SV-Wahlen Schuljahr 2016/2017

Hanau, 15.07.2016

Wie jedes Schuljahr stehen auch im Schuljahr 2016/2017 die Wahlen der Schulsprecher, der Oberstufen-, Mittelstufen-, und Unterstufensprecher an. In den folgenden Videos stellen sich die Kandidaten vor.

I. Kandidatinnen und Kanditaten für das Amt des Unterstufensprechers

1. Jonah Betz

2. Mara Spatola

3. Vivien Mainka

II. Kandidatinnen und Kanditaten für das Amt des Mittelstufensprechers

1. Luca Hebel

2. Maren Archner und 3. Dayana Kurtz

III. Kandidatinnen und Kanditaten für das Amt des Oberstufensprechers

1. Anja Agrusow

2. Sarah Gruhl

IV. Kandidatinnen und Kanditaten für das Amt des Schulsprechers

1. Leah Bersch

2. + 3. Sara Muminovic und Maja Barakovic

IV. Kandidatinnen und Kanditaten für das Amt des Kassenwarts

1. Sara Muminovic


„Wichtiger Baustein zur Gewaltprävention“

Förderpreis für Projekt  „voneinander miteinander lernen“ der ESS und der KRS

Hanau, 04.06.2014

Zwei Hanauer Schulen stellen hier ihr gemeinsames Projekt vor: Die Elisabeth-Schmitz-Schule (ESS) ist eine Schule, die die körperliche und motorische Entwicklung fördern will, und ein sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum für die Bereiche Lernen, Sprache und körperliche und motorische Entwicklung. Demgegenüber zeichnet sich die KRS durch ein umfassendes gymnasiales Angebot aus. Besonders im sportlichen und musischen Bereich gibt es jährlich Erfolge, z.T. bundesweit und darüber hinaus bei der Teilnahme an Welt- und Europameisterschaften, aber auch in Fremdsprachen, den Gesellschaftswissenschaften und in den Naturwissenschaften achtet man auf erfolgreiche Ausbildung der Schülerinnen und Schüler.

Bereits seit nunmehr zehn Jahren verfolgen die beiden Schulen das Ziel, durch gemeinsame Aktionen im Sport, in Musik und in den Naturwissenschaften oder durch Tagesausflüge gelungenes Zusammenleben von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Begabungen zu fördern. Geboren wurde die Idee nicht zuletzt durch die Begegnung der beiden Schulen anlässlich der Entstehung eines Films der Media AG der Karl-Rehbein-Schule. Das Team von Schülerinnen und Schülern der KRS hatte den Auftrag erhalten, das schulische Leben der damaligen Pedro-Jung-Schule (heute mit der Schule am Brunnen zur Elisabeth-Schmitz-Schule vereinigt) in einem Film festzuhalten. Anlass dazu schien vor allem dadurch geboten, dass Schülerinnen und Schüler der PJS sich zunehmend in der Gesellschaft isoliert fühlten. Viele schämten sich, in der Öffentlichkeit den Namen ihrer Schule zu nennen, weil sie sich dadurch diskriminiert sahen.

Der Film konnte dazu beitragen, dass das Leben an der PJS einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte. Bei einer Feierstunde in den Räumen der Schule zeigte sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky beeindruckt und überzeugt, dass dieses Projekt einen wichtigen Baustein Hanaus zur Gewaltprävention bilde. Denn dazu gehöre auch, Menschen mit geringerem Selbstbewusstsein ein Selbstwertgefühl zu vermitteln. Der Film und die daraus entstehende Partnerschaft zweier Schulen mit völlig anderen Grundvoraussetzungen könnten dazu einen wichtigen Beitrag leisten, da durch die gemeinsamen Aktivitäten der beiden Schulen ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen könne.

Seit 2006 startet jährlich ein gemeinsames Team beider Schulen beim Citylauf im Mai, dazu kommt ein jährlich ausgetragenes Fußballturnier mit gemischten Mannschaften beider Schulen. So soll von vornherein der Eindruck einer Konkurrenz der Schulen vermieden werden. Vielmehr möchten die Initiatoren erreichen, dass die Spielerinnen und Spieler merken, dass es normal ist verschieden zu sein und dass jeder Mensch mit seinen je unterschiedlichen Begabungen wertvoll und wichtig ist. Ein Effekt stellt sich immer wieder heraus: Nach den Spielen sitzen oft Jugendliche beider Schulen gemischt an einem Tisch, wenn das von dem Küchenteam, das ebenfalls aus Mitgliedern beider Schulen gebildet wurde, vorbereitete Büfett zum Schlemmen einlädt.

Auch der Besuch von Unterrichtsveranstaltungen in den Naturwissenschaften oder in Musik bringt in jedem Schuljahr die beiden Schulen näher zueinander. Gemeinsame Versuche in Physik oder Chemie bereichern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und schaffen manchmal Freundschaften, die über den Tag hinaus dauern. Seit 2007 bereichert der Chor der Förderschule die Sommerkonzerte der KRS mit eigenen und gemeinsamen Beiträgen. In zahlreichen Proben und bei den Auftritten werden ganz selbstverständlich Barrieren überwunden, Kontakte geknüpft, Berührungsängste abgebaut und Vertrauen gewonnen.
Durch Besuche der ESS im Musikunterricht der KRS lernen die Schülerinnen und Schüler Orchesterinstrumente optisch und akustisch kennen und erweitern so spielerisch ihren Horizont.
Darüber hinaus ist im Lauf der Jahre ein weiterer Baustein hinzugekommen: das gemeinsame Kochen. Jährlich treffen sich ca. zwölf Schülerinnen und Schüler beider Schulen, um an zwei Tagen gemeinsam zu kochen. Das mehrgängige Menu wird dann im Rahmen eines kleinen Festes mit den Schulleitungsteams der ESS und KRS genossen.
Die Bürgerstiftung Hanau Stadt und Land, eine Gründungsinitiative der Sparkasse Hanau, hat den beiden Schulen für ihr Projekt am 22. Mai 2014 den Förderpreis „Wir leben gemeinsam – gegen Gewalt unter Jugendlichen“ verliehen. Der mit dem Preis verbundene Geldbetrag wird im Rahmen der anstehenden Aktionen zielgerichtet verwendet. (N. Kaiser)
 

 


 

Soziale Kompetenz auf dem Dance-Floor

Schnupper-Tanz-Kurs für Neuntklässler der Karl-Rehbein-Schule – „Anti-Blamier-Programm“

Hanau, 02.10.13
 

„Eins, zwei, tipp, rechts, links, tipp“: Mit klaren Anweisungen leitet Tanzlehrerin Ute Berné, Inhaberin der gleichnamigen Tanzschule in Hanau, rund 80 Neuntklässler der Karl-Rehbein-Schule (KRS) zu ersten Tanzschritten auf dem „Parkett“ der Pestalozzi-Schulturnhalle an. Es geht zunächst darum, eine einfache Choreographie zu erlernen. Ein „Warm-Werden“ sozusagen. Berné sorgt so für die etwas andere Schule: Tanzen zu flotten Disco-Rhythmen anstatt Vokabeln pauken ist angesagt. Die neunten Klassen der KRS hatten nun Gelegenheit, erste Schritte im Gruppen- und Paartanz zu üben. Der Tanzschnupperkurs, den die Tanzschule bereits zum dritten Mal in der KRS abhält, hält die Schüler ganz schön in Trab. In dem Schnupperkurs geht es aber nicht nur, schwungvolle Tanzfiguren aufs Parkett zu zaubern, sondern auch um Achtung, Respekt und Toleranz voreinander.

 „Das Tanzen ist doch vor allem für die ‚Face-Book‘-Generation von enormer Bedeutung. Die jungen Menschen verlernen immer mehr, auf andere zuzugehen und Kontakt herzustellen“, kritisiert Berné heutige Umgangsformen. Als speziell ausgebildete Trainerin bietet sie so auch das „Anti-Blamier-Programm“ an. Hier sollen die Jungendlichen selbstbewusstes, höfliches und respektvolles Handeln im Umgang mit Gleichaltrigen oder auch älteren Menschen erlernen. Körpersprache, das Begrüßen, den Blickkontakt suchen – all das gehört letztendlich zur sozialen Kompetenz, die Berné in diesem speziellen Kurs zusammen mit den jungen Teilnehmern herausarbeiten will.

Dazu zählen aber auch die sicheren Schritte auf dem gesellschaftlichen Parkett. Wie fordert man etwa eine Dame zum Tanz auf, wie benimmt man sich bei gesellschaftlichen Anlässen. „Meine Vision ist es, den jungen Menschen Höflichkeit im Umgang der Geschlechter zu vermitteln“, hofft Berné, die einst selbst an der KRS die Schulbank gedrückt hat. Die Jugendlichen auf dem „Dancefloor“ jedenfalls haben ihren Spaß und drehen gemeinsam mit ihren Tanzpartnern die ersten Tanz-Runden. Wer möchte, der kann sich regulär bei der Tanzschule Berné zu einem Tanzkurs anmelden.  

Zunächst geht es ganz locker auf die „Tanzfläche“ um gemeinschaftlich die ersten Tanzschritte zur flotten Musik auszuprobieren. Tanzschulinhaberin Ute Berné leitet die Jugendlichen dabei fachkundig mit flotten Sprüchen an.   Foto: Privat 


Voten Sie für unseren Film "Mission Impossible: Abitur 2013"

25.2.2013

Unterstützen Sie unsere Abiturientinnen und Abiturienten bei dem Wettbewerb "Abi-Challenge" der Sparkasse Hanau. Als Gewinner des Wettbewerbs erhalten unsere Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2013 einen Beitrag zur Abiturfeier.



 


Voten Sie jetzt für unseren Film!  


„Jeder Einzelne ist uns wichtig“

14.08.2012

Großer Bahnhof: Rund 240 neue Gymnasiasten auf der Karl-Rehbein-Schule begrüßt  
 

„Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“: Die Karl-Rehbein-Schule (KRS) sei bestimmt nicht das konfliktfreie Schlaraffenland, das Balu, der Bär, im legendären „Dschungelbuch“ vorfindet. Dennoch konnte das fröhliche Lied, vorgetragen vom Chor der Klassen 6, den frischgebackenen KRS-Gymnasiasten etwas von den sichtbaren Nöten und Sorgen nehmen, die ein Schulneuanfang so mit sich bringt. Wohl eingebettet zwischen Eltern, Geschwistern und Großeltern harrten rund 240 neue KRS-Schüler im Congress Park Hanau auf ihre Einteilung in die neuen Klassen. Und welche Schule im näheren Umkreis kann sich schon den „Luxus“ leisten, die neuen Mitschüler mit großem Symphonieorchester, Blasorchester und Chor willkommen zu heißen. Die KRS kann - und dies sehr eindrucksvoll. Sogar Gäste aus der Partnerschule Sanmen in China wohnten der eindrucksvollen Zeremonie bei. Jedenfalls stellt die musikalische Umrahmung der Einschulungsfeier einen äußerst würdigen Rahmen für den Start in eine „neue Lebensgemeinschaft“ dar, „in der man aufeinander zugeht, um die gemeinsame Zukunft positiv zu gestalten“, rief KRS-Direktor Jürgen Scheuermann „seinen“ neuen Schülern zum Start in die KRS zu.

 

KRS-Direktor Jürgen Scheuermann (rechts) sprach den neuen Fünftklässlern und deren Eltern Mut und Zuversicht zum Schulbeginn zu. Foto: Pick

Gleichzeitig forderte er die neuen Fünftklässler auf, mit Mut und Vertrauen in ihre neuen Klassen zu gehen. „Jeder einzelne ist uns wichtig und wird mit seinen Sorgen und Problemen ernst genommen“, umriss der KRS-Chef eine der pädagogischen Maximen des städtischen Gymnasiums. Und dies sei vor allem der Gemeinschaftssinn, der an der Schule herrsche. „An der KRS ziehen alle an einem Strang“, ergänzte der Schulelternbeirats-Vorsitzende Klaus Rathmann die Worte seines Vorredners und beschwor zugleich den unverwechselbaren „Rehbein-Geist“. Dies sei nicht das Schulgespenst, sondern der respektvolle Umgang miteinander. „Fördern und fordern“: Rathmann hob zugleich auch die leistungsorientierte Ausrichtung der KRS hervor, die dafür sorge, dass die Schüler optimal auf das Leben nach der Schule vorbereitet werden.

Bestätigen konnte diese Worte auch der Schulsprecher Jona Erkan, der den neuen KRS-Schülern mit der Einschulung auf die KRS die „beste Entscheidung“ attestierte. Schließlich biete die KRS nicht nur Schule pur. Sie stelle auch mit all ihren reichhaltigen Angeboten aus den Bereichen Musik, Sport, Sprachen und Naturwissenschaft  attraktive Wahlmöglichkeiten für die Schüler dar. Mit dem schwungvollen Abba-Hit „Thank you for the Music“ wurden die Schüler am Ende der Einschulungsfeier gemeinsam mit den  Klassenlehrerinnen und Klassenlehren in die neuen Räume geschickt, während sich die Elternschar bei Kaffee und Kuchen, gestellt vom KRS-Förderverein, erst mal entspannen konnte.  

 

Volles Orchester für die neuen Fünftklässler: Mit fröhlich-festlicher Musik wurden die frischgebackenen KRS-Schüler in ihren neuen Lebensabschnitt geleitet. Foto: Pick

 


Abiturienten verabschiedet

Viermal die Traumnote 1,0 - KRS-Direktor Scheuermann: "Engagierter und erfolgreicher Jahrgang"

22.06.12

Endlich geschafft: Stolz präsentieren sich die über 100 Abiturienten der Karl-Rehbein-Schule, die mit einem Notendurchschnitt von 2,3 das städtische Gymnasium verlassen.

Stolz, Freude, Erleichterung: Die Gesichter der im Congress Park Hanau versammelten Abiturientenschar der Karl-Rehbein-Schule (KRS) sprachen Bände. Mit der Überreichung der Abiturzeugnisse eingebunden in einem feierlichen Programm endete für rund 100 „Rehbeiner“ das Schülerdasein. „Genießen Sie diesen Moment des Glücks, der Freude und des Stolzes über Ihre Leistungen“, rief KRS-Schulleiter Jürgen Scheuermann den nun ehemaligen Schülern und deren Eltern zu. Denn insgesamt können die KRS-Abiturienten auch sehr stolz auf ihre Abschluss-Noten sein, hat man an der KRS mit einer Durchschnittsnote von 2,3, darunter viermal die Traumnote 1,0, ein sehr gutes Ergebnis erzielt, zeigt sich Scheuermann erfreut.

Neben all der Freude über das nun Geschaffte mischte sich aber auch Trauer über den Abschied von einer Schule, die den Schülern neben der reinen Wissensvermittlung auch Wege aufzeigen konnte, zu einer selbstständigen Persönlichkeit zu reifen. „Für mich war und ist es wichtig, dass sich unsere Schüler ihre eigene Persönlichkeit entwickeln können und ihren Überzeugungen treu bleiben“, betont Scheuermann in seiner Abschiedsrede. Er empfahl den KRS-Abgängern, sich für die Zukunft klare Ziele zu setzen und diese mit Mut und Entschlossenheit auch umzusetzen. Ein gutes oder gar sehr gutes Abitur sei noch  keine Garantie für weitere Erfolge im Leben, warnt Scheuermann. Diese müsse man sich durch den richtigen Gebrauch des Verstandes verdienen, so Scheuermann weiter.

Mit der Überreichung der Abiturzeugnisse, vorgenommen von Studienleiter Joachim Henschel, erfolge zudem die „zügige Vertreibung aus dem Paradies“. Und wer ab und an Sehnsucht nach dem Paradies habe, sei immer zu den vielen Aktivitäten, die die KRS zu bieten habe, willkommen. Ins gleiche Horn stießen auch die zahlreichen Festredner, darunter KRS-Elternbeiratsvorsitzender Klaus Rathmann, der insbesondere die gute Zusammenarbeit und den „kurzen Dienstweg“ zwischen Eltern und KRS-Kollegschaft lobte. Der Vorsitzende des Vereins der Freunde der KRS, Alexander Molner, freute sich ebenfalls für den Abiturjahrgang 2012, sei auch dieser in den Genuss vieler vom Verein geförderten Aktivitäten gekommen.

Gelobt wurde das erfolgreiche Engagement der Abiturienten in der Mitwirkung bei zwei großen Musical-Aufführungen der KRS, weiter bei sportlichen Ereignissen wie „Jugend trainiert für Olympia“, Konzert-Reisen nach England oder Jaroslawl in Russland. Neben den erforderlichen schulischen Leistungen haben sich die „Rehbeiner“ auch viele Pluspunkte in den zahlreichen KRS-Schulkonzerten, in naturwissenschaftlichen Wettbewerben oder bei den Wettbewerben „Jugend debattiert“ verdient.

Ausgezeichnet für besonderes Engagement während der Schulzeit: Der Rotary Club Hanau überreichte drei Preise an Niclas Hirschfeld („Jugend forscht“), Robin Arlt (Sanitätsdienst) und Franziska Herbert (Nachwuchsförderung „Jugend debattiert“, von links).

Gute Noten gab es auch von den Schülervertretern von Sevgi Dagdelen und der Abiturientensprecherin Franziska Herbert, die unter anderem auch ihren Dank an die KRS-Lehrerschaft für die jahrelange faire Betreuung für den gesamten Abiturjahrgang zum Ausdruck brachten. Aber auch der Gemeinschaftssinn und das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Schülern wurden von den Schülervertretern hervorgehoben. Björn Mentzer, Präsident des Rotary Club Hanau, überreichte zudem noch drei Preise für besonderes soziales Engagement an Robin Arlt (Sanitätsdienst), Franziska Herbert (Nachwuchsförderung „Jugend debattiert“) und Niclas Hirschfeld („Jugend forscht“).

Barbara Loerzer überbrachte die Abschieds-Grüße für das gesamte KRS-Kollegium. Abschied nehmen hieß es am Ende auch für viele verdiente KRS-Musiker, die ein „Schülerleben“ lange als Solisten oder in einem der vielen Musik-Ensembles tatkräftig mitgewirkt hatten und auch während der Abiturientenverabschiedung mit niveauvollen Musikbeiträgen erneut glänzen konnten. „Dies ist für die Schule und die Stadt Hanau ein besonderer Tag“, hob Scheuermann hervor und leitete damit zu dem sich anschließenden Abiball der KRS über. Bis spät in die Nacht hinein feierten die Abiturienten, Eltern und KRS-Pädagogen gemeinsam bei viel Musik und guten Gesprächen. 


Naturwissenschaften großgeschrieben

KRS mit hessenweit größter Beteiligung an der Internationalen Junior Science Olympiade 2012

27.05.12


Die Gewinner der ersten Runde der IJSO präsentieren sich vor der Klausur zur zweiten Runde Mitte Mai. Fachlehrer Christian Speck (links), Aaron Buntrock, Benjamin Schmiedel, Johannes Lotz (hintere Reihe, von links), Felix Krusch, Lea Kalski, Charlyne Turban, Schulleiter Jürgen Scheuermann, Malin Gutschank, Nicky Aghaei (mittlerer Reihe),  Niklas Geisler, Anna Maria Rudi, Karina Kümmerlin.  Foto: Privat

Schon im vergangenen Jahr nahmen Schüler der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) erstmalig an der Internationalen Junior Science Olympiade (IJSO) teil. Damals absolvierten 55 interessierte Schüler die Versuche und Theorieaufgaben der ersten Runde, sieben Schülern gelang die Qualifikation für die zweite Runde.
In diesem Jahr konnten die KRS-Kollegen der Fachbereiche Biologie, Chemie und Physik einen größeren Teil der Schülerschaft zur Wettbewerbsteilnahme anspornen.

Unter dem Motto „Holz-Gefällt!?“ begaben sich insgesamt 83 Rehbein-Schüler aus den Klassenstufen 5,6,7, 8 und 9  ins Labor. Dort wurden unter anderem Querschnitte von Holzproben gezeichnet sowie das Verhalten von trockenem und nassem Holz unter Belastung untersucht. Darüber hinaus wurden die Veränderungen von Papier in Folge des Einweichens in Wasser betrachtet. Abschließend werteten die Schüler ihre Beobachtungen und Messwerte zu Hause aus.

Die Ergebnisse können sich 2012 sehen lassen: mit 83 von hessenweit 150 Beteiligungen stellt die KRS den größten Schüleranteil an der ersten Runde der IJSO. Besonders Lob gebührt den Schülern Samet Teke (5c) und Sefa Teke (5c) als jüngsten Teilnehmern. In der Klassenstufe 6 verfassten Annika Kirscht (6d) und Sophia Kirscht (6d) die besten Protokolle und schafften darüber hinaus eine Qualifikation für die zweite Runde. Unter den Siebtklässlern qualifizierten sich Nicky Aghaei (7c), Marlene Broschowsky (7c), Niklas Geisler (7h), Malin Gutschank (7h), Karina Kümmerlin (7h) und Anna Maria Rudi (7c). Durch genaue Beobachtung und fachlich exakte Deutung gelang den Schülerinnen Aline Beunings (8g), Helen Dabo (8g) und Ruth Zickermann (8g)  eine Qualifikation für die zweite Runde. In der Klassenstufe 9 qualifizierten sich Aaron Buntrock (9g), Lea Kalski (9g), Felix Krusch (9c), Johannes Lotz (9g), Benjamin Schmiedel (9g), Charlyne Turban (9g).

Die Sieger der ersten Runde absolvierten nun eine 90-minütige schriftliche Klausur. Bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse durch den Wettbewerbsveranstalter kann die KRS den Teilnehmern nur die Daumen drücken. Besonderer Dank gebührt den beteiligten Kollegen Diana Mohrholz-Rausche und Kathrin Becher für ihre Unterstützung bei der Organisation und Korrektur sowie dem Förderverein der KRS zur Finanzierung der Materialien.  

 


KRS-Schüler legen französische Sprachprüfung ab

18.05.2012

„Ca y est, geschafft!“ Die Erleichterung ist vielen der 34 Schülern der Karl-Rehbein-Schule nach der mündlichen Sprachprüfung für das französische Sprachdiplom „DELF“ (Diplôme d’Etudes en langue française) anzusehen. Schnell sind sich die Schüler einig, dass die mündlichen Prüfungen in Fulda nervenaufreibender gewesen seien als die schriftlichen. Das ist nicht weiter verwunderlich, sind doch die schriftlichen Prüfungen in der gewohnten Umgebung des Hanauer Gymnasiums abgelegt worden, während der mündliche Teil vor externen muttersprachlichen Prüfern in der Winfriedschule in Fulda stattfand. In allen Niveaustufen von A1 bis B2 galt es, sich in unterschiedlichen Situationen sprachlich sattelfest zu zeigen. Nun hoffen natürlich alle darauf, dass die Ergebnisse der Prüfungen bald feststehen und die Sprachdiplome an die Schüler, die sich alle freiwillig für das „DELF“ angemeldet hatten, verliehen werden können. An den Vorbereitungskursen für die DELF-Prüfungen, die in diesem Jahr von den Französischlehrern Jasmina Paschold, Frau Will und Herrn Dr. Hans-Martin Möller geleitet wurden, können Schüler der KRS ab der 8. Klasse teilnehmen. Der Neueinstieg in die Kurse ist im August 2012 wieder möglich.  

 


Berufsorentierung

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Ausbildungsbörse

Ausbildungsgesuche

 


Einblicke in die Analytik

Zusammenarbeit gewinnt an Form: KRS-Chemieleistungskurs bei AllessaChemie


Im Chemieunterricht der gymnasialen Oberstufe spielen Analysemethoden zum Nachweis von Ionen und Molekülen eine entscheidende Rolle. Darüber hinaus begegnet man im „allabendlichen Krimiprogramm“ immer häufiger analytischen Fachbegriffen und Analysemethoden. Als Zuschauer ist man mit jeder Krimifolge mehr davon überzeugt, dass nahezu jedes Verbrechen durch Analytik aufgeklärt werden könne.
Mit dem Ziel, den Oberstufenschülern der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) einen praktischen Einblick in das Themengebiet zu ermöglichen, wurde in näherer Umgebung von Hanau nach geeigneten außerschulischen Lernorten gesucht. Fündig wurden die KRS-Chemiker bei der AllessaChemie GmbH in Frankfurt Alt-Fechenheim.
Nach einer ersten Exkursion des EFO-Clubs Chemie der Klassenstufe 5 zu Anfang des Jahres besuchten die Chemieleistungskursler der Qualifikationsphase 2 (Q2) das dortige Ausbildungszentrum für Chemielaboranten.
Im Ausbildungszentrum untersuchten die Schüler eine cobalthaltige Probe mit der Analysemethode der Photometrie. Angeleitet wurden Sie dabei durch Andreas Schulz (Leitung Ausbildung und Personalentwicklung) mit tatkräftiger Unterstützung der Lehrlinge des Ausbildungszentrums.Für das kommende Schuljahr ist eine Erweiterung des Analytikpraktikums in Planung.

 

Der Chemieleistungskurs (Q2) zu Besuch bei der AlessaChemie in Frankfurt. Ausbildungsleiter Andreas Schulz (Hintere Reihe-Mitte im Bild) und KRS-Fachlehrer Christian Speck (links) betreuten die Schüler.



 

„Physikdetektive“ erobern Karl-Rehbein-Schule

16.3.2012

Kindergartenkinder führen mit KRS-Schülern spannende Experimente durch

17 Kindergartenkinder im Vorschulalter vom Francois-Kindergarten in Hanau besuchten jetzt die Karl-Rehbein-Schule (KRS). Das Projekt „Physikdetektive“ soll schon möglichst früh, Kinder für naturwissenschaftliche Experimente interessieren und Neugier wecken.
Ilona Schnarr und Kerstin Scholl von der Kathinka-Platzhoff-Stiftung, die das Projekt „Physikdetektive“ unterstützen, und Christiane Alsheimer von der KRS begrüßten die Kinder und natürlich auch die Erzieherin Sandra Gould.

Gelebte Physik: Gemeinsam mit KRS-Schülern konnten sich Kindergarten-Kinder des Francois-Kindergarten mit Experimenten physikalische Grundgesetze erforschen – natürlich kindergerecht. Florian fragte aufgeregt: „Wann gehen wir denn endlich zu dem Physikraum?“ In zwei Physikräumen warteten bereits die Schüler der Klasse Ea sowie Kathrin Hofmann und Carsten Groß, beide KRS-Physiklehrer, auf die wissensdurstigen Kinder. Sie hatten bereits an mehreren Gruppentischen diverse Stationen aufgebaut, an denen die Kinder elektrische Schaltkreise, Phänomene mit Luft- und Wasserdruck, Seifenblasenexperimente und vieles mehr erkunden konnten. Auch die neue interaktive Tafel wurde zum Malen eines Regenbogens und anderer Objekte von den Kindern gern genutzt. Zwei Jungen waren so von den elektrischen Schaltkreisen fasziniert, dass sie die komplette Zeit dabei verweilten. Frederik, Schüler der Klasse Ea, hatte es geschafft, die beiden Kinder vollständig für diesen Versuch zu begeistern.

Die Zeit verging wie im Flug, sodass alle Kinder mit ihren Begleitern zufrieden und freudestrahlend nach zwei Stunden die Schule verließen. Auch die Klasse Ea fand das Projekt toll. „Na klar, wir machen das noch mal für Kinder einer anderen Einrichtung.“ Bislang sind es noch drei weitere Kindergärten, die im Rahmen des Projekts „Physikdetektive“ die Karl-Rehbein-Schule besuchen wollen.

 


 

Tanz-Schnupperkurs für Rehbeinschüler: Achtung und Respekt voreinander

27.10.2011

Fröhliche Gesichter, flotte Disco-Rhythmen und tanzende Paare: Dass die neue Mensa der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) nicht nur zum Speisen dient, zeigte der Tanzschnupperkurs, den die Hanauer Tanzschule Ute Berné jetzt mit den KRS-Schülern der neunten Klassen abhielt.

 

In dem Schnupperkurs geht es um Tanz und Bewegung. „Meine Vision ist, den jungen Menschen Höflichkeit im Umgang der Geschlechter zu vermitteln. Miteinander reden, Achtung und Respekt füreinander empfinden sind weitere Anliegen des Tanzkurses“, so Berné. Zudem solle das Rhythmusgefühl gestärkt werden, hofft Berné, die einst an der KRS selbst das Abitur geschafft hatte. „Wir wollen die Jugendlichen mal aus dem Umfeld der Schule rausholen und der ‚Facebook-Generation‘ die Wichtigkeit vermitteln, mit jemanden persönlich zu reden, sozusagen Auge in Auge“, erläuterte Bené weiter. KRS-Elternbeiratsvorsitzender Klaus Rathmann und KRS-Direktor Jürgen Scheuermann jedenfalls sind von dieser Aktion begeistert, können die Neuntklässler hier neben Höflichkeitsformen auch außerhalb des Unterrichts als Gemeinschaft zusammenwachsen. „Step, Step, Kick“: Die Schüler jedenfalls lassen sich das nicht zweimal sagen und drehen gemeinsam mit ihren Tanzpartnern die ersten Runden. Wer möchte, kann sich dann regulär bei der Tanzschule Berné anmelden.

 

 



Lesenacht: Karl-Rehbein-Schule in Hogwarts verwandelt

Mehrere Schulklassen der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) machten kürzlich die Nacht zum Tage: Die Lesenacht stand an. Die Klasse 6a der KRS verbrachte eine Nacht in ihrer in der neuen Bibliothek der Schule und las sich gegenseitig aus ihren Lieblingsbüchern vor. Die Klasse 6i (Foto) hingegen gab sich auf die Spuren des großen Zauberlehrlings Harry Potter. Pünktlich zum Start der Verfilmung des letzten Bandes der beliebten „Harry Potter“-Reihe entschied sich die Klasse, die Geschichte des Zauberers wieder von vorne beginnen zu lassen: „Harry Potter und der Stein der Weisen“ sollte nämlich in einer Nacht gelesen werden. Vorbereitet und durchgeführt wurde diese Lesenacht in Zusammenarbeit von den beiden Paten Melanie Vigelius und Sarah Schöfer, den Elternbeiräten Claudia Wiegand und Rita Vigelius, dem Referendar Marc Schroeder und der Klassenlehrerin Michaela Baus. Gut ausgerüstet mit Tarnumhängen, Eulen und Zauberstäben kam die Klasse auf „Gleis neundreiviertel“ an und wurde vom „sprechenden Hut“, der Klassenlehrerin, in die Häuser eingeteilt. Nach dem Abendessen in der „Großen Halle“ begann der Wettkampf um den „Hauspokal“. Neben dem gemeinsamen Lesen stand einiges auf dem Programm. Die letzte Lektüre fand im Dunkeln im an die KRS angrenzenden Schlossgarten statt und genau wie Harry Potter in dem gelesenen Kapitel gegen einen Troll kämpfen musste, mussten auch die Schüler ihre Patin gegen zwei Trolle verteidigen, wobei manche Schüler glaubten, darin die Väter von Mitschülern erkannt zu haben. Die ereignisreiche Nacht endete mit dem Ansehen der Verfilmung. Am darauffolgenden Morgen wurde dann nach dem Frühstück der „Hauspokal“ verliehen.


Mit dem Nachtwächter deutsche Geschichte erlebt

15.05.11

Rehbeiner unternehmen Geschichts-Exkursion nach Rothenburg ob der Tauber

Das Städtchen Rothenburg ob der Tauber, welches von 1274 bis 1803 freie Reichsstadt war - es unterstand in dieser Zeit nur dem Kaiser – zählt zu den bekanntesten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Städten Deutschlands. Grund genug, um mit den Klassen Ee und Em (9. Klasse) der Karl-Rehbein-Schule (KRS) unter Leitung der Geschichts-Lehrer Lars Pätzold und Herr Segieth einen Ausflug in die ehemalige Reichsstadt zu unternehmen, wurde im Geschichtsunterricht das Thema „Reichsstädte“ behandelt.

Einige Schüler erstellten eine anschauliche Präsentation über die Altstadt Rothenburgs mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten. So konnten sich die beiden Klassen schon im Voraus gemeinsam in das geplante Projekt einarbeiten. Die Reisegruppe quartierte sich in der „Roßmühle“ ein, eine etwa 500 Jahre alte Mühle mit „Spitalhof“, der bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts als Krankenhaus diente.

Zum Programm der KRS-Schüler zählte unter anderem eine „Nachtwächtertour“ durch die Altstadt. Der Nachtwächter, im Mittelalter ein sehr wichtiger, jedoch schlecht bezahlter Beruf, zeigte den Hanauer Schülern viele Sehenswürdigkeiten und konnte mit der eigens von ihm gewählten „mittelalterlichen Sprache“ und seinem Wissen über Rothenburg fesseln. Das mittelalterliche „Kriminalmuseum“, eines der bekanntesten Museen seiner Art, mit einer ansehnlichen Sammlung gut erhaltener, unterschiedlicher Folterinstrumente, zählte ebenfalls zum Besuchsprogramm. Nach der aufschlussreichen Führung durch das Museum, das einen guten Einblick in die damaligen Verhör- und Bestrafungsmethoden vermittelte, beschlossen die Rehbeiner, die komplett erhaltene Stadtmauer zu besichtigen, die ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Festungsarchitektur bot.

Im Anschluss erfolgte die Besichtigung des „Heilig-Blut-Altars“ des berühmten Holzschnitzers und Bildhauers Tilman Riemenschneider (1460 bis 1531) in der St.-Jakobs-Kirche, erbaut zwischen 1311 und 1485. Er zählt zu den bedeutendsten Werken des Künstlers.

Weiter war das Reichsstadtmuseum Ziel der Reisegruppe. In diesem ehemaligen Kloster aus dem 13.Jahrhundert, welches seit der Reformation als Profanbau für unterschiedliche Zwecke genutzt worden war, werden heute neben der „Rothenburger Passion“ mehrere Gemälde vom Ende des 15. Jahrhunderts, welche die Leidensgeschichte Christi thematisieren auch eine bedeutende Waffensammlung ausgestellt, etwa das Jagdensemble der französischen Königin Marie Antoinette. Zur Entspannung schloss sich dann eine Stadtrallye an, welche alle Schüler mit Begeisterung und Bravour absolvierten.

Lebendige Geschichte: Ein ansehnliches wie auch spannendes Besuchsprogramm absolvierten nun einige Schüler der Karl-Rehbein-Schule in Rothenburg ob der Tauber.


„Ein großes Herz gezeigt“

07.04.11

Rehbein- und Hindemith-Schüler sammeln stolze Summe von 4150 Euro für die Erdbebenopfer in Japan

Rund 4150 Euro konnte Wolfgang Walther, 1. Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Tottori-Hanau, gesammelt von den Schülern der Karl-Rehbein-Schule (KRS) und erspielt von den Schülern der Paul-Hindemith-Musikschule Hanau (PHM), nun in Empfang nehmen. Den Löwenanteil, nämlich nahezu 3500 Euro, hatten die Rehbein-Schüler in einer beispiellosen Aktion in der vergangenen Woche für die Japan-Hilfe gesammelt.

Die Idee zu der außergewöhnlichen Aktion unter dem Ginkgo-Baum hatte die KRS-Schülerin Alexandra Yefimento, Beisitzerin in der KRS-Schülervertretung. Diese setzte das Vorhaben, Geld für die von der Erdbeben- und Nuklear-Katastrophe betroffenen Menschen in Japan zu sammeln, sofort in die Tat um.

KRS-Direktor Jürgen Scheuermann war so auch des Lobes voll sowohl für die „Sammelleidenschaft“ seiner Schüler – hatte mancher sein Monats-Taschengeld in einen Umschlag gesteckt und abgegeben - als auch für die Schülervertretung, die die Spendenaktion perfekt geleitet und betreut hatte. KRS-Schulsprecherin Sevgi Dagdelen bedankte sich ebenfalls bei den KRS-Schülern, war die Spendenbereitschaft riesig. „Unsere Schüler haben ein großes Herz für die notleidende Bevölkerung in Japan gezeigt“, freut sich Dagdelen über die stolze Summe.

Nicht minder von Herzen kommt der 650-Euro-Anteil der PHM-Schüler, der auf dem jüngst stattgefundenen Frühlingkonzert der Musikschule eingespielt werden konnte. Unterstützung fand die PHM auch in der Baptistengemeinde Hanau, die mit einem spontanen Frühlingsrollen-Verkauf während des Konzertes die Spendensumme beträchtlich anreichern konnte.

„Ob mit Frühlingsrollen, Musik oder einfach nur mit einer Geld-Spende: Entscheidend ist, dass dieses Geld helfen kann, die Not vieler Menschen, die im japanischen Erdbebengebiet kein Dach mehr über dem Kopf haben, zu lindern“, weiß Wolfgang Walther, der stets enge Kontakte nach Japan unterhält. So wird die Spendensumme gemeinsam mit weiteren Spenden aus der Hanauer Bevölkerung direkt nach Tottori geschickt. Zwar ist Hanaus Partnerstadt nicht direkt von der Katastrophe betroffen, unterhält aber selbst eine Partnerschaft mit der Stadt Koriyama. Und diese Stadt liegt in der Präfektur Fukushima, rund 60 Kilometer vom AKW Fukushima entfernt , der Stadt, in der der Tsunami die dort befindlichen Reaktorblöcke stellenweise zerstört hat - mit der Folge, dass nun Radioaktivität in großen Mengen freigesetzt wird. „Es ist zu befürchten, dass über 30 000 Menschen Koriyama aufgrund der hohen Strahlung verlassen müssen“, berichtet Walther. „Tottori als Partnerstadt wird einen Teil der Flüchtlinge aufnehmen. Von daher werden die Gelder für die Bereitstellung und Reparatur von Notunterkünften dringend benötigt. Die Hilfe kommt so direkt ohne Umwege dort an, wo sie dringend benötigt wird“, versichert Walther den anwesenden Schülern im Gespräch.

Der Partnerschaftsverein Tottori-Hanau bittet um weitere Spenden für die Erdbebenopfer von Japan: Geldbeträge können unter Kontonummer 76737 bei der Sparkasse Hanau, BLZ: 506 500 23, eingezahlt werden.

 

Freude über eine gute Sache: 4150 Euro überreichten die Schüler der Karl-Rehbein-Schule, vertreten durch Schulsprecherin Sevgi Dagdelen (links) und Alexandra Yefimento (Mitte) und die PHM-Schüler an Wolfgang Walther (rechts), 1. Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Tottori-Hanau. KRS-Direktor Jürgen Scheuermann (zweiter von links) und PHM-Schulleiter Jörn Pick freuten sich über die Spendenbereitschaft ihrer Schüler.

 


Rehbeiner als clevere „Börsianer“

Planspiel Börse 2010: Schülergruppen der KRS besonders erfolgreich

Hanau. 137 Gruppen versuchten beim Planspiel Börse 2010 der Sparkasse Hanau, ihre 50 000 Euro Startkapital mit geschickten Anlagestrategien zu vermehren. Nicht allen gelang das so gut wie den Siegern, die in den Geschäftsräumen am Marktplatz zum Abschluss des Wettbewerbs Preise entgegennehmen durften. Sparkassen-Chef Robert Restani begrüßte die jungen Aktienhändler und gratulierte zum Erfolg. Besonders erfolgreich waren Schüler der Karl-Rehbein-Schule.

„Leider ging es für Sie nur um Spielgeld“, betonte er und ergänzte, andere Gruppen seien darüber aber im Nachhinein wohl eher froh. Das Planspiel Börse spiele eine wichtige Rolle im Rahmen der Wirtschaftserziehung, so Restani. „Wir haben damit ein Format geschaffen, das auf spielerische Art die Welt der Wirtschaft und Finanzen erklärt“, sagte er. Wer diese Zusammenhänge erlebt und verstanden habe, werde für das Leben und seine eigene Finanzplanung besser vorbereitet sein. Nach der Siegerehrung informierte Heiko Kirchner von der Vermögensberatung der Sparkasse Hanau in einem Vortrag darüber, wie Profis eine Anlagestrategie ausarbeiten.

Den ersten Platz beim Planspiel Börse erreichte die Gruppe „KrsMaxNiklasMariusMaxi“ der Karl-Rehbein-Schule (KRS). Innerhalb von zehn Wochen wuchs das fiktive Startkapital der Schüler um 11500 Euro. Auf Platz zwei folgte das Team „AFG-TradeCompany“ von den Kaufmännischen Schulen mit einem Depotwert von rund 60400 Euro. Der Nachhaltigkeitsertrag von über 10000 Euro gelang mit Werten wie Porsche, Volkswagen und BASF, sodass die Gruppe zusätzlich den ersten Platz in der Nachhaltigkeitsbewertung belegte.

Auf dem dritten Platz liegt das Team „WTF“ von der Karl-Rehbein-Schule mit einem Depotwert von rund 60300 Euro. Auf den Plätzen vier bis sechs folgen die Gruppen „Porsche“ mit rund 59400 Euro, „Tyll, Till, Julian Steven“ mit rund 58300 Euro und „Jesna“ mit rund 57300, allesamt von der Karl-Rehbein-Schule. Beim Studentenwettbewerb war Tristan Förster erfolgreich. Neben Volkswagen und BMW erwiesen sich Aktien von Porsche als Gewinnbringer.

Mit einem Plus von über 87 Prozent seit Spielbeginn ist das Wertpapier die beste Aktie des Wettbewerbs. Försters Anlagestrategie wurde mit einem Depotgesamtwert von über 117000 Euro und einem Nachhaltigkeitsertrag von rund 13400 Euro belohnt. Konrad Lubej, der ausschließlich in Zertifikate investiert hatte, belegte Platz zwei. Knapp dahinter folgt Patrick Sellheim auf Platz drei. Er verfolgte eine diversifizierte Anlagestrategie.

Von Anfang Oktober bis Mitte Dezember konnten Schüler und Studenten ausgewählte Wertpapiere fiktiv an der Börse kaufen und verkaufen. Die weltweiten Börsen entwickelten sich über den Spielverlauf hinweg prächtig. Wer zu Beginn geordert hatte, konnte sich zumeist über kontinuierliche Kursgewinne freuen. Besonders gewinnbringend waren Investments in Automobilwerte und Rohstoffe. Nachhaltig orientierte Wertpapiere waren die Gewinner am Aktienmarkt und beim Planspiel Börse. Die Hanauer Siegerteams haben bewiesen, dass diese Aktien genauso hohe Gewinne erzielen können wie konventionelle Papiere. Christian Dauber (HA)

Die Siegergruppen der Karl-Rehbein-Schule waren mit ihren Lehrern Mechthild Fritsch und Dr. Hans-Martin Möller bei der Siegerehrung in der Sparkasse Hanau vertreten. Foto: Christian Dauber

 


Bloß nicht wie „Darth Vader“ klingen

strong>„Rauchzeichen“: Deutsche Herzstiftung klärt Rehbein-Schüler über Risiken des Rauchens auf

„Rauchzeichen“ lautete eine Kampagne, die derzeit von der „Deutschen Herzstiftung“ an hiesigen Schulen durchgeführt wird, so auch an der Karl-Rehbein-Schule (KRS) in Hanau. Der Herzstiftung geht es in dem von ihr jetzt aufgelegten und in Zusammenarbeit mit heimischen Ärzten durchgeführten Programm „Rauchzeichen“ weniger um die Vermittlung von Verständigungszeichen zwischen Lehrern und Schülern. „Das Programm hat vielmehr präventiven Charakter. Es geht um die Sensibilisierung junger Menschen über die Gesundheits-Gefahren beim Thema Rauchen. Dabei betreiben wir keine Abschreckung, sondern wollen sachlich über die Folgen und Risiken des Rauchens als solches aufklären“, erläutert Jule Thomas von der Deutschen Herzstiftung einige Kernpunkte des Programms. Immerhin, so Thomas, belegten neueste Untersuchungen, dass sich Jugendliche in Deutschland mit Eintritt in die Klasse sieben stark für das Rauchen zu interessieren beginnen. „Auch wenn eigentlich niemand in der Altersgruppe der 13-Jährigen mit dem Rauchen beginnen will, so ist oftmals der Gruppenzwang entscheidend. Man will ja schließlich dazugehören“, erklärt Thomas den Umstand, dass Deutschland im Rauchen den traurigen Titel „Jugend-Europameister“ trägt.

Den Siebtklässlern der KRS führt Thomas denn auch gleich drastisch vor Augen, was es für Folgen den Körper haben kann, zum Glimmstängel zu greifen. „Raucherlunge“ ist da nur eines der Geschütze, die Thomas während des Unterrichtes auffahren kann. Ein lautes „Iiiihhhh“ geht durch das Rund der Schüler beim Anblick zweier durch Rauch stark angegriffenen, fast pechschwarzen Lungenflügel. Zwei kleine eigens hergestellte Filme mit durch Zigarettenkonsum n geschädigten Patienten sollen als weitere Präventionsmittel dienen.

Ebenso erfahren die interessierten KRS-Schüler von der Hanauer Internistin Petra Bärenfänger auch, welche weiteren gesundheitlichen Risiken, wie etwa Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, das Rauchen bergen kann. Bärenfänger gehört neben anderen örtlich niedergelassenen Ärzten zum „Aufklärungsteam“, das im Verbund mit der Deutschen Herzstiftung in Sachen Prävention in die Schulen geht. Dazu zählen unter anderem auch Dr. Armin Sartory und Dr. Jan Pollmann, die ebenfalls in Sachen „Rauchaufklärung“ in der KRS unterwegs waren. „Ich möchte die jungen Menschen aus der Sicht des Arztes über die Nikotinsucht als Ursache von Erkrankungen aufklären“, sieht Bärenfänger einer ihrer Rollen. „Wir wollen die Jugendlichen auch stark genug machen, mit dem Rauchen wieder aufzuhören“, so Bärenfänger.

Nicht nur das körperliche Wohlbefinden also leide unter dem Rauch, auch die zunehmende Abhängigkeit von der Zigarette ist Thema des Morgens. Und diese Sucht könne auch der Vorhof zum weiteren Konsum wesentlich stärkerer und schädlicherer Drogen sein, erläutert die Pädagogin Anette Müller-Mickler, Drogenpräventions-Beauftrage der KRS, das Motiv, die Deutsche Herzstiftung mit ihrem „Rauchzeichen“-Programm an die KRS zu holen. Denn neben dem Zigarettenkonsum sei vor allem auch das beliebte und oftmals als harmlos eingestufte Shisha-Rauchen eine äußerst „giftige“ Angelegenheit: Eine Shishasitzung entspreche in etwa der Giftaufnahme von bis zu 100 Zigaretten, will Thomas die junge Klassengemeinde wachrütteln. Zusätzlich in Verbindung mit Alkohol eine sehr gefährliche Mischung, die beispielsweise das Krebsrisiko um das 90-fache steigern könne.

Zahlen und Fakten, die die KRS-Schüler sichtlich beeindruckten. Jedenfalls konnten sie sich mittels mitgebrachter Stethoskope bei ihren Mitschülern davon überzeugen, wie sich eine gesunde, rauchfreie Lunge anhören muss: Auf jeden Fall nicht wie der berühmte Filmbösewicht „Darth Vader“, führt Thomas aus und trifft damit den Nerv ihrer jungen Zuhörer.

Man hört fast nichts: Zwei Siebtklässlerinnen der Karl-Rehbein-Schule hören sich mit einem Stethoskop gegenseitig ab. Jule Thomas von der Deutschen Herzstiftung erklärt, wie man’s richtig macht.


 

Jugend debattiert

14.1.2011

Franziska Herbert (Jgst. 12), Arne Hildebrandt (12), David Bernhardt (Kl.9f) und Rebecca Funk (9f) vertreten unsere Schule beim Regionalwettbewerb

Wie in den vergangenen Jahren nimmt unsere Schule auch im Schuljahr 2010/2011 am bundesweiten Wettbewerb Jugend debattiert teil. Jugend debattiert will zum qualifizierten Mitreden und Mitgestalten in der Demokratie anregen und fördert sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung. Lehrer aller Fächer verschiedener Schulformen werden von Lehrer-Trainern im Debattieren geschult. Anschließend trainieren die Lehrkräfte ihre Schüler im regulären Unterricht. Der Wettbewerb erfolgt auf vier Ebenen: Schule, Region, Land und Bund. Debattiert wird in einer 24-Minuten-Debatte über aktuelle politische Streitfragen wie: „Sollen öffentliche Plätze videoüberwacht werden?“ Jeder der vier Debattanten hat zu Beginn zwei Minuten ungestörte Redezeit. Anschließend folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für das Schlusswort steht jedem Debattanten eine Minute zur Verfügung. Die Jury begründet öffentlich. Bewertet werden: Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft.
Als Preise erhalten die regionalen Sieger mehrtägige Rhetorikseminare bei freiberuflichen Trainern, die zugleich Vorbereitung für die nächste Wettbewerbsebene sind.
An der KRS wurde am 14. Januar 2011 im schulinternen Wettbewerb der Sekundarstufe II die Streitfrage: „Soll der öffentliche Nahverkehr für Schüler generell kostenlos sein?“ debattiert. Die Finalisten Franziska Herbert, Arne Hildebrandt (beide Jgst. 12), Kurush Inaiat und Jessica Pokas (beide E-Phase) tauschten engagiert unterschiedliche Positionen aus. Die Teilnehmer erörterten den pädagogischen Effekt, den Umweltaspekt, die Finanzierbarkeit und die Sicherheitsfrage. Nach der fachkundig geführten Debatte stand für die Jury an Hand der o.g. Kriterien die Platzierung bald fest: Franziska Herbert (1), Arne Hildebrandt (2), Kurush Inaiat (3) und Jessica Pokas (4). Sieger sind hierbei alle Teilnehmer – so war etwa auch die Erfahrung wertvoll, nach einem „Blackout“ in der Eröffnungsrede dennoch wieder Fuß zu fassen und sich an der Debatte beteiligen zu können. Zuvor hatten sich in der Sekundarstufe I bereits David Bernhardt und Rebecca Funk (beide 9f) als Gruppensieger etabliert. Herzlichen Glückwunsch an die Finalisten und viel Erfolg beim Regionalwettbewerb am 15. Februar um 14:30 Ohr in der Otto-Hahn-Schule. Interessierte Zuschauer und Fans sind natürlich herzlich willkommen!

 


Karl-Rehbein-Schule ehrt seine besten Vorleser

 

Vor kurzem fand nun der Schulentscheid im Vorlesewettbewerb statt, der an der Karl-Rehbein-Schule (KRS) schon große Tradition hat. Nachdem alle Klassen ihren Klassensieger bestimmt hatten, traten diese nun gegeneinander an. In diesem Jahr nahmen Tessa Hölzinger, Lena Albiez, Hannah Poling, Nina Schana, Anja Grenzing, Joachim Böhm, Annika Rabenau, Joshua Köstner und Meike van der Au teil. Wie jedes Jahr lasen die Schüler zunächst einen eigenen Text vor. Dabei wurde der Jury, bestehend aus vier Lehrern und der Schülerin Noemi Vasak, die im letzen Jahr den Vorlesewettbewerb gewonnen hatte, ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben bekannteren Texten wie „Die Brüder Löwenherz“, „Eragon“, „Herr der Fliegen“, „Pelle zieht aus“ und „Kai aus der Kiste“ wurden auch „Angstman“, „Popstar in Not“ und „Dornröschengift“ vorgetragen. Danach mussten die Teilnehmer noch einen fremden Text vorlesen. Der Jury fiel die Entscheidung nicht leicht. Erstmals lagen zwei Jungen vorn: Joshua Köstner belegte den ersten Platz und Joachim Böhm den zweiten Platz. Schulleiter Jürgen Scheuermann und Dieter Dausien, Inhaber des Buchladens am Freiheitsplatz, der auch in diesem Jahr wieder die Preise gestiftet hatte, gratulierten allen Siegern. Joshua wird die KRS beim Stadtentscheid im nächsten Jahr vertreten.


Karl-Rehbein-Schule (C) 2017
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