt auf interessante Weise näher bringen. Der „Unterricht“ beginnt am 7. Mai um 9 Uhr und endet um 12 Uhr. Themen wie zum Beispiel „die Nutzung des Internets zur Bereicherung der Freizeit und zur Alltagsbewältigung“, „vom Handy zum Smartphone“ oder „die Möglichkeiten eines Tablets“ werden  mögliche Unterrichtsgegenstände sein.

Die Schüler der KRS werden zunächst einen kurzen einführenden Vortrag zum Thema halten und sich dann ganz persönlich um jeweils einen 'Gastschüler' kümmern. Somit kann auch auf individuelle Vorlieben und Fragen eingegangen werden. Die Veranstaltung endet mit einem Abschlussgespräch.  Bei Interesse an einer Teilnahme am Kurs kann man sich bei Karin Dunkel, Mitarbeiterin beim Seniorenbüro Hanau (Telefon: 06181/6682050), oder per E-Mail unter silversurfers@krs-hu.de anmelden. Die KRS bittet darum, Namen, eine Telefonnummer und, falls möglich, Erwartungen an den Kurs anzugeben.



Schüler der KRS geben ihrem Direktor, Jürgen Scheuermann, schon mal einen Vorgeschmack auf den „Unterricht“ für ältere Menschen am Computer. Foto: Privat
 


 

Wenn der Drache die Sonne verschlingt

Begeisterte Schüler: Beobachtung der Sonnenfinsternis an der Karl-Rehbein-Schule
 

Hanau, 20.03.2015

„Das sieht ja richtig klasse aus. Einfach phänomenal“: Am gestrigen Vormittag beobachteten hunderte Schülerinnen und Schüler der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) die Sonnenfinsternis. Diese entsteht immer dann, wenn sich der Mond, von der Erde aus gesehen, vor die Sonne schiebt und der Schatten des Mondes auf die Erde trifft. In Spitzbergen und auf den Färöer Inseln beispielsweise konnte man die Sonne dann vollständig verfinstert sehen. Von Hanau aus war in der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.45 Uhr die Sonne  zu immerhin 75 Prozent verfinstert, also eine partielle Finsternis. 

 

Keine totale Sonnenfinsternis wie am 11. August 1999 in Süddeutschland, aber auch dieses imposante Naturschauspiel begeisterte die Astronomieinteressierten der KRS. 
Die Fachschaft Physik hatte mit ihren Wahlpflichtkursen Astronomie und dem Entdecker und Forscher-Club der Jahrgangsstufen fünf und sechs schon weit im Vorfeld eine Ausstellung zum Thema organisiert und eine stattliche Zahl von Sonnenfinsternisbrillen geordert, die reißenden Absatz fanden. Ein Klassensatz blieb übrig, um sie an die interessierten Schüler kurzzeitig ausleihen zu können. Besonders wichtig ist dabei der Schutz der Augen, betonten die Astronomielehrer Diana Mohrholz-Rausche und Marco Mazzone, denn man riskiere schwere Augenschäden bis hin zur vollständigen Erblindung, wenn man mit dem bloßen Auge oder mit ungeeigneten Hilfsmitteln zur Sonne schaue. 
 

Doch mit diesem Schutz für das bloße Auge und insbesondere an mehreren  ebenfalls mit Spezialfiltern geschützten Fernrohren zeigte sich die Sonne über Hanau als glühender Gasball, vor den sich langsam die schwarze Mondscheibe schob. Viele Shüler waren so begeistert, dass sie spontan äußerten: „Das habe ich so nicht erwartet, das ist ja fantastisch, ich kann sogar Sonnenflecken sehen!“  „Die Originalbeobachtung naturwissenschaftlicher Phänomene ist durch nichts zu ersetzen, auch nicht durch Übertragungen im Fernsehen oder in Livestreams im Internet“, betonte der stellvertretende Schulleiter Robert Schnabel. „Die KRS ermöglicht dies ihren Schülern nicht nur im Jubiläumsjahr, damit sie das Staunen über die Vorgänge im Kosmos nicht verlernen.“
Dieses Ereignis wird vielen Schülern der KRS lange in Erinnerung bleiben, und vielleicht werden sie an das Himmelsschauspiel zurückdenken, wenn 2081 die nächste totale Sonnenfinsternis von Deutschland aus zu sehen ist. Und selbst bei einem Standortwechsel wird die nächste Sonnenfinsternis in Europa erst im Jahre 2026 zu beobachten sein.
 

 

Fotos: Pick/Privat

Hier die Sonnenfinsternis über dem Schulhof der KRS im Fünf-Minuten-Takt

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Mit Teamgeist zum großen Ziel Abitur

Empfang mit großem Orchester und Chor: Einschulungsfeier für 240 neue Rehbein-Schüler

Hanau, 09.09.2014
 

Nicht jeder Gymnasiast kann von sich rückblickend behaupten, bei seiner Einschulungsfeier der Klasse fünf von einem ausgewachsenen Symphonieorchester, einem großen Blasorchester und einem großen Chor begrüßt worden zu sein. Anders an der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS): Dort ist es eine gute Tradition, die neuen Fünftklässler sozusagen mit „Pauken und Trompeten“ bei der Einschulungsfeier willkommen zu heißen. So konnte jetzt Jürgen Scheuermann, Direktor der KRS, 240 neue Fünftklässler im Congress Park Hanau zum neuen Schuljahr begrüßen.


In seiner Jugendzeit, so Scheuermann, habe er immer Erich Kästners „Fliegendes Klassenzimmer“ vor Augen gehabt. Rangeleien unter Schülern auf dem Pausenhof oder kauzige „Pauker“, so Scheuermann, gehörten heute aber der Vergangenheit an.  „Vielleicht kennt Ihr eher Harry Potter. Uns fehlen zwar leider die entsprechenden Zauberkräfte, Euch ein so tolles Begrüßungsbüffett, wie es an Hogwarts üblich ist,  zu präsentieren. Dafür aber gibt es an der KRS beispielsweise auch keine unliebsamen Trolle“, nimmt Scheuermann mit Humor seinen Neuschülern ein wenig die Bedenken und Sorgen vor dem für sie nun völlig neuen Schulalltag.
Gleichwohl zeige Kästners Werk aber auch, dass man als Team eine Menge erreichen könne. Scheuermann erinnert dabei auch an die vergangene Fußball-WM, die gezeigt habe, dass Deutschland nur als eine in sich geschlossene Mannschaft  zum WM-Titel gekommen sei. „Ein Team muss zusammenwachsen. Jeder in der Gemeinschaft ist andersartig – das erfordert natürlich Toleranz füreinander. Wir als Schule helfen und unterstützen Euch dabei. So bekommt beispielsweise jede Klasse Paten aus der KRS-Schülerschaft zur Seite gestellt, die eine spezielle Ausbildung dafür durchlaufen haben. Eure neuen Klassenlehrer haben immer für Eure Nöten und Sorgen ein offenes Ohr. Ebenfalls das gesamte KRS-Kollegium ist für Euch da. Ihr habt also kompetente Ansprechpartner. Habt Mut und Vertrauen in Eure neue Schule“, ermutigt Scheuermann die versammelten Fünftklässler auf.


Er fordert die neuen KRS-Schüler weiter dazu auf, stets neugierig und wissbegierig zu sein, in die Welt zu schauen. So unterhalte die KRS lebendige Schulpartnerschaften mit Jaroslawl (Russland), Dartford (England), Lyon (Frankreich), Barcelona (Spanien), Sanmen (China) und Vincenza (Italien). Hier könne man im Schüleraustausch wertvolle Erfahrungen sammeln. Und gelebte Schülerparnerschaft heißt im konkreten Fall, dass im KRS-Orchester junge Schüler aus Jaroslawl mitmusizieren. Die KRS fördert und fordert, so Scheuermann, jeden nach seinen individuellen Wünschen.  Der Vorstand der KRS-Elternvertretung, Thomas Adlung, bestärkt diesen Anspruch und begrüßt in diesem Zusammenhang die Entscheidung der KRS, G8 und G9 parallel anzubieten. Dies habe sich insgesamt bewährt, so Adlung. „Hier ziehen alle an einem Strang. Die Eltern sind aktiv an der Gestaltung des Schulalltags beteiligt, was sich positiv auf das Schullleben auswirkt“, so Adlung. KRS-Fördervereins-Vorsitzende Rita Vigelius betont die Besonderheit der „Freunde der KRS“, habe man beispielsweise im vergangenen Jahr für rund 30.000 Euro zwei neue Computerräume einrichten können. Um solche großen Vorhaben umsetzen zu können, sei man über neue Mitglieder immer erfreut, rührt Vigelius die Werbetrommel für den Förderverein.


Mit den guten Wünschen auch von der KRS-Schülervertretung werden nach einem Abba-Medley, dargeboten von Chor und Blasorchester der KRS, die neuen Schüler ihren Klassen zugeteilt. Scheuermann zitiert dabei noch einmal Kästner: „Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln“. „Und wenn ihr denn in acht oder neun Jahren hier an der gleichen Stelle Euer Abiturzeugnis entgegen nehmt – und Ihr schafft das, da bin ich mir sicher -, dann werdet Ihr vielleicht mit Wehmut auf diesen für Euch heute wichtigen Tag zurückblicken“, gibt der KRS-Chef seinen neuen Rehbeinern Zuversicht mit auf den Weg in die neuen Klassen. Wobei die frischgebackenen Gymnasiasten zunächst ihr Augenmerk auf die neuen Klassenkameraden richten – Abitur kommt später.

Empfang mit großem Chor und Orchester: 240 neue Fünftklässler konnten nun an der Karl-Rehbein-Schule Hanau vom KRS-Direktor Jürgen Scheuermann begrüßt werden. Fotos: Pick
 


 

Märchen und Mythen: Kunst an der KRS

Schüler der Rehbein-Schule präsentieren Ausstellung – Fortsetzung 2015
 

Hanau, 19.07.2014

„Dornröschen verpennt, weil der Prinz nicht kommt...“, der Titel der Tonplastik der beiden Schülerinnen Lea Augustin und Kassandra Kunkel (Q-Phase) lässt erahnen, wie ein bekanntes Märchen auch hätte ausgehen können. Diese und viele weitere Arbeiten präsentierte die Fachschaft Kunst bei ihrer gut besuchten diesjährigen Ausstellungseröffnung in den Räumlichkeiten der Schlossplatzschule der KRS.

Die Fachschaft Kunst begrüßte die Gäste der Kunstausstellung und erläuterte die Leitidee „Märchen und Mythen“ der Abschlussausstellung. Dabei spielte die Frage, welche Bedeutung Märchen und Mythen für die Schüler heute haben, eine zentrale Rolle. Dem interessierten Publikum wurden künstlerischen Arbeiten von Schülern aller Altersstufen präsentiert. Dabei erwarteten die Besucher Scherenschnitte, Farbcollagen, inszenierte Fotografien, ein Video, Buchobjekte, Tonplastiken und weitere spannungsvolle Auseinandersetzungen mit den Charakteren und wundersamen Begebenheiten der Erzählungen.
Für einen gelungenen musikalischen Auftakt sorgte die Schülerin Noemi Vasak am Klavier und wurde mit viel Beifall belohnt. Im Anschluss daran nutzten auch die Schüler die Chance, dem Publikum einige Erläuterungen zu den ausgestellten Exponaten zu liefern.

Die Fachschaft Kunst kündigte bereits die Fortsetzung dieser erfolgreichen Ausstellungsreihe im Jahr 2015 an. Diese Gelegenheit, dem kunstinteressierten Publikum die Arbeitsergebnisse des Kunstunterrichts in einem kreativen und inspirierenden Rahmen zu präsentieren, möchten die sieben Kunstlehrerinnen und Kunstlehrer gerne weiterführen. Die Ausstellung kann währen der Unterrichtszeiten in den Räumlichkeiten der Schlossplatzschule der KRS besichtigt werden.

 


 

„Viele Dinge für das Leben gelernt“

Karl-Rehbein-Schule verabschiedet über 150 Abiturienten – Stolze 12.000 Unterrichtsstunden absolviert

 

Hanau, 03.07.2014

"Wir hatten eine gute Zeit“: Die Musik zählt zu den Schwerpunkten der Karl-Rehbein-Schule. So steht der Titel des Abschlussstückes vielleicht stellvertretend für die gesamte Abschlussfeier für die Abiturienten der Karl-Rehbein-Schule. So ist es dann auch selbstverständlich, dass die KRS-Abiturienten von KRS-Abiturienten musikalisch verabschiedet werden. Der Leistungskurs Musik der KRS konnte so den feierlichen Rahmen im vollbesetzten Congress Park Hanau während der Überreichung der Abitur-Zeugnisse an 154 Schulabgänger schaffen.

„Waren es vor zehn Jahren, als ich hier als Schulleiter meinen Dienst aufnahm, noch 54 Schüler, denen ich zum bestandenen Abitur gratulieren konnte, so sind es nun 154 Schüler“, sinniert KRS-Schulleiter Jürgen Scheuermann in seiner Begrüßung von Schülern, Eltern und Lehrkräften. „Und trotz G8 war der Schnitt damals schlechter als heute“, freut er sich zugleich über das gute Ergebnis der Abiturprüfungen. Immerhin, so der KRS-Chef, haben 40 Schüler eine „Eins“ vor dem Komma stehen, drei Abiturienten haben mit 1,0 bestanden. Daneben, so Scheuermann weiter, hätten die Schüler auch immer die Zeit gefunden, sich für ihre Schule im Sport und der Musik mit zahlreichen Konzertreisen engagieren können. Reisen im Rahmen des Schüleraustausches und Preisträger aus dem naturwissenschaftlichen Bereich seien ebenso hervorzuheben. „Es ist toll, was ihr alles geleistet habt“, ist Scheuermann sichtlich stolz auf „seine“ Abiturientenschar. Auch die Zusammenarbeit mit den Service-Clubs wie den Lions und den Rotariern sei für die KRS von unschätzbarem Wert, so Scheuermann.

„Die KRS hat Euch viele Türen geöffnet. Ihr verlasst diese Schule als bestens vorbereitete und gut ausgebildete junge Menschen, denen nun alle Tore offen stehen“, so Scheuermann weiter. Umgehendes Lob kommt auch von den Eltern: „Wenn ich noch einen Enkel bekomme, schicke ich ihn auch wieder auf die KRS“, so eine anwesende Mutter im Saal.
Schuldezernent Axel Weiss-Thiel stößt ins gleich Horn und freut sich, dass die KRS-Schüler mit ihrer guten Ausbildung eine reich gedeckte Ausbildungstafel im Rhein-Main-Gebiet vorfänden. „Sie machen nicht nur einen Job, sondern arbeiten mit Engagement und Integrität“, schreibt Weiss-Thiel der KRS ins Stammbuch.

Elternbeiratsvorsitzender Thomas Adlung hingegen hatte den Rechenschieber bemüht und die Stunden, die die Abiturienten bis zu ihrem Abitur an der KRS absolviert haben, zusammengerechnet: 12.000 Stunden seien es gewesen- diese Zahl löste doch ein großes Erstaunen im Saal aus. Die Abiturientin Karla Kuss verabschiedete sich im Namen aller KRS-Abiturienten von der Schule, sie sie glücklich gewesen, die KRS besuchen zu können, noch glücklicher sei sie aber, die KRS als frisch gebackene Abiturientin verlassen zu können. So gab es auch Lob für die Lehrkräfte, die die Schüler über acht Jahre engagiert und motivierend begleitet hätten.  „Ihr habt hier nicht nur mathematische Formeln, chemische Verbindungen und Vokabeln gelernt – ihr habt hier auch viel für Euer Leben gelernt“, ruft Scheuermann seinen Abiturienten zum Abschied zu. Nach der feierlichen Überreichung der Abiturzeugnisse ließen es sich Schüler, Eltern und Lehrer nicht nehmen, das bestandene Abitur mit einem Ball kräftig zu feiern.  



Ohne Musik läuft nichts and der KRS: Einen würdigen Abschied bereitet der Musik-LK seinen Mit-Abiturienten. Bis auf den letzten Platz besetzt die Reihen im CPH, wollten Eltern, Lehrer und Schüler der Abiturientenverabschiedung beiwohnen (Bild Mitte). KRS-Chef Jürgen Scheuermann (Bild oben) lässt es sich nicht nehmen, seinen Abiturienten zur bestandenen Prüfung zu gratulieren.

Fotos: Privat

 


„Märchen und Mythen“

KRS lädt zur Kunstausstellung in die Schlossplatzschule

Hanau, 02.07.2014

Die Fachschaft Kunst der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) lädt auch in diesem Jahr zu einer Ausstellungseröffnung am Freitag, 11. Juli 2014, um 19 Uhr in die Räumlichkeiten der Schlossplatzschule ein. Das Thema „Märchen“ und „Mythen“ ist Leitidee dieser Ausstellung mit künstlerischen Arbeiten von KRS-Schülern aller Altersstufen. Dabei erwarten die Besucher Scherenschnitte, Farbcollagen, inszenierte Fotografien, Tonplastiken und weitere spannungsvolle Auseinandersetzungen mit den Charakteren und wundersamen Begebenheiten der Erzählungen.
 


Bis der coole Blick weich wird

Hanau, 04.12.13

Fachschaft Kunst der Rehbein-Schule hat Kölner Videokünstler Martin Brand zu Gast

 


Interessierte Schüler setzen sich in Kunst mit dem Thema „Menschenbild“ auseinander –
der Videokünstler Martin Brand (links) ist da ein willkommener Gast.  Fotos: Privat

 

„Pit Bull Germany“: Das sind Bilder von Jugendlichen rund um den Bochumer Bahnhof, junge Frauen und Männer aus verschiedenen Jugendszenen, die lange – gleichsam unbewegt – in die Kamera blicken bis zu dem Moment, in dem der coole Blick weich wird und die Maske fällt. Unter dem Titel „KRSKUNSTEXTRA 1“ hatte die Fachschaft Kunst der Karl-Rehbein-Schule (KRS) nun den Kölner Videokünstler Martin Brand eingeladen seine einfühlsam gestalteten Videoporträts vorzustellen. Die Arbeiten, die auf zahlreichen Festivals und Ausstellungen gezeigt werden und wurden, umkreisen Themen wie Jugendkulturen, Cliquen und Szenenbildung, Identitätssuche oder Gewalt.

Engagiert und persönlich berichtete Martin Brand von seinem Werdegang. Man erfuhr, was ihn bei seiner künstlerischen Arbeit die letzten zehn Jahre motivierte und auf was er auf der Suche war.
60 Oberstufenschüler hatten die Gelegenheit, den jungen Künstler kennenzulernen, ihm persönlich Fragen zu stellen und über seine Arbeit zu diskutieren.

Martin Brands Arbeiten an der Schnittstelle von Fotografie und bewegtem Bild ergänzen die Auseinandersetzung der Schüler mit dem Halbjahresthema Menschenbild um einen zeitgenössischen Zugang zum klassischen Genre des Porträts. Im anschließenden Workshop konnten die Schüler selbst erproben, was es heißt, eine Pose zu stellen und sie zerbröckeln zu lassen und angesichts der heutigen Möglichkeit vieler schneller Bilder, eines auszuwählen oder es in Ruhe bewusst zu stellen.

Eine Videoarbeit von Martin Brand ist zurzeit im Frankfurter Kunstverein in der Ausstellung „per speculum me video“ zu sehen. „KRSKUNSTEXTRA“ wird fortgesetzt.  Schüler und Fachschaft freuen sich schon auf den nächsten Gast.  


Alles genau unter die Lupe genommen

„Tag der offenen Tür“ an der Karl-Rehbein-Schule

Hanau, 20.11.13

Märchenstunde im Chemiesaal? Hockeyspielen in der Mensa? Geisterbahn im Physiksaal? Am „Tag der offenen Tür“ ist alles möglich: Von Sprachen über Naturwissenschaften und Sport bis hin zum Musizieren gab es nun die Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) zum „Anfassen“ von A bis Z. Da konnten nach Herzenslust im Biologieraum Papierskelette gebastelt werden, im Spanisch-Kurs gab es hausgemachte Tortilla zu kosten, der Erdkundefachbereich ließ den Ätna Lava spucken – natürlich im Modell. Sprachliche Schnupperkurse, Knobeleien in der Mathematik und Denksport an den Schachbrettern sorgten für ein spannendes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm, mit dem die KRS interessierte Kinder und Eltern über das umfangreiche Fächerportfolio des Traditionsgymnasium informierte.

In zwei halbstündigen Vorträgen informierte KRS-DirektorJürgen Scheuermann über die Organisation und Struktur der KRS. „Eine perfekte Schule gibt es nicht, aber wohl die passende für ihr Kind“, so Scheuermann. Hervorzuheben sei da beispielsweise das Vertretungssystem, was an der KRS reibungslos funktioniere. Auch bietet die KRS G8 und G9 im Parallelbetrieb an, die Eltern und Schüler können mit Beginn der fünften Klasse eines der beiden Systeme wählen. Als Schule mit Schwerpunkt Musik finden musikbegeisterte Schüler ein reichhaltiges Angebot vor – vom Symphonieorchester bis hin zur Gesangsklasse. So konnte das KRS-Blasorchester bei der Probe beobachtet werden. Die mit der KRS kooperierende Paul-Hindemith-Musikschule bietet Hilfe bei der musikalischen Bildung künftiger KRS-Musiker an.

Aber auch Kooperationen mit Hanauer Sportvereinen wie dem Hanauer Ruderclub Hassia oder dem Hanauer Tennis- und Hockeyclub sorgen immer wieder für außergewöhnliche sportliche Erfolge der Rehbeiner auf nationaler Ebene. Sportbegeisterte Kinder jedenfalls können hier aus einem breitgefächerten Sportangebot an der KRS wählen. Davon konnte man sich in der neuen Mensa überzeugen, wurde diese kurzerhand zu einem Hockeyfeld umgestaltet. In der KRS-Mensa aber kann man nicht nur entspannt speisen. Im oberen Stockwerk findet sich die reichhaltig ausgestatte Elisabeth-Schmitz-Bibliothek, die ebenfalls von vielen Kindern genau unter die Lupe genommen wurde.

Damit man sich im Angebots-„Labyrinth“ gut zu Recht fand, hatten sich eigens KRS-Oberstufenschüler als „Scouts“ zu Verfügung gestellt – „wir bekommen hier eine eigene Führung“, nutzten da nicht wenige Familien das tolle Angebot. Alle Räume konnten inspiziert werden, wobei insbesondere die neugestalteten naturwissenschaftlichen Räume auf sehr großes Interesse stießen. Zur entspannt-freundlichen Atmosphäre trugen aber nicht nur die renovierten Klassenräume bei, sondern vor allem auch die KRS-Lehrkräfte, die mit viel Engagement und Ideenreichtum ihre Fachschaften vorstellten und geduldig zahlreiche Fragen von Eltern und Kindern beantworteten. Natürlich gab es auch viele Infos von den KRS-Elternvertretern. Der „Verein der Freunde der KRS“ sorgte in der Cafeteria für die nötige körperliche Stärkung der Gäste sorgten: Schließlich gab es ja auch eine Menge zu entdecken und zu erleben – ein spannender „Schultag“. 


Empfang mit Pauken und Trompeten

Karl-Rehbein-Schule heißt rund 270 neue Fünftklässler willkommen –  „Erstklassige Ausbildung“

Hanau, 20.08.13

Ein Empfang mit Pauken und Trompeten: Zusammen mit dem KRS-Blasorchester heißt KRS-Direktor Jürgen Scheuermann in einer stimmungsvollen Einschulungsfeier rund 270 neue Fünftklässler an dem Hanauer Traditionsgymnasium willkommen.    Fotos: Pick 

Auch wenn Paul Linckes „Berliner Luft“, dargeboten vom Blasorchester der Karl-Rehbein-Schule (KRS) unter Leitung von Rainer Kasan, eifrig beklatscht wurde – jetzt schnupperten rund 270 frischgebackene „Rehbeiner“ erstmals Gymnasialluft. Noch wohlbehütet zwischen Eltern, Geschwistern und Anverwandten blickten die künftigen Fünftklässler teils mit vorsichtiger Skepsis, teils mit stolzer Freude auf die Bühne des Congress Park Hanau (CPH) auf das, was da nun auf sie zukommen wird. „Ihr seid jetzt Rehbeiner – und darauf dürft ihr stolz sein“, macht KRS-Direktor Jürgen Scheuermann „seinen“ neuen Eleven Mut für das, was da nun auf die neuen Fünftklässler zukommen mag.

In jedem Fall wird das auch viel an Musik sein, denn die KRS als „Schule mit musikalischem Schwerpunkt“ hat davon eine Menge zu bieten. Eine Kostprobe gibt es gleich zu Beginn, werden die Zuhörer im CPH mit Pauken und Trompeten durch das KRS-Blasorchester empfangen. Die Ballade von den beiden Lausbuben „Max und Moritz“ bringt der Chor der Klassen sechs unter Jens Weismantel dar, bevor der Chor der Klassen 7 und KRS-Freunde einen Einblick in die schillernde Modewelt gibt. Petra Weiß am Dirigentenstab erweckt mit ihrem KRS-Sinfonieorchester „große Helden und tolle Kerlen“, einem Potpourri aus Filmhits, zu neuem Leben. „Und das sind meine Helden“, lobt Scheuermann die KRS-Musiker, die gerade frisch aus den Ferien gekommen zugleich wieder musikalische Höchstleistungen abrufen können.
Mit viel Vertrauen und Zuversicht sollten die neuen KRS-Schüler in die Klassen gehen, fordert  Scheuermann seine jungen Zuhörer auf. Gleichzeitig bittet er die Eltern um Geduld. Vieles sei nun neu für die Kinder, angefangen von der Klassengemeinschaft bis hin zu den organisatorischen Abläufen an der KRS. Es brauche nun mal Zeit, sich einzufinden, so der KRS-Chef weiter. „Ihr seid ab heute Gymnasiasten, Das heißt aber nicht, dass ihr auf Schüler anderer Schularten herabschauen könnt oder gar meint, ihr wäret etwas Besonderes oder Besseres“, schreibt Scheuermann den Neuankömmlingen mahnend in das Stammbuch.

So gebe es auf der KRS auch nichts umsonst. Auf die neuen Schüler warteten freundliche Lehrkräfte, tolle Mitschüler, eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten und Arbeitsgemeinschaften. „Wir bieten euch eine erstklassige Ausbildung, so dass am Ende der Schulzeit die Türen für alles offen stehen“, so der Direktor weiter. Dafür seien aber Höflichkeit, ein respektvoller Umgang miteinander  und schulischer Fleiß unabdingbar. Von offenen Türen für die Neuankömmlinge spricht auch Fabian Delugas als KRS-Schülervertreter. Elternbeiratsvorsitzender Thomas Adlung heißt die neuen Eltern ebenfalls im Rund der KRS willkommen.

Danach der lang ersehnte Augenblick: Die Schüler werden einzeln auf die Bühne gerufen und in ihre Klassen eingeteilt. In Begleitung der KRS-Schulpaten und des neuen Klassenleiters geht es dann in das Schulgebäude, wo natürlich der neue Klassenraum und das Schulgebäude erkundet werden. Auch die Eltern und Angehörigen sind eingeladen, die KRS zu inspizieren – gemütlich mit einer Tasse Kaffee und frisch gebackenem Elternkuchen der Klassen sechs.

„…nicht allein in Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen; Nicht allein in  Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen, sondern auch der Weisheit Lehren muss man mit Vergnügen hören,“; Mit diesem Zitat aus Buschs „Max und Moritz“ schickt Scheuermann nach einer stimmungsvollen Einschulungsfeier die neuen Fünftklässler in die KRS – und dass dieses Zitat inhaltlich auch in die Tat umgesetzt werde, dafür seien schließlich die Lehrkräfte der KRS da.
 


Gemeinsam den Kochlöffel geschwungen

Hessisches vom Kooperationsprojekt zwischen der KRS und der Elisabeth-Schmitz-Schule

Zusammen kochen macht Spaß: Schüler der Elisabeth-Schmitz-Schule und der Karl-Rehbein-Schule zaubern gemeinsam hessische Spezialitäten auf den Mittagstisch. Foto: Privat

 

Hanau, 08.07.13

Rot-weiße Tischdecken, Bembel auf dem Tisch, davor das Gerippte. „Ich rate mal: Heute gibt’s was Hessisches!“ Robert Schnabel, stellvertretender Schulleiter der Karl-Rehbein-Schule (KRS) lag mit seiner Einschätzung völlig richtig. Zwei Tage lang hatten Schüler „seiner“ Schule im Projekt mit ihren Mitschülern von der Elisabeth-Schmitz-Schule (ESS) in der Küche gewirkt und unter Anleitung der Lehrkräfte Antje Orywol und Katrin Melcher (beide ESS) sowie Norbert Kaiser (KRS) gemeinsam ein leckeres Mahl kreiert. Hatte der erste Tag zunächst noch vorwiegend dem Kennenlernen gedient, war man am zweiten Tag schon mit den Arbeitsabläufen an  Herd und Backofen bestens vertraut. Auch das Lachen kam dabei keineswegs zu kurz, denn das Projekt  zwischen beiden Schulen besteht ja nun bereits im achten Jahr, so dass manche der Teilnehmenden mit den Räumlichkeiten und den Personen inzwischen bestens vertraut ist.
Auch in diesem Jahr war dem Kochprojekt ein Fußballturnier Mitte des Monats vorausgegangen. Vier Teams, die Gelben mit ihrem Spielführer Hüseyin, die Blauen mit ihrem Kapitän Hakin, die Roten mit Jonas an der Spitze sowie die Grünen, angeführt von Klaudio kämpften um den Sieg. Alle Mannschaften setzten sich aus Spielern beider Schulen zusammen, die das Zufallsprinzip verbunden hatte. Sieger des Turniers wurden schließlich die Grünen mit dem sensationellen Torverhältnis von 26:2 und 9 Punkten aus drei Spielen. Aber kurioserweise erreichte das Team der Gelben, das im ersten Spiel noch mit 0:9 unter die Räder gekommen war, mit einer phantastischen Moral dank zweier Siege in den beiden anderen Spielen den zweiten Platz.
Während es für die Aktiven in der Halle der ESS um Tore und Punkte ging, hatten andere ihr Engagement in der Küche entfaltet, um für die Sportler und sich selbst einen leckeren Imbiss zu zaubern. „Den Jugendlichen macht es offensichtlich so viel Freude, gemeinsam zu kochen und das Ergebnis der Arbeit auch gemeinsam genießen zu können, dass wir ihre Begeisterung für weitere Aktivitäten dieser Art nutzen sollten“, ist Antje Orywol voller Tatendrang. Nicht zuletzt auf die Initiative der Pädagogin gibt es das Kochprojekt nun schon zum wiederholten Mal. So trafen sich also zwei Wochen nach dem Turnier erneut Schüler beider Schulen; auch das hat nun schon eine gute Tradition entwickelt. Ursprünglich noch in den Räumen der ehemaligen Pedro-Jung-Schule auf eine relativ kleine Fläche begrenzt, können sich die Jungköche nun in einer modernen Großküche mit mehreren Herden und Backöfen so richtig austoben.
Nach einem Begrüßungsaperitif wurde ein hessischer Salat bestehend aus Feldsalat, Äpfeln und Handkäs’ serviert. Zum Hauptgang gab es das hessische Nationalgericht „Frankfoddee Grie Sooß“ (hochdeutsch: „Frankfurter Grüne Soße“) mit Pellkartoffeln und Putenbrust, für Fleischabstinenzler wurden wahlweise Eier angeboten. Ein Grießküchlein auf roter Grütze mit bunten Beeren krönte als Dessert das Menü hessischer Art. Als Getränk stand neben Mineralwasser Apfelsaft aus Bembeln auf den Tischen.
Voller Aufregung erwarteten die Köche nun im ebenfalls mit hessischem Dekor geschmückten Klassenraum die Schulleitungen und einige Lehrkräfte, mit denen sie das Menü gemeinsam genießen wollten. „Das habt Ihr wirklich toll gemacht!“, sprach Gerd Lux, der Leiter der ESS sicher allen Gästen aus dem Herzen. „Dieses Projekt sollte seine Fortsetzung finden!“, schloss sich auch Robert Schnabel von der KRS dem Lob an. In diesem Sinn freuen sich alle Beteiligten schon aufs nächste Jahr.
 


 

Großer Bahnhof für Daniela Schadt

First Lady hält Laudatio für 25-jähriges Bestehen des Vereins Lebensgestaltung in Mensa der Karl-Rehbein-Schule

Hanau, 02.07.13

Großer Bahnhof für Daniela Schadt, der „First Lady“ Deutschlands: Zum Empfang wurde sie von der Big-Band der Karl-Rehbein-Schule (Hintergrund), KRS-Direktor Jürgen Scheuermann und Hessens Sozialminister Stefan Grüttner begrüßt.       Fotos: Pick 

Freudiges Händeschütteln hier, Küsschen dort: Kaum ist die „First Lady“ Deutschlands ihrer schweren Limousine entstiegen, wird sie auch schon von zahlreichen Menschen umlagert. Ihr erster Gang aber gebührt der Big-Band der Karl-Rehbein-Schule (KRS), die anlässlich des Empfangs von Daniela Schadt im Zusammenhang mit der 25-Jahresfeier des Vereins Lebensgestaltung unter den schattigen Bäumen des Hanauer Schlossparks ein Ständchen gibt.
 

Denn Daniela Schadt, die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, hat vor „ewigen Zeiten“ die Schulbank in der KRS gedrückt. br>Während der Sektempfang im Park noch im vollen Gange ist, enteilt Schadt auch gleich mit KRS-Direktor Jürgen Scheuermann in die Rehbein-Schule. Mit großer Neugier inspiziert die „erste Frau im Staate“ die neue Mensa, von der sie sich tief beeindruckt zeigt – „so was Tolles gab es zu meiner Zeit nicht“, drückt sie Scheuermann ihre Bewunderung aus.  

 

 

 

 

 

Weiter geht es ins ehemalige Klassenzimmer. Hier hat gerade eine sechste Klasse Kunstunterricht. „Der Ausblick in den Park war damals genauso schön wie heute“, erinnert sich Schadt an ihre KRS-Zeit, wenngleich ihre Aufmerksamkeit der neuen elektronischen Tafel (Smartboard) in dem Klassenzimmer gilt. Genau lässt sich Schadt die Funktionsweisen der Tafel erläutern – „Sie sind aber gut ausgestattet“, lobt sie den KRS-Direktor. Von Vorteil sei, so Scheuermann, dass man sogar kranken Schülern den durchgenommenen Stoff nach Hause punktgenau schicken könne. Das aber findet Schadt doch nicht unbedingt erstrebenswert, die Schüler sollen sich doch auskurieren, diktiert sie dem KRS-Chef ins Heft.

Was die Schüler denn gerade in Kunst durchnehmen, will Schadt wissen. Die Mädchen und Jungen genieren sich zunächst etwas mit der Antwort, platzt ja auch nicht jeden Tag die „First Lady“ unangemeldet ins Klassenzimmer. „Wir müssen das Meer darstellen“, meldet sich dann doch ein mutiger Schüler zu Wort. „Das stelle ich mir sehr schwierig vor, ist da Meer ja ständig in Bewegung und verändert sich stets.“ Dennoch ermuntert Schadt die Schüler dazu, immer kreativ zu sein und sich nicht der Kunst zu verschließen.

Ein kleiner Rundblick über die Baustelle und dem noch zu sanierende Verwaltungstrakt schließt die Schulführung ab – schließlich ruft die Pflicht, warten in der KRS-Mensa bereits über 200 Gäste auf die Laudatio, die Daniela Schadt für die nun aus ihrem Amt scheidende erste Vorsitzende der Lebensgestaltung, Gisela Illert, und dem 25-jährigen Jubiläum der Lebensgestaltung halten soll. Und kaum steht sie am Rednerpult, lobt sie erneut die gelungene Architektur des Speisesaals. Ein weiteres Bekenntnis folgt: „Ich bin stolz auf meine Hanauer und mein Hanau“ – hier ist nun allerdings eher das lobenswerte Engagement des Vereins Lebensgestaltung gemeint. Damit Daniela Schadt „ihr“ Hanau nicht vergisst, überreicht OB Claus Kaminsky eine Hanau-Uhr. „Lassen Sie viele Leute auf diese Uhr schauen, damit Hanau den Stellenwert in der Welt bekommt, den es verdient hat“ – ein frommer Wunsch…  

 


 

KRS-Abiturienten verabschiedet

 

Hanau, 30.06.13

Glückliche, fröhliche Gesichter, wohin das Auge auch schaut: Rund 200 Abiturienten der Karl-Rehbein-Schule (KRS) nahmen jetzt ihr Abitur-Zeugnis in Empfang. In einer Feierstunde überreichte Oberstufenleiter Joachim Henschel zusammen mit KRS-Direktor Jürgen Scheuermann in einem proppenvollen Congress-Park-Saal die begehrten Schriftstücke. Stellenweise sehr emotional berührt nahmen die nun ehemaligen Schüler unter dem großen Applaus der anwesenden Schüler und Eltern die Abiturzeugnisse entgegen. In diesem Jahr waren gleich zwei Abi-Jahrgänge zu verabschieden, trafen hier G9- und G8-Schüler (40 Prozent der Gesamtzahl) zusammen. Exakt 199 Abiturienten, davon 113 weiblich und 85 männlich, erreichten am Ende die Durchschnittsnote von 2,5.  Zu den Jahrgangsbesten zählen Julia Rosenzweig, Daniela Schwarz, Susanne Bredemann, Florian Klee und Luise von Gierke.

„Dies ist ein großer Tag – für die Abiturienten, für die Lehrkräfte und für die Schule insgesamt“, so KRS-Chef Scheuermann. „Die Zeiten des Schul-Managers sind vorbei“, rief Scheuermann den Eltern zu, „Sie haben ihre Kinder seit der Einschulung begleitet, ihnen hilfreich zur Seite gestanden. Dafür gebührt Ihnen großer Dank“. Aber auch den engagierten KRS-Lehrkräften, die die KRS-Schüler erfolgreich zum Abitur geleitet haben, sprach der KRS-Direktor seinen Dank aus. „Ich kann mich noch sehr gut an Eure sorgenvollen, stellenweise ängstlichen Gesichter erinnern, als Ihr vor acht Jahren an der KRS eingeschult worden seid – und nun blicke ich in 200 stolze und freudige Gesichter. Freude und Stolz darüber, es endlich geschafft zu haben“, so Scheuermann weiter.

„Wir laufen auf einen Amazonenstaat hinaus – das finde ich gut, kommentierte Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold das ungleiche Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Dennoch, so der Stadtrat, dürften sich heute alle als Sieger fühlen, stünden den Abiturienten nun alles offen. Die Stadt jedenfalls sei stolz auf die KRS, die Glanz- und Herzstück der Innenstadt von Hanau sei. Bildung, so Piesold weiter, sei der Garant für ein Leben in einer demokratischen Freiheit. Eher in einem Nebensatz verpackt versprach Piesold den Fortgang der KRS-Sanierung: „Bauabschnitt 5 und 6 sind in Auftrag gegeben“, so die Botschaft Piesolds, die mit großem Applaus zur Kenntnis genommen wurde.

Schulelternbeiratsvorsitzender Thomas Adlung erinnerte die Abiturienten daran, dass das Lernen einen Leben lang anhalte – dieses Lernen dürfen aber sei zugleich ein Privileg. Dennoch dürften die KRS-Schüler stolz auf diesen besonderen Tag sein. Mollner vom Verein der Förderer der KRS schlug in die gleiche Kerbe, warte auf die Abiturienten nun nicht mehr G8 oder G9, sondern G67 – Lernen bis zum Renteneintritt.

Abiturientensprecher Philipp Koppe, der es eigenen Angaben zufolge „nicht bereut hat, an die KRS zu gehen“, hob besonders die Probengemeinschaft in den Rehbein-Orchestern hervor. Insbesondere auch die gute Schulgemeinschaft werde er in positiver Erinnerung behalten, so der Abiturient. „Die Bilanz stimmt, der Stress hat sich gelohnt, es war insgesamt eine schöne Zeit“, überwogen die positiven Worte, zu denen es naturgemäß aus Schülersicht auch kritische Worte zu hören gab.
               
Oberstufenleiter Joachim Henschel konnte im Anschluss an den Redenmarathon Schüler ehren, die sich durch besondere Leistungen hervorgetan hatten. So wurden Jan Jagusch und Julia Rosenzweig von der Vereinigung Deutscher Mathematiker geehrt, Lena Michaelis und Daniela Schwarz in der Sparte Chemie, Benjamin Nasir, David Kaib, Simon Keller, Hans Lückhoff und Joco Harrmann von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Einen Sonderpreis vom Verband Biologie, Biowissenschaft und Biomedizin gab es für Susanne Bredemann und Natalie Wodtke. Für ihre außergewöhnlichen sportlichen Leistungen wurde Constanze Sydow mit der „Pierre de Coubertin-Medaille“ ausgezeichnet.
Melanie Kullmann, Renate Karpenko und Philipp Kockerols wurden vom Rotary-Club geehrt, der Zonta-Club ehrte Julia Rosenzweig für besonderes soziales Engagement.

Im Anschluss an die offizielle Feierstunde traf man sich zum Sektempfang im Foyer des CPH um bis tief in die Nacht gemeinschaftlich den großen Tag mit festlichen Büffet und sich anschließendem Ball zu feiern.  


 

Stolz und Freude: Einige der nun ehemaligen KRS-Schüler konnten nicht nur ihr Abitur-Zeugnis entgegennehmen, sondern wurden auch für herausragende schulische, soziale und sportliche Leistungen geehrt. Dazu gab es vom Musik-Leistungskurs (Foto Mitte) ein Abschiedsständchen. Fotos: Pick


„Gratwanderung zwischen Sicherheit und Freiheit“

Bundestagsabgeordneter Dr. Peter Tauber referiert über Nutzung der Medien in der Karl-Rehbein-Schule

Hanau, 20.06.13

KRS-Direktor Jürgen Scheuermann (Zweiter von rechts) bedankt sich bei Dr. Peter Tauber für einen engagierten als auch fundierten Vortrag zu den politischen Aspekten, die der Umgang mit Smartphones und Facebook mit sich bringt.     Fotos: Pick

„Das Smartphone verrät zu jeder Zeit, wo wir sind, was wir gerade machen. Es gibt keine geschützten Räume. Das Smartphone ist eigentlich eine ‚digitale Fußfessel‘“, doziert der Bundestagsabgeordnete der CDU für den Wahlkreis 175, dem auch Hanau angehört, Dr. Peter Tauber. Rund 200 Oberstufenschüler der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) lauschen gebannt den Worten eines jungen Politikers, der weiß wovon er redet: Tauber gilt als Fachmann für den Umgang mit neuen Medien innerhalb der CDU/CSU-Fraktion in Berlin. Ohne den erhobenen Zeigefinger klärt Tauber seine Zuhörer objektiv über den Umgang mit Smartphones und Facebook auf, legt dabei den KRS-Schülern immer wieder die Vor- und Nachteile der digitalen Medien dar. Tauber war auf Einladung der KRS nach Hanau gekommen, findet dort derzeit eine Reihe zum Umgang mit den neuen Medien statt.  

Wie, so fragt sich Tauber, kann sich die Gesellschaft in einer digitalen Demokratie neu aufstellen und organisieren? Sicher sei, so der Unionspolitiker, dass man künftig ohne Internet nicht mehr an der Gesellschaft teilhaben könne. Wie aber soll diese Veränderung von statten gehen? Wohin führt uns das als Individuen einerseits und als Mitglieder einer Gemeinschaft andererseits? Tauber beantwortet die Fragen sehr divergent: Zum einem besteht das Risiko der Überwachungsgesellschaft. Der jüngste „Prism“-Überwachungs-Skandal sei Beispiel genug, wisse hier niemand genau, wessen Daten wie gespeichert werden. Tauber forderte hier Aufklärung. Das Geheimdienste pauschal alle Daten von Internetnutzern speichern – auf unbestimmte Zeit – ist in seinen Augen hochproblematisch. Der Zugriff auf private Daten von staatlichen Stellen zur Gefahrenabwehr müsse aus Sicht Taubers immer unter Einbeziehung eines Gerichts geschehen. Auch die Aufdeckung der Terrorabsichten der sogenannten „Sauerlandgruppe“ sei erst durch Datenüberprüfung möglich geworden, wenngleich der Tipp dazu aus den USA gekommen sei.
Ob nun eine „Überwachungs-Diktatur“ seitens der USA drohe, wollen die KRS-Schüler wissen. Tauber antwortet, dass diese Gefahr durchaus gegeben sei, dass man bei aller Skepsis gegenüber dem Internet, die er als eine typisch deutsche Eigenart beschrieb, aber auf die Chancen schauen.Gerade im Bereich der Wirtschaft, der Teilhabe an Gesellschaft, was die Entstehung neuer Technologien und attraktiver Arbeitsplätze betreffe biete das Netz auch für Deutschland ungeahnte Chancen.

Das Recht auf freie Meinungsäußerung sei im Grundgesetz verankert. Das sorge auch für Transparenz, da die verschiedenen Meinungen zu einem politischen Vorgang immer offen diskutiert werden könnten. Dennoch sei auch Vorsicht geboten, könnten soziale Netzwerke wie Facebook zu politischen Zwecken instrumentalisiert werden. Insgesamt aber, so ist sich Tauber sicher, werde die Welt durch das Internet freier, was letztendlich zu mehr Demokratie führen könne. Das Internet sei dabei aber nicht Auslöser für Freiheitsbestrebungen, es ermögliche nur vielen Menschen, ihren Protest auszudrücken. Dies könne man aktuell in der Türkei beobachten.

Die Nutzung von Daten sei nicht per se schlecht. Vielmehr gelte es intelligente Nutzungsformen zu entwickeln und dabei die Sicherheit von Daten zu gewährleisten. Neben dem Abwägen von Freiheit und Sicherheit biete das Netz und eine intelligente Nutzung von Daten aber auch zur Bewältigung des Alltags Chancen. Ein gutes Beispiel seien Gesundheitssysteme und die Nutzung von Daten, um Ressourcen wie Energie oder Lebensmittel intelligent zu steuern und so nachhaltiger zu arbeiten und zu leben. Beispielsweise auch für das Gesundheitswesen sei das Internet von großem Vorteil. So könnten hier die Gesundheitsdaten von Menschen hinterlegt werden, auf die man in einem Notfall in Windeseile zurückgreifen könne, was schließlich auch Menschenleben retten könne.

Letztendlich, so schließt Tauber nach einer regen Diskussionsrunde in der Mensa der KRS, sei das Internet und die Nutzung von Daten immer eine Gratwanderung zwischen Sicherheit und Freiheit. Den optimalen Weg gebe es nicht. Es liege schließlich auch an den Nutzern selbst, welche Daten im Netz kursierten – und darum gelte es sich zu informieren und sich zu fragen, welche Dienste man nutze und welche nicht, appellierte Tauber an die Selbstverantwortlichkeit der Schüler.
 


Abschreckend und bedrückend

Alkohol und Drogen im Verkehr: Präventions-Veranstaltung an der KRS

Hanau, 21.06.13

Auch in diesem Jahr wurde während der mündlichen Abiturprüfungen der Vortrag „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ für die Schüler der Jahrgangsstufe Q12 der Karl-Rehbein-Schule angeboten. Als Referent konnte erneut Polizeioberkommissar Knut Tamme gewonnen werden, der unter anderem als Ausbilder an der Polizeiakademie in Wiesbaden tätig ist. Er vermittelte an eindringlichen Beispielen aus unserer Region die Folgen und Konsequenzen von Suchtmitteln im Straßenverkehr, ohne jedoch „als Moralapostel aufzutreten“, so eine Schülerin. „Die Konfrontation mit einigen persönlichen tragischen Schicksalen“ beschreibt eine andere Schülerin als „sehr bedrückend und abschreckend.“ Aber der Abschreckungseffekt war nur ein Teil der Veranstaltung. Durch eine intensive Einbindung der Schüler in den Vortrag konnte die Verantwortlichkeit eines jeden Einzelnen für das eigene Handeln herausgestellt werden, bevor gemeinsam oft ganz einfache Handlungsalternativen zum Fahren unter Alkoholeinfluss erarbeitet wurden. So ist es am Ende nicht verwunderlich, dass sich auch in diesem Jahr die Teilnehmer sehr positiv über die Veranstaltung äußerten und den Vortrag auch für das kommende Jahr empfehlen.
 


„Die ganze Welt kann zuschauen“

Workshop zum Umgang mit „Neuen Medien“ an Hanauer Schulen – Initiative der Bürgerstiftung Hanau Stadt und Land

Hanau, 17.06.2013

„Das Netz vergisst nichts“: Die Warnung ist deutlich, die Botschaft klar. Der Medienexperte Sebastian Rausenberger von der Firma „mecodia“ aus Stuttgart weiß, wovon er spricht. „Rund 90 Prozent der Jugendlichen nutzen das Internet, und etwa die Hälfte davon ist  sich der Gefahren, die das Netz birgt, nicht bewusst“, gibt Rausenberger einen Einstieg in das Thema.
„Mecodia GmbH“ ist eine studentische Initiative, bestehend aus jungen Referenten, die entweder durch ihr Studium oder ihren Beruf in den Medien- und Kommunikationswissenschaften, Medieninformatik oder Jura hautnah am Thema sind. Sie teilen ihre Begeisterung für das Internet und Neue Medien und haben sich die Aufklärung von Jugendlichen in Sachen „Facebook und Co.“ auf die Fahnen geschrieben. So fanden jetzt in der Karl-Rehbein-Schule (KRS) und anderen Hanauer Schulen Info-Veranstaltungen sowohl für Schüler der Jahrgangsstufe sechs als auch und Eltern und Lehrer statt.

Aufklärung in Sachen Facebook und Smartphones ist von Nöten: Unter der Initiative der Bürgerstiftung Hanau Stadt und Land, vertreten durch Robert Restani (rechts) konnte Referent Stefan Rausenberger (Zweiter von rechts) in der Mensa der Karl-Rehbein-Schule von KRS-Direktor Jürgen Scheuermann, (links), Oberstudienrat Helge Messner (Mitte) und Schuldezernent Axel Weiss-Thiel (Zweiter von links) begrüßt werden.    Foto: Pick

 „Als mir dieses Projekt vor einem Jahr vorgestellt wurde, war mir sofort klar, dass dies ein gutes Projekt für Hanauer Schulen ist“, so Robert Restani, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hanau. Die Bürgerstiftung Hanau Stadt und Land – eine Gründungsinitiative der Sparkasse Hanau - hat sich im vergangenen Jahr dazu entschieden, eine Aufklärungskampagne auf die Beine zu stellen. Und zwar nicht nur für junge Menschen, sondern auch für deren Eltern und Lehrer. „Schließlich weiß die Jugend oft mehr über das Internet als die Eltern. Diese Veranstaltung bezieht auch die Eltern mit ein und gibt eine gute Vorlage im Dialog zwischen Kindern und Erwachsenen“, erklärt Stadtrat Axel Weiss-Thiel, Schuldezernent der Stadt Hanau.

KRS-Direktor Jürgen Scheuermann ist der Bürgerstiftung sehr dankbar, dass sie es möglich gemacht hat, rund 300 KRS-Schüler der Klasse sechs über die Gefahren, Hürden und Klippen im Facebook und in diesem Zusammenhang auch der Nutzung von Smartphones zu sensibilisieren. „Von rund 1800 Schülern an unserer Schule wurden immerhin etwa 30 Sechstklässler an zwei Tagen über die Gefahren und Risiken im Internet aufgeklärt“, so Scheuermann. Die Sparkasse Hanau konnte mit Florian Beutenmüller und Sebastian Rausenberger von der Firma „mecodia“ zwei kompetente Referenten gewinnen.
Rausenberger hat in den Workshops erkannt, dass seine Botschaften ankommen. „Viele Schüler sagen, dass sie zuerst ihre Privatsphären-Einstellungen bei Facebook verändern wollen“, bilanziert der Referent. Er empfiehlt den Eltern: „Diese Communities sind ein wichtiger Bestandteil des Alltages der Kinder, deshalb gehen Sie nicht den kurzen Weg. Verbieten Sie ihren Kindern nicht den Umgang mit Facebook, sondern zeigen Sie Interesse und nehmen Sie sich Zeit, gemeinsam die Sicherheitseinstellungen festzulegen“. Diese Einstellungen sind der wichtigste Schutz, vor einer unbeherrschbaren Verbreitung persönlicher Daten. Das Sicherheitsrisiko wird dadurch minimiert und grundsätzlich gehören eine Portion Misstrauen und im Hinblick auf die künftige berufliche Laufbahn, eine gewisse Zurückhaltung bei Fotos und Aussagen dazu.
Facebook, so führt Rausenberger weiter aus, birgt als Kommunikationsmittel Nummer eins unter den Jugendlichen Risiken, aber auch Chancen. In Deutschland nutzen etwa 24 Millionen Menschen das Medium, davon 80 Prozent  täglich. Von daher sei Aufklärung über Facebook dringend nötig, könne die Nutzung schwerwiegende Folgen für den Anwender haben. „Cyber-Mobbing“ etwa sei ein großes Problem. „Die Sich-zur-Schau-Stellung aber ist das größte Manko. Die Jugendlichen erkennen nicht, dass hier die ganze Welt in ihr Innenleben schauen kann. Der Mensch wird zum gläsernen Objekt“, warnt Rausenberger und empfiehlt gleichzeitig, die Privatatmosphäre korrekt einzustellen. Denn schließlich bezahlen die Nutzer Facebook mit ihren persönlichen Daten, was von Facebook zur Nutzer-definierten Werbung „missbraucht“ wird. Facebook ist eine gigantische Werbemacht geworden, führt Rausenberger aus. „Achtet darauf, was ihr schreibt“, das Verhalten im Netz habe unter Umständen auch Auswirkungen auf die späteren Ausbildungschancen. Weitere Tipps zum Umgang mit Facebook und Smartphones gibt es auch unter http://mecodia.de/tipps.
    


Vom musikalischen Empfang begeistert

Türkische Delegation aus Nilüfer zu Gast an der Karl-Rehbein-Schule Hanau

Hanau, 27.02.13

Wenn es darum geht, Gästen aus dem Ausland eine repräsentative und vor allem breit aufgestellte Schule zu zeigen, dann ist die Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) erste Anlaufstelle in der Stadt Hanau. So konnte KRS-Direktor Jürgen Scheuermann jetzt eine siebenköpfige Delegation aus Hanaus neuer künftiger Partnerstadt Nilüfer willkommen heißen. So unterzeichneten jetzt Vertreter beider Kommunen eine Absichtserklärung für eine künftige Städtepartnerschaft. Mit fetzigen Rhythmen der KRS-Big-Band wurde die türkische Besucherschar aus Hessens Partnerregion Bursa, begleitet von Mitgliedern des Freundschaftsvereins Hanau-Nilüfer, in der KRS-Mensa vor interessierten Schülern der KRS begrüßt.

Nilüfers Bürgermeister Mustafa Bozbey zeigte bei seiner Ansprache in der KRS-Mensa auch sogleich, was er unter Partnerschaft versteht: Er lud alle KRS-Schüler samt Kollegium zu einem Besuch in Nilüfer ein. Musik verbindet auch ohne Worte: Besonders erfreut zeigte sich der Rathauschef aus Nilüfer über den musikalischen Willkommensgruß, den die KRS-Big-Band ihn und seiner Delegation bereiteten – die türkischen Gäste verlangten gleich nach einer Zugabe. Schließlich, so Bozbey weiter, läge die Zukunft der Welt in den Händen der jungen Generation. Dies gelinge nur mit Respekt füreinander und einem Zugehen aufeinander, so Bozbey.

Scheuermann betonte in diesem Zusammenhang die Weltoffenheit der KRS, die schließlich auch eine Vielzahl türkisch-stämmiger Schüler beherberge und erfolgreich zum Abitur führe. Als Zeichen der Wertschätzung für die türkischen Gäste überreichte Scheuermann das KRS-Emblem als Erinnerung an den KRS-Besuch. Im Anschluss an den offiziellen Empfang machte sich die türkische Delegation in einer Rundführung noch ein persönliches Bild von dem Hanauer Traditionsgymnasium.

KRS-Direktor Jürgen Scheuermann überreicht dem Bürgermeister von Nilüfer, Mustafa Bozbey, ein eingerahmtes Emblem der Schule zur Erinnerung an den Besuch in Hanau. Foto: Pick  

 

 


Weg vom Weg in die Abhängigkeit

Deutsche Herzstiftung mit Anti-Rauch-Kampagne „Rauchzeichen“ an der Rehbein-Schule

Hanau, 27.02.13

Unter dem Motto „Rauchzeichen“, propagiert und veranstaltet von der „Deutschen Herzstiftung“, wurden auch jetzt wieder Schüler der Klassen sieben der Hanauer Karl-Rehbein-Schule (KRS) sehr anschaulich und kompetent über die gesundheitlichen Risiken und Gefahren des Rauchens aufgeklärt. Jule Thomas von der „Deutschen Herzstiftung“ betont hier den präventiven Charakter der Anti-Rauch-Kampagne, die an vielen deutschen Schulen meist in Zusammenarbeit mit Ärzten vor Ort durchgeführt wird und die von den Jugendlichen durchaus auch selbstkritisch und hinterfragend angenommen wird.

Ein langgezogenes „Iiiihhhh“ schallt durch die Klasse, als die Hanauer Ärztin und Internistin Petra Bärenfänger per Beamer eine pechschwarze, aufgequollene Raucherlunge an die Wand wirft. Gesund sieht anders aus – das können die KRS-Schüler auch ohne die fachliche Erläuterung von Bärenfänger erkennen. . Bilder, die ihre Wirkung nicht verfehlen und somit auch tiefgreifende Fragen seitens der Schüler aufwerfen. Bärenfänger gehört neben anderen örtlich niedergelassenen Ärzten zum „Aufklärungsteam“, das im Verbund mit der Deutschen Herzstiftung in Sachen Prävention in den Schulen unterwegs ist. Dennoch, die Internisten erläutert ganz sachlich, dass das Rauchen nicht nur zu einer Raucherlunge führen kann, sondern auch alle anderen inneren Organe des menschlichen Körpers schädigen kann Schon eine einzige Zigarette reiche aus, den Selbstreinigungsprozess der Lunge für drei Tage zu schädigen, antwortet  Bärenfänger auf die Frage, wie viele Zigaretten denn der Mensch pro Tag so vertragen könne.

„Wir möchten die jungen Menschen zum Thema Rauchen sensibilisieren. Sie sollen sich kritisch mit den Folgen, die der Tabakkonsum hervorrufen kann, auseinandersetzen“, erläutert Thomas das Konzept von „Rauchzeichen“. Denn Untersuchungen belegen, dass sich die Jugendlichen in Deutschland mit Eintritt in die Klasse sieben extrem für das Rauchen zu interessieren beginnen. „Dabei ist oftmals der Gruppenzwang entscheidend. Man will ja schließlich dazugehören, wenn andere die Zigaretten auspacken“, erklärt Thomas.

Auch der Abhängigkeit von Drogen könne durch das Rauchen ein Weg bereitet werden, warnen Thomas und Bärenfänger. Sucht könne somit auch der Vorhof zum weiteren Konsum wesentlich stärkerer und schädlicherer Drogen sein. „Eine Droge entscheidet dann für mich mein Handeln und Tun“, macht Thomas auf mögliche unangenehme Begleiterscheinungen der Einnahme von Drogen aufmerksam. Auch neben dem Zigarettenkonsum sei vor allem das bei Schülern beliebte und oftmals als harmlos abgetane Shisha-Rauchen eine äußerst „giftige“ Angelegenheit: Eine Shisha-Sitzung entspreche in etwa der Giftaufnahme von bis zu 100 Zigaretten, rüttelt Thomas die junge Klassengemeinde wach. In Verbindung mit Alkohol schließlich eine gefährliche Mixtur, die das Krebsrisiko um das 90-fache steigern könne.


Neuer Tanz-Schnupperkurs für Rehbeinschüler

Hanau, 22.11.12


  „Step, step, kick“ hallt es lautstark durch die Mensa der Karl-Rehbein-Schule (KRS). Das ist aber nun nicht etwa der neue Schlachtruf zum Essenfassen. Ute Berné, Inhaberin der gleichnamigen Hanauer Tanzschule, sorgt in diesem Fall für die etwas andere Schule: Tanzen zu flotten Disco-Rhythmen anstatt Vokabeln pauken ist angesagt. Die neunten Klassen der KRS hatten nun in der Mensa Gelegenheit, erste Schritte im Gruppen- und Paartanz zu üben. Der Tanzschnupperkurs, den die Tanzschule Berné nun bereits zum zweiten Mal mit neunten Klassen der KRS abhält, hielt die Schüler ganz schön in Trab. In dem Schnupperkurs geht es vor allem um Tanz, Bewegung und Respekt voreinander. „Meine Vision ist es, den jungen Menschen Höflichkeit im Umgang der Geschlechter zu vermitteln.  Zudem soll das  Rhythmusgefühl gestärkt werden“, hofft Berné, die einst selbst an der KRS das Abitur abgelegt hat. „Wir wollen die Jugendlichen mal aus dem Umfeld der Schule rausholen und der ‚Facebook-Generation‘ die Wichtigkeit vermitteln, mit jemanden persönlich zu reden, sozusagen Auge in Auge“, erläutert Ute Berné weiter. Die Kids auf dem Dancefloor jedenfalls machen begeistert mit und drehen gemeinsam mit ihren Tanzpartnern die ersten Tanz-Runden, musikalisch-technsich unterstützt von Anton Kraus (9a). Wer dann möchte, kann sich regulär bei der Tanzschule Berné zum Tanzkurs anmelden.   

  

 


Beeindruckender Erlebnistag

„Tag der offenen Tür“: Karl-Rehbein-Schule präsentiert sich als breit aufgestelltes Gymnasium

Hanau, 12.11.12


 

Welcher Schulleiter genießt schon den Luxus, seine Gäste mit einer Trompetenfanfare begrüßen zu können? Jürgen Scheuermann, Direktor der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS), konnte am vergangenen Samstag mit einem ordentlichen Tusch zahlreiche Kinder mit ihren Eltern zum „Tag der offenen Tür“ der KRS willkommen heißen. Rund vier Stunden standen alle Türen des Schulgebäudes im Zentrum der Stadt gelegen offen. Dabei konnte die interessierte Besucherschar einen Einblick in das umfangreiche Unterrichts- und Betreuungsangebot der KRS gewinnen. Zahlreiche Vorführungen, Mitmach-Aktionen und zwei große Informationsveranstaltungen durch die KRS-Schulleitung im angrenzenden Congress Park ließen so den „Tag der offenen Tür“ zu einem beeindruckenden Erlebnistag rund um die KRS werden.

  Stellenweise dichtes Gedränge herrschte in den Klassenräumen. Obwohl zurzeit einer der Haupttrakte der KRS saniert wird und damit den Besuchern nicht offen stand, konnte man beispielsweise in den naturwissenschaftlichen Räumen bereits sehen, wie sich die gesamte Schule nach der Sanierung präsentieren wird: Freundlich, lichtdurchflutet und mit neuester Technik eingerichtet. So kommen in den Physik-, Chemie und Biologieräumen bereits jetzt schon Smartboards (computergesteuerte Tafeln) zum Einsatz, die dann in allen Klassen Einzug halten sollen. Natürlich wurde in den naturwissenschaftlichen Räumen fleißig experimentiert. So gab es tiefe Einblicke in die Welt der Mikroorganismen und den Weiten des Weltalls. Die KRS-Fachlehrer und auch Schüler höherer Jahrgänge hatten viele interessante Versuche rund um Bits und Bytes und der Welt der Töne vorbereitet. In der Biologie konnte man, wer sich traute, eine Gottesanbeterin in die Hand nehmen oder ein Skelett basteln.

In der neuen Mensa präsentierten sich der Caterer der KRS und die Mittagsbetreuung. Daneben konnten unter Anleitung der erfolgreichen KRS-Rudermädchen „Trockenübungen“ am Rudertrainer absolviert werden. Beim Hockeyspielen galt es, den Ball mit dem Schläger über ein Hindernis in kleine Tore zu lupfen – gar nicht so einfach. Ist die KRS im sportlichen Bereich hessen- und bundesweit dank der professionellen Zusammenarbeit mit Hanauer Sportvereinen sehr erfolgreich unterwegs, so braucht sie sich als „Schule mit Schwerpunkt Musik“ in Sachen musikalischer Ausbildung ebenfalls nicht verstecken. Die KRS bietet zum Beispiel eine reine Gesangsklasse an mit dem Ziel, die Schüler hier musikalisch besonders zu fördern. Weiter präsentierten sich das Blasorchester der KRS, die Big-Band der KRS und der Musik-Leistungskurs. Mit im Boot war die benachbarte Paul-Hindemith-Musikschule, die beispielsweise KRS-Schülern in Sachen kompetenten Instrumentalunterricht einen kurzen Weg bieten kann.

Das sprachliche Profil der KRS reicht von modernen Fremdsprachen wie Englisch, Französisch über Spanisch und Italienisch als weitere wählbare Fremdsprachen bis hin zum klassischen Latein. Regelmäßige Austauschprogramme mit Partnerschulen im europäischen Ausland sorgen hier für eine Vertiefung der Sprachkenntnisse der Schüler. Wie sich das „anfühlt“, konnten die Kinder im Schnupperunterricht erfahren. Über einen regen Besuch konnte sich auch die „Elisabeth-Schmitz-Bibliothek“ im Obergeschoss der Mensa freuen. Hier fanden die Besucher einen Eindruck in das umfangreiche wissenschaftliche und belletristische Literaturangebot der KRS.

Im angrenzenden Schlossplatzgebäude schließlich präsentierten sich die Hochbegabtenförderung der KRS, die „Pfiffikus-AG“, und die Mathematiker mit „Mathe zum Anfassen“. Weitere Höhepunkte waren der Besuch der „Jugend debattiert“-Veranstaltung oder die Multimedia-Räume der KRS. Die phantasiereiche Kunstausstellung der KRS mit aktivem Kunstunterricht rundeten das Portfolio des „Tages der offenen Tür“ des Rehbein-Gymnasium ab.

So gab es auch Einblicke in das pädagogische Leitbild der KRS, „in dem unter anderem jeder Schüler in seiner Persönlichkeit und in seinen Neigungen zu berücksichtigen ist“, wie Scheuermann betont. „Uns ist jeder einzelne Schüler mit seinen Sorgen und Nöten wichtig“, so der Schulleiter weiter. „Ein freundliches-respektvolles Miteinander im Schulalltag ist genauso erstrebenswert, wie die Vermittlung von Werten, ummantelt von einem angenehmen Lernklima“, erläutert Scheuermann. Auf die vielgestellte Frage der Eltern, ob die KRS nun weiterhin beim G8-Unterricht bleibe oder zu G9 zurückkehre, antwortete Scheuermann, dass die KRS ein gemischtes Modell präferiere und beide Modelle parallel nach Wunsch der Eltern angeboten werden sollen. Die Weichen dorthin werden derzeit gestellt, so Scheuermann weiter, der ob des sehr regen Besucherstroms viele Fragen zu beantworten hatte.

Alle Hände voll zu tun hatten auch die zupackenden Hände der Fünftklässler-Eltern, die die lukullische Versorgung der Gäste mit selbstgebackenen Kuchen und warmen Getränken garantierten. Rede und Antwort rund um die Schule gab es auch vom „Verein der Freunde der Karl-Rehbein-Schule“. Insgesamt zeigte der „Tag der offenen Tür“ der KRS einmal mehr, dass das städtische Gymnasium in allen Bereichen hervorragend aufgestellt ist und für den Sportler, den Musiker oder den Naturwissenschaftler ein breitgefächertes Angebot bereit hält.  


Tollkühne Schüler in rasenden Kisten

Hanau, 09.10.12

Dass unsere Schüler bei sportlichen und musikalischen Veranstaltungen immer das Beste geben, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Dass die KRS-Schüler sogar auf Schumachers und Vettels Spuren wandeln, ist bis dato noch nicht so ganz in das Bewusstsein der KRS-Schulgemeinde eingedrungen. Die Schüler Matz de Vries-Hippen, Anders Wiese, Julien Ward und Luca-Marie Ball jedenfalls haben sich als tollkühne Seifenkisten-Piloten erwiesen, die in Gründau alle Gegner von der Piste gefegt und damit den Wanderpokal zunächst an die KRS geholt haben. Klassenlehrerin Stefanie Heckert jedenfalls freute sich riesig über den Erfolg und hofft gemeinsam mit ihren Schülern, den Pokal im kommenden Jahr erneut "erfahren" zu können.

   

 


Fröhlich -bunt - spannend: Das KRS-Schulfest 2012

03.09.12

Was für ein Fest: Knapp drei Tage ließ es die Karl-Rehbein-Schule (KRS) mit hrem nun zu Ende gegangenen Schulfest ordentlich krachen. Wohin das Auge schaute und die Ohren hörten: Überall auf dem Schulgelände gab es etwas zu sehen, zu bestaunen  oder zu hören. Ob in den einzelnen Klassenzimmern oder im großen Festzelt: Im Pausenhof war Action rund um die Uhr angesagt.

Los ging's mit der Unterstufenparty am Freitag-Abend. Rund 300 Schüler feierten mit der Schülervertretung (SV) eine fetzige Party mit vielen Spielen und Musik. 

Großer Tusch des KRS-Blasorchesters: Am Samstag eröffneten Schulleiter Jürgen Scheuermann im Beisein der Stadträte Dr. Ralf-Rainer Piesold, Axel Weiss-Thiel und der SV offiziell das Schulfest. Und die Stadt-Vertreter hatten auch gleich ein Verspechen mit im Gepäck gehabt: Auf die Frage der SV, wann die Renovierungsarbeiten an der KRS beendet sein werden, wurden von Piesold und Weiss-Thiel unisono "Ende 2014" genannt - eine Ankündigung, die von der Schulgemeinde heftig beklatscht wurde. Mit Ende 2014 sollen dabei nicht nur der Gebäudekomplex der KRS innen wie außen im neuen Gewand erstrahlen, sondern auch der Schulhof neu gestaltet sein.

Das gebotene Programm jedenfalls konnte seine Versprechungen, die auf dem Papier standen, einhalten: Zum einen die sehr engagierte Eltern, die an verschiedenen Ständen Getränke, Würstchen, Kuchen und andere lukullische Köstlichkeiten bereit hielten und unters Volk brachten. Zum anderen allerorten fröhliche Gesichter der Schüler, die mit den unterschiedlichsten Aktionen das Publikum bestens erfreuen und unterhalten konnten - angefangen von circensischen bis hin zu niveauvollen Musik- und Theater-Einlagen. Daneben gab es auch ein Glücksrad, eine Talentshow, die Afrika-AG, die Sketch-Schule, Oldtimerfahrten, Werbeclips, den Streichelzoo, viele Spiele, spannende Experimente, Schach, Märchen-Parodien, Tanzvorführungen - und letztendlich auch Voltigieren, letzteres gestaltet von Schülern der befreundeten Elisabeth-Schmitz-Schule.

Die Paul-Hindemith-Musikschule, musikalischer Kooperationspartnerder KRS, steuerte einen Trommel-Workshop und einen Band-Workshop bei. Volles Programm eben, so bunt wie die KRS selbst.

Jürgen Scheuermann als auch der federführende Festorganisator, Schulelternbeirats-Vorsitzender Klaus Rathmann, zogen schon am Samstag ein positives Fazit, sei das Schulfest sehr gut besucht und das Angebot insgesamt gut angenommen worden. Hinzu kam ein "Pakt" mit den Wettergöttern, die genau die richtigen Temperaturen und viel Sonnenschein in den KRS-Schulhof geschickt hatten. "Ohne Eltern geht hier gar nichts": Klaus Rathmann bedankte sich ausdrücklich bei allen ehrenamtlich angetretenen Eltern, die entweder beim Auf- oder Abbau mit anpackten oder eben Kaffee kochten und Würstchen bruzzelten. Am Abend stieg dann noch die Party für KRS-Schüler ab 14 Jahre. 

Krönender Abschluss dann der Sonntag, der mit Big-Band-Klängen der KRS-Schüler und der Werner Bayer-Band einen würdigen musikalischen Rahmen fand. Dazu ein Brunch-Buffett, das für jeden Feinschmecker eine Augenweide darstellte - dementspechend auch der Andrang, sodass das Buffett in Windeseile "abgeräumt" war. Auf einer Hüpfburg konnten sich die Kleinsten austoben, während die Eltern im Festzelt schmausen konnten. Alles in allem also ein gelungenes und fröhliches Fest, auf dem Lehrer, Schüler und Eltrn einmal in ungezwungenem Rahmen ins Gespräch kommen konnten und das zudem als eine gelungene Generalprobe für das große Schulfest in drei Jahren angesehen werden muss, denn dann feiert die KRS ihr "175-Jähriges" - ein doch stolzes Jubiläum.     

   


KRS-Schüler spenden Kinderklinik 600 Euro

28.08.12

 

Freude bei allen Beteiligten: 600 Euro spendeten jetzt Schüler der jetzigen Klassen 6e und 6b dem Sterntaler e.V. in der Kinderstation des Klinikum Hanau.

Gespannt schauten die kleinen Patienten der Kinderklinik des Klinikums Hanau aus ihren Zimmern, wo denn der Trubel auf den Fluren der Station K22 herkam. Zu sehen waren die Schüler der ehemaligen Klassen 5b und 5e der Karl-Rehbein-Schule (KRS), die vor kurzem in der Fernsehsendung „Tigerenten Club“ 600 Euro gewonnen hatten. Die 28 Schüler besuchten mit ihrem Lehrer André F. Leinweber die Kinderstation im Klinikum Hanau, um den gesamten Gewinn dem Sterntaler e.V. zur Unterstützung der Kinderklinik zu übergeben.
In der Kinderklinik wollten sich die Schüler jetzt einmal selbst ansehen, wofür ihr Geld verwendet wird. Der Chefarzt der Kinderklinik, Dr. med. Winfried Krill, und der Ärztliche Leiter der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation, Dr. med. Bernhard Bungert, führten die Kinder auf der Station herum und zeigten den Sechstklässlern, was der Sterntaler Hilfeverein schon alles Tolles mit Spendengeldern verwirklichen konnte. Auf dem Programm der Führungen standen das kleine Kino, das große Spielzimmer und ein Patientenzimmer mit ausklappbaren Betten für die Eltern. Die Kinder waren sehr interessiert und scheuten sich auch nicht davor, den Ärzten ihre persönlichen Fragen zu stellen. So kam es, dass Dr. Krill gegenüber den Schülern bestätigen musste: „Arzt sein ist kein bisschen eklig.“
Am Ende versammelten sich alle nochmal im Spielzimmer und probierten die vielen Spielgeräte aus, die vom Sterntaler finanziert worden sind. Schließlich überreichten die Schüler den Ärzten und Mitgliedern vom Sterntaler Hilfeverein den Scheck. Den Verein gibt es seit 1991. Durch zahlreiche Spenden konnte der Verein schon viele Projekte umsetzen, die den Kindern ihren Krankenhausaufenthalt erleichtern.
 


 

Rehbein-Schüler siegreich im Tigerentenclub

20.08.12

Schüler der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) haben ihre Schule in der breiten Öffentlichkeit hervorragend präsentiert. Die nun ehemaligen Klassen 5b und 5e setzten sich im "Tigerentenclub" der ARD gegen eine 6. Gymnasialklasse aus der Nähe von Stuttgart durch und traten am Ende mit 600,00 Euro mehr in der Klassenkasse die Heimreise nach Hanau an. Freuen darüber darf sich "Sterntaler Hanau e.V.", soll die Summe zur Unterstützung der Kinderklinik Hanau gespendet werden.

Für die Spielmannschaft der KRS traten Lilith Schultheis, Marcel Mrgic und Collin Busch an, die sich in verschiedenen spannenden Wissens- und Geschicklichkeitsspielen mit der gegnerischen Spielmannschaft aus Stuttgart duellierten. Auch die anderen Schüler der Klassen 5b und 5e mussten im Klassenduell alles geben um wichtige Zeitpunkte für das Endspiel zu erzielen.

Im Lehrerquiz konnten sowohl der Lehrer der KRS, André F. Leinweber, als auch seine Kontrahentin der Stuttgarter Schule alle Fragen richtig beantworten. So konnte man mit einem komfortablen Punktepolster ins letzte und entscheidende Spiel, dem "Rodeoreiten" gehen. Marcel Mrgic blieb hier ganz locker und konnte sich dank seiner Entschlossenheit und dem zuvor erspielten Zeitpolster länger auf der Tigerente oben halten. Dann stand die KRS als Sieger fest, bei den Rehbeinern kochte die Stimmung dementsprechend über. Es folgte eine amüsante und stimmungsreiche Heimreise nach Hanau. Diesen Tag werden die Schüler und die begleitenden Lehrkräfte, neben Leinweber auch Anne Borchers, lange in Erinnerung halten. Dank gilt auch dem "Verein der Freunde der KRS e.V.", die den als Frösche an den Start gehenden "Rehbeinern" grüne T-Shirts mit dem KRS-Logo zur Verfügung gestellt hatten. Ebenfalls ein Dank geht an die beiden Busfahrer des "Omnibusbetriebs Nees", die die Schüler sicher zu ihrem Ziel brachten.

Am Samstag, 25. August um 9.15 wird die Sendung nocheinmal im SWR 3 gezeigt.   

 


 

Ja, wo laufen sie denn...?

02.07.12


Sonntag, 24. Juni 2012: es ist geschafft! 24 Stunden voller Entbehrungen, Schmerzen, Müdigkeit und vor allem vieler gerannter Runden sind vorüber. Endlich! Das Team des Bio-LK der Q2, geleitet und tatkräftig moralisch unterstützt von Fr. Abele, hat das vorher Unvorstellbare vollbracht. Nach 883 gelaufenen 380 Meter langen Runden – insgesamt also eine Distanz von fast 340 Kilometern – stand das Team als Sieger des 1. Hanauer 24-Stunden-Laufs im Herbert-Dröse-Stadion fest.
Organisiert wurde der Spendenlauf von der Lebenshilfe für Hanau e.V. zu Gunsten des Schwanennests-Hanau, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Dank des Sponsorings des Rotary-Clubs Hanau, der sich jede Runde der Siegermannschaft 30 Cent kosten ließ, erliefen die Rehbeiner 265€ Spendengeld für „den guten Zweck“. Auch die Firma Bracker unterstütze die fleißigen Läufer, indem sie die Startgebühr von 200€ übernahm und T-Shirts für alle Läufer spendierte.
Insgesamt wurden von den 14 gestarteten Teams in 24 Stunden rund 15.000 € erlaufen! Eine tolle Sache, die auch im kommenden Jahr eine Fortsetzung finden soll.
Deshalb bedanken wir uns bei unseren tapferen und aufopferungsvollen Läuferinnen und Läufern, die auch der Schlafentzug und die Muskelkrämpfe nicht am Weiterlaufen hinderten, und natürlich bei unseren Sponsoren ganz herzlich und hoffen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung im nächsten Jahr! 

 


Gemeinsames Kochen der Klasse 8f

02.07.12


Nach einem anstrengenden Schuljahr voller sportlicher Aktivitäten beispielsweise Rudern, Fußball und Bundesjugendspiele geht es nun endlich auf die Ferien zu. Da die KRS unter anderem das Motto “Bewegte und Gesunde Schule” hat, haben wir zum Abschluss des Schuljahres gemeinsam als Klasse beschlossen, im Rahmen des Sportunterrichts gesund zu kochen. Dabei sind viele Leckereien, wie Fruchtsäfte, Obstteller oder auch Salate und mehr entstanden. Die kleineren Sauereien wurden von der gesamten Klasse im Anschluß noch ordentlich gereinigt! Dies rundete das schöne Schuljahr gelungen ab. Tamara Ohly und Annelina Fichte, 8f


Die hohe Kunst der italienischen Küche zelebriert

„Voneinander miteinander Lernen“: Kooperationsprojekt zwischen der Karl-Rehbein-Schule und der Elisabeth-Schmitz-Schule Hanau

04.06.12

 „Ihr habt zwei Tage lang super in der Küche gearbeitet und uns ein tolles Menu serviert! Herzlichen Dank dafür!“ Voller Stolz, aber auch mit sichtlichem Wohlbefinden kommentierten die Schulleiter, Gerd Lux von der Elisabeth-Schmitz-Schule Hanau (ESS) und Jürgen Scheuermann von der Karl-Rehbein-Schule (KRS), was ihre Schüler unter Anleitung der Lehrkräfte Antje Orywol und Katrin Melcher (beide ESS) sowie Norbert Kaiser (KRS) geleistet hatten. Tatsächlich fehlte angefangen mit zwei antipasti über ein piatto principale bis hin zum dolce nichts, was die mediterrane Küche zu bieten hat.
Auch in diesem Schuljahr wurde das Kooperationsprojekt „Voneinander miteinander Lernen“ zwischen der KRS und der ESS also erfolgreich durchgeführt. Weitere Aktionen werden folgen, so beispielsweise das schon traditionelle Fußballturnier mit anschließendem Imbiss.
Jetzt fanden sich elf beider Schulen in den Küchenräumen der ESS ein, um sich zunächst spielerisch in drei Gruppen aufzuteilen, die die jeweiligen Vorbereitungen für ein typisch italienisches Menu trafen. „Wo ist die Gruppe ‚Schiefer Turm von Pisa’?“ fragte Katrin Melcher und ging ans Werk, das Gemüse für ein „Orecchiette con amorini“ zu bereiten. Gleichzeitig schnippelte die Kolosseumsgruppe Knoblauch und Peperoni, während die Ferrarileute daran gingen, die Speisekarte zu entwerfen und sich Gedanken über die geeignete Tischdekoration zu machen sowie ein Käsegebäck zu kreieren, das zum Aperitif am folgenden Tag gereicht werden sollte. So fand man sich am ersten Tag zusammen, um gewissermaßen probehalber zu erkunden, wie weit die Kochkünste für die großen Gäste des nächsten Tages, die Schulleiter beider Schulen, reichten. Da das Nudel-Brokkoli-Gericht ausgezeichnet schmeckte, trennte man sich in den frühen Nachmittagsstunden – nachdem die Küche picco bello verlassen wurde – voller Vorfreude auf den großen Tag. Als eingespieltes Team zeigten die Mittelstufenschüler die hohe Kunst der feinen Küche und zauberten ein tolles Fünf -Gänge–Menu auf den Tisch:
Aperitivo con biscotti – insalata delle sagre – penne rigate con pomodoro pancetta peperoncino – pollo soffocato con primavera di verdure – tiramisù. Die einzelnen Speisen wurden von den Schülern im Wechsel gekonnt serviert, während die Gäste mit den übrigen Lernenden lockere Konversation hielten. Der Tischschmuck war in den Farben unseres europäischen Partnerlandes gehalten und mit roten Rosen verziert. Auch drei Kerzenkandelaber fehlten nicht. „Bis auf den Chianti und den Espresso war wirklich alles vorhanden“, schmunzelte Jürgen Scheuermann. Auch Gerd Lux sagte sichtlich beeindruckt ein „Arrivederci“ und fragte Antje Orywol, die Initiatorin des Kochprojekts, was denn für das kommende Schuljahr geplant sei. „Das verraten wir noch nicht, aber vielleicht werden wir ja auch mal in der deutschen Küche fündig!“. In diesem Sinne: „Guten Appetit!“


  


Das Regyfüm erstrahlt wieder!


Schüler, Eltern und Lehrer der Karl-Rehbein-Schule (KRS) haben so ihre eigenen Vorstellungen, was die Zukunft anbelangt – zumindest wenn es um den berühmten „Regyfüm“-Ball im Hanauer Congress-Park (CPH) geht. Die einen kommen als „Oma“ und „Opa“ verkleidet, die anderen à la Captain Kirk vom Raumschiff „Enterprise“ oder anderer wiederum ganz „spacig“ im Glitzerfummel. Rund 800 Gäste tummelten sich so unter dem Motto „Future“ im CPH, um zu fetziger Musik bis in die Morgenstunden hinein zu feiern. Vier Live-Bands und zwei DJs sorgten für ordentlichen „Dampf“ und guter Stimmung in der Hütte. „Die Wiederbelebung des Regyfüm, ein Hanauer Traditionsball, ist gelungen“, freuten sich KRS-Schulleiter Jürgen Scheuermann und Elternbeiratsvorsitzender Klaus Rathmann unsiono.

 

Zu den mitreißenden Klängen der Bands „Catch Up Fire“, „Rapkapelle“, „Cat C“ und „Holger M.“ konnten sich Jung und Alt auf den in zwei Sälen verteilten Tanzflächen amüsieren. Sechs Tonnen Ton- und Lichttechnik wurden zuvor aufgebaut, um das CPH in eine richtigen „Tanztempel“ zu verwandeln. 15 Helfer der Schülervertreter und 25 Elternhelfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. „Tolle Stimmung überall und das ohne große Zwischenfälle. Der Schulsanitätsdienst musste nicht eingreifen“, loben Schulleiter und Elternbeirat das friedliche Feiern der Schüler miteinander. So sind sich die Veranstalter sicher, dass es auch im kommenden Jahr wieder heißen wird: Auf geht’s zum „Regyfüm“.

 

 

 

 


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