Wir sind ein Gymnasium in der Brüder-Grimm-Stadt Hanau mit 1800 Schülerinnen und Schülern.
Wir bieten an, unsere Schülerinnen und Schüler in 8 oder in 9 Jahren zum Abitur zu führen.
Wir beginnen in der Jahrgangsstufe 5 mit Englisch als erste Fremdsprache. Es folgen in der Jahrgangsstufe 6 Französisch, Latein oder Spanisch als zweite Fremdsprache und in Jahrgangsstufe 8/9 wahlweise Latein, Französisch, Italienisch, Spanisch, Business-Englisch sowie Informatik, Chemie-Praktikum und Physik-Praktikum. Zusätzlich gibt es eine Griechisch, Russisch und Chinesisch AG .

 


Herr Scheuermann,
    Schulleitung

 


Herr Schnabel,
stellvertretender Schulleiter

In einer Fülle von Arbeitsgemeinschaften werden Neigungen geweckt, gefördert, vertieft und ergänzt das Pflichtangebot:
Einzelchöre Schulchor; Bläsergruppe, Schulorchester, Kammer- musikgruppe, Big Band, Konzert- und Opernfahrten. Kinderbühne, digitale Medienproduktion, Töpfern und Fotographieren. Handball, Volleyball, Basketball, Rudern, Hockey, Astronomie, Mathematik, Biologie, Physik und Schachspiel. Eine Liste aller AGs, die in diesem Schuljahr zu Stande gekommen sind, finden sie hier.

 

Wir nehmen teil an nationalen Wettbewerben und stellen viele Preisträger: Mit Rudern und Hockey bei "Jugend trainiert für Olympia", Fremdsprachenwettbewerbe, Fabulier- und Vorlesewettbewerbe, "Jugend forscht", Wettbewerbe in Mathematik und Naturwissenschaften, Chemieolympiade.

 

In der Einführungsphase, dem ersten Jahr der Oberstufe, wird ein 14-tägiges Betriebspraktikum durchgeführt. Es sollen vor Ort erste Eindrücke vom Wirtschaftsleben gewonnen werden.

Als Leistungsfächer in den Qualifikationsphase, dem zweiten und dritten Jahr der Oberstufe, bieten wir an: Deutsch, Englisch, Latein, Französisch, Musik, Kunst, Politik und Wirtschaft, Geschichte, Erdkunde, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik und Sport. Die Leistungskurse des aktuellen Schuljahrs finden Sie hier.

Mit dieser Vielfalt können unsere Schülerinnen und Schüler ihren Weg zum Abitur, auf dem wir sie tatkräftig unterstützen, erfolgreich gehen.


Herr Gimplinger, Studienleiter

 

Der "Verein der Freunde der Karl-Rehbein-Schule e.V." hat in Jahrzehnten seines Bestehens durch beachtliches Spenden- und Beitragsaufkommen eine Vielzahl zusätzlicher Anschaffungen für den Unterricht ermöglicht.

Das Prinzip Fördern und Fordern

Das Kollegium der Karl–Rehbein–Schule hat das pädagogische Ziel, jeder Schülerin und jedem Schüler die Förderung zukommen zu lassen, die sie oder er benötigt. Neben der breiten Palette der freiwilligen Arbeitsgemeinschaften steht mit unserer Pfiffikus - AG ein Instrument zur Verfügung, das für besonderes begabte Schülerinnen und Schüler ein fachübergreifendes, projektartig organisiertes Angebot bereithält. Themenstellungen aus den Bereichen Deutsch, Englisch und Literatur, aus Philosophie und Physik sowie altgriechisch bieten für die „Pfiffiküsse“ aus den Klassen 5 – 7 besondere Herausforderungen.

Aufgrund des besonderen naturwissenschaftlichen Profils bietet die Karl–Rehbein–Schule im Rahmen des „EFO-Club“s („Entdecken und Forschen“) in den Eingangsklassen Arbeitsgemeinschaften in Chemie, Physik/Astronomie und Biologie an, in deren Mittelpunkt praktisches Arbeiten, die behutsame Heranführung an die Naturwissenschaften und die Entwicklung und Förderung der Neugier und des Entdeckerdrangs steht.

Auf der anderen Seite stellen die Lehrpläne manchmal Schülerinnen und Schüler, insbesondere vor dem Hintergrund der Verkürzung des gymnasialen Ausbildungsganges auf 8 Jahre, vor Probleme. Förderunterricht in den unteren Klassen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen stützt die Schülerinnen und Schüler bei kurzfristigen Lernschwierigkeiten und gleicht Defizite aus.

In beiden Lernsituationen liegt uns die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternhaus am Herzen.

Mediation und Methodenkompetenz

Disziplinprobleme spielen an der Karl–Rehbein–Schule dankenswerter Weise fast keine Rolle. Dennoch hat eine stattliche Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern eine mehrmonatliche Fortbildung in „Mediation“ absolviert. Die Lehrer sind bereit, in Konfliktfällen zwischen Schülern als Mediatoren den Weg der Verständigung einzuleiten. In den Eingangsklassen finden Projekttage zur Mediation statt, die dazu beitragen, Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen. Die Schulung von älteren Schülerinnen und Schülern als Mediatoren ist im Aufbau begriffen.

Erfolgreiches Lernen setzt Wissen über den Lernprozess voraus. Die Karl–Rehbein–Schule bietet daher in den Eingangsklassen Projekttage zum Thema „Lernen lernen“ an. In thematischen Elternabenden werden auch die Eltern in dieses Programm mit eingebunden. Diese Projekte zur Stärkung der Methodenkompetenz münden in höheren Klassenstufen in ein abgestuftes Programm zum Erlernen moderner Präsentationstechniken ein.

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Hanauer Nagel-Stiftung finanziert Trinkbrunnen an der Karl-Rehbein-Schule

Hanau, 06.03.17

Hanau (red). Freudestrahlend präsentieren die Schülerinnen und Schüler der Karl-Rehbein-Schule ihre neuen Trinkflaschen. Vor wenigen Tagen übergab Schulleiter Jürgen Scheuermann offiziell den neuen Trinkbrunnen seiner Bestimmung. Dieser befindet sich in der neuen Cafeteria und ist dort Teil einer Art Litfaßsäule. Gestiftet wurde der Brunnen von der Hanauer Wolfgang Arnim Nagel-Stiftung, die durch die Vorstandsmitglieder Barbara Nagel und Sabine Krempel vertreten war.
„Wir suchten etwas für unsere neue Cafeteria, was gut und gesund ist“, so Schulleiter Jürgen Scheuermann bei der Übergabe des Trinkbrunnens.  Wasser, so der Schulleiter, sei nicht nur die Voraussetzung von Leben, sondern entlaste und stärke auch das Immunsystem. Statt Cola und Fanta zu trinken, sollten die Schülerinnen und Schüler daher lieber auf Trinkwasser zurückgreifen, betonte der Schulleiter.
Um das Trinkwasser abzufüllen, bietet die Karl-Rehbein-Schule der Schulgemeinde noch einen anderen Service an: Im Schulsekretariat können die Schülerinnen und Schüler hochwertige Trinkflaschen erwerben. Auch hier habe die Schule, so Schulleiter Jürgen Scheuermann abschließend, darauf geachtet, dass bei der Fertigung der Trinkflaschen hohe Umweltstandards eingehalten werden. 
Vonseiten der Nagel-Stiftung betonte Sabine Krempel die Bedeutung des Wassertrinkens für die Konzentrationsfähigkeit und das Denkvermögen. Daher sollte Wasser besonders für Schüler immer frei zugänglich sein. Zudem sei Wasser eine natürliche Ressource, die es zu schützen gelte. Dies deutlich zu machen, gehöre auch zum Bildungsauftrag der Schule. Auch aus diesem Grund habe die Nagel-Stiftung das Projekt als förderungs-würdig eingestuft, so Krempel. Seit 2002 fördert die Nagel-Stiftung Stiftung soziale und kulturelle Projekte im Raum Hanau. Die Stiftung ist ein Vermächtnis des Hanauer Verlegers, Malers, Fotografen, Galeristen und Kunstexperten Wolfgang Arnim Nagel.
An dieser Stelle dankte Jürgen Scheuermann der Nagel-Stiftung für die Finanzierung des Trinkbrunnens. Nicht zum ersten Mal habe die Stiftung ein Projekt an der Karl-Rehbein-Schule gefördert. Bereits vor einigen Jahren finanzierte die Hanauer Stiftung einen Flügel für den Fachbereich Musik. 2010 unterstützte sie die Finanzierung der Premiere des Musicals „Oliver Twist“. „Es ist gut, wenn sich Bürgerinnen und Bürger auch mit Schule beschäftigen und auf diese Weise mit dem ein oder anderen Projekt das Schulleben bereichern“, lobte der Schulleiter das Engagement der Stiftung.

 
 

04.09.2016



                          Jürgen Scheuermann           Thomas Adlung              Christian Leinweber
                                  Schulleiter                   für die Elternschaft        für das Lehrerkollegium

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Licht überall wo man hinschaut

Fünfter Bauabschnitt der Karl-Rehbein-Schule offiziell übergeben – Viel  Lob für die freundliche Gestaltung

Hanau, 14.12.2016

Ein kleiner Schnitt für ein lang währendes Bauvorhaben: Jetzt übergab unter Federführung von Stadtrat und Baudezernent Axel Weiss-Thiel (rechts) und IBM-Betriebsleiterin Hiltrud Herbst (Mitte) die Stadt Hanau den nun fertig gestellte fünften Bauabschnitt an der KRS der Schulgemeinde, vertreten durch KRS-Direktor Jürgen Scheuermann, der Eltern- und Schülervertretung sowie dem Kollegium der KRS. Foto: Pick 

Der Rundgang durch die im neuen Glanz erstrahlenden Räumlichkeiten der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) war schnell erledigt. In 30 Minuten hatte KRS-Direktor Jürgen Scheuermann während der offiziellen Übergabe des „fünften Bauabschnittes“ seine Gäste durch die kernsanierten Gemäuer geleitet. Seit Jahren nun wird die KRS seitens des Schulträgers, der Stadt Hanau, runderneuert. Der nun beendigte Bauabschnitt, der wesentlich mehr Zeit als geplant in Anspruch nahm, betrifft die neue Cafeteria, den neuen Verwaltungstrakt und im Obergeschoss zwei neue Räume für die Naturwissenschaften und einen Musikraum.   

„Beim Renovieren stößt man mitunter auf manch unliebsame Überraschung – aber wir haben sie gemeinsam hervorragend gemeistert“, richtete Scheuermann seine Grußworte insbesondere an die Betriebsleiterin der Hanau Immobilien und Baumanagement (IBM), Hiltrud Herbst. Gemeint war damit, dass sich das gesamte Betonkonstrukt des bisherigen Verwaltungstraktes samt Cafeteria als „löchriger Käse“ erwies. Zu Zeiten, als die KRS erbaut wurde, hatte man mitunter etwas mit dem Zement gespart und dafür mehr Sand verbaut. Aufgrund der neuen statischen Anforderungen aber musste sich die Stadt dazu durchringen, diesen Missstand zu beheben. Somit verzögerte sich letztendlich die Fertigstellung des nun freigegebenen Bauabschnittes allerdings um ein ganzes Jahr.

Dennoch waren nun alle geladenen Gäste, darunter der Baudezernent der Stadt Hanau, Axel Weiss-Thiel, weiter Hiltrud Herbst, die Eltern- und Schülervertretung der KRS sowie der Förderverein der KRS des Lobes voll ob der gelungenen Neugestaltung des Herzstückes des städtischen Gymnasiums. Wo früher dunkle, muffige Gänge Schüler und Lehrer gleichsam verschluckten, herrschen nun Licht und helle Farben. Prunkstück ist das neue Sekretariat, das damit auch einer der Grundwerte der KRS symbolisiert: Durch die offenen Glasgestaltung kommt hier eine frische Transparenz zum Tragen, die einladend und freundlich zugleich wirkt. Auch besitzen nun die Fachschaftsvertreter adäquate Büros, ebenfalls stehen offen Konferenz- und Besprechungszimmer zur Verfügung.

Die Cafeteria ist noch nicht ganz fertig eingerichtet, wird aber auch bald ihrer Bestimmung übergeben. Ein einladender „Chill-Bereich“ ist im Obergeschoss entstanden, wo den Oberstufenschülern mit einer gemütlichen Sitzecke Entspannung und auch Rückzugsraum zum Lernen geboten wird. Hinzu kommt eine neue Aufzugs-Anlage, die für barrierefreien Zugang zu allen Stockwerken sorgt. Insgesamt, so sind sich die städtischen als auch die schulischen Vertreter einig, sei die bisherige Grundsanierung der Schule trotz laufenden Schulbetriebs reibungslos verlaufen – das bisherige Ergebnis spreche ja auch für sich. „Es wurde Hand in Hand auf beiden Seiten zusammengearbeitet. Wenn auch die Vorstellungen und Ansprüche von beiden Seiten nicht immer gemein waren, so waren wir doch stets im Gespräch um am Ende einen guten Kompromiss zu finden“, so der gemeinsame Tenor.    

Sowohl KRS-Direktor Jürgen Scheuermann als auch Elternbeiratsvorsitzender Thomas Adlung bedankten sich ausdrücklich bei der von der Stadt und IBM geleisteten Arbeit. „Meine Kinder kennen die KRS nur als Baustelle“, erinnert sich Adlung. „Dennoch – wer das Ergebnis sieht, der kann feststellen, dass sich die Umstände allemal gelohnt haben“. Den gesamten Umbau bisher auch logistisch reibungslos im laufenden Schulbetrieb zu gestalten ist auch mit ein Verdienst meines Teams“, lobt Scheuermann sein Kollegium. Nun könne der sechste und zugleich auch letzte Bauabschnitt – das Haupt-Treppenhaus, das Lehrerzimmer und die neuen Musiksäle – in Angriff genommen werden, verspricht Weiss-Thiel und nennt auch dabei gleich den Baubeginn: Osterferien 2017. „Damit sollte 2018 der komplette Umbau und die Renovierung der KRS abgeschlossen sein“, hofft der Baudezernent - wenn nicht wieder unvorhergesehene Bausünden aus vergangenen Tagen auftauchen und wenn zugleich auch der noch neu zu gestaltende Schulhof fertig gestellt sein wird, hofft Scheuermann. Einen nicht unbeträchtlichen Finanzierungsanteil für den Schulhof habe bereits der Förderverein der KRS in Aussicht gestellt, „und wir hoffen, dass die Stadt Hanau die fehlenden Mittel auffüllen wird“, so Scheuermann an Weiss-Thiel gerichtet, der dieses Ansinnen zunächst als positiv bewertet, immer unter der Voraussetzung einer entsprechenden Beteiligung durch die Schule.
Was aber auch  auf jeden Fall umgesetzt werden soll, ist der Einstieg in die Digitalisierung der Schule. Denn mit der nun von der Kultusministerkonferenz beschlossenen „Digitalstrategie“ sind Schulträger wie Schule gleichermaßen zum Handeln gezwungen. „Wir sind bereit für den digitalen Aufbau, wurden durch die Komplettausstattung der Unterrichtsräume mit interaktiven Whiteboards bereits die Weichen an der KRS gestellt“, so Scheuermann. Die Schülervertretung wird es mit großem Vergnügen zur Kenntnis genommen haben.  (jp)   


 


 

Mehr Platz für die Rehbein-Schule

6.10.2010

Schlossplatzgebäude als neue Dependance mit 25 Klassenräumen übergeben – Elternvertreter mahnt fehlende IT-Infrastruktur an

Großer Chor und großes Orchester für die offizielle Inbetriebnahme des Schlossplatzgebäudes: Mit einem kleinen Festakt nahm die Karl-Rehbein-Schule das Schlossplatzgebäude gegenüber des Congress Park Hanau endgültig in Besitz. Hanaus Schuldezernent Ralf-Rainer Piesold übergab KRS-Leiter und neuem „Hausherren“, Jürgen Scheuermann, den symbolischen Schlüssel für das Gebäude. Von nun an kann die Schlossplatzschule in vollem Umfang durch die KRS genutzt werden, musste sich das städtische Gymnasium zuvor die Räume mit der Krankenpflegeschule des städtischen Klinikums teilen. Rund 700 Schüler vorwiegend der Mittelstufe können so in 25 Klassenräumen unterrichtet werden. Fünf Millionen Euro hat sich der Main-Kinzig-Kreis den Ausbau von Gymnasialplätzen kosten lassen, um die hohe Nachfrage aus dem Hanauer Umland abdecken zu können. Ein Teil davon ist in die Schlossplatzschule geflossen, die Stadt Hanau hatte zuvor rund 600 000 Euro in Keller und Obergeschoss investiert.

„Ein guter Tag für Hanau und die Karl-Rehbein-Schule“, lobt Scheuermann das Engagement der Stadt, die Schlossplatzschule nun in die KRS komplett einzugliedern. „Das ist eine Investition in die Zukunft und in die Stabilisierung der Hanauer Bildungslandschaft“, geben sich Scheuermann wie Piesold unisono überzeugt. So ist die Schülerzahl an der KRS in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Derzeit werden 1700 Schüler im Herzen der Stadt unterrichtet. „Wir wollen die Schüler im Stadtzentrum haben, beleben sie mit ihren zahlreichen Aktivitäten das Stadtleben ungemein“, so Piesold. Im gleichen Atemzug verspricht Piesold, dass der Mensa-Neubau an der KRS im Mai 2011 beendet sein soll. Die KRS wird derzeit für rund 11,5 Millionen Euro grundsaniert, der naturwissenschaftliche Trakt ist bereits fertig gestellt.

Gibt es für die Inbesitznahme der Schlossplatzschule durch die KRS noch Schokolade von der Schülervertretung für den Direktor, so ist für den Elternvertreter Klaus Rathmann allerdings nicht alles Gold, was da glänzt: Seiner Darstellung nach fehlten ein Kiosk samt Vorratsraum, eine Hausmeisterloge, ein Kommunikationssystem für Notfälle und eine moderne IT-Infrastruktur, spricht Rathmann noch offene Wunden an: „Das Gebäude ist innen auf dem Stand der 70iger Jahre“. Rathmann sieht hier die Stadt in der Pflicht, vielen Worten nun auch Taten folgen zu lassen. Und so kündigt Piesold zunächst an, im Schulhof einen Gingko-Baum pflanzen zu wollen – als Zeichen der Verbundenheit mit dem Stammhaus der KRS, ist dort bereits ein prächtiger Gingko-Baum gewachsen. Dem gesamten Wachstum der KRS aber ist mit Übernahme der Schlossplatzschule vorerst der Boden bereitet.


Symbolische Schlüsselübergabe: Schuldezernent Ralf-Rainer Piesold übergibt KRS-Direktor Jürgen Scheuermann den Schlüssel für die Schlossplatzschule. Die Schülervertreter Jonas Erkan (links) und Sevgi Idil Dagdeden (rechts) freuen sich für alle KRS-Schüler mit

 
Hier gibt es noch weitere Bilder.

 


Erster Teil der Runderneuerung gemeistert

18.6.2010

Karl-Rehbein-Schule eröffnet den neuen naturwissenschaftlichen Lehrtrakt – Prominenz aus Politik und Wirtschaft von neuer Gestaltung begeistert

Die neuen interaktiven Tafeln an der Karl-Rehbein-Schule, die gleichsam mit den neuen naturwissenschaftlichen Räumen nun offiziell in Betrieb genommen wurden, sind der Hit bei den KRS-Schülern. Schwamm und Kreide – das war gestern. Ein Mausklick, und die „Tafel“ ist wieder sauber. Allerdings sind die großformatigen Touchscreen-Computerbildschirme nicht das einzige Pfund, mit dem die KRS in ihren für rund 3,1 Millionen Euro renovierten naturwissenschaftlichen Trakt auftrumpfen kann. Kräftig investiert wurde auch in moderne, zeitgemäße Versuchsgeräte, stellenweise ebenfalls computergesteuert oder mit einem Computer kompatibel sind. So können die Schüler in den Fächern Chemie, Biologie und Physik nun nach neuesten wissenschaftlichen Methoden unterrichtet werden – was viele Schüler während der offiziellen Eröffnung des FachraumTraktes vor zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft in anschaulichen Versuchen demonstrierten.

KRS-„Kapitän“ Jürgen Scheuermann sieht das Schulflaggschiff der Stadt Hanau somit wieder auf gutem Weg, ist der erste von insgesamt sechs Sanierungsschritten vollzogen. Mit dem Neubau der Mensa folgt nun Teil zwei der Umbauarbeiten, die bei normalen Schulbetrieb gemeistert werden müssen und wohl noch bis 2013 nicht nur für manchen Umzug erzürnter Regenwürmer auf dem KRS-Gelände sorgen wird. Bis dahin hat die Stadt Hanau zusammen mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket rund zwölf Millionen Euro in die „neue“ KRS gesteckt. Gut angelegtes Geld, wie der „Reeder“ und Hausherr der KRS, Oberbürgermeister Claus Kaminsky während der Eröffnungsfeier anmerkte. Denn das Hanauer Traditionsgymnasium müsse nicht nur für die Zukunft, sondern auch international wettbewerbsfähig gemacht werden.

Bis jetzt verlaufe die Runderneuerung ohne große Reibungsverluste, die neben einer guten Gesamtplanung vor allem auch durch das Entgegenkommen des KRS-Personals, angefangen von Objektbetreuer Herr Zuth über das Sekretariat bis hin zur kooperativen KRS-Kollegschaft tatkräftig unterstützt werde, lobte Kapitän Scheuermann seine Mannschaft. Die Fachlehrer Herbert Bahr, Josef Sollich, Enrico Beyer und Ingo Kronenberger sowie zahlreiche andere Kollegen und auch Schüler hätten beim Einräumen und der Inbetriebnahme der neuen Räume tatkräftig geholfen und mit angepackt: „Vorbildlich“, so Scheuermann.

Die neuen Fachräume für die Naturwissenschaften seien auch ein Akzent hin zu den Naturwissenschaften, betont Schulamtsdirektor Eberhard Luft unter anderem den Umstand, dass an der KRS auch Musik und Sprachen einen hohen Stellenwert besitzen. Fachbereichsleiterin Christiane Alsheimer hob hervor, dass die Naturwissenschaften eine gesellschaftliche Verantwortung für Forschung, Wissenschaft und Lehre erfüllten. Die Schüler nähmen die naturwissenschaftlichen Angebote jedenfalls gerne wahr, wie zahlreiche gut gefüllte AGs für alle Klassen belegten.

So sei die KRS mehr denn je ein „Aushängeschild“ in der Hanauer Schullandschaft, betont Hanaus Schuldezernent Ralf-Rainer Piesold. „Wir sind stolz auf das hier Geleistete“. Vize-Landrat Günter Frenz erinnerte daran, dass von den rund derzeit 1700 Schülern rund 700 aus dem Kreisgebiet die KRS besuchten, was für die Qualität des Gymnasiums am Schlossplatz spräche. Lob kam auch aus dem Mund derer, die schließlich künftig in den stellenweise wie Hörsäle gestalteten Räumen sitzen: Der Sprecher der KRS-Schülervertretung, Cornelius Hansen, erinnerte daran, dass die Sanierung längst überfällig gewesen sei. Umso mehr zu begrüßen seien nun die Baumaßnahmen, auch wenn diese den Schulbetrieb stellenweise beeinträchtigten. Zu gefallen an den neuen Schulräumen wissen so nicht nur die moderne Ausstattung, sondern auch die Farbgebung im Innern mit ihren sanften Rottönen. Die Außenfront allerdings sei sehr trist geraten, schrieb der Schülersprecher den Verantwortlichen ins Lastenheft. „Das Grau in Grau ist nicht gelungen – vielleicht lässt sich da ja noch was ändern“, hofft der Schülervertreter.

 


 

Die Gebäude der Karl-Rehbein-Schule werden saniert und erweitert

15.05.2009

Für knapp 11,5 Millionen Euro – rund vier Millionen Euro davon stammen aus dem Konjunkturprogramm – wird die Karl-Rehbein-Schule am Schlosspark saniert und umgebaut. Dabei soll nach den Worten von Schulleiter Jürgen Scheuermann und Schuldezernent Ralf-Rainer Piesold (FDP) ein architektonisches Schmuckstück wiederentstehen. Nach der Eröffnung in den fünfziger Jahren gehörte zu den modernsten und attraktivsten Nachkriegsgebäuden. Vor allem bei der der Altstadt zugewandten Fassadengestaltung will man nun die Stilelemente aus der Bauzeit wieder herausarbeiten. Scheuermann spricht außerdem von einem künftigen Campus Karl-Rehbein-Schule und damit von der Verbindung zwischen dem Haupthaus und der dem Congress Park gegenüberliegenden Schlossplatzschule.
Die Karl-Rehbein-Schule wurde 1956 als Realgymnasium für Mädchen gegründet und bis in die siebziger Jahre auch so geführt. Heute besuchen 1500 Jungen und Mädchen das Gymnasium, nach der Umgestaltung, die bis zum Dezember 2012 abgeschlossen sein soll, werden es voraussichtlich bis zu 1900 Schüler sein. Die Sanierung und Erweiterung bedeutet für die sehr in die Jahre gekommene Schule nach den Worten Scheuermanns einen „Quantensprung“. Das sei nicht nur baulich zu verstehen, sondern auch inhaltlich, da die neuen Räume auch eine Verbesserung der Unterrichtskonzepte ermöglichen. So werde die naturwissenschaftliche Ausstattung auf den neusten Stand der Technik gebracht. Neue Medien, elektronische Tafeln, zusätzliche Kunsträume und ein großer Musiksaal eröffnen weitere Möglichkeiten.

 

 

Hier einige Bilder unserer Schule


Sekretariat, von links:
Frau Grimm, Frau Keim, Frau Rüfer

 


Der Schulhof der KRS

Der Schlosspark, unser 2. Schulhof

 


Karl-Rehbein-Schule (C) 2016
Karl-Rehbein-Schule, Im Schlosshof 2, 63450 Hanau
Tel:(06181)6183-600, Fax:(06181)6183-699, E-Mail:info@karl-rehbein-schule.de