KRS auf dem Weg zur "MINT-freundlichen" und "MINT-freundlichen digitalen Schule"

MINT ist die Abkürzung für "Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik". Neben dem herausragenden musikalischen oder sportlichen Angebot finden an der Karl-Rehbein-Schule immer mehr Projekte statt, die dem dem Bereich der MINT-Fächer zugeordnet werden können.

So nehmen Schülerinnen und Schüler im Bereich der Naturwissenschaften an vielen Wettbewerben teil. Chemie-Olympiade oder Physik-Wettbewerbe gehören zum Standard. In Informatik wird an den Aufgaben des Bundeswettbewerbs Informatik oder dem Informatik-Biber geknobelt.

Es finden immer wieder Projekte statt, in denen mit außerschulischen Partnern gearbeitet wird: Dies reicht von Aktionen wie Alt-und-Jung-Am-Computer während der Projektwoche hin zu Projekten der Pfiffikus-AGs Erdkunde und Informatik in Zusammenarbeit mit dem Umweltzentrum Hanau.

Die Karl-Rehbein-Schule ist darüber hinaus aus technischer Sicht in besonderer Weise ausgestattet: Digitale Tafeln stehen in vielen Räumen zur Verfügung, die Verwendung von Schwanenhalskameras gehört zum Alltag, Internet gibt es in fast jedem Klassenraum. Nicht nur das: Vor kurzem entwickelte eine Arbeitsgruppe an Lehrkräften ein Konzept für eine Tabletklasse, womit der Grundstein für eine weitere technische Neuerung gelegt wurde.

Seit kurzem verfügt die Karl-Rehbein-Schule über LEGO-Mindstorms-Bausätze, die in besonderer Weise genutzt werden sollen, die technische Begeisterung der Schülerinnen und Schüler zu entfachen.

Die Initiative "MINT Zukunft schaffen"

Die Initiative "MINT Zukunft schaffen" hat ein Siegel entwickelt, das Schulen mit besonderem Engagement in den MINT-Fächern auszeichnet.

Auf der Homepage http://www.mintzukunftschaffen.de ist dazu zu lesen (Stand: 2018):

"Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist gefährdet durch den Mangel an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). [..] Neben der Bedeutung der MINT-Bildung für die eigene berufliche Entwicklung bildet sie auch die Grundlage für die Teilhabe an unserer von Wissenschaft und Technik geprägten Welt im Sinne einer umfassenden Chancengerechtigkeit und fördert kreativ-gestalterische Kompetenzen. Die Kenntnis mathematisch-naturwissenschaftlicher Zusammenhänge ist Voraussetzung für einen verantwortlichen Diskurs zu wissenschaftlich-technischen Entwicklungen der Gegenwart und der Zukunft.

Die Initiative  „MINT Zukunft schaffen” will profiliert zu einer positiven Einstellung von jungen Menschen, Eltern, Lehrkräften sowie einer breiten Öffentlichkeit zu MINT beitragen."

Aktueller Stand und Bewerbung

Die Karl-Rehbein-Schule hat sich zum Ziel gesetzt, sich für die beiden Siegel zu bewerben. Viele der erforderlichen Kriterien (siehe unten) sind bereits erfüllt. Um alle weiteren Bedingungen in Angriff zu nehmen, wurde eine Arbeitsgruppe gebildet.

Verantwortliche Personen sind:

Fr. Alsheimer (alsheimer@krs-hu.de) Leiterin des Fachbereits 3 (Erweiterte Schulleitung)
Helge Messner (messner@krs-hu.de) IT-Beauftragter
Nils Wallner (wallner@krs-hu.de) Fachsprecher Informatik, Stellvertretender MINT-Beauftragter
André-Falk Leinweber (a.leinweber@krs-hu.de)  MINT-Beauftragter

 

Das Siegel "MINT-freundliche Schule"

Um sich für das Siegel "MINT-freundlichen Schule" zu bewerben, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden:

1. Die MINT-Schwerpunktbildung ist im Schulprogramm festgeschrieben.
2. Die Schule bietet einen Fächerkanon, der die MINT-Schwerpunktbildung deutlich heraushebt.
3. Die Schule benennt einen Verantwortlichen für die Entwicklung und Vertiefung ihres MINT-Profils.
4. Die Schule bietet Zusatzangebote im MINT-Bereich, die über die Lehrpläne und Richtlinien hinausgehen.
5. Die Schule nimmt jedes Jahr mindestens an einem MINT-Wettbewerb teil.
6. Die Schule bezieht die Eltern in MINT-Projekte und Informationsveranstaltungen zur Fächer- und Berufswahl mit ein.
7. Die Schule bietet für alle Schüler eine vertiefte und praxisnahe Berufswahlorientierung unter besonderer Berücksichtigung von MINT-Berufen an.
8. Die Schule unternimmt besondere Anstrengungen, um mehr Mädchen für MINT-Fächer zu begeistern.
9. Die Schule pflegt den Kontakt zu einem Wirtschaftspartner mit MINT-Schwerpunkt.
10. Die Schule bezieht außerschulische Partner, wie z.B. Berufsschulen, Museen, Stiftungen und Hochschulen, in die MINT-Unterrichtsgestaltung ein.
11. Die Schule stellt die Teilnahme ihrer Lehrkräfte an MINT-bezogenen Fortbildungen sicher und dokumentiert sie.
12. Die Schule erstellt eine MINT-Schuljahresplanung.
13. Die Schule ist in der Lage, anschaulichen und aktivierenden MINT-Unterricht zu gestalten.
14. Die Schule kooperiert zur Verbesserung ihres MINT-Angebots mit anderen Schulen in der Region.

Das Siegel "MINT-freundliche 'Digitale Schule' "

Neben dem Siegel der MINT-freundlichen Schule gibt es mittlerweile das Siegel "MINT-freundlichen digitale Schule". Ausgezeichnet werden hier Schulen mit besonderem digitalen Schwerpunkt, also Schulen, die ein Konzept entwickelt haben, das die digitale Bildung aus technologischer, gesellschaftlich-kultureller und anwendungsbezogener Perspektive adressiert.

Ausschlaggebend für dieses weitere Siegel war das 2016 veröffentlichte Stratgiepapier "Bildung in der digitalen Welt" der Kultusministerkonferenz.

Auch hier müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden, wenn eine Schule sich bewerben möchte:

1a. Die Schule hat „Bildung in der digitalen Welt“ als Schwerpunkt im Schulprogramm festgeschrieben.
1b. Die Schule hat Konzepte zur informatischen Bildung implementiert.
1c. Die Schule schafft eine Atmosphäre für ein kreatives und inklusives Arbeiten mit entsprechenden Konzepten bzw. Werkzeugen.
1d. Die Schule nutzt digitale Technologien und Medien zur Verbesserung sowohl der Unterrichtsorganisation als auch der Lernprozesse.
2a. Die Schule verfügt über qualifizierte Lehrkräfte für digitale Bildung, IT- bzw. Informatiklehrkräfte oder hat diese in Planungen vorgesehen.
2b. Die Schule stellt die Qualifizierung und Weiterbildung der Lehrkräfte im Bereich der Bildung über die digitale Welt und mit digitalen Medien als Querschnittskompetenz und fachübergreifend sicher.
2c. Die Schule fördert den fachlichen Austausch der Lehrkräfte im Kontext der Digitalisierung.
2d. Die Schule benennt verantwortliche Lehrkräfte für die Qualifizierung.
3a. Die Schule fördert Vernetzung mit externen Dritten im Kontext der Digitalisierung auf Basis klar definierter Konzepte.
3b. Die Schule fördert Communities mit internen und externen Teilnehmern für fächerübergreifende Projekte, um Erfahrungen zu teilen und den Austausch zu fördern.
3d. Die Schule unterstützt die Vernetzung mit interessierten Eltern, der öffentlichen Verwaltung oder Wirtschaftspartnern, um sich über Konzepte, lokale Gegebenheiten und ähnliches auszutauschen.
3e. Die Schule ist in den sozialen Medien aktiv, soweit dies im rechtlichen Rahmen zulässig ist.
4a. Die Schule hat verantwortliche Ansprechpartner für die einzelnen Kriterien des Leitfadens: Daraus bildet sich das „Team Digitalisierung“ der Schule, dem immer mindestens ein Mitglied der Schulleitung angehören muss.
4b. Die Schule hat ein Konzept erarbeitet und / oder etabliert, das ihren „Weg zur digitalen Schule“ beschreibt und bei Bewertung und Steuerung hilft.
4c. Die Schule hat ein mittel- bis langfristiges Finanzierungs- und Personalausstattungskonzept, das eine dauerhafte Implementierung von Maßnahmen zur digitalen Bildung für die nächsten Jahre sicherstellt.
4d. IV.    Die Schule hat Aktivitäten etabliert, die zu einer dauerhaften Implementierung der digitalen Bildung beitragen.
5a. Die Schule verfügt über eine leistungsfähige und funktionssichere digitale Infrastruktur und technische Ausstattung. 
5b. Die Schule verfügt über Konzepte zum stetigen Umgang und der Wartung mit der digitalen Infrastruktur und Ausstattung.
5c. Lehrende und Lernende haben gleichermaßen sicheren Zugang zur digitalen Infrastruktur.
5d. Es gibt Selbstlern-Möglichkeiten (Pädagogik).


Karl-Rehbein-Schule (C) 2016
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