Aus dem Schulprogramm

ALLGEMEINER TEIL

Wir über uns

Die Karl-Rehbein-Schule ist ein Gymnasium im Zentrum der Stadt Hanau mit traditionellem Zuspruch aus dem Hanauer Umland. Unser Gymnasium wurde 1840 gegründet. Das Land Hessen und die Stadt Hanau setzen die rechtlichen und sächlichen Rahmenbedingungen für den Unterricht. Das Land Hessen gibt die Leistungsziele und Leistungsstandards vor. Wir als Schule formulieren im Rahmen der staatlichen Vorgaben eigenverantwortlich unser

Leistungsprofil

Zentrale Ziele unseres Angebotes und pädagogischen Handelns lassen sich unserem Schullogo entnehmen: Leistung, soziale Kompetenz, international und praxisbezogen. Diese Ziele sind erreichbar durch ständige fachbezogene und pädagogische Fortbildung, Öffnung der Schule und Kooperation mit anderen Schulen, Instanzen und Vereinen.

Anspruch

Wir wollen, dass unsere Schule eine Bildungsstätte für anspruchsvolles Lernen ist und sich die Jugendlichen mit ihrer Schule identifizieren können. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, haben wir unsere über Jahre geprägten Erfahrungen und Vorstellungen von gymnasialer Bildung für heute und morgen in den Fachbereichen formuliert. Die Ergebnisse sind Grundsatz unseres Schulprogramms für Sprachen und Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik, für die Gesellschaftswissenschaften, für Kunst, Sport und Musik – innovatorisch pädagogisches Denken ist unser Zukunftsprinzip. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zu werteinsichtigem Urteilen und Handeln erziehen und den Zugang öffnen zu ethischen, philosophischen und religionskundlichen Fragen.

Fachbereiche

Die im Gymnasium angebotenen Unterrichtsfächer sind in eigenständigen und doch übergreifenden Fachbereichen zusammengefasst:

I Sprachlich – literarisch – künstlerischer Fachbereich

II Gesellschaftswissenschaftlicher Fachbereich

III Mathematisch – naturwissenschaftlich – technischer Fachbereich

Sport

Grundprinzipien

Einige fachspezifische Grundprinzipien dieser Fachbereiche seien hier formuliert:

zu I: Eine gute sprachliche Bildung in der deutschen Sprache ist die Grundlage für jedes Studium an der Hochschule. Im Beruf bildet die sprachliche Kompetenz eine unumgänglich notwendige Basis für Leistung und Erfolg. Im Fremdsprachenunterricht soll die interkulturelle Kommunikationsfähigkeit früh geweckt, gefördert und durch Auslandspartnerschaften gestärkt werden, denn Mehrsprachigkeit ist ein wesentliches Kriterium für beruflichen Erfolg, nicht nur in der Europäischen Union. Musik, Kunst und Sport haben im Gymnasium schon immer einen besonderen erzieherischen Bildungswert besessen. Diese Fächer streben eine ganzheitliche Erziehung und Persönlichkeitsbildung junger Menschen an. Im Unterricht sollen Impulse gegeben werden zum kreativen Umgang mit Musik, Kunst und Bewegung.

zu II: Weltweite Herausforderungen vielfältiger Art bedingen politisches Handeln. Wir leben in einem komplexen Staatswesen. Die Probleme der Industrie-, Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft müssen erkannt und verstanden werden. Deshalb muss politische Handlungskompetenz unter dem Aspekt gesellschaftspolitischer, historischer, wirtschaftlicher, rechtskundlicher und geographischer Fragestellungen erlernt werden. Die jungen Menschen sollen zu verantwortlichem, wertorientiertem und sozialem Handeln erzogen werden.

zu III: Mathematisch – naturwissenschaftliche Verfahren, Begriffe und Denkweisen sind die Grundlagen der modernen Industriegesellschaft. Sie stellen die Basis für viele Wissenschaften und Berufe dar. Darum müssen Einsichten in die Methodik und Denkweise der Naturwissenschaften erlernt werden. Spezielle Lerninhalte der Fächer Mathematik, Physik, Informatik, Biologie und Chemie wie auch fächerübergreifende Aspekte sind dazu im Unterrichtsgeschehen gleichermaßen wichtig.

zu Sport: Schulsport trägt zu allgemeinen Schlüsselwerten wie gesunder Lebensführung, sinnvoller Freizeitgestaltung, Toleranzeinübung, umweltbewusster Lebensführung im Rahmen des Sporttreibens und Ausbildung fairen Verhaltens bei. Die Karl-Rehbein-Schule ist Schulsportzentrum und bietet intensive Sportförderprogramme in Rudern und Hockey an.

Sportliche Veranstaltungen außerhalb des Unterrichts


Die KRS ist Schulsportzentrum mit den Schwerpunkten Rudern, Basketball und Badminton. In diesen Sparten besteht eine Kooperation mit den Vereinen Hassia und TGH. Hockey wird als AG angeboten und von einer Sportkollegin geleitet, die auch im THC aktiv Hockey betreibt. Zudem werden folgende AGs durchgeführt: Volleyball, Fußball, Handball. Die besondere Förderung von sportlichen Talenten ermöglicht erst die erfolgreiche Teilnahme an außerschulischen Wettbewerben wie „Jugend trainiert für Olympia“, Ruder- Lauf-, Streetball- und Beachballwettbewerben. Die vielfältigen Erfolge beim Rudern auf Landes- und Bundesebene ragen in besonderem Maße heraus. Schnupperangebote von Tennis und Kampfsportarten werden angeboten und von vielen Schüler/innen getestet. Die KRS hat schuleigene Abfahrt- und Langlaufski. In den Klassen 8 wird seit Jahren ein Skikurs durchgeführt. Erfahrungsgemäß fördern diese Fahrten die Klassengemeinschaft besonders und verschaffen den Schülern ein außergewöhnliches Erlebnis von körperlichem Gefordertsein bei allen Witterungsverhältnissen in der Hochgebirgswelt. Drei Sportfeste der Schule sind Tradition. Der Sportfachbereich organisiert ein Leichtathletiksportfest (Klassenwertung) mit anschließendem Fußballturnier für die Klassen 5 und 6, Schwimmwettkämpfe für die Klassen 7 und 8, und ein Volleyball-Basketballturnier für die Klassen 9 und 10. Bei einem jahrgangsübergreifenden Hockeyturnier auf Einladung der KRS messen sich jedes Jahr die Hockeyteams der Schulen Hanaus, demnächst auch die des Kreises.

Außerunterrichtliche Aktivitäten

Arbeitsgemeinschaften sowie vielfältige andere außerunterrichtliche Aktivitäten gehören zentral zum schulischen Leben und finden in allen Fachbereichen statt. Sie vermitteln Kenntnisse und Fähigkeiten in besonderen Interessengebieten. Musische, künstlerische, sportliche oder naturwissenschaftliche Gruppierungen vertiefen u.a. mit ihrer Arbeit das im Unterricht erworbene Wissen, fördern Kreativität und Denkvermögen, dienen dem sozialen Lernen und ermöglichen eine zusätzliche Darstellung der Schulgemeinschaft. Zahlreiche Beispiele für gewonnene Wettbewerbe, selbstständig ausgeführte Forschungsarbeiten und anspruchsvolles Musizieren akzentuieren den Stellenwert unserer außerunterrichtlichen Arbeit in der Öffentlichkeit.

Schulgemeinschaft

Im gesamten Schulalltag spielt eine menschliche Schule, mit der sich die Schüler identifizieren können, eine wichtige Rolle. Die Schüler nehmen an ihrer Gestaltung teil, z.B. durch die Mitarbeit in der Schülervertretung, die selbstständige Leitung von Arbeitsgemeinschaften oder Erteilen von Förderunterricht für jüngere Schüler. Die Eltern unterstützen durch Mitarbeit, z.B. im Schulelternbeirat, in der Bibliothek, in Arbeitsgemeinschaften und durch Mitgliedschaft im Verein der Freunde der Karl-Rehbein-Schule die Ziele und Aktivitäten der Schule.

Studier- und Berufsfähigkeit

Die Lehrer an der Karl-Rehbein-Schule tragen die Verantwortung für die Ausbildung ihrer Schüler. Ziel ist die Herausbildung von Studier- und Berufsfähigkeit der uns anvertrauten jungen Menschen. Darum ist es unser Bestreben, in allen Unterrichtsfächern des Pflicht- und Wahlbereichs qualitativ hochwertigen Unterricht anzubieten. Unser Schulprogramm bildet im Kern eine gleichgewichtete Wahrung und Stärkung der fachlichen Angebotsbreite mit der Möglichkeit individueller Schwerpunktbildung in allen Fachbereichen.


Rehbein-Schule nun offiziell „Schule mit Schwerpunkt Musik“

2010

Noch lange kein Schnee von gestern: Die Karl-Rehbein-Schule zählt nun hochoffiziell zu den wenigen „Schulen mit Schwerpunkt Musik“ in Hessen. In seiner Funktion als Hanaus Schuldezernent überreichte Dr. Ralf-Rainer Piesold im Namen von Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler die Ernennungsurkunde an KRS-Direktor Jürgen Scheuermann. Piesold wie Scheuermann hoben hervor, dass das langjährige große Engagement der KRS in Sachen Musik für die KRS-Schüler und auch die damit verbundene Unterstützung der Stadt Hanau somit die gebührende Anerkennung gefunden habe. Über die Urkunde freuten sich stellvertretend für alle aktiven Musiker an der KRS die Big-Band-Mitglieder der Rehbein-Schule zusammen mit ihrem Band-Leader Stefan Glück.


 

Zwei Meilensteine hin zur "Gesunden Schule" bewältigt

04.03.2010

Teilzertifizierung der Karl-Rehbein-Schule als "Gesundheitsfördernde Schule"

Nicht nur wenn es um Musik geht, hat die Karl-Rehbein-Schule eine hohe Qualität vorzuweisen, ist Felix Weilbächer, Dezernent Schule und Gesundheit im Staatlichen Schulamt, des Lobes voll für das Hanauer Traditions-Gymnasium. Mit Marc Antoine Charpentiers "Te Deum" wurde denn auch vom KRS-Musikleistungskurs die Übergabe von zwei Teilzertifikaten als erste Bausteine hin zur Gesamtzertifizierung "Gesundheitsfördernde Schule" in einer kleinen Feierstunde im Congress Park Hanau eingeläutet. Mit den Auszeichnungen für die Bereiche "Sucht- und Gewaltprävention" als auch "Bewegung und Wahrnehmung" hat die KRS nun zwei der vier Meilensteine mit Bravour hinter sich gebracht. Insgesamt müssen von einer Schule vier nach strengen Auflagen zu erreichende Zertifikate erworben werden, um den Titel vollständig tragen zu dürfen.

Verantwortlich für das Gesundheits-Projekt zeichnet Mechthild Fritsch, die sich insbesondere beim gesamten Kollegium für die engagierte Mitarbeit hinsichtlich der Teil-Zertifizierung bedankte. "Gesund heißt für mich vor allem menschlich agieren", so Fritsch, "und ohne das Zutun des Lehrer-Kollegium hätte diese zunächst zarte Pflanze nicht so stark wachsen können", ist sie sich sicher. Nicht ohne Stolz verweist auch KRS-Direktor Jürgen Scheuermann darauf, dass die KRS das erste Gymnasium der Stadt sei, das diese Auszeichnung erlangt habe und "das mit der höchsten zu vergebenden Punktzahl", wie der Schulleiter betont. "Die Idee von gesunder Schule muss weitergegeben und mit Leben erfüllt werden", ruft Scheuermann seiner Kollegschaft zu. Hanaus Schuldezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold sieht in der Vergabe der Teilzertifikate die Bemühungen der Stadt, der KRS nun auch baulich ein neues Gesicht zu geben, um ein weiteres Mal bestätigt. "Sucht und Gewalt", so der Stadtrat, "können auch an einem Gymnasium vorkommen. Da ist Vorbeugung das beste Mittel, dem zu begegnen", lobt Piesold die Anstrengungen der KRS.

Weilbächer hob bei der Urkunden-Übergabe die vielfältigen Aktionen und Projekte der KRS hervor, die als Voraussetzungen für die Teilzertifizierung gelten. Nicht nur die an der KRS angebotenen Leistungssport-Bereiche sind hier zu nennen, sondern auch die Vielzahl an nachhaltigen Aktionen wie etwa gesundes Mobiliar, Rückenschulen für die unteren Klassen oder Lehrersport. Aber etwa auch die vielen Schulpatenschaften, die Streitschlichtung, eine Arbeitsgemeinschaft gegen Mobbing und vieles andere sind wichtige Stufen zur Vergabe der Zertifikate, hebt der Schulamtsdezernent Vorzüge der KRS hervor. Ziel ist es, dass an den hessischen Schulen nicht nur die Gesundheit als solche gelehrt wird, sondern auch gesund gelernt und gesund gearbeitet wird. Dazu gehören innovative Projekte und Programme, um die Schüle rund Lehrer nachhaltig zu fördern. Der Zertifizierungsprozess wird mit erprobten Instrumenten, verbindlichen Standards und einem festgelegten Verfahren begleitet. Ausdrücklich begrüßt wurde in dieser Hinsicht seitens der KRS-Leitung die Zusammenarbeit mit den Schulamtsfachberaterinnen Patricia Kopp und Susanne Link, die das Projekt kompetent begleitet haben, freut sich Scheuermann. Da ist es nur selbstverständlich, dass die KRS nun auch die beiden anderen Zertifikate, "Ernährungs- und Verbraucherbildung" und "Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrer" über kurz oder lang ihr Eigen nennen will.

KRS-Direktor Jürgen Scheuermann (Zweiter von links) und die federführende Projektleiterin Mechthild Fritsch (Dritte von links) freuen sich zusammen mit Vertretern des KRS-Kollegium, des Staatlichen Schulamtes und der Stadt Hanau über die Verleihung von zwei Teilzertifikaten hin auf dem Weg zur ?Gesundheitsfördernden Schule?.

 

 


Karl-Rehbein-Schule (C) 2016
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