ACHTUNG! NICHT ÜBERLESEN!


Wir laden Sie/Euch herzlich ein zu einer Premiere der ganz besonderen Art.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Karl-Rehbein-Schule präsentieren die Kurse Darstellendes Spiel ihre spielpraktische Prüfung der Öffentlichkeit.

Wann?:    am 8. Juni 2017 um 20 Uhr
Wo?:        im Lesecafé der Bibliothek, Kulturforum Hanau

 

Der Kurs Q2DS11 (Leitung: Herrn Nabroth) zeigt:

Was sein wird, wird sein


Ist die Zukunft für Sie/Euch ein Buch mit sieben Siegeln? Für uns auch! Aber wir haben getan, was wir konnten – unsere Mitschüler zur Zukunft befragt, unsere Fantasie benutzt, Texte gelesen, improvisiert – und dabei heraus gekommen ist eine bunte Mischung aus Zukunftsängsten, -visionen, -plänen und so weiter. Freuen wir uns also darauf – auf die Zukunft und auf unser Stück!
 

und der Kurs Q2DS12 (Leitung: Frau Seitz) präsentiert …

Das Gesicht – Sehen und gesehen werden


Sie lieben spannende Geschichten und ungewöhnliche Szenarien, sind jedoch zu bequem, ein Buch zu lesen?
Sie brauchen sich nicht zu schämen… Wer liest denn noch, wenn man auch schauen kann?
Und hier kommen wir ins (Darstellende) Spiel. Wir präsentieren eine gewagte Inszenierung, die entstanden ist aus der Beschäftigung mit einem der großartigsten Romane des 20. Jahrhunderts. Es geht um einen jungen Menschen, der sehr sonderbar und für seine Mitmenschen nahezu unsichtbar ist. Er kreiert allerdings etwas, das ihm einen Platz in der Gesellschaft verschaffen soll.


Wir freuen uns darauf, Sie in unserer Abschlusspräsentation begrüßen zu dürfen!
 

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"Die Frau vom Checkpoint Charlie" besucht die KRS

Es kann heute als glückliche Fügung angesehen werden, dass man die Ereignisse an der innerdeutschen Grenze vor 25 Jahren als friedliche Revolution wahrnehmen kann. Die deutsche Wiedervereinigung ist eines der bedeutendsten Ereignisse der Neuen Geschichte. Deshalb soll die Erinnerung daran gewahrt werden. Speziell jüngere Menschen, die die Wiedervereinigung nicht miterlebt haben, bekommen nun die Möglichkeit einen sehr persönlichen Einblick in die Thematik zu erhalten. So wird Jutta Fleck, bekannt als "die Frau vom Checkpoint Charlie" die Karl-Rehbein-Schule besuchen. Darüberhinaus wird die Präsentation "Grenzen überwinden" zu sehen sein. Die Auftaktveranstaltung, die uns der Landtagsabgeordnete Heiko Kasseckert ermöglicht, ist am Dienstag, den 13.10.2015 von 11:30 bis 14:00 Uhr in Raum S 707.

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IGHA-Vortrag „25 Jahre Deutsche Einheit 1990-2015“

Am Dienstag, den 06. Oktober referiert Prof. Dr. Andreas Rödder um 19:30 Uhr im Schlossgartensaal über das Thema „Die Deutsche Einheit 1990 – 2015“. Die Geschehnisse vom Vorabend der friedlichen Revolution in der DDR bis zur deutschen Einheit durch Beitritt der neuen Bundesländer „zum Geltungsbereich des Grundgesetzes“ werden noch einmal nachvollzogen. Dabei werden die Fragen nach den Herausforderungen, Leistungen und Versäumnisse der Wiedervereinigung und auch die wichtigsten Akteure der Ereignisse vor 25 Jahren im Mittelpunkt stehen. Anschließend wird ein Blick auf die Folgen geworfen – von der heutigen Situation in den neuen Ländern bis zur Frage, ob Putins Politik eine Folge von Versäumnissen von 1990 ist.
Prof. Dr. Andreas Rödder wurde im April 2005 zum ordentlichen Professor für Neueste Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz bestellt. Außerdem arbeitet er als Historiker in mehreren wissenschaftlichen Gremien und als Berater führender politischer Persönlichkeiten.

Der Vortrag ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von VHS, KRS und „Interessengemeinschaft Hanauer Altstadt“ (IGHA). Der Besuch der Veranstaltung ist gebührenfrei. Der Eingang zum Schlossgartensaal erfolgt über den Schlossgartenzugang Nordstraße.

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Gelungene Symbiose von Sprache, Musik und Malerei

28.08.11

„Lyrik unterm Ginkgo-Baum“ lockt über 180 Zuschauer in den Innenhof der Rehbein-Schule

„Der euphorische Elan der jugendlichen Künstler war der Garant für den Erfolg der Veranstaltung ‚Lyrik unterm Ginkgo-Baum‘“, äußert sich der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Hanauer Altstadt (IGHA), Werner Bayer, begeistert. In der Tat erlebten die rund 180 Besucher der Veranstaltung, die traditionell unter besagtem Ginkgo-Baum im Innenhof der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) stattfindet, eine gelungene Symbiose von Sprache, Musik und Malerei.

„Lyrik unterm Ginkgo-Baum“, eine Gemeinschaftsveranstaltung des Arbeitskreises „Literatur und Poesie“ (IGHA, KRS, Hanauer Stadtbibliothek und Volkshochschule), war in diesem Jahr dem Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe gewidmet, wurde dieser am 28.August 1749 – also auf den Tag genau vor 262 Jahren – in Frankfurt geboren. Das Schauspielerehepaar Peter Heusch und Monika Müller-Heusch hatten die „Leserolle“ übernommen, zählte ihr souveräner Vortrag zu den Höhepunkten der Veranstaltung.

 

Aber auch die jungen Musiker und Künstler der KRS konnten einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung liefern. Einmal der KRS-Chor unter Leitung von Frank Hagelstange als auch das KRS-Orchester unter dem Dirigat von Petra Weiß sorgten für ein ausgewogenes Hörerlebnis für das Publikum. Die Klangbilder, die hier vor dem geistigen Auge der Zuhörer kreiert wurden, schmiegten sich in ihrer Prägnanz eloquent dem gesprochenen Wort an. Die Vernissage der Kunstfachschaft der KRS mit ausgewählten Werken von Schülern in der KRS-Cafeteria entpuppte sich als wertvolle Bereicherung der gesamten Veranstaltung, so dass die Zusammenführung der drei Künste letztendlich als ein gelungenes Gesamtkunstwerk zu sehen war.

 

Am Ende gab es für die rund 40 Mitwirkenden einen großen Applaus. Der Anspruch, Sprache mit Hilfe der Musik für junge Menschen attraktiver zu gestalten, wurde unterm Ginkgo-Baum jedenfalls brillant umgesetzt. Eine Zugabe im kommenden Jahr ist dringend empfohlen.

 

Rund 180 Zuhörer genossen unterm Gingko-Baum bei bestem Sommerwetter eine gelungene Symbiose aus Sprache, Musik und darstellende Kunst.


 

Schriftstellerei die große Leidenschaft

2010

Autorin Gudrun Pausewang zu Gast an der KRS: „Die Oma im Drachenbauch“ vorgestellt

Hoher literarischer Besuch an der Karl-Rehbein-Schule: Die Jugendliteraturpreisträgerin Gudrun Pausewang war für eine Lesung über ihren neuesten Roman „Die Oma im Drachenbauch und andere Omageschichten“ eigens nach Hanau gekommen. Vor KRS-Fünftklässlern präsentierte die 83-jährige Autorin, die mittlerweile 92 Bücher veröffentlicht hat, kurzweilige Kurzgeschichten aus ihrem neuen Buch. Für die KRS-Schüler war natürlich aber auch der mehrfach preisbedachte Pausewang-Roman „Die Wolke“ aus dem Jahr 1987 von großem Interesse, besitzt der Inhalt des Buches mit der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukoshima zurzeit traurige Aktualität. Das aus dem Geist der Anti-Atomkraftbewegung entstandene Buch möchte Jugendliche auf die Probleme und Gefahren der Kernenergie hinweisen. Die Autorin vergleicht dabei in ihrem Vorwort die Atomenergie mit den Gefahren des Nationalsozialismus, fordert zum Widerstand gegen die „Atommafia“ auf und warnt vor einem „Ökozid“ der Gesellschaft.

Pausewang war selbst Pädagogin, eine „schlechte“, wie sie selbst einräumt. Sie hat zahlreiche Reisen unternommen und hat unter anderem in Südchile und Kolumbien als Deutschlehrerin gearbeitet. Bis 1989 war sie im Schuldienst um nach der Pensionierung als ihrem bisherigen „Nebenberuf“, der Schriftstellerei, zu frönen, berichtet sie den Schülern. Denn das Schreiben sieht Pausewang als „Passion“ an. Von daher ist es auch zu verstehen, dass Pausewang bis jetzt eine Vielzahl von Büchern veröffentlicht hat, viele davon für Kinder und Jugendliche geschrieben. „Die Wolke“ zählt zu ihrem bekanntesten Werk. 2006 wurde das Buch verfilmt.

Die KRS-Schüler hatten sich eine Reihe von verschiedenen Fragen an die Autorin ausgedacht, die auch minutiös mit viel Geduld beantwortet wurden. Freilich wird sie weiter schreiben, wenn das ihre Gesundheit zulässt. Der Autor Gabriel García Márquez zählt zu ihren Lieblingsautoren. An dessen Buch „100 Jahre Einsamkeit“ könne sie sich gar nicht sattlesen. Die Recherchen zur „Die Wolke“, berichtet Pausewang, hätten schon vor der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl begonnen, der eigentliche GAU habe sie dann auf die Idee gebracht, das Thema in die damalige BRD zu verlegen. Fiktiv, aber jederzeit auch hier in Deutschland denkbar. Von daher befürwortet die überzeugte Atomkraftgegnerin auch das Vorhaben, die Atomkraftwerke in Deutschland stillzulegen. Auch könne sie nicht nachvollziehen, warum man in einem erdbebengefährdeten Gebiet wie Japan überhaupt Atomkraftwerke genehmigen habe können. „Das ist unverantwortlich“, bekräftigt Pausewang gegenüber den sehr interessierten Schüler der KRS noch einmal ihre Grundhaltung gegen die Atomkraft.

Die KRS-Schüler jedenfalls erlebten eine interessante wie auch sehr lebhafte Lesung einer „Grande Dame“ der deutschen Jugendliteratur. Gudrun Pausewang, so hat es den Anschein, zählt noch lange nicht „zum alten Eisen“, sondern genießt bei den Jugendlichen hohes Ansehen. Ihre Meinung ist gefragt und zählt. Was kann es also für eine Autorin Schöneres geben, als auch im hohen Alter bei Kindern und Jugendlichen zu den meist gelesenen Autorinnen zu zählen.


Karl-Rehbein-Schüler Felix Krusch wird Stadtsieger im Vorlesewettbewerb

2009

 

Hessischer Landesentscheid im Mai an Karl-Rehbein-Schule

 


Felix Krusch setzt die Erfolgsgeschichte der Karl-Rehbein-Schule beim Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels fort. Im letzten Jahr hat Marit Zickermann dabei sogar das Landesfinale gewonnen. Dass die Hessensiegerin das Rehbein-Gymnasium besucht, ist der Grund, weshalb am 14. Mai das Landesfinale des Wettbewerbs an dieser Schule stattfinden wird. Marit freut sich sehr darauf, dass sie neben anderen hochrangigen Persönlichkeiten als Jurymitglied das Landesfinale begleiten darf. Stolz ist Schulleiter Jürgen Scheuermann auf seine beiden Vorlesesieger und wenn Felix nun auch den Bezirksentscheid gewinnt, wird er am Landesfinale an der eigenen Schule teilnehmen. Schüler und Lehrer der Karl-Rehbein-Schule drücken ihm dafür fest die Daumen.

 

 

 

 

 

 


Karl-Rehbein-Schule (C) 2016
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