Die Fachschaft Kunst

 

Anne Adler (Kunst und Werken), Christine Biehler (Kunst und Deutsch), Ines Bova (Kunst und Italienisch), Rainer Dissel (Kunst; Sek. I), Max Großmann (Kunst und Politik&Wirtschaft; Fachsprecher Kunst), Jonathan Leo (Kunst und Englisch), Anna Münz-Müller (Kunst und Deutsch), Marcus Pothoff (Kunst), Hami Rezaie (Kunst und Geschichte; Sek. I)

 

Das Fach Kunst ist bewusst anders als die übrigen Fächer im Schulalltag. Es bietet den SchülerInnen Chancen, neue Aspekte ihrer Persönlichkeit kreativ zu entdecken und praktisch und theoretisch auszudrücken. Ziel ist, die SchülerInnen über ästhetische Erfahrungen zu einem bewussten, aktiven und erfüllten Leben in einer demokratischen Gesellschaft zu befähigen. Das Fach Kunst leistet damit seinen eigenen unverzichtbaren Beitrag zur Allgemein- und Persönlichkeitsbildung und zu der Entwicklung von Toleranz und Verständnis für andere Denk- und Erlebnisweisen der eigenen Kultur und fremder Kulturen.
Das Fach Kunst hat hierbei drei Tätigkeitsschwerpunkte: Kunstgeschichte, Analyse von Kunstwerken und praktische Arbeit. Die SchülerInnen sollen hierdurch ebenso ihre fachlichen Fähigkeiten weiter entwickeln, sowie auch ihre soziale Kompetenz und  Selbstkompetenz fördern.
Kunst wird in der Sekundarstufe I und II entsprechend der vom Hess. Kultusministerium herausgegebenen Stundentafel unterrichtet. Die Karl-Rehbein-Schule bietet in der Sek. II dreistündige Grundkurse und immer auch fünfstündige Leistungskurse an.
Praktischen Arbeiten entstehen zu den künstlerischen Bereichen Malerei, Plastik, Grafik, Fotografie, Werbung, Architektur, Design und Neue Medien.

Fachräume und Ausstattung



Die Fachschaft Kunst freut sich darüber seit dem Schuljahr 2013/2014 in den neuen Fachräumen im Hauptgebäude unterrichten zu können. Nach einer langen Planungs- und Umbauphase wurden die Unterrichtsräume, die den Schülerinnen und Schülern der KRS methodisch und fachlich abwechslungsreichen Kunstunterricht ermöglichen, am 16.12.2013 in feierlichem Rahmen eingeweiht.
Interaktive Tafeln, flexible Tischkonstellationen, lichtdurchflutete und klar strukturierte Räume, Verdunklungsmöglichkeiten, neue Arbeitsmaterialien und hochwertiges Mobiliar unterstützen das kreative Potenzial der KRS-SchülerInnen. Dies zeigt sich auch in den vielfältigen Arbeitsergebnissen, die in wechselnden Ausstellungen im Schulgebäude gezeigt- und auch künftig in visueller Form den lebendigen Schulalltag bereichern werden.
Seit dem Schuljahr 2016/2017 sind auch die beiden Fachräume in der Schlossplatzschule mit Deckenbeamern und PC-Arbeitsplätzen ausgestattet worden und ermöglichen so adäquates Arbeiten im Kunstunterricht.
Zwei hochwertige Farblaserdrucker verbessern die Möglichkeiten für Schülerarbeiten im Bereich Neue Medien.


Jahresausstellungen


Einen besonderen Höhepunkt des Schuljahres bildet die Jahresausstellung der Kunst. Sie hat ihre Wurzeln in der Idee des „Showrooms“, findet bereits im fünften Jahr in der Schlossplatzschule statt und bietet Besuchern einen Einblick in die Vielfalt und Qualität der SchülerInnenarbeiten. Hier ein Überblick der bisherigen Ausstellungsplakate und der Themen.
 



LICHT – Lichtkunst, Kunstlicht, Selbst im Licht, weiß – die Farbe des Lichts, Lichtlandschaften, allein im Licht, wo Licht ist, da ist auch Schatten, lichterloh, Lichter, lights, es werde Licht! Das gesamte Leben auf unserem Planeten hat Licht zu seiner Vorbedingung. Welches Fach eignet sich zur Befragung des Lichts als Phänomen besser als das Fach Kunst? Farben, Formen und Ästhetik sind undenkbar ohne die Reflexion des Lichts. Die Bezugsfelder sind denkbar groß und boten den SchülerInnen zahlreiche Anknüpfungspunkte für ihre Auseinandersetzungen. Es entstanden Lichtinszenierungen, Farbcollagen, fotografische Arbeiten, Gemälde und Papierarbeiten.
 


MÄRCHEN & MYTHEN - Bestimmte Erzählungen sind Teil des kollektiven Gedächtnisses vieler Generationen. Sei es der „böse Wolf“, die „gute Fee“ oder der „tapfere Schneider“. Diese Figuren transzendieren moralische Wertvorstellungen und Verhaltensnormen, sind hierbei aber in drollige Erzählungen verpackt. Die mordernen Entsprechungen dieser wundersamen Begebenheiten äußern sich heutzutage unter Jugendlichen als „urban myths“ oder postfaktische Blockbuster. Auch Jugendliche brauchen Rückzugsräume in die Fantasie – einfache Weltordnungen von Gut und Böse. Doch wie realistisch sind sie? Was ist wenn sie brüchig werden? Und welches Thema hätte mehr mit der Brüder-Grimm-Stadt Hanau zu tun? Es entstanden unter anderem Scherenschnitte, Plastiken, inszenierte Fotografien und Farbcollagen.
 


ZEIT - Die verschiedenen künstlerischen Zugänge der SchülerInnen waren sehr vielfältig und aussagekräftig: Wie hat sich Mode verändert? Was gehört in ein Jahr hinein? Welche Verantwortung habe ich für die gesellschaftliche Zukunft? Wie intensiv erlebe ich Zeit? Worauf kann ich noch verlassen? Diese Denkanstöße ermutigen die SchülerInnen im Zuge ihres Heranwachsens dazu, sich als gestaltender Teil der Gesellschaft wahrzunehmen und ihr Leben zunehmend selbstbestimmt zu führen. Die SchülerInnen erstellten unter anderem Fotocollagen, Skulpturen, Modedesign-Arbeiten und Zeichnungen.
 


ZUHAUSE - In Zeiten steigender Unsicherheit – von schnell wechselnden Paarbeziehungen, Berufen, dem Ende von eingleisigen Lebensentwürfen – ist für die meisten Jugendlichen die Familie und damit ein emotionales Zuhause besonders wichtig geworden. Das Zuhause ist die Basis und der Hafen für die Jugendlichen von heute und es lohnt sich dafür einzustehen, dass dieses Zuhause weiterhin erhalten bleibt. Viele SchülerInnen hinterfragten in ihren Arbeiten die ihnen geschenkte gesellschaftliche Komfortzone. So entstanden Collagen, Zeichnungen, ein Environment und Malereien.

 


Veranstaltungen, Projekte und Exkursionen




Die Ergebnisse der Unterrichtsarbeit werden durch permanente Ausstellungen von Malerei, Grafik, Collagen, Videos, Fotografien, Skulpturen und Architekturmodellen in den Fluren und Vitrinen der Schule präsentiert. So wird die Schule ein Präsentationsraum und trägt mit den Zeugnissen kreativen Handelns aus dem Kunstunterricht zur Identifikation im schulischen Alltag bei.

Der einmal im Jahr erscheinende Rehbein-Kalender präsentiert Schülerarbeiten aller Jahrgangsstufen des Kunstunterrichtes. Er wird vom Verein der Freunde der Karl-Rehbein-Schule herausgegebenen und präsentiert ausgewählte SchülerInnenarbeiten aller Jahrgangsstufen.

In den letzten vier Jahren konnte die Fachschaft Kunst Referenten aus künstlerischen Arbeitsfeldern, wie z.B. der Bildenden und Darstellenden Kunst, Architektur, Design und Grafik gewinnen. Sie werden einmal jährlich in Kunst-EXTRA zu einem Gastvortag mit sich anschließender Übung für die Oberstufe eingeladen. Über die einzelnen Veranstaltungen informieren wir weiter unten.



Bereits seit sechs Jahren nimmt die Kunstfachschaft der Karl-Rehbein-Schule an dem Wettbewerb des Lionsclub Hanau Schloss Philippsruhe zur Gestaltung einer Jahreswechselkarte für große Hanauer Industriebetriebe teil. Obwohl viele weitere Schulen beteiligt sind, konnte die Karl-Rehbein-Schule bereits zweil mal den Wettbewerb gewinnen!

Auch das Cover des Jahrbuches der Karl-Rehbein-Schule wird jedes Jahr in Form eines Wettbewerbs von KunstschülerInnen gestaltet.


 

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Kunst- oder Kreativstudium? ... zukunft@kunst.de


Welche Möglichkeiten bieten sich mir als Kunst- oder Designbegeisterte nach der Schule? Gibt es eine Ausbildung, wenn ich mein künstlerisches Talent mit pädagogischen oder therapeutischen Inhalten verknüpfen möchte? Möchte ich frei oder angewandt, beispielsweise als Industrie-, Produkt- oder Modedesigner arbeiten?
Ob als Maler, Web-Designer oder Schmuckgestalter– das Berufsfeld Kunst und Design bietet vielfältige Möglichkeiten. Die Modalitäten sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich, die Studienplätze sind hart umkämpft. Umso wichtiger ist es, früh über die beruflichen Möglichkeiten Bescheid zu wissen.
Für die beiden Kunst-Leistungskurse und interessierte OberstufenschülerInnen bot die Kunstfachschaft in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal die Veranstaltung zukunft@kunst.de an, die sich jährlich im Frühjahr mit wechselnden Gästen wiederholt.
Die Fachschaft Kunst lud dafür vier „Expertinnen“ ein. Sie stellten bei Tee und Kuchen in zukunft@kunst.de eine Auswahl an Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten vor, boten einen spannenden Einblick in ihre Bewerbungsmappen und zeigten, wie der Einstieg gelingen kann.

Die ehemaligen KRS-Schülerinnen Barbara Hoff, Marijke Jacobs , Anna Maxeiner und Alicia Stock waren nur zu gerne bereit von ihren Erfahrungen zu berichten. Barbara Hoff, erläuterte die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an der Zeichenakademie, Hanau.
Marijke Jacobs, die mittlerweile selbst Kunstpädagogik für das Lehramt an Gymnasien an der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt studiert, begeisterte die SchülerInnen mit ihrer Vorstellung eines Lehramtsstudiengangs für das Fach Kunst. Anna Maxeiner beeindruckte mit ihrer breitgefächerten und unkonventionellen Mappe die Zuhörer, sie studiert Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.
Auch Alicia Stock, die an der privaten european school of design in Frankfurt  Kommunikationsdesign studiert, präsentierte ihre Bewerbungsmappe und einige aktuelle Studienarbeiten.
Die größte Hürde für alle Kunst- und Designstudiengänge, so ein Ergebnis des Gesprächs, sind die Auswahlverfahren. Hierfür ist meist eine Mappe mit künstlerischen Arbeitsproben in Form von Collagen, Skizzen oder Fotografien erforderlich. Diese Mappe ist entweder die Eintrittskarte zur oder Bestandteil der künstlerischen Aufnahmeprüfung, welche dann wiederum über die Zulassung zum Studium entscheidet. Die Frauen hatten ihre Mappen mitgebracht und die SchülerInnen konnten persönliche Fragen stellen; denn schon im letzten Jahr der Schule kann mit Unterstützung der Kunstlehrkräfte der KRS daran gearbeitet werden.

Christine Biehler, Max Großmann und Anna Münz-Müller


 

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"Kunstwoche" in der Bücherei vom 15.05.-19.05.2017

Die Fachschaft Kunst lädt alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 herzlich ein, in der Woche vom 15.05.-19.05.17 zu den gewohnten Öffnungszeiten der Bücherei an der 1. Kunstwoche in der Bibliothek teilzunehmen.

Es besteht die Möglichkeit, an einem Kunstquiz teilzunehmen und neu entstandene Kunstwerke aus dem Kunstunterricht zu bestaunen.

Viel Spaß!

Eure Fachschaft Kunst


  Dieses Plakat haben gestaltet: Lennart Eikam & Kai Neubert, Klasse 6e

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Workshop mit Designerin: PLAKATALYSATOR

Hanau, 20.02.17

Ein gutes Plakat zu erstellen ist gar nicht leicht – wie schafft man einen Eyecatcher? Wie kann man mit Text und Bild spielen und trotzdem reduziert und prägnant sein? Die Grafikdesignerin Sophia Hirth aus Offenbach wurde von der Stiftung Deutsches Designmuseum ausgewählt und von BildungsCent e.V. finanziert mit dem Leistungskurs Kunst von Frau Biehler die Grundlagen der Plakatgestaltung an eigenen Werken zu erarbeiten. Durch eine enge Materialauswahl, ein knackiges Thema und fundierte Beratung entstanden innerhalb eines Nachmittags zum Thema ‚Upcycling’ viele vorzeigbare Werke, auf die die SchülerInnen stolz sein können. Der ein oder andere Schüler kann seine Arbeit sogar in die Mappe, die für die Aufnahme eines künstlerisches Studiums vorzulegen ist, integrieren. Der kreative Nachmittag war ein voller Erfolg!


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Ecodesign im Kunstunterricht

Hanau, 20.02.17

Ökologisches Design orientiert sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Ziel ist es mit intelligentem Einsatz der verfügbaren Ressourcen einen möglichst großen Nutzen für alle Beteiligten bei minimaler Umweltbelastung und unter sozial fairen Bedingungen zu erreichen. Die Schüler des Leistungskurses Kunst von Frau Biehler haben sich mit den Prinzipien des Ecodesigns beschäftigt und sich von Umweltaspekten in der Entwicklung eigener Produkte leiten lassen:
Lampen sollten es werden, bei deren Bau Abfälle so wiederverwertet werden, dass daraus ein attraktiver, energiesparender Lichtkörper entsteht. Man hat sich umgeschaut: Folienverpackungen aus dem gelben Sack wurden gereinigt, Milchtüten geschnitten und vernäht, abgelegtes Spielzeug mit Kabeln durchzogen und zum Leuchten gebracht, altes Besteck wiederverwertet, mit Wollresten und Joghurtbechern Kronleuchter gebaut. Eine Schülerin hat Altglas geschliffen, eine andere hat Trockenpflanzen verwebt, sogar alte Schuhsohlen sind zum Einsatz gekommen! Vierzehn Objekte sind entstanden, Hängelampen, Stehleuchten, Barbeleuchtung und Kinderzimmerlampen - jede hat eine einzigartige Form und schafft eine andere Lichtatmosphäre.
Die TeilnehmerInnen freuen sich auf die offizielle Eröffnung der neuen Cafeteria am 8. Mai. Bei diesem Anlass, bei dem die Schulgemeinde und Vertreter der Stadt zugegen sein werden, werden die Lampen zusammen mit den begleitenden Plakaten in einem wunderbaren Ambiente präsentiert.
Der Upcyclingprozess, in dem die SchülerInnen aus ehemals Unwertem Wertvolles geschaffen haben, kann und sollte Schule machen. Danke an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung das Programm KlimaKunstSchule fördert und dem Kurs die Kosten für die Lampen erstattet hat.

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Schüler forschen über Transkulturalität im Kunstunterricht

Hanau, 20.02.17

Wir haben gewonnen! Die Justus-Liebig-Universität Gießen schrieb 2016 in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung sieben Projekte zur Entwicklung transkultureller Perspektiven im Kunstunterricht an Schulen aller Schularten und -stufen aus. Die Projektskizze von Frau Biehler wurde ausgewählt und ein Grundkurs Kunst durfte sich im Regelunterricht mit kultureller Vielfalt beschäftigen und wurde dabei finanziell unterstützt.
Gegen den umstrittenen Begriff der Leitkultur setzten die SchülerInnen kreativ und humorvoll Bilder, die das auf den Punkt bringen, was sie bereits leben: die Kultur- und Wertevermischung, die die Gruppe der 29 SchülerInnen so bunt und unser Land so reich macht.
Drei Wochen wurde gearbeitet, der Werkraum verwandelte sich zum Fotostudio. Von der Donald-Trump-Perücke bis zum Deutschlandstaubwedel, vom Football bis zur Brezel – man verkleidete sich mit Lust und Laune und die unterschiedlichsten Objekte kamen beim Shooting zum Einsatz.
Entstanden sind ungewöhnliche Fotografien, Fotocollagen, persönliche Kultursteckbriefe und REMIX, eine Fotoserie zum Thema kulturelle Vermischung. Wir sind stolz: Der Prozess und die Ergebnisse werden in der Fachzeitschrift ‚Kunst und Unterricht’ einer großen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Tiefer Einblick in die zeitgenössische Kunst

02.03.11

Fotografie-Künstlerin Annegret Soltau besucht die Karl-Rehbein-Schule

Auf Einladung der Fachschaft Kunst der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) präsentierte die Darmstädter Künstlerin Annegret Soltau im Rahmen einer Kunstdoppelstunde einen multimedialen Vortrag zu ihrem künstlerischen Werk. Vor dem Hintergrund den Gymnasiasten einen attraktiven und innovativen Kunstunterricht zu ermöglichen, leitete der Schulleiter Jürgen Scheuermann die Veranstaltung in der neuen Schlossplatzschule ein. Im Präsentationsraum der Zweigstelle erläuterte Soltau ihren ungewöhnlichen künstlerischen Blickwinkel einem interessierten Publikum.

Im Anschluss an diesen illustren Vortrag konnten zwei Schüler der Schule an einer Lehraktion mit der Künstlerin teilnehmen. Am Beispiel einer Umwicklung der beiden Akteure verdeutlichte die Künstlerin ihre kreative Arbeit sehr anschaulich. Die Künstlerin selbst nannte diese Aktion „permanente Demonstration“, besonders intensiv zeichneten sich hier die Spuren der Verbindung auf der Haut der Schüler ab.

Die Darmstädterin näht Fotografien von verschiedenen Menschen zusammen und interpretiert die Idee der klassischen Collage ganz neu. Das Werden und Vergehen des Menschen in unserer heutigen Gesellschaft stehe dabei im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit. Der Mensch präge und gestalte seine Umwelt, wir hinterlassen Spuren im Außen.

Die Geschichte der Bundesrepublik ist auch ein Teil der neueren Kunstgeschichte und hat Künstler wie Annegret Soltau inspiriert und angeregt. Nicht selten hat ihre Arbeit auch für Kritik gesorgt. Einige der Arbeiten der Künstlerin sorgten bisweilen für Erregung beim Publikum. Den Rehbeinern wurde mit dieser Veranstaltung jedenfalls ein tiefer Einblick in die Arbeit von zeitgenössischen Künstlern ermöglicht.

Die Fotokünstlerin Soltau arbeitet als freischaffende Künstlerin. Sie hatte bereits an verschiedenen Hochschulen Lehraufträge, so zum Beispiel an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, an der Technischen Universität Darmstadt und an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg. Ihre Techniken, Materialien und Themen haben sich mit den Jahren gewandelt, von der Malerei und Grafik, hin zum haptischen Zeichnen in Verbindung mit Performance, Foto, Video und Collage bis zu den digitalisierten Leuchtkästen. Die Themen Schnitte und Risse ziehen sich als roter beziehungsweise schwarzer Faden durch ihre gesamte künstlerische Arbeit. Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Reihe Kunst an der KRS sollen folgen. Hinter der Idee jungen Menschen Einblicke in die Entwicklung unserer heutigen Gesellschaft zu vermitteln, steht auch der Ansatz Kreativität zu befördern und auszubauen.

Spontane Performance der Künstlerin Annegret Soltau mit schwarzem Faden: Schüler werden eingewickelt, es bleiben Spuren der Verbindung auf der Haut.


Tag der offenen Tür

Zum diesjährigen Tag der offenen Tür an der KRS, zeigten die Schüler und Schülerinnen zusammen mit ihren Lehrern verschiedene Projekte, die eigens für diesen Anlass konzipiert wurden. So übten Interessierte Porträtzeichnen oder malten in kleineren Gruppen großformatige Bilder auf Leinwand. Ein weiterer Schwerpunkt bildete ein Architekturprojekt von Frau Adler und Frau Münz. Den Schüler/Innen wird im Rahmen der Lernpläne ein umfangreiches Wissen zum Thema Visualisierung und Gestaltung vermittelt. Nach der laufenden Schulrenovierung wird auch der Fachbereich neu strukturiert, so erhält die KRS ein durchgängiges Hängesystem, Ausstellungen mit Schülerarbeiten sind in Planung. Das Erscheinungsbild des Schulkalenders soll aktualisiert werden und die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen gefördert werden.

In den Kunstunterrichtsräumen sind zeitgemäße Techniken wie das Internet im Einsatz. Dank des Vereins der Freunde der KRS wurden Beamer und Notebooks für den Kunstunterricht angeschafft.

 






 



 

Hanauer Adventskalender 2008

Der Hanauer Adventskalender ging in die dritte Runde! Das gemeinsame Projekt der beiden Hanauer Lions Clubs Hanau und Hanau Brüder Grimm unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Kaminsky wurde auch in diesem Jahr wieder von der Hanau Marketing GmbH koordiniert.
Bedingung für die Teilnahme an der Lotterie "Hanauer Adventskalender 2008":
Die Ausspielung umfasste maximal 8.999 Adventskalender mit fortlaufenden Gewinnnummern. Jeder gezogenen Losnummer wurde ein Gewinn zugeordnet, der sich unter oder auf der Rückseite des betreffenden Kalendertürchens verbirgt. Jede Losnummer konnte nur einmal gezogen werden. Die Ziehung erfolgte unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Gewinnnummern für den genannten Kalendertag wurden im Hanauer Anzeiger, Stadtladen Hanau und www.hanau.de veröffentlicht.
Bei den Gewinnen handelt es sich um Sachpreise und Gutscheine. Umfang, Ausführung und Qualität der Preise richtet sich nach den Festlegungen der Sponsoren. Eine Barauszahlung der Gewinne erfolgt nicht. Die Gewinngutscheine können im Stadtladen Hanau, Rathaus gegen Vorlage des Adventskalenders abgeholt werden. Mit der Aushändigung des Gewinns gilt dieser als angenommen. Gewinne, die nicht bis zum 31. Januar 2009 abgeholt werden, verfallen. Ein Versand von Gewinnen erfolgt nicht. Eine Gewährleistung ist ausgeschlossen. Die Mitglieder der Lions Clubs Hanau und Hanau Brüder Grimm sind von der Beteiligung ausgeschlossen Dieses Jahr hatte die Karl Rehbein Schule die Ehre.

Verkaufsstart:
Der offizielle Verkaufsstart ist der 25.10.2008 ab 10.00 Uhr auf dem Marktplatz mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky.

Verkaufspreis:
5,00 Euro pro Adventskalender. Der Erlös der Aktion kommt Hanauern Jugendprojekten zu Gute.


Motiv des Hanauer Adventskalenders 2008. Gemalt von Lena Blaschke.
 

 



Lena Blaschke mit dem Auswahlgremium des Hanauer Lions Club.


 


 


Karl-Rehbein-Schule (C) 2017
Karl-Rehbein-Schule, Im Schlosshof 2, 63450 Hanau
Tel:(06181)6183-600, Fax:(06181)6183-699, E-Mail:info@karl-rehbein-schule.de