Information zum Parallelangebot G8/G9

Die aktuellen Informationen zu unserem Parallelangebot von G8 und G9 finden Sie hier.


 

Spanisch, Französisch und Latein im G9-Zug an der KRS? Na klar!


Seit dem Schuljahr 2016/2017 bieten wir Spanisch, Latein und Französisch im G8-Zug und im G9-Zug an. Diese Wahlfreiheit ist in Hanau und Umgebung einzigartig. Nur die KRS bietet ihren Schülerinnen und Schülern mit dem Parallelangebot G8/G9 zwei unterschiedliche - aber gleichwertige - Wege zum Abitur an. Dabei wird jedoch kein Kind einem Zug zugewiesen! Wir beraten - Sie entscheiden!
 

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Parallelangebot G8/G9


Wahlfreiheit: Wir beraten- Sie entscheiden!


Das Kind im Mittelpunkt

An der Karl-Rehbein-Schule stehen die Schülerinnen und Schüler als Individuen mit ihren Interessen und Möglichkeiten im Mittelpunkt. Im Einklang mit unserem Leitbild „Fördern und Fordern“ wollen wir Ihren Kindern unter¬schiedliche Wege bis zum Abitur ermöglichen, die die Lebenssituation, die Wünsche von Schüler/innen und Eltern, aber auch das unter¬schiedliche Leistungsvermögen berücksichtigen.
 

Kinder sind unterschiedlich!

Kinder, die nach der Grundschule mit der Gymnasialempfehlung  zu uns kommen, sind leistungsstark und leistungsbereit. Dennoch unterscheiden sie sich zumeist stark im Arbeitstempo und darin, welches Arbeitspensum sie bewältigen können.
 

Ein Ziel- zwei Geschwindigkeiten

Mit dem Parallelangebot G8/G9 ab der Jahrgangsstufe 7 können wir als einzige Schule in Hanau und Umgebung zwei unterschiedliche - aber gleichwertige- Wege zum Abitur anbieten.
 

Die zweite Fremdsprache

An der KRS beginnt die zweite Fremdsprache bereits in Klasse 6. Für die Kinder, die nach der Klasse 6 in den G9-Zug wechseln, bedeutet dies, dass sie ein Jahr mehr Zeit als Kinder in reinen G9-Schulen haben, um sich diese Sprache anzueignen. Der Unterrichtsstoff wird nicht wie an einer G9-Schule auf vier Jahre verteilt, sondern auf fünf Jahre.


NEU: Wir bieten
Spanisch, Latein und Französisch
im G8-Zug und im G9-Zug an.




Wir beraten-Sie entscheiden!

Wahlfreiheit, Kooperation mit den Eltern und das Wohl des Kindes stehen bei uns an erster Stelle. Deshalb wird an der KRS kein Kind nach der Klasse 6 einfach einem Zug zugewiesen. Wir lassen die Kinder in Klasse 5 und 6 erst einmal an unserer Schule ankommen. Wir begleiten und beraten Sie, damit wir gemeinsam den „richtigen Weg“ für Ihr Kind finden. Auch wenn der Gesetzgeber es zulässt, dass die Schule am Ende der Klasse 6 die Entscheidung über den Zug trifft, haben wir in den letzten vier Jahren jeden Wunsch der Eltern berücksichtigt. Kein Kind wurde gezwungen, im G8-Zug zu verbleiben und kein Kind musste in den G9-Zug wechseln.
 

Klasse 5 und 6: Bausteine für ein gutes Gelingen

Durch jahrelange Erfahrung mit G8 und G9 wissen wir, wie wichtig eine solide Basis für die weitere Lernentwicklung ist. Ausgefeilte Konzepte für den Übergang von 4 nach 5, soziales Lernen, Methodenlernen und das „Patensystem“ erleichtern Ihren Kindern den Einstieg in den Schulalltag an einem Gymnasium.
 

KRS- die Pilotschule

Als eine der ersten Schulen in Hessen haben wir die Chancen erkannt, die das Parallelangebot G8/G9 unseren Schülerinnen und Schülern bietet. Der Gesetzgeber lässt es zu, dass wir in jedem neuen Jahrgang die individuellen Wünsche und Möglichkeiten der Kinder und die Wahl Ihrer Eltern berücksichtigen. Wenn in einem Jahr ein Zug nicht zustande kommt, da die Eltern ihn nicht wünschen, muss er auch nicht von der Schule eingerichtet werden. In der Praxis heißt dies, dass wir flexibel und passgenau auf die Nachfrage reagieren können und kein Kind in einen Zug drängen oder zwingen müssen.

 

FAQ zum Parallelangebot G8/G9 an der Karl-Rehbein-Schule

(„frequently asked questions”= „häufig gestellte Fragen”)


1. Wann startet das Parallelangebot G8/G9 an der KRS?

Der Schulversuch startet zum Schuljahr 2013/2014. Die derzeitigen 5. und 6. Klassen können ebenfalls am Parallelangebot teilnehmen.

2. Warum wechselt die KRS nicht ganz zu G9?

Die KRS hat in den vergangenen Jahren wesentliche Voraussetzungen für ein gutes Gelingen der Schulzeitverkürzung (G8) geschaffen. Wir haben das Ganztages¬angebot und die Hausaufgabenbetreuung ausgebaut, eine  Mensa zur Mittagsverpflegung eingerichtet,  Förderprogramme initiiert und die Lehrpläne entschlackt. So konnten viele Schülerinnen und Schüler erfolgreich die verkürzte Mittelstufe G8 an der Karl-Rehbein-Schule (KRS) absolvieren. Allerdings gab es auch immer wieder den Wunsch - nicht nur von Seiten der Eltern- zu G9 zurückzukehren.
Mit dem Parallelangebot G8/G9 wollen wir unseren Schüler/innen ermöglichen, in zwei unterschiedlichen  Geschwindigkeiten zum Abitur zu gelangen. So werden in Zukunft die Schüler/innen im G8-Zug wie bisher nach insgesamt 12 Schuljahren das Abitur ablegen, während die Schüler/innen des G9-Zugs das Abitur nach 13 Jahren absolvieren.

3. Wer entscheidet darüber, ob ein Kind im G8-Zug bleibt oder in den G9-Zug aufgenommen wird?

Zwar überlässt der Gesetzgeber aus rechtlichen Gründen der Versetzungskonferenz am Ende der Jahrgansstufe 6 die Entscheidung, ob ein Kind im G8-Zug verbleibt oder in den G9-Zug wechselt.
In den letzten vier Jahren haben wir jeden Antrag auch Wechsel in den G9-Zug ab der Jahrgangsstufe 7 genehmigt. Kein Kind wurde in einen Zug gezwungen! Ab dem Schuljahr 2016/2017 können wir neben Latein und Französisch auch Spanisch in beiden Zügen anbieten.
Konkret bedeutet dies, dass die Eltern zu Beginn des zweiten Halbjahres der Jahrgangsstufe 6 einen Antrag auf einen Wechsel in den G9-Zug stellen müssen.

4. Welche Fremdsprachen werden als zweite Fremdsprache im G8-Zug und im G9-Zug angeboten?

Im G8-Zug werden ab der Jahrgangstufe 6 die Fremdsprachen Französisch, Latein und Spanisch angeboten.
Im G9-Zug werden ab der Jahrgangsstufe 6 die Fremdsprachen Französisch, Latein und Spanisch angeboten.
Allerdings können wir derzeit aus personellen Gründen nur insgesamt zwei Spanisch-Klassen anbieten (pro Zug eine Klasse).
Die Fremdsprachen Italienisch, Spanisch, Latein, Französisch und Russisch können als 3. Fremdsprache ab der Jahrgangsstufe 8 gewählt werden.

5. Wird G9 für die Schüler/innen „leichter“?

Da der Anspruch bei der Umstellung von G9 auf G8 nicht erhöht worden ist, werden wir die Anforderungen bei der Umstellung von G8 auf G9 auch nicht senken. In beiden Zügen wird Unterricht auf gymnasialem Niveau stattfinden. Die Klassenarbeiten werden in G9 nicht leichter, die Hausaufgaben nicht weniger, die Kriterien für eine gute mündliche Mitarbeit nicht verwässert. Es werden schließlich dieselben Kolleginnen und Kollegen im G9-Zug unterrichten, die auch im G8-Zug unterrichten. Der messbare Unterschied wird jedoch in der Zeit zu finden sein. Die G9-Schüler/innen absolvieren die Mittelstufe in vier Jahren (7.-10. Klasse) und die G8-Schüler/innen in drei Jahren (7.-9. Klasse). Die Kompetenzanforderungen, die in den Bildungsstandards festgelegt sind, sind jedoch identisch. Schüler/innen, die (fachlich) im G8-Zug überfordert sind, werden vermutlich auch im G9-Zug Schwierigkeiten haben.

6. Wie viele Stunden hat ein Schüler/eine Schülerin im G8-Zug bzw. im G9-Zug Unterricht?

Die Stundentafeln für die G8- und G9- Züge enthalten nach derzeitiger Planung folgende Wochenstunden pro Jahrgang:



Im G8-Zug können auf Antrag in Klasse 6 und 7 besuchte AGs als Wahlunterricht anerkannt werden. Die Wochenstundenzahl reduziert sich dann in Klasse 8 und 9 um max. drei Stunden.


7. Welche Angebote /AGs kann man sich anrechnen lassen und somit eine Stundenreduzierung im G8-Zug erreichen?

Das Hessische Kultusministerium hat 2008 beschlossen, dass alle Schüler/innen in der Mittelstufe insgesamt fünf Wochenstunden Wahlunterricht abzuleisten haben. Da an der KRS in der 7. Klasse IKG (Informationstechnische Grundbildung) verpflichtend belegt werden muss, müssen unsere Schüler/innen in Klasse 8 und 9 lediglich drei Stunden Wahlunterricht belegen, d.h. faktisch nehmen sie in Klasse 8 und 9 jeweils für zwei Stunden am Wahlunterricht teil. Die Schüler/innen des G8-Zuges können sich jedoch bereits besuchte AGs (aus Klasse 6 und 7) anrechnen lassen. Voraussetzung für eine Anrechnung ist, dass das Angebot an ein Unterrichtsfach gekoppelt ist, von einem Lehrer/einer Lehrerin angeboten wird, benotbar ist und dass die individuelle Leistung feststellbar ist. So werden z.B. angerechnet: Pfiffikus-AG, Orchester, Bläser, EFO-Club, Big-Band, Russisch-AG, Altgriechisch-AG, Chor der Mittelstufe, Flötenensemble (Fortgeschrittene). Auch Sportangebote (derzeit Rudern, Hockey) können angerechnet werden, wenn ein Schüler/eine Schülerin beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ mindestens auf Landesebene teilnimmt.

8. Werden die zusätzlichen 18 Wochenstunden in G9 zur Vertiefung des Stoffes genutzt?

Die Kompetenzerwartungen am Ende der Mittelstufe sind für G8- und G9-Schüler/innen identisch.
In den kommenden Monaten werden die Fachkonferenzen für den G9-Zug neue Stoffverteilungspläne erarbeiten. Hierbei wird von Fach zu Fach zu berücksichtigen sein, welches Thema in welche Jahrgangstufe gelegt wird. Die Fachschaften wissen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung am besten, für welche Themen im G9- Zug mehr Zeit benötigt wird oder eine Vertiefung/Erweiterung des Stoffes notwendig erscheint. Letztendlich wird auch der Fachlehrer/die Fachlehrerin in der jeweiligen Klasse entscheiden müssen, was für seine Klasse notwendig ist (z.B. längere Übungs- oder Wiederholungsphasen oder Vertiefung/zusätzliche Aspekte).

9. Werden die G9-Schüler/innen „besser“ auf die Oberstufe vorbereitet?

Da die Schüler/innen des G9-Zuges am Ende der Mittelstufe über die gleichen Kompetenzen verfügen sollten wie ihre G8-Mitschüler/innen, ist dies nicht der Fall. Schließlich ist ein Schüler, der ein Jahr freiwillig wiederholt, auch nicht zwangsläufig „besser“ auf die Oberstufe vorbereitet. Einigen Schüler/innen wird dieses zusätzliche Jahr im Hinblick auf ihren „Reifeprozess“ guttun, allerdings wird das individuell sehr unterschiedlich sein.

10. Wird der G9-Zug weniger Nachmittagsunterricht haben?

Auch der G9-Zug wird Nachmittagsunterricht haben. So wird z.B. der Wahlunterricht jahrgangsübergreifend angeboten. Dies ist v.a. im Nachmittagsbereich leichter zu koordinieren. Ob und wie viel Nachmittagsunterricht eine Klasse hat, ist eher eine organisatorische Frage, bei der die Raum-und Personalkapazitäten ausschlaggebend sind.

11. Was passiert, wenn ein Kind merkt, dass G8 die falsche Wahl war? Kann es auch später zu G9 wechseln?

Es ist nicht sinnvoll, dass die Kinder ständig zwischen den einzelnen Organisationsformen wechseln. Die Interessensbekundung der Eltern zu Beginn der 5. Klasse ist für die Einteilung in die Klassen, so weit möglich, zu berücksichtigen. Am Ende der Klasse 6 kann diese Entscheidung in Einzelfällen korrigiert werden. Ein späterer Wechsel ist nicht vorgesehen. Letztendlich wird es hier eine Einzelfallprüfung geben, bei der auch die Kapazität der Schule berücksichtigt wird. Einen Anspruch auf einen Wechsel gibt es nicht.

12. Kann ein Kind  auch später  (in Klasse 7, 8 oder 9) von G9 zu G8 wechseln?

Hierbei wird wie beim Überspringen einer Klasse vorgegangen werden. Man wird jeden Einzelfall prüfen müssen. Entscheidend ist das Votum der Klassenkonferenz/ Versetzungskonferenz und die Kapazität der Schule. Einen Anspruch auf einen Wechsel gibt es nicht.


Karl-Rehbein-Schule (C) 2017
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