Wir wünschen allen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr
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Über Uns
Unser Leitbild
Wir sind werteorientiert, praxisbezogen, international und leistungsorientiert und bieten in der Gemeinschaft der KRS, in der das soziale Miteinander im Vordergrund steht, ein erfolg- reiches Lernen und Arbeiten bis hin zum Abitur.
Große Bandbreite - individuelles Lernen
Die Karl – Rehbein – Schule zeichnet sich durch ein umfassendes gymnasiales Angebot mit besonderen Schwerpunkten in den Naturwissenschaften, den Fremdsprachen, im gesell-schaftlich – ökonomischen, musischen und sportlichen Bereich aus. Jährliche Schüleraus-tauschprogramme mit Dartfort, Lyon, Victoria/Spanien, Vicenza/Italien und Sen/China sowie das Sprach- zertifikat DELF ergänzen den Fremdsprachenunterricht. Viel beachtete Erfolge feiern großes Orchester, Chöre, Blechbläser, Flötenkreise und Big Band in Hanau und im Ausland. Die KRS ist Sportleistungszentrum, kooperiert mit dem Ruderclub Hassia, der Turngemeinde, dem Tennis und Hockey Club und stellt siegreiche Mannschaften bei "Jugend trainiert für Olympia". Außerdem unterstreichen Programme zur Hochbegabtenförderung in der Pfiffikus – AG und dem EFO-Club, zum sozialen Lernen (Meditation) und die Teilnahme am europäischen Bildungsprojekt Comenius die Leistungsfähigkeit dieses traditionsreichen Gymnasiums.
Wir sind ein Gymnasium in der Brüder-Grimm-Stadt Hanau mit 1790 Schülerinnen und Schülern.
Wir beginnen in der Jahrgangsstufe 5 mit Englisch als erste Fremd- sprache. Es folgen in der Jahrgangsstufe 6 Französisch oder Latein als zweite Fremdsprache und in Jahrgangsstufe 8/9 wahlweise Latein, Französisch, Italienisch, Spanisch, Business-Englisch sowie Informatik, Chemie-Praktikum und Physik-Praktikum. Zusätzlich gibt es eine Russisch und Chinesisch AG .
Herr Scheuermann, Schulleitung
Herr Schnabel,
stellvertretender Schulleiter
In einer Fülle von Arbeitsgemeinschaften werden Neigungen geweckt, gefördert, vertieft und ergänzt das Pflichtangebot: Einzelchöre Schulchor; Bläsergruppe, Schulorchester, Kammer- musikgruppe, Big Band, Konzert- und Opernfahrten. Kinderbühne, digitale Medienproduktion, Töpfern und Foto- graphieren. Handball, Volleyball, Basketball, Rudern, Hockey, Astronomie, Mathematik, Biologie, Physik und Schachspiel. Eine Liste aller AGs die in diesem Schuljahr zu Stande gekommen sind, finden sie
hier.
Wir nehmen teil an nationalen Wettbewerben und stellen viele Preisträger: Mit Rudern und Hockey bei "Jugend trainiert für Olympia", Fremdsprachenwettbewerbe, Fabulier- und Vorlesewettbewerbe, "Jugend forscht", Wettbewerbe in Mathematik und Naturwissen-schaften, Chemieolympiade.
In der Einführungsphase, dem ersten Jahr der Oberstufe, wird ein 14-tägiges Betriebspraktikum durchgeführt. Es sollen vor Ort erste Eindrücke vom Wirtschaftsleben gewonnen werden.
Als Leistungskurse in den Qualifikationsphase, dem zweiten und dritten Jahr der Oberstufe, bieten wir an: Deutsch, Englisch, Latein, Französisch, Musik, Kunst, Politik und Wirtschaft, Geschichte, Erdkunde, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik und Sport. Die Leistungskurse des aktuellen Schuljahrs finden hier.
Herr Henschel, Studienleiter
Der "Verein der Freunde der Karl-Rehbein-Schule e.V." hat in Jahrzehnten seines Bestehens durch beachtliches Spenden- und Beitragsaufkommen eine Vielzahl zusätzlicher An-schaffungen für den Unterricht ermöglicht.
Was wir wollen
Wir wollen, dass unsere Schule eine Bildungsstätte für anspruchsvolles Lernen ist und sich die Jugendlichen mit ihrer Schule indenfizieren können. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, haben wir unsere über Jahre geprägten Erfahrungen und Vorstellungen von gymnasialer Bildung für heute und morgen in den Fachbereichen formuliert. Die Ergebnisse sind Grundsatz unseres Schulprogramms für Sprachen und Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik, für die Gesellschaftswissenschaften, für Kunst, Sport und Musik - innovatorisch pädago- gisches Denken ist unser Zukunftsprinzip . Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zu werteinsichtigem Urteilen und Handeln erziehen und den Zugang öffnen zu ethischen, philosophischen und religionskundlichen Fragen.
Das Prinzip Fördern und Fordern
Das Kollegium der Karl – Rehbein – Schule hat das pädagogische Ziel, jeder Schülerin und jedem Schüler die Förderung zukommen zu lassen, die sie oder er benötigt. Neben der breiten Palette der freiwilligen Arbeitsgemeinschaften steht mit unserer Pfiffikus - Ag ein Instrument zur Verfügung, das für besonderes begabte Schülerinnen und Schüler ein fach- übergreifendes, projektartig organisiertes Angebot bereithält. Themenstellungen aus den Bereichen Deutsch, Englisch und Literatur, aus Philosophie und Physik sowie altgriechisch bieten für die „Pfiffiküsse“ aus den Klassen 5 – 7 besondere Herausforderungen.
Aufgrund des besonderen naturwissenschaftlichen Profils bietet die Karl – Rehbein – Schule im Rahmen des „EFO-Club“s („Entdecken und Forschen“) in den Eingangsklassen Arbeitsgemeinschaften in Chemie, Physik/Astronomie und Biologie an, in deren Mittelpunkt praktisches Arbeiten, die behutsame Heranführung an die Naturwissenschaften und die Entwicklung und Förderung der Neugier und des Entdeckerdrangs steht.
Auf der anderen Seite stellen die Lehrpläne manchmal Schülerinnen und Schüler, ins- besondere vor dem Hintergrund der Verkürzung des gymnasialen Ausbildungsganges auf 8 Jahre, vor Probleme. Förderunterricht in den unteren Klassen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen stützt die Schülerinnen und Schüler bei kurzfristigen Lernschwierigkeiten und gleicht Defizite aus.
In beiden Lernsituationen liegt uns die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternhaus am Herzen.
Mediation und Methodenkompetenz
Disziplinprobleme spielen an der Karl – Rehbein – Schule dankenswerter Weise fast keine Rolle. Dennoch hat eine stattliche Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern eine mehrmonatliche Fortbildung in „Mediation“ absolviert. Die Lehrer sind bereit, in Konfliktfällen zwischen Schülern als Mediatoren den Weg der Verständigung einzuleiten. In den Eingangsklassen finden Projekttage zur Mediation statt, die dazu beitragen, Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen. Die Schulung von älteren Schülerinnen und Schülern als Mediatoren ist im Aufbau begriffen.
Erfolgreiches Lernen setzt Wissen über den Lernprozess voraus. Die Karl – Rehbein – Schule bietet daher in den Eingangsklassen Projekttage zum Thema „Lernen lernen“ an. In thema- tischen Elternabenden werden auch die Eltern in dieses Programm mit eingebunden. Diese Projekte zur Stärkung der Methodenkompetenz münden in höheren Klassenstufen in ein abgestuftes Programm zum Erlernen moderner Präsentationstechniken ein.
Interaktive Tafeln an der Karl-Rehbein-Schule
Eine neue Ära bricht an der Karl-Rehbein-Schule an:
als erste Hanauer Schule erhält sie im Rahmen der Sanierung und Neugestaltung des naturwissenschaftlichen Traktes 12 der hochmodernen interaktiven Tafeln. Die Kreide – Zeit ist damit (fast) vorbei. „In langen konstruktiven Verhandlungen konnte die Stadt Hanau als Schulträger überzeugt werden, dass diese Technik auch in Hanau Einzug halten muss, gerade dann, wenn umgebaut wird“, freut sich der Schulleiter Jürgen Scheuermann. Und dabei handelt es sich wirklich um einen Quantensprung, denn der Unterricht wird sich damit verändern. Dabei wird das, was mit einem elektronischen Stift auf die weiße Tafel „geschrieben“ wird, durch ein Raster feinster Drähte registriert, an einen Computer weitergeleitet, der dann in Echtzeit eben dieses Bild über einen Beamer auf die Tafel projeziert. Der stellvertretende Schulleiter Robert Schnabel ist begeistert: „Die Inhalte, die auf diese Weise präsentiert werden, werden den Unterricht grundlegend verändern: das Tafelbild kann abgespeichert und in der nächsten Stunde wieder aufgerufen oder sogar per e-mail an die Schüler/innen nach Hause verschickt werden. Sogar kranke Schüler lassen sich so mit dem aktuellen Stoff versorgen“. Es ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten, den Unterricht zu bereichern: durch den Internet-Anschluss lassen sich direkt Animationen, veranschaulichende Graphiken, Bilder und vieles mehr direkt in das Klassenzimmer holen. Gerade die Naturwissenschaften werden von dieser Technik profitieren: oft genug war der auf dem Lehrerpult gezeigte Versuch zu klein, um von der letzten Reihe gesehen zu werden. Auch dies gehört der Vergangenheit an: durch kleine Schwanenhalskameras lassen sich noch so kleine Effekte auf die große Leinwand holen. „Damit entgeht uns wirklich nichts mehr“, ist der Schulsprecher Bernd-Ulrich Schüler überzeugt. Mehr noch: beispielhafte Hausaufgabenhefte lassen sich unter die Kamera legen und so der gesamten Klasse präsentieren. Wenn auch das neue System eine hohe Zuverlässigkeit hat, so hat die Karl-Rehbein-Schule doch vorgesorgt: In den Verhandlungen konnte der Schulträger überzeugt werden, die Tafeln mit grünen Flügeln auszurüsten, die mit herkömmlicher Kreide beschrieben werden können. Dann kann der Unterricht auch bei Stromausfall fortgesetzt werden oder der Beamer geschohnt werden, sollte in einer Stunde nur wenig anzuschreiben sein. „Die Anschaffung dieser Tafeln ist eine große Bereicherung für die Karl-Rehbein-Schule und insbesondere für die völlig neu gestaltenen Naturwissenschaften, die an unserem Gymnasium einen hohen Stellenwert genießen, betont die Leiterin des Fachbereichs Christiane Alsheimer. Und in der Tat: mit der Anschaffung betritt die Karl-Rehbein-Schule pädagogisches Neuland und übernimmt damit eine Vorreiterrolle in Hanau.
Neue Medien
Die Karl-Rehbein-Schule ist informationstechnisch hervorragend ausgestattet. Jeder Klassen- und Fachraum verfügt sowohl über einen Intranet- als auch über einen Internetanschluss. Zusammen mit den Mobileneinheiten, bestehend aus Laptop und Beamer, machen sie multi-mediale Präsentationen in jedem Unterrichtsraum möglich. Ferner verfügen wir über zwei komplett ausgestattete Multimedia-Räume, die von jeder Klassen in allen Fächern zum in-dividuellen Arbeiten genutzt werden können. Insbesondere findet die informationstechnische Grundbildung in den Klassen 7 und der Informatik-Unterricht ab Klasse 8 diesen Räumen statt. Kommt es zu einem Belegungsengpass, steht noch ein Informatik-Raum zur Verfügung. Zum individuellen Arbeiten außerhalb des Unterrichts stehen Multimedia-PCs u. a. in der Schülerbibliothek bereit.
Mit der Arbeitsgemeinschaft Medien (raum08.de) steht den Schülern zudem die Möglichkeit offen, die Bereiche Film, Foto und Audio aktiv zu erleben.
Bilingualer Unterricht an der Karl-Rehbein-Schule
2010 startete die Karl-Rehbein-Schule ins „bilinguale Zeitalter“. Im Rahmen eines modularen Modells sollen alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule in den Genuss bilingualen Unterrichts kommen. Einige Antworten auf häufige Fragen zum bilingualen Unterricht an unserer Schule sollen hier gegeben werden.
Was ist bilingualer Unterricht und welche Ziele verfolgt er?
Bilingualer Unterricht steht sowohl für einen erweiterten Fremdsprachenunterricht als auch einen erweiterten Sachfachunterricht. Indem Inhalte verschiedener Sachfächer hauptsächlich in der Fremdsprache erarbeitet werden, soll nicht nur eine erhöhte Sprachkompetenz, sondern auch ein vertieftes Verständnis der Sachfachinhalte erreicht werden. Ein weiteres wichtiges Ziel des bilingualen Unterrichtes ist das interkulturelle Lernen. So fördert die verstärkte Auseinandersetzung mit „fremdkulturellen Inhalten“ nicht nur Sachkenntnis und fremdsprachliche Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, sondern wirkt sich auch positiv auf deren Empathie und Toleranz für „das Andere“ aus.
Wie wird bilingualer Unterricht an der Karl-Rehbein-Schule organisatorisch umgesetzt?
An der Karl-Rehbein-Schule wird bilingualer Unterricht im Rahmen eines so genannten modularen Modells umgesetzt. Dieses Modell bedeutet, dass epochale Unterrichtsphasen mit der Fremdsprache Englisch als Arbeitssprache im regulären Fachunterricht in einem breiten Spektrum an Fächern angeboten werden. Ein modulares Modell des bilingualen Lernens ist einerseits vorteilhaft, da es die zeitlich und inhaltlich flexible Anpassung des bilingualen Unterrichtes an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler erlaubt. Vor allem aber stellen bilinguale Module eine Form des bilingualen Lehrens und Lernens dar, die allen Schülerinnen und Schülern - nicht nur den privilegierten einer einzigen bilingualen Klasse - ermöglicht, die bereichernde Erfahrung fremdsprachlicher Arbeit in einem Sachfach zu machen.
Konkret verfolgt das modulare Modell der Karl-Rehbein-Schule die Zielsetzung, allen Schülerinnen und Schülern in den Jahrgangsstufen 7-9 das Lernen in einem bilingualen Modul zu ermöglichen, und zwar in einem der Fächer, die an der Karl-Rehbein-Schule bilingual unterrichtet werden.
Welche Fächer werden an der KRS bilingual unterrichtet?
Momentan werden an der Karl-Rehbein-Schule bilinguale Module in den Fächern Mathematik, Erdkunde, Politik und Wirtschaft, Geschichte, Chemie, Biologie und Evangelische Religion angeboten.
Welche thematischen Schwerpunkte haben die bilingualen Einheiten?
Prinzipiell werden im Rahmen bilingualer Module Themen unterrichtet, die zur Äußerung in der Fremdsprache motivieren. Darüber hinaus wird darauf geachtet, dass im Rahmen der Erarbeitung der Themen der Einsatz authentischer fremdsprachlicher Arbeitsmittel sinnvoll und möglich ist. Einige konkrete Beispiele für bilinguale Module, die in der Vergangenheit an der Karl-Rehbein-Schule unterrichtet wurden, sind:
„Trade Unions and Codetermination in Germany and England“ (Politik und Wirtschaft)
(Gewerkschaften und betriebliche Mitbestimmung in Deutschland und England)
„Congruence“ (Mathematik)
(Kongruenzsätze)
„The Industrial Revolution“ (Geschichte)
(Die industrielle Revolution)
„The Development of Christianity in Different European Countries“ (Evangelische Religion)
(Die Entwicklung des Christentums in verschiedenen europäischen Ländern)
„Why are there different Climate Zones“ (Erdkunde)
(Warum gibt es verschiedene Klimazonen?)
„The Light Microscope“ (Biologie)
(Das Lichtmikroskop)
Findet bilingualer Unterricht ausschließlich in der Fremdsprache statt?
Nein. Ziel des bilingualen Unterrichtes ist die so genannte funktionale Zweisprachigkeit. Den Einsatz von Fremd -und Muttersprache funktional zu bestimmen, bedeutet etwa, die Fremdsprache kontinuierlich als Unterrichtssprache in Plenarphasen zu verwenden, in Phasen der Erarbeitung diffiziler Texte und Materialien aber möglicherweise auf die Muttersprache als Erschließungssprache zurückzugreifen. Beispiele für das funktionale Zusammenspiel von Fremd- und Muttersprache im bilingualen Unterricht sind:
• Das Lesen fremdsprachiger Texte zur Verarbeitung in der Muttersprache
• Das Lesen muttersprachlicher Texte zur Verarbeitung in der Fremdsprache
• Das Vergleichen von muttersprachlichen und fremdsprachlichen Texten
• Das Formulieren von Thesen in der Muttersprache auf der Basis fremdsprachlicherTexte
• Das Formulieren von Thesen in der Fremdsprache auf der Basis muttersprachlicher Texte
Prinzipiell achten die bilingual unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer beim bilingualen Unterricht darauf, die Schülerinnen und Schüler über so genannte „sprachliche Unterstützungssysteme“ beim bilingualen Lernen zu unterstützen. So werden zum Beispiel muttersprachliche und fremdsprachliche Texte und Materialien kombiniert, die sich gegenseitig ergänzen. Auch wird darauf geachtet, mit Schülerinnen und Schülern das Vokabular zu erarbeiten, das zur Äußerung über das Sachfachthema befähigt.
Welche Rückmeldung geben Lernende und Lehrende bisher zum bilingualen Unterricht?
Generell ist festzustellen, dass sowohl Lernende als auch Lehrende den bilingualen Unterricht bisher vordergründig als große Chance erlebt und wahrgenommen haben. So weisen viele Schülerinnen und Schüler darauf hin, dass der bilinguale Unterricht eine willkommene Abwechslung zum „normalen Unterrichtalltag“ war und dass sie in sprachlicher und fachlicher Hinsicht sehr von diesem profitiert haben. Die häufig geäußerte Sorge, dass gerade schwächere Schülerinnen und Schüler Probleme beim bilingualen Lernen haben könnten, hat sich bisher als weitgehend unbegründet erwiesen, da die Muttersprache beim bilingualen Unterricht keineswegs ausgeblendet wird und das fremdsprachliche Lernen zudem vielfältig unterstützt wird. Darüber hinaus werden bilinguale Einheiten in der Regel nicht mit einer Klassenarbeit abgeschlossen, was dabei hilft, die unbekannte Lernsituation frei und unbeschwert zu erleben.
Lehrende weisen zudem darauf hin, dass im bilingualen Unterricht häufig Schülerinnen und Schüler aktiviert werden, die im „normalen Unterricht“ eher zurückhaltend sind. So Schülerinnen und Schüler, deren Hauptstärken in den Naturwissenschaften liegen, häufig besonders für die Fremdsprache Englisch begeistert, während Schülerinnen und Schüler, welche Stärken in Englisch aufzeigen, dazu motiviert werden, sich in Fächern zu engagieren, die sonst eher nicht zu den „Lieblingsfächern“ gehören.
Lehrende weisen zudem vor allem auf die große Chance hin, dass authentische Materialien genutzt werden können. Da die englische Sprache eine immer größere Bedeutung in nahezu allen Studienfächern und Berufsfeldern spielt, wird der bilinguale Unterricht auch im Hinblick auf die Zukunft der Schülerinnen und Schüler oft als unerlässliche Kompetenzerweiterung gesehen.
Ein kühner Traum geht in Erfüllung
6.10.2011
Ein Haus mit „Wohlfühlcharakter“: Stadt Hanau weiht neue Mensa der Karl-Rehbein-Schule ein
Würde man auf Festansprachen Schulnoten vergeben, dann hätte sich derDirektor der Karl-Rehbein-Schule, Jürgen Scheuermann, eine glatte Eins verdient. Er fasst in kurzen Worten elegant das zusammen, was wohl viele der Ehrengäste, die zur nun offiziellen Einweihung der KRS-Mensa gekommen waren, so oder so dachten: Die Stadt Hanau ist zweifelsfrei um ein architektonisches Juwel reicher. Und dieses neue „Schmuckstück“ steht nun auf dem Gelände der KRS und dient den KRS-Schülern als Speisesaal, Bibliothek und Ruheraum - „mit dem einmaligen Blick auf den Schlossgarten“, wie Scheuermann mit sichtlichem Stolz und auch Dankbarkeit verkündet.
„Unser kühnster Traum wurde damit erfüllt“, so seine Botschaft in Richtung der versammelten Stadtprominenz, angeführt von OB Claus Kaminsky, zahlreichen Stadträten, Stadtverordneten und Ortsbeiräten. Die neue Mensa sei zudem ein Produkt von gelungener Teamarbeit zwischen der Stadt, der KRS, den Planern und den ausführenden Firmen . „Die Stadt hat hier etwas ganz Feines gebaut“, freut sich so Scheuermann und dankt in diesem Zusammenhang eben nicht nur den Verantwortlichen im Hanauer Rathaus, sondern auch dem anwesenden Architekten Krebs für den eigentlichen Zweck-Bau, der „vor Farbigkeit nur so sprüht und das Grundprinzip der KRS, die Transparenz, zum Ausdruck bringt“.
Auch Schuldezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold zeigt sich von der Farbgebung der Mensa-Fenster angetan, auch wenn er bedauert, dass die Farbe Grün doch eindeutig die Oberhand vor der Farbe Gelb besitze. Das gute Konzept aber sorge dafür, dass mittlerweile rund 400 Mittagessen pro Tag über den Tresen gingen, freut sich der Stadtrat. Für weitere Farbtupfer, akustisch wie optisch, sorgten während der Einweihungsfeier die fetzig aufspielende Big-Band der KRS unter der Leitung von Stefan Glück und die Afrika-AG der Klasse 6d mit einem Maskentanz unter Anleitung von Tamara Kpebane.
Überhaupt, so OB Kaminsky wolle die Stadt Hanau der positiven Entwicklung der KRS, die mittlerweile über 1800 Schüler unterrichtet, Rechnung tragen. Von daher sei es trotz der äußerst angespannten Finanzsituationen der Kommunen allgemein und Hanau insbesondere städtische Pflicht, das nun angefangene Werk der Grund-Sanierung des ehrwürdigen Traditionsgymnasium auch zu Ende zu bringen, verspricht Kaminsky. Die Fertigstellung der Mensa sei aber unbestritten einer der dicksten Brocken dieses Vorhabens. Rund drei Millionen Euro, gefördert aus den Mitteln des aufgelegten Konjunkturprogrammes, sind in den Bau der KRS-Mensa geflossen, die, und darüber sind sich die Besucher an diesem Tage einig, zu den schönsten Mensen in ganz Hanau gehört. „Die Altstadt hat damit deutlich gewonnen“, zeigt sich der OB erfreut und lobt zugleich den „Wohlfühlcharakter“, den die Mensa mit ihrer erfolgreich umgesetzten Symbiose zum Schlossgarten zu verströmen weiß. So heißt die Mensa auch fortan „Schlossgartensaal“, dient der Bau nicht nur dem profanen Essenfassen, sondern auch als Veranstaltungssaal für Schul-Vorträge oder -Konzerte.
Nicht nur KRS-Direktor zeigt sich der Stadt gegenüber dankbar, auch die Schüler sind höchst zufrieden mit dem Neubau, können sie sich hier in der Mittagspause in einem angenehmen Ambiente stärken und für einen kleinen Moment entspannen, so der KRS-Schulsprecher. Dafür stehen 148 Sitzplätze auf 800 Quadratmetern zur Verfügung, eingehüllt von einer transparenten Glasfassade, die sich harmonisch an das Schulensemble schmiegt. Eineinhalb Jahre wurde an der Mensa gebaut, nun steht die weitere Sanierung der mitgenommenen Schul- und Klassenräume an. Nach der bisherigen Planung soll die Rehbein-Schule im Jahr 2013 komplett in neuem Glanze erstrahlen. Zunächst aber freut sich KRS-Chef Scheuermann über die symbolische Schlüsselübergabe seitens Kaminsky und Piesold – und den „Schlüssel gebe ich so schnell nicht mehr her“, ist sich Scheuermann sicher.
Symbolische Schlüsselübergabe an den „Hausherren“, Jürgen Scheuermann: Dr. Ralf-Rainer Piesold (links) und Oberbürgermeister Claus Kaminsky freuen sich gemeinsam mit dem Schulleiter über das neue transparente Haus der Karl-Rehbein-Schule.
Nahrung für Körper und Geist
14.12.2010
So bunt wie das Leben an der Rehbein-Schule: Richtfest für neue Mensa
Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist könne hier künftig Nahrung finden, beschreibt Elternbeiratsvorsitzender Klaus Rathmann das künftige Innenleben der neuen Mensa der Karl-Rehbein-Schule (KRS). Zumindest steht nun die Außenhülle des farblich sehr auffälligen Gebäudes, das in seiner Außenfassade „mindestens so vielfältig und so bunt wie das gesamte Schulleben ist“, befindet KRS-Direktor Jürgen Scheuermann. Der eher gedämpfte Applaus beim feierlichen Richtfest für den Mensa-Neubau galt bestimmt nicht der anwesenden Hanauer Politprominenz oder dem federführenden Architekten Harald Krebs sondern war eher den frostigen Temperaturen geschuldet, waren die Hände der KRS-Schüler meist von wärmende Handschuhen umhüllt.
Scheuermann jedenfalls ließ sich von den sibirischen Kältegraden nicht beeindrucken, sei ihm beim Anblick des schmucken Gebäudes schon warm ums Herz geworden. Und mit dem Mensa-Neubau, scherzhaft auch schon „Crystal Palace“ getauft, sei man zudem der Verwirklichung eines Traumes, den er vor rund sechs Jahren angefangen habe zu träumen, ein schönes Stück näher gekommen. Träume, da ist sich der KRS-Chef sicher, seien das Fundament der Zukunft. Von daher sei es auch nur folgerichtig, Gelder in die Zukunft künftiger Generationen zu investieren, so Scheuermann. Rund drei Millionen Euro nimmt die Stadt Hanau aus dem Konjunkturpaket in die Hand, um für die KRS-Gymnasiasten eine neue Speisestätte samt integrierter Bibliothek und Computer-Arbeitsplätzen zu errichten. Etwa 840 000 Euro kommen aus der Hanauer Stadtkasse direkt.
Das neue in grün und rot-gelb gehaltene „Schmuckkästchen“ der KRS wird künftig barrierefrei sein und soll im Frühjahr 2011 in Betrieb gehen. Die Schüler jedenfalls scheinen von „Crystal Palace“ sehr angetan zu sein. Auf die Frage von OB Claus Kaminsky, ob denn die neue Mensa deren Gefallen finde, schallte ihm mit großem Donnerhall ein überzeugendes „Jaaaahhh!“ entgegen. Somit haben sich die Architekten wie auch die ausführenden heimischen Handwerker-Firmen eine glatte Note Eins verdient.
Ein lebendiges und weltoffenes Haus
20.11.2010
Karl-Rehbein-Schule präsentiert sich mit einer Vielzahl an Angeboten zum „Tag der offenen Tür“
Mitsingen, Mitmusizieren und Mitexperimentieren: Die Karl-Rehbein-Schule Hanau präsentierte sich nun zum Tag der offenen Tür mit einer breiten Facette an Angeboten, die über viele Mitmachstationen bis hin zu lukullischen Köstlichkeiten aus aller Herren Länder reichten. Dabei galt es für die vielen interessierten Kinder und Eltern eine Reihe von Attraktionen zu entdecken, die das rund 130-köpfige KRS-Kollegium und eine Vielzahl von KRS-Schülern eigens für diesen Tag auf die Beine gestellt hatten.
Mit Trompeten aber ganz ohne Pauken wurde die Besucherschar von Direktor Jürgen Scheuermann persönlich begrüßt um im Anschluss das KRS-Gebäude und die große Anzahl an Unterrichtsangeboten zu begutachten. Besondere Aufmerksamkeit galt natürlich den neu hergerichteten naturwissenschaftlichen Räumen, die nicht nur modernste Experimentiermöglichkeiten im Stile eines Vorlesesaals bieten, sondern mit ihren interaktiven Tafeln eine besondere Attraktivität in der Hanauer Schullandschaft darstellen. Die Kreidezeit ist hier jedenfalls bereist ad acta gelegt worden. Die neue Mensa, die im kommenden Frühjahr ihren Betrieb aufnehmen soll, konnte zumindest aus der Ferne bewundert werden. Zurzeit wird die verkehrstechnisch gut zu erreichende Rehbein-Schule im Herzen der Stadt völlig auf den Kopf gestellt und grundsaniert.
Daneben aber gab es auch die Sprach-Kompetenz der KRS mit kleinen Spielen zu entdecken oder die Vielzahl von AG’s, wie etwa die „Pfiffikus-AG“ für hochbegabte Schüler oder die „Schach-AG“. Für Knobel-Asse hatten die Mathematiker besondere Tüftel-Aufgaben parat. Kleine Experimente in der physikalisch-chemischen Abteilung wie etwa ein „Pustomat“ sorgten für so manchen heiteren Überraschungseffekt.
Die KRS ist seit kurzem ganz offiziell „Schule mit Schwerpunkt Musik“, verliehen vom Land Hessen. So wurden die Ohren der Eltern und Kinder in den Musikräumen von handgemachter Musik des KRS-Musik-Leistungskurses verwöhnt. Neu im kommenden Schuljahr wird das Angebot einer reinen Gesangsklasse sein, deren Konzept ebenfalls akustisch wie visuell vorgestellt wurde. Die mit der KRS zusammen arbeitende Paul-Hindemith-Musikschule zeigte einmal mehr die räumlichen wie logistischen Vorteile einer Kooperation auf, können künftige KRS-Schüler hier ganz bequem Instrumentalunterricht erteilt bekommen, sofern gewünscht. Denn das große musiksalische KRS-Angebot wie Orchester, Big-Band, Blasorchester oder Chor bietet vielen Kindern eine musikalische Heimat weit über das Schulleben hinaus.
Auch die zahlreichen Sportaktivitäten wie etwa Hockey oder Rudern standen ganz weit oben in der Gunst der Besucher, war das eigens aus den Hallen des Ruderclubs Hassia herbei transportierte Ruderboot eine der Attraktionen im Schulhof der KRS. Auch Hockey- und andere Sportvorführungen zusammen mit kooperierenden Sportvereinen wie die TG Hanau oder der THC Hanau sorgten für einen kurzweiligen wie actionbeladenden Aufenthalt in der KRS.
Informationen aus erster Hand gab es von der KRS-Schulleitung im angeschlossenen Congress Park Hanau, ein Angebot, das zwei Mal für ein volles Haus sorgte. Durst und Hunger brauchte an diesem Tag niemand zu erleiden, hatten die Mitglieder des Förder-Vereins „Freunde der Karl-Rehbein-Schule“ für eine reichhaltig gedeckte Kuchentafel samt Kaffee gesorgt. Damit sich niemand im weiten Rund der Schule verlaufen musste, sorgten Lehrkräfte und Schülerscouts für den nötigen „Durchblick“. Insgesamt präsentierte sich die KRS einmal mehr in allen Fachbereichen als ein sehr lebendiges wie weltoffenes Haus.
Mehr Platz für die Rehbein-Schule
6.10.2010
Schlossplatzgebäude als neue Dependance mit 25 Klassenräumen übergeben – Elternvertreter mahnt fehlende IT-Infrastruktur an
Großer Chor und großes Orchester für die offizielle Inbetriebnahme des Schlossplatzgebäudes: Mit einem kleinen Festakt nahm die Karl-Rehbein-Schule (KRS) das Schlossplatzgebäude gegenüber des Congress Park Hanau endgültig in Besitz. Hanaus Schuldezernent Ralf-Rainer Piesold übergab KRS-Leiter und neuem „Hausherren“, Jürgen Scheuermann, den symbolischen Schlüssel für das Gebäude. Von nun an kann die Schlossplatzschule in vollem Umfang durch die KRS genutzt werden, musste sich das städtische Gymnasium zuvor die Räume mit der Krankenpflegeschule des städtischen Klinikums teilen. Rund 700 Schüler vorwiegend der Mittelstufe können so in 25 Klassenräumen unterrichtet werden. Fünf Millionen Euro hat sich der Main-Kinzig-Kreis den Ausbau von Gymnasialplätzen kosten lassen, um die hohe Nachfrage aus dem Hanauer Umland abdecken zu können. Ein Teil davon ist in die Schlossplatzschule geflossen, die Stadt Hanau hatte zuvor rund 600 000 Euro in Keller und Obergeschoss investiert.
„Ein guter Tag für Hanau und die Karl-Rehbein-Schule“, lobt Scheuermann das Engagement der Stadt, die Schlossplatzschule nun in die KRS komplett einzugliedern. „Das ist eine Investition in die Zukunft und in die Stabilisierung der Hanauer Bildungslandschaft“, geben sich Scheuermann wie Piesold unisono überzeugt. So ist die Schülerzahl an der KRS in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Derzeit werden 1700 Schüler im Herzen der Stadt unterrichtet. „Wir wollen die Schüler im Stadtzentrum haben, beleben sie mit ihren zahlreichen Aktivitäten das Stadtleben ungemein“, so Piesold. Im gleichen Atemzug verspricht Piesold, dass der Mensa-Neubau an der KRS im Mai 2011 beendet sein soll. Die KRS wird derzeit für rund 11,5 Millionen Euro grundsaniert, der naturwissenschaftliche Trakt ist bereits fertig gestellt.
Gibt es für die Inbesitznahme der Schlossplatzschule durch die KRS noch Schokolade von der Schülervertretung für den Direktor, so ist für den Elternvertreter Klaus Rathmann allerdings nicht alles Gold, was da glänzt: Seiner Darstellung nach fehlten ein Kiosk samt Vorratsraum, eine Hausmeisterloge, ein Kommunikationssystem für Notfälle und eine moderne IT-Infrastruktur, spricht Rathmann noch offene Wunden an: „Das Gebäude ist innen auf dem Stand der 70iger Jahre“. Rathmann sieht hier die Stadt in der Pflicht, vielen Worten nun auch Taten folgen zu lassen. Und so kündigt Piesold zunächst an, im Schulhof einen Gingko-Baum pflanzen zu wollen – als Zeichen der Verbundenheit mit dem Stammhaus der KRS, ist dort bereits ein prächtiger Gingko-Baum gewachsen. Dem gesamten Wachstum der KRS aber ist mit Übernahme der Schlossplatzschule vorerst der Boden bereitet.
Symbolische Schlüsselübergabe: Schuldezernent Ralf-Rainer Piesold übergibt KRS-Direktor Jürgen Scheuermann den Schlüssel für die Schlossplatzschule. Die Schülervertreter Jonas Erkan (links) und Sevgi Idil Dagdeden (rechts) freuen sich für alle KRS-Schüler mit
Karl-Rehbein-Schule eröffnet den neuen naturwissenschaftlichen Lehrtrakt – Prominenz aus Politik und Wirtschaft von neuer Gestaltung begeistert
Die neuen interaktiven Tafeln an der Karl-Rehbein-Schule, die gleichsam mit den neuen naturwissenschaftlichen Räumen nun offiziell in Betrieb genommen wurden, sind der Hit bei den KRS-Schülern. Schwamm und Kreide – das war gestern. Ein Mausklick, und die „Tafel“ ist wieder sauber. Allerdings sind die großformatigen Touchscreen-Computerbildschirme nicht das einzige Pfund, mit dem die KRS in ihren für rund 3,1 Millionen Euro renovierten naturwissenschaftlichen Trakt auftrumpfen kann. Kräftig investiert wurde auch in moderne, zeitgemäße Versuchsgeräte, stellenweise ebenfalls computergesteuert oder mit einem Computer kompatibel sind. So können die Schüler in den Fächern Chemie, Biologie und Physik nun nach neuesten wissenschaftlichen Methoden unterrichtet werden – was viele Schüler während der offiziellen Eröffnung des FachraumTraktes vor zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft in anschaulichen Versuchen demonstrierten.
KRS-„Kapitän“ Jürgen Scheuermann sieht das Schulflaggschiff der Stadt Hanau somit wieder auf gutem Weg, ist der erste von insgesamt sechs Sanierungsschritten vollzogen. Mit dem Neubau der Mensa folgt nun Teil zwei der Umbauarbeiten, die bei normalen Schulbetrieb gemeistert werden müssen und wohl noch bis 2013 nicht nur für manchen Umzug erzürnter Regenwürmer auf dem KRS-Gelände sorgen wird. Bis dahin hat die Stadt Hanau zusammen mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket rund zwölf Millionen Euro in die „neue“ KRS gesteckt. Gut angelegtes Geld, wie der „Reeder“ und Hausherr der KRS, Oberbürgermeister Claus Kaminsky während der Eröffnungsfeier anmerkte. Denn das Hanauer Traditionsgymnasium müsse nicht nur für die Zukunft, sondern auch international wettbewerbsfähig gemacht werden.
Bis jetzt verlaufe die Runderneuerung ohne große Reibungsverluste, die neben einer guten Gesamtplanung vor allem auch durch das Entgegenkommen des KRS-Personals, angefangen von Objektbetreuer Herr Zuth über das Sekretariat bis hin zur kooperativen KRS-Kollegschaft tatkräftig unterstützt werde, lobte Kapitän Scheuermann seine Mannschaft. Die Fachlehrer Herbert Bahr, Josef Sollich, Enrico Beyer und Ingo Kronenberger sowie zahlreiche andere Kollegen und auch Schüler hätten beim Einräumen und der Inbetriebnahme der neuen Räume tatkräftig geholfen und mit angepackt: „Vorbildlich“, so Scheuermann.
Die neuen Fachräume für die Naturwissenschaften seien auch ein Akzent hin zu den Naturwissenschaften, betont Schulamtsdirektor Eberhard Luft unter anderem den Umstand, dass an der KRS auch Musik und Sprachen einen hohen Stellenwert besitzen. Fachbereichsleiterin Christiane Alsheimer hob hervor, dass die Naturwissenschaften eine gesellschaftliche Verantwortung für Forschung, Wissenschaft und Lehre erfüllten. Die Schüler nähmen die naturwissenschaftlichen Angebote jedenfalls gerne wahr, wie zahlreiche gut gefüllte AGs für alle Klassen belegten.
So sei die KRS mehr denn je ein „Aushängeschild“ in der Hanauer Schullandschaft, betont Hanaus Schuldezernent Ralf-Rainer Piesold. „Wir sind stolz auf das hier Geleistete“. Vize-Landrat Günter Frenz erinnerte daran, dass von den rund derzeit 1700 Schülern rund 700 aus dem Kreisgebiet die KRS besuchten, was für die Qualität des Gymnasiums am Schlossplatz spräche. Lob kam auch aus dem Mund derer, die schließlich künftig in den stellenweise wie Hörsäle gestalteten Räumen sitzen: Der Sprecher der KRS-Schülervertretung, Cornelius Hansen, erinnerte daran, dass die Sanierung längst überfällig gewesen sei. Umso mehr zu begrüßen seien nun die Baumaßnahmen, auch wenn diese den Schulbetrieb stellenweise beeinträchtigten. Zu gefallen an den neuen Schulräumen wissen so nicht nur die moderne Ausstattung, sondern auch die Farbgebung im Innern mit ihren sanften Rottönen. Die Außenfront allerdings sei sehr trist geraten, schrieb der Schülersprecher den Verantwortlichen ins Lastenheft. „Das Grau in Grau ist nicht gelungen – vielleicht lässt sich da ja noch was ändern“, hofft der Schülervertreter.
Spatenstich zum Baubeginn für die neue Mensa und Schulbibliothek an der Karl-Rehbein-Schule
04.03.2010
Es sei schon ein ganz besonderer Tag, den die Karl-Rehbein-Schule nun mit dem obligatorischen Spatenstich zum Baubeginn der neuen Mensa und Schulbibliothek erleben dürfe, ruft KRS-Direktor Jürgen Scheuermann den Schülern des Hanauer Gymnasiums am Schlossplatz nicht ohne Stolz in der Stimme zu. Nicht nur zahlreiche Schüler samt vieler ihrer Lehrer haben sich im Schulhof versammelt. Mit Pauken und Trompeten des KRS-Blasorchesters wird die gesamte Hanauer Politprominenz, angeführt von Oberbürgermeister Claus Kaminsky samt Vertreter der ausführenden Baufirmen als auch des Architekturbüros Clormann, Neis und Krebs an diesem sehr kühlen Frühlingsmorgen festlich begrüßt.
Scheuermann betont in seiner Festrede, dass sich die Verantwortlichen der Stadt Hanau auch dafür eingesetzt hätten, die Konjunkturfördermittel des Landes Hessen insbesondere für die längst überfällige Grundsanierung der KRS bereit zu stellen. Insgesamt 11,5 Millionen Euro fließen in die Modernisierungsmaßnahmen an der KRS, rund drei Millionen Euro davon werden für den Neubau der Mensa und Schulbibliothek verwendet. 2,1 Millionen Euro kommen vom Land, der Restbetrag wird von der Stadt gestemmt.
In Bezug auf die regen Bautätigkeiten in Hanau gibt sich OB Kaminsky überzeugt, dass es in „Hanau vorangeht“. Das betreffe eben nicht nur das Hanauer Traditionsgymnasium, das derzeit von 1650 Schülern besucht wird. Die KRS, so der OB weiter, sei aber schließlich eines der schulischen Flaggschiffe, die die Brüder-Grimm-Stadt vorzuweisen habe. „11,5 Millionen Euro ist eine gewaltige Summe“, stellt der OB fest. Aber „es war höchste Zeit, dass die KRS nach über 50 Jahren wieder auf Vordermann gebracht wird“, sieht Kaminsky die Investition der Stadt und des Landes Hessen gut angelegt. Insgesamt würden 30 Millionen Euro im Schul- und Kindertagesstätten-Bereich in Hanau investiert.
In die gleiche Kerbe schlägt der Schulsprecher. Er macht die versammelte Politikerriege deutlich darauf aufmerksam, dass die baulichen Missstände an der KRS nicht erst seit gestern bekannt seien. „Die Investition in die Bildung junger Menschen ist die beste Investition, die sie tätigen können“, ruft er unter großem Applaus seitens der Schulgemeinde den politischen Vertretern zu.
Über 2,6 Milliarden Euro nimmt das Land Hessen in die Hand, um die Schulen wieder auf den neuesten Stand zu bringen, erläutert Dr. Ullrich Keilmann vom hessischen Ministerium für Finanzen. Schuldezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold freut auch über die Vergabe von Bauaufträgen an heimische Firmen. „Das sichert Arbeitsplätze“, so der Stadtrat.
Gebaut wird nun bis zum Januar oder Februar 2011. Dann soll die KRS mit der neuen Mensa in Form eines lichtdurchfluteten Kubus ein weiteres architektonisches Juwel beherbergen, das „sich hervorragend in die bereits bestehende Bausubstanz aus den 50er Jahren einfügt“, gibt sich der leitende Architekt Krebs sicher. „Wir bauen für euch Schüler ein freundliches Haus, das in seiner Form und Farbgebung einladend sein wird“, so Krebs weiter. Das dreigeschossige Objekt wird von allen Seiten verglast sein, wobei farbige Glaselemente zwischen transparenten und geschlossenen Paneel-Elementen abwechseln. Die Farbgebung zielt auf den angrenzenden Schlosspark mit seinem alten Baumbestand. Das Erdgeschoss wird 160 hungrigen Schülern Platz bieten, während im ersten Stock durch eine Galerie Raum für Gruppenarbeit oder Seminare besteht. Im dritten Stock jedenfalls wird die Bibliothek untergebracht sein, dreimal so groß, wie die derzeitige Schulbibliothek.
Nach dem ersten Spatenstich werden ab jetzt vor allem Bagger und Bauarbeiter den Innenhof der KRS bevölkern. „Die Mensa wird von Transparenz, Wärme und Nachhaltigkeit geprägt sein“, wirbt Scheuermann schon jetzt um Verständnis für Baulärm und Staub. „Aber am Ende werden die Schüler die großen Gewinner sein“, verspricht der Schulleiter.
Und hier der Ausblick in den Juni 2011.
Die Gebäude der Karl-Rehbein-Schule werden saniert und erweitert
15.05.2009
Für knapp 11,5 Millionen Euro – rund vier Millionen Euro davon stammen aus dem Konjunkturprogramm – wird die Karl-Rehbein-Schule am Schlosspark saniert und umgebaut. Dabei soll nach den Worten von Schulleiter Jürgen Scheuermann und Schuldezernent Ralf-Rainer Piesold (FDP) ein architektonisches Schmuckstück wiederentstehen. Nach der Eröffnung in den fünfziger Jahren gehörte zu den modernsten und attraktivsten Nachkriegsgebäuden. Vor allem bei der der Altstadt zugewandten Fassadengestaltung will man nun die Stilelemente aus der Bauzeit wieder herausarbeiten. Scheuermann spricht außerdem von einem künftigen Campus Karl-Rehbein-Schule und damit von der Verbindung zwischen dem Haupthaus und der dem Congress Park gegenüberliegenden Schlossplatzschule.
Die Karl-Rehbein-Schule wurde 1956 als Realgymnasium für Mädchen gegründet und bis in die siebziger Jahre auch so geführt. Heute besuchen 1500 Jungen und Mädchen das Gymnasium, nach der Umgestaltung, die bis zum Dezember 2012 abgeschlossen sein soll, werden es voraussichtlich bis zu 1900 Schüler sein. Die Sanierung und Erweiterung bedeutet für die sehr in die Jahre gekommene Schule nach den Worten Scheuermanns einen „Quantensprung“. Das sei nicht nur baulich zu verstehen, sondern auch inhaltlich, da die neuen Räume auch eine Verbesserung der Unterrichtskonzepte ermöglichen. So werde die naturwissenschaftliche Ausstattung auf den neusten Stand der Technik gebracht. Neue Medien, elektronische Tafeln, zusätzliche Kunsträume und ein großer Musiksaal eröffnen weitere Möglichkeiten.
Hier einige Bilder unserer Schule
Sekretariat, von links:
Frau Rüfer, Frau Keim, Frau Grimm
Der Schulhof der KRS
Der Schlosspark, unser 2. Schulhof
Karl-Rehbein-Schule, Im Schlosshof 2, 63450 Hanau,
Tel:(06181)6183-600, FAX:(06181)6183-699, E-Mail:info@karl-rehbein-schule.de
10.02.12 15:00 Uhr
Elternsprechtag
14.02.12 19:30 Uhr
Oberstufeninfo für die Eltern der Einführungsphase in der Mensa
15.02.12 20:00 Uhr
Sitzung des Schulelternbeirats
27.02.12 19:30 Uhr
Sitzung der Schulkonferenz
08.03. - 16.03.12
Austausch mit Frankreich, KRS in Lyon
13.03.12 19:30 Uhr
Oberstufeninfo für die Eltern der Klassen 9 in der Mensa