Die Fachschaft Chemie

 

___________________________________________________________________________________________________________

KRS-Schüler Moritz Pfau ist ein kreativer Erfinder-Kopf

Hanau, 07.06.17

„Unser starker Wirtschaftsstandort lebt von innovativen Unternehmen. Aber auch von kreativen Köpfen, die neu und anders denken“, so Sebastian Hummel aus dem Hessischen Wirtschaftsministerium. Zur Förderung dieser kreativen Köpfe veranstaltet das Zentrum für Chemie jährlich ein Erfinderlabor. In diesem Jahr fand das Erfinderlabor bei der Firma Merck in Darmstadt statt. Acht hochbegabte Schülerinnen und Schüler aus 16 Schulen, ausgewählt aus 200 exzellenten Bewerbern aus ganz Hessen, hatten sich eine Woche an der Technischen Universität Darmstadt mit dem Thema „Organische Elektronik“ beschäftigt. Darunter auch Moritz Pfau (Q2, rechts) von der Karl-Rehbein-Schule (KRS) in Hanau. Vor großem Publikum, darunter Prominenz aus Wirtschaft, Hochschule und Ministerien präsentierten die Schülerteams zum Abschluss ihre Forschungsideen und Lösungswege zur organischen Leuchtdiode (OLED).

Schulleiter Jürgen Scheuermann lobte die Beteiligung von Moritz am Erfinderlabor.

____________________________________________________________________________________________________________

Chemie für Grundschüler:

Rehbein-Sechstklässler unterrichten am Studientag an der Grundschule an der Gründau
 

Hanau, 01.06.17

Vier Schülerinnen und Schüler der Klasse 6f haben einen Studientag genutzt, um in der Grundschule an der Gründau in Langenselbold eine dritte Klasse in Chemie zu unterrichten.
Die Initiative kam von Jonah Betz, der seine Mutter schon öfter in die Grundschule begleitet und beim Unterrichten unterstützt hat. Jonah hat eine besondere Vorliebe für Chemie und schlug vor, an diesem unterrichtsfreien Tag die Kinder in die Möglichkeiten der Chemie einzuführen. Er hat drei Mitschüler (Nico Gruth, Annika Nixdorf und Noelle Nentchev) sowie seine Klassenlehrerin Frau Meinhardt für die Idee gewinnen können, ihn zu begleiten.

So kam es, dass am Dienstagmorgen eine Chemielehrerin und vier als Chemie-Professoren verkleidete Kinder die Grundschüler in Langenselbold überraschten.
Bei über 30°C war das Projekt „Betz’ beste Brause“ mehr als willkommen. Zunächst wurden die Grundstoffe der Brause auf Aussehen, Geruch und Geschmack untersucht. Besonders das Natron hat dabei so fies geschmeckt, dass sich die Kinder nicht vorstellen konnten, dass eine Brause mit dieser Zutat schmecken würde. Doch sie hatten die Macht der chemischen Reaktion unterschätzt. Bei genauem Befolgen der Versuchsanweisung entstand wild sprudelnde und erfrischende Brause, die die Kinder mit Genuss getrunken haben. „Dürfen wir noch eine machen?!“
Nachdem das Geheimnis des Aufschäumens gelüftet war, bauten die Kinder kleine Brause-Zündsätze, die sie auf dem Schulhof in die Luft springen lassen konnten, wodurch noch weitere neugierig Gewordene (Lehrer) angelockt wurden. Die anschließende Reinigung des Schulhof mit Wassereimer und Gießkanne und die damit verbundene Erfrischung wurde von vielen Kindern an diesem heißen Tag als Gelegenheit zum Planschen genutzt.
Unsere Schüler haben sich in der Rolle des Lehrers erprobt und wurden durch ihre respekteinflößende Verkleidung auch als chemischer Berater ernst genommen, obwohl sie noch keine einzige planmäßige Chemiestunde hatten :)
Im nächsten Schuljahr wollen aber zumindest Annika und Jonah an der Jugend forscht Chemie-AG teilnehmen. Der Chemieunterricht für die G9-Schüler beginnt ja leider erst im übernächsten (dem 8.) Schuljahr. Das ist noch viele Studientage entfernt.
 

Für alle, die es selbst erproben möchten, hier noch das Rezept für Betz’ beste Himbeerbrause für heiße Tage:

4 Esslöffel Himbeersirup in ein großes Glas füllen. 2 Esslöffel Zucker, einen halben bis drei viertel Esslöffel Zitronensäure und einen knappen halben Esslöffel Natron darüberstreuen. Dann ungefähr 2 Finger hoch möglichst kaltes stilles Wasser oder Leitungswasser einfüllen und nur wenig rühren. Mit kaltem Wasser auffüllen und sofort genießen.


 

_____________________________________________________________________________________________________________

Physikalische Chemie im verschneiten Clausthal

Hanau, 01.02.17

Bei schönstem Winterwetter und reichlich Schnee fand die letzte Exkursion des Chemieleistungskurses (Q3) an die Technische Universität Clausthal (TU-Clausthal) statt. Im Zeitraum vom 19.01.-21.01.2017 wurden am Institut für Physikalische Chemie Versuche zur Thermodynamik und Reaktionskinetik durchgeführt. Schwerpunkte waren dabei die Bestimmung einer Verbrennungswärme im sogenannten Bombenkalorimeter sowie die Bestimmung einer spezifischen Wärme ausgewählter Metallkörper aus Kupfer und Eisen. Darüber hinaus wurde die Änderung des Drehwertes einer Rohrzuckerlösung polarimetrisch verfolgt. Bei der fachlichen Vertiefung und den Versuchsdurchführungen wurden die Rehbeiner tatkräftig durch Herrn Dr. Adams und Herrn Dr. Langhoff vom Institut für Physikalische Chemie der TU unterstützt.
Nach diesem „Intensivtraining“ zur chemischen Thermodynamik und Kinetik beginnt in Kürze die Vorbereitung auf das Chemieabitur.

_____________________________________________________________________________________________________________

Rehbeiner in der zweiten Runde der Chemie Olympiade

Dezember 2016

In diesem Jahr waren die Chemiker der Karl-Rehbein-Schule (KRS) besonders erfolgreich bei der Teilnahme an der Internationalen Chemie Olympiade (IChO). Gleich 19 Chemiker lösten die Aufgaben zur ersten Runde mit hohen Punktzahlen und erreichten die Qualifikation für die zweite Runde.
Schulleiter Jürgen Scheuermann lobte die Leistungen seiner Chemiker. Der Schwerpunkt der Aufgaben lag in 2016 auf Kohlenstoffdioxid und seiner Wirkung auf Meereslebewesen sowie auf Farbstoffmolekülen wie beispielsweise dem Purpur. Zu den erfolgreichen Teilnehmern gehören: Nicky Aghaei, Anselm Angert, Curtis Elpelt, Jonas Gersting, Ruhama Hasanov, Berina Hasanovic, Elias Heppner, Mareike Hetzel, Kristina Krank, Noah Köstner, David Kuska, Hans Olischlaeger, Victoria Lohner, Valeria Mixa, Kevin Przywara, Paul See, Masis Sirim, Anke Sturm, Axel Sturm.  Am 02.12.2016 fand die Klausur zur zweiten Runde der IChO statt und seither läuft die Korrektur. Jetzt heißt es Daumendrücken für die Qualifikationen zur dritten Runde der IChO in Göttingen.

 


KRS-Chemiker an der TU- Clausthal 

Hanau, 28.06.2016


Nun zum dritten Mal waren die Chemiker der Karl-Rehbein-Schule beim Vorbereitungsseminar zur Internationalen Chemie Olympiade (IChO) an der Technischen Universität Clausthal (TU Clausthal) dabei. Das Institut für Anorganische Chemie der TU Clausthal unter Leitung von Herrn Prof. Dr. A. Adam bietet dieses dreitägige Seminar jährlich an, um interessierten Nachwuchschemikern einen Einstieg in die Wettbewerbsteilnahme bei der IChO zu erleichtern. In diesem Jahr nahmen Berina Hasanovic (Eg), Julian Korte (Ei), Elias Heppner (Q2), Kristina Krank (Q2), Kevin Przywara (Q2) und Paul See (Q2) teil. Das Seminar beinhaltet Vorlesungen zu den Bereichen der Anorganischen, Organischen und Physikalischen Chemie sowie mehrere Experimentalpraktika. Darüber hinaus steht eine Exkursion in ein ortsansässiges Industrieunternehmen in Clausthal-Zellerfeld auf dem Programm. Nach den Rückmeldungen der Rehbeiner war der Aufenthalt in Clausthal sehr abwechslungsreich und voller neuer Eindrücke.
 


Erfolg bei Chemie-Olympiade

Hanau, 17.05.2016

Voller Stolz präsentieren sich die Chemiker der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS): Anton Kraus, Niclas Lach, Sven Xuan-Xuyen Nguyen, Laura Almena-Rodriguez, Emil Schwarz und Anthea Weinbrenner gemeinsam mit Schulleiter Jürgen Scheuermann. Dieser lobte die Leistungen der Nachwuchs-Chemiker. Die genannten Schüler haben erfolgreich an der ersten Runde der Internationalen Chemie Olympiade (IChO) 2016 teilgenommen und gehören zu den besten Teilnehmern aus Hessen. Zum weiteren Training der chemischen Kenntnisse und als Vorbereitung auf die folgenden Wettbewerbsrunden nahmen Anthea, Emil, Laura, Niklas und Sven am Landesseminar der IChO im Januar 2016 in Darmstadt teil. In der Klausur zur zweiten Runde erreichte Sven hessenweit den dritten Platz und schaffte damit den Einzug in die dritte Runde der IChO. In dieser Runde treten die bundesweit 60 besten Chemiker gegeneinander an. Auf dem einwöchigen Programm stehen zahlreiche Vorlesungen, Laborpraktika sowie zwei Klausuren im Umfang von jeweils fünf Zeitstunden. Hier belegte Sven einen guten mittleren Rang. pm/Foto: Privat
 


Rechnen und Knobeln

Chemiker der Karl-Rehbein-Schule nehmen erfolgreich an der IChO teil

Hanau, 18.11.2015

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Chemiker der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) an der Internationalen Chemie Olympiade (IChO) und legten dabei einen guten Start hin. KRS-Schulleiter Jürgen Scheuermann lobte die Leistungen der zahlreichen Nachwuchschemiker. Die IChO ist ein internationaler Wettbewerb, in dem Schüler ihre Leistungen bei der Bearbeitung theoretischer und experimenteller Aufgaben aus dem Bereich der Chemie miteinander messen.        

Von den insgesamt 16 Teilnehmern aus verschiedenen Klassenstufen erreichten sechs Rehbeiner die zweite Runde. Maximilian Herzog (Eg), Noah Köstner (Eg) und Hans Olischläger (Eg) zählen in diesem Jahr zu den jüngsten Teilnehmern. Die Schüler engagieren sich bereits länger in Informatik, Mathematik sowie den Naturwissenschaften und werden im kommenden Jahr mit Sicherheit den Einzug in die zweite Runde meistern.                                                                               

Die Chemieleistungskurs- und Grundkurs-Teilnehmer der Qualifikationsphasen eins und drei machten den großen Rest der Gruppe aus, darunter: Anselm Angert,  Curtis Elpelt, Jonas Gersting, Mareike Hetzel, Anton Kraus, David Kuska, Niclas Lach, Valeria Mixa, Sven Xuan-Xuyen Nguyen, Laura Almena-Rodriguez, Axel Sturm, Emil Schwarz und Anthea Weinbrenner. Aktuell sind die Chemiker fleißig am Rechnen und Knobeln, denn am 5. Dezember findet die dreistündige Klausur zur zweiten Runde der IChO statt. Im diesem Jahr stehen Alkalimetalle und Additionsreaktionen als Schwerpunktthemen auf dem Programm.



KRS-Schulleiter Jürgen Scheuermann ist sehr stolz auf „seine“ jungen Forscher, haben sie sich bei der Internationalen Chemie-Olympiade hervorragend geschlagen.  Foto: Privat
       
 


Erfolgreiche Chemiker bei "Chemie mach mit"

Kolbi und Pipetta heißen die Protagonisten des Hessischen Chemiewettbewerbs „Chemie mach mit“, die sich in der 27. Wettbewerbsrunde auf Spurensuche nach kriminellen Zeitgenossen machten.
Es galt falsche Geldscheine zu identifizieren, Fingerabdrücke zu vergleichen  und Fußabdrücke zu sichern. Die Vorgehensweise war von den Wettbewerbsteilnehmern akribisch zu dokumentieren.
Zusätzliche Aufgaben, je nach Alter der Schüler, mussten gelöst werden, um den theoretischen Hintergrund der angewendeten Verfahren zu erläutern.
Einer Schülergruppe aus dem Wahlkurs Chemie der Klassen 8 gelang dies so gut, dass sie den 2. Platz im Hessenranking belegten. David Uhlig, Felix Vogel und Benedikt Wahl freuten sich über ihren Erfolg und erwarten gespannt die Preisverleihung im Dezember 2015 an der Goetheuniversität Frankfurt, wo sie als Team der Karl-Rehbein-Schule geehrt werden.

 


Chemiker der KRS an der TU- Clausthal 

Hanau, 01.07.2015

Im Zeitraum vom 18. Juni bis 20. Juni 2015 veranstaltete das Institut für Anorganische Chemie der Technischen Universität Clausthal (TU Clausthal) unter Leitung von Prof. Dr. A. Adam ein dreitägiges Vorbereitungsseminar zur Internationalen Chemie Olympiade (IChO). Das Seminar beinhaltet Vorlesungen zu den Bereichen der Anorganischen, Organischen und Physikalischen Chemie sowie mehrere Experimentalpraktika. Darüber hinaus steht in jedem Jahr eine Exkursion in ein ortsansässiges Industrieunternehmen in Clausthal-Zellerfeld auf dem Programm. Ziel der Veranstaltung ist es, ausgewählten  Schülern der Einführungsphase und Qualifikationsphase, die bereits über solide Grundlagen im Fach Chemie verfügen, eine fachliche Vertiefung ihrer Kenntnisse zu ermöglichen. Ferner sollen den Nachwuchschemikern Strategien zur Lösung der Wettbewerbsaufgaben für die IChO 2016 vermittelt werden. In diesem Jahr nahmen Noah Köstner (9g), Hans Olischläger (9g), Niclas Lach (Q2), Fabian Vogel (Q2), Anthea Weinbrenner (Q2), Sven Xuan-Xuyen Nguyen (Q2) an dem Vorbereitungsseminar teil.
Nach den Rückmeldungen der Rehbeiner war der Aufenthalt in Clausthal sehr abwechslungsreich und voller neuer Eindrücke.
 


Rund um den Menschen

Jung-Chemiker der KRS erfolgreich beim „DECHEMAX“-Wettbewerb

Hanau, 17.03.2015

Jung-Chemiker der Karl-Rehbein-Schule Hanau beteiligen sich zum zweiten Mal an dem Chemie-Wettbewerb „Dechemax“ in Frankfurt. Schulleiter Jürgen Scheuermann lobte „seine“ Schützlinge für ihr naturwissenschaftliches Engagement.  Foto: Privat

„DECHEMAX“ ist ein Chemiewettbewerb des Dechema e.V. mit Sitz in Frankfurt. Der Verein verfolgt das Ziel, Schüler an die Themenfelder Chemie, Biotechnologie und Prozesstechnik heranzuführen. Neben dem jährlich stattfindenden Wettbewerb bietet der Dechema e.V. auch Veranstaltungen zur Berufsinformation und Berufsorientierung an. Der Wettbewerb 2015 steht unter dem Thema „Chemie rund um den Körper des Menschen“. In der ersten Runde mussten die Schüler über einen Zeitraum von acht Wochen, verschiedene Rechercheaufgaben zur Chemie des menschlichen Körpers zu Hause lösen. In der zweiten Runde stehen Experimente auf dem Programm, die durchgeführt und ausführlich ausgewertet werden müssen.

Die Karl-Rehbein-Schule (KRS) beteiligt sich zum zweiten Mal an dem Dechemax-Wettbewerb. In diesem Jahr erreichten sechs Teams mit insgesamt 20 Schülern die Qualifikation für die zweite Runde, darunter: Pauline Arnhold, Antonia Heine, Zoe Wohlleben aus der Klassenstufe 7 und Mia Baumann, Berina Hasanovic, Moritz Pfau sowie Anke Sturm aus der Klassenstufe 9. Unter den Teilnehmern der Einführungsphasen waren Nicky Aghaei, Anselm Angert, Christopher Dowling, Curtis Elpelt, Kristina Krank, Alexander Kuhne, Tobias Merschrod, Henrik Mentzer, Valeria Mixa, Kevin Przywara, David Schulz und Janine Wagenbach erfolgreich in der ersten Runde. Antonia Pfau (Q2) qualifizierte sich nach ihrer erfolgreichen Teilnahme an der zweiten Runde 2014 auch in diesem Jahr.

Darauf führten die Chemiker die Experimente zur zweiten Runde durch. Dabei wurden Aspirin®, Aspirin® Protect und das Enzym Katalase aus Schweineleber experimentell untersucht. Schulleiter Jürgen Scheuermann nutzte den Versuchstag um die Nachwuchschemiker für das bisherige Engagement zu loben und für die Auswertung der Versuche zu motivieren.

 


Tage voller Experimente

Leistungskurs Chemie auf Exkursion an der Technischen Universität Clausthal

Hanau, 27.01.2015

Der Chemieleistungskurs der Q3 präsentiert sich gut gelaunt und um zahlreiche laborpraktische Erfahrungen reicher. Hinter den Schülern der Karl-Rehbein-Schule (KRS) liegen zwei gut gefüllte Tage voller Theorie und Experimente zum Themengebiet der Thermodynamik an  der Technischen Universität Clausthal (TU Clausthal).

Im Chemieunterricht der gymnasialen Oberstufe spielen Experimente aus diesem Themengebiet eine entscheidende Rolle. Gemäß den Handreichungen sind die Begriffe „Innere Energie“, Enthalpie, Entropie und freie Enthalpie klar voneinander abzugrenzen und Berechnungen dieser Größen durchzuführen. Darüber hinaus begegnen uns Begriffe aus der Thermodynamik, beispielsweise in Form von  Energiewerten auf Schokoladentafeln, im Alltag. Zur Vertiefung dieser Inhalte wurden unter Leitung von Dr. Adams und Dr. Langhoff vom Institut für Physikalische Chemie der TU unter anderem Experimente zur Bestimmung der spezifischen Wärme von Eisen und Kupfer sowie zur Bestimmung der Aromatisierungsenthalpie von Toluol durchgeführt. Ferner wurde die Energiewertangabe auf einer Schokoladentafel experimentell überprüft.

Neben Experimentalpraktika nehmen Schüler der KRS seit nunmehr zweieinhalb Jahren auch an anderen Angeboten der TU teil. So zum Beispiel am „Treffpunkt Chemie“, einer jährlichen Studieninformationsveranstaltung mit laborpraktischen Anteilen und am „Regionalseminar Niedersachsen zur Internationalen Chemieolympiade“.

 
Der Chemieleistungskurs der Karl-Rehbein-Schule hat seine Kenntnisse an der Technischen Universität Clausthal vertieft.


 


 

KRS-Jugend forscht AG im Umicore-Land

Hanau, 4.12.2014


Im Jugend forscht-Regional-Wettbewerb 2012/13 hatte die Jugend-forscht-Chemie-AG den zweiten Platz in der Junioren-Abteilung Schüler experimentieren erzielt. Durch diesen Erfolg war Umicore auf die Arbeitsgemeinschaft der Jungforscher aufmerksam geworden und entschloss sich, sie mit einer großzügigen Spende zu unterstützen. Dies trug dazu bei, dass die beiden im Wettbewerb 2013/14 an den Start gegangenen Schüler-experimentieren-Gruppen auch materiell gut ausgestattet waren und die ersten beiden Plätze holten.
Um den erfolgreichen Jungforschern einen Einblick in das chemische Geschäft ihres Sponsoren zu ermöglichen, wurde die JuFo-AG zu einer Werkserkundung auf dessen Firmengelände eingeladen. Am vergangenen Donnerstagmorgen trafen wir - die Schüler der JuFo-AG zusammen mit den Chemielehrern Esther Meinhardt und Christoph Schmidt - an der Grenze zum Umicore-Land ein.

Am Besucherempfang des Industrieparks Wolfgang wurden wir mit Besucherausweisen ausgestattet und konnten damit in Begleitung von zwei Mitarbeitern der Personalabteilung durch die Drehkreuze zu Gebäude 801 in der Hermann-Schlosser-Straße gelangen. Von der Personalabteilung im 4. Stock aus warfen die beeindruckten Schüler einen Blick auf das riesige Industriegelände und den mächtigen Mitarbeiter-Parkplatz.
Frau Sandra Müller hieß im Namen von Umicore die Jungforscher sehr freundlich willkommen und gab jedem die Gelegenheit, sich zu seinen Eindrücken, Erwartungen und Jugend-forscht-Projekten zu äußern. Beim Besuch in den von Herrn Dr. Karch geleiteten Forschungslaboren konnten wir erfahren, dass der Schwerpunkt der Forschung bei Umicore in der Herstellung von Metallkomplex-Lösungen liegt, die von weiterverarbeitenden Firmen genutzt werden, um z.B. sehr dünne Metallschichten für LEDs, Beschichtungen für Autokatalysatoren oder aggressive Chemotherapeutika für die konventionelle Krebstherapie herzustellen.
Die Schüler erfuhren beim Rundgang durch die Labore, dass die Rezepturen, die später im großen Maßstab eingesetzt werden sollen, zunächst im Mikromaßstab und dann in wachsender Ansatzgröße erprobt werden, bevor die zum Teil sehr teuren Rohstoffe in der vom Kunden gewünschten Menge umgesetzt werden. Besonders beeindruckt haben uns alle die "gloveboxes", das sind Glasabzüge, die von der Umgebungsluft getrennt sind, um einerseits die z.T. sehr oxidationsempfindlichen Metalle vor dem Luftsauerstoff und zum anderen die Mitarbeiter vor den teilweise sehr giftigen Stoffen zu schützen. Damit die Chemiker in den Apparaturen in diesen abgetrennten Gasräumen arbeiten können, gibt es Paare von langärme- ligen Handschuhen, die in die Abzüge hineinragen. Bei Überdruck stehen sie nach außen von der Glaswand ab und erzeugen den gespenstischen Eindruck, sie würden nach den vorbeigehenden Schülern greifen.
Durch einen Teil der Produktionsanlagen wurden wir vom Produktionsleiter Herrn Beyerle geführt. Die Kinder bestaunten die Vielzahl an verschiedenfarbigen großen Rohrleitungen und Reaktionsapparaturen, die teilweise über zwei Stockwerke reichen. Wir durften um die ganzen Apparaturen herum- klettern und einen Blick in einen Reaktor werfen, in dem sich eine blutrote Suppe bewegte, die als Palladiumacetat-Lösung vorgestellt wurde. Die für die Herstellung benötigte Essigsäure hing auch in der Luft; sie umfing uns schon am Halleneingang und wurde mithilfe von Björns gutem olfaktorischen Gedächtnis gleich identifiziert.

Herr Beyerle erkläre den Kindern die Reaktionen und Trennverfahren in leicht verständlichen Worten und beantwortete alle interessierten Nachfragen. Die Frage nach einem Fachbegriff definierte Felix uns so: "Da, wo nix drin ist." Welcher Fachbegriff war hier wohl gemeint? Richtig, das Vakuum. Manche der hier hergestellten Salze werden im Vakuum getrocknet, weil da eben noch nichts drin ist und somit für das Lösemittel mehr Platz in der Gasphase vorhanden ist.
Auch das fertige Produkt, das in Fässern zur Abholung bereit stand, durften wir in Augenschein nehmen. So richtig attraktiv sahen diese Salze nicht unbedingt aus, einige waren zwar leuchtend grün oder gelb, aber unser Palladiumacetat sah aus wie feiner feuchter Sand.
Es soll allerdings auch gar nicht für dekorative Zwecke eingesetzt werden, denn wer schaut sich schon einen Katalysator unterm Auto von innen an? Da in diesem Teil der Anlage nicht nur Palladiumsalze, sondern auch Platin mit einem aktuellen Marktwert von ca. 31€ je Gramm (!) verarbeitet wird, gibt es strenge Sicherheitskontrollen für die Mitarbeiter beim täglichen Verlassen der Anlage. Auch wir mussten durch diese Schleuse und uns mit Metalldetektoren untersuchen lassen, ähnlich den Sicherheitskontrollen am Flughafen.
Zurück in der Personalabteilung bei Frau Müller berichteten die JuFos beeindruckt von ihren Erlebnissen.
Frau Müller sagte, sie sei "von den Jugendlichen mindestens so beeindruckt wie diese von unseren Labors und Anlagen". Das hören wir gerne, denn einen Ausflug ins Umicore-Land möchten wir gerne wieder mal machen dürfen.

So wichtig, wie es für das Englischlernen ist, tatsächlich einmal die gelernte Sprache in einem englischsprachigen Land auszuprobieren und zu erleben, wie wertvoll es ist, sich in der Fremdsprache verständigen zu können, so wichtig ist es für die Chemie-Schüler zu erleben, wie unabdingbar die chemischen Kenntnisse und auch die chemische Fachsprache sind, um sich in der chemischen Forschung und Produktion über angestrebte Stoffeigenschaften und geplante Prozesse verständigen zu können.
Vielen Dank an die Firma Umicore und besonders an Frau Müller, die den strengen Vorgaben zum Trotz die Kinder in die empfindlichen Bereiche hat vordringen lassen und uns allen einen unvergesslichen Chemie-Vormittag beschert hat!
Esther Meinhardt

 


 

Chemiker der KRS beim Vorbereitungsseminar

Hanau, 05.07.14

Statt eines entspannten und ausgedehnten Wochenendes nahmen einige Chemiker der Karl-Rehbein-Schule (KRS), darunter Lukas Dentler (Ef), Annika Koch (Q2), Antonia Pfau (Eg), Lando Polzin (Q2) und Emil Schwarz (Ef) an einem Vorbereitungsseminar zur Internationalen Chemieolympiade (IChO) 2015 in Clausthal-Zellerfeld teil.

Zum dreizehnten Mal veranstaltet das Institut für Anorganische Chemie der Technischen Universität Clausthal (TU Clausthal) unter Leitung von Herrn Prof. Dr. A. Adam ein dreitägiges Vorbereitungsseminar zur IChO. Das Seminar beinhaltet Vorlesungen zu den Bereichen der Anorganischen, Organischen und Physikalischen Chemie sowie mehrere Experimentalpraktika. Darüber hinaus steht eine Exkursion in ein ortsansässiges Industrieunternehmen in Clausthal-Zellerfeld auf dem Programm. Ziel der Veranstaltung ist es ausgewählten Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase und Qualifikationsphase, die bereits über solide Grundlagen im Fach Chemie verfügen, eine fachliche Vertiefung ihrer Kenntnisse zu ermöglichen. Ferner sollen den Nachwuchschemikern Strategien zur Lösung der Wettbewerbsaufgaben für die IChO 2015 vermittelt werden. Nach Rückmeldungen der Rehbeiner war der Aufenthalt in Clausthal sehr abwechslungsreich und damit eine sinnvolle Alternative zum entspannten verlängerten Wochenendende in der Heimat.
 


Kompetente Beratung

Hanau, 30.01.13

Die Abiturprüfungen an der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) rücken immer näher und damit auch die Frage nach dem beruflichen Werdegang. Viele KRS-Oberstufenschüler der Q4 sind sich noch unsicher, welchen Weg sie mit der Allgemeinen Hochschulreife einschlagen möchten.  Das Internet und die Studieninformationstage verschiedener Universitäten sollen den Entscheidungsprozess erleichtern, führen bei den Schülern jedoch häufig zu noch mehr Unsicherheit.

Einen etwas anderen Weg beschreitet die Technische Universität Clausthal (TU Clausthal). Hier finden einmal jährlich Laborpraktika statt, in denen interessierten Schülern aus dem gesamten Bundesgebiet die verschiedenen chemischen Institute vorgestellt werden. Das Besondere dabei ist, dass die Teilnehmer in jedem der Institute eine Auswahl typischer Experimente selbst durchführen und dabei zu jeder Zeit Fragen an die betreuenden Chemiestudenten und Dozenten der TU Clausthal richten können.

In diesem Jahr besuchten die Rehbein-Chemiker beider Leistungskurse (Q4) erstmals die zweitägige Veranstaltung an der TU Clausthal. Die waren von der guten Vorbereitung der Praktika, der kompetenten Beratung vor Ort und den aufgeschlossenen Dozenten sehr angetan. Einziger Härtetest für die Rehbeiner waren die arktischen Außentemperaturen im Harz.

 


 


Dem Taschenwärmer auf der Spur

Rehbein-Schüler belegen hervorragende Plätze beim Wettbewerb „Chemie – mach mit!“


In dieser Runde des hessenweiten Experimentalwettbewerbs „Chemie – mach mit!“ gelang es den Rehbein-Schülern erneut, vordere Plätze zu belegen. In der Jahrgangsstufe 9 erreichten Katrin Schwarz und Vanessa Eisenhofer als Team einen hervorragenden 2.Platz. Besonders freuten sich die Chemielehrer der KRS über den Gewinn des Förderpreises durch den Schüler Jannik Kühn. Der Förderpreis zeichnet herausragende Arbeiten von Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 aus, da der Wettbewerb eigentlich nur für die Klassen 7-10 vorgesehen ist. Umso mehr erfreut das von Jannik geleistete Engagement und sein früh vorhandenes Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen, das er bereits in der Chemie-AG bei Frau Hartnagel unter Beweis stellte.
Sowohl die Platzierungen als auch die im Vergleich zur letzten Runde stark gestiegene Zahl an Gesamtteilnehmern wurden von Schulleiter Jürgen Scheuermann im Rahmen einer kurzen Ansprache gewürdigt. Besonders hervorgehoben wurden die geleistete Arbeit im Team, die Geduld beim Experimentieren und die naturwissenschaftlichen Kenntnisse der Schüler. Aber auch das besondere Engagement des Lehrers Josef Sollich, das dieser auch im Wahlpflichtkurs Chemie immer wieder zeigt, wurde von Herrn Scheuermann hervorgehoben. Im Anschluss wurden die Siegerurkunden und die Teilnahmebescheinigungen überreicht. Thematisch beschäftigten sich die Schüler mit der Funktion von Taschenwärmern, die in den letzten Jahren sehr beliebt geworden sind. Neben deren Funktion wurden auch eigene Taschenwärmer getestet und produziert. Weiterhin wurden verschiedene Materialien auf ihre Eignung, Wärme „freizulassen“ und zu speichern, hin überprüft. So konnten die Schüler ihre Kenntnisse in den Bereichen theoretische und angewandte Chemie überprüfen und ausbauen.
Dem großen Interesse der Schüler am Fach Chemie soll laut Herrn Scheuermann auch im folgenden Schuljahr Rechnung getragen werden. So wird die Schule neben dem lehrplanmäßigen Chemieunterricht weiterhin Wahlkurse mit experimentellem Schwerpunkt, die Chemie-AG für die Klassen 5 und 6 sowie die Unterstützung bei Vorhaben zum Wettbewerb „Jugend forscht“ anbieten.


 



 

Suche nach der sauberen Energie

28.11.05

Die Brennstoffzelle als Lösung? - Vortrag für Rehbein-Schüler

Über moderne Aspekte der Energiegewinnung und Energieumwandlung referierte im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Partnerschaft Schule und Industrie" Dr. Ralf Zuber vor Schülern der Chemie- und Physikkurse des Karl-Rehbein- Gymnasiums über Entwicklungen auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologie. Als Mitarbeiter der Firma Umicore, gab der Referent zunächst einen Überblick über verschiedene Typen von Brennstoffzellen. Allen gemeinsam ist, dass sie den Prozess der Umsetzung von Wasserstoff mit Sauerstoff zur Energiegewinnung nutzen. Als Endprodukt dieses Vorgangs entsteht Wasser, umweltproblematische Treibhausgase wie das Kohlendioxid werden bei dem Betrieb von Brennstoffzellen nicht freigesetzt.

Faszination Wissenschaft: Dr. Ralf Zuber von der Firma Umicore vom Industriepark Wolfgang referierte vor Schülern der Karl-Rehbein-Schule

Dr. Zuber konnte den Schülern auch überzeugend darlegen, dass dieses Verfahren der Energiegewinnung im Vergleich zu anderen Methoden mit einem sehr hohen Wirkungsgrad arbeitet, also ein "wasserstoffangetriebenes Auto" aus Sicht der Energienutzung wirtschaftlicher betrieben werden kann, als beispielsweise ein Dieselfahrzeug. Noch sind aber eine Reihe von Problemen zu lösen, bevor die Brennstoffzelle praktisch, z.B. für ein wasserstoffgetriebenes Auto, genutzt werden kann. Das zeigten auch die Fragen der Schüler in der sich an den Vortrag anschließenden Diskussion: Wie löst man das Problem der Abwärme bei diesem Autotyp, wie sicher ist ein wasserstoffgetriebenes Auto, wie weit kann man mit einer Tankfüllung fahren? Wie der Referent zugab, ist hier noch viel zu forschen und technologisch umzusetzen. Die Brennstoffzelle ist eine Möglichkeit der sauberen Energiegewinnung für die Zukunft - wenn auch nicht ganz ohne Umweltbelastung - aber doch wesentlich umweltfreundlicher als die momentan betriebene Verbrennung fossiler Brennstoffe, das war das Fazit der Veranstaltung. Eine positive Bilanz nach dem Vortrag zogen Rehbeinschüler wie auch Chemie- und Physiklehrer: Zwei interessante naturwissenschaftliche Schulstunden im Gespräch mit einem Experten aus der Industrie. Das soll an der Karl-Rehbein- Schule fortgesetzt werden.


 


Karl-Rehbein-Schule (C) 2017
Karl-Rehbein-Schule, Im Schlosshof 2, 63450 Hanau
Tel:(06181)6183-600, Fax:(06181)6183-699, E-Mail:info@karl-rehbein-schule.de